Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Kiespumpe?

  • Wenn das nicht möglich ist, weil der Grundwasserstand zu niedrig ist oder nicht genügend Wasser beiläuft, musst Du weiter mit Deinem Wendelbohrer arbeiten. Dazu benötigst Du ein Stützrohr, damit Dir die Bohrung nicht immer wieder zusammensackt.

    Gruss

    kg49

    Wendelbohrer bringt nichts bei Kies und Steinen. Besser so etwas nehmen: https://www.eijkelkamp.com/ima…ticles/5660/01060007C.jpg

  • Aktuell bekomme ich das Sand Kies Gemisch ja noch zu teilen hoch, es rutscht ja noch nicht vom Bohrer runter.


    Wie kann man den mit so einem

    Bohrer Bohrgut nach oben befördern? Wie nennt sich so ein Bohrer?

  • Der Bohrer heisst: Riverside-Bohrer.

    Wenn das Bohrgzt nicht im Bohrer haften bleibt, muss man es mit einer Kiespumpe fördern.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • So, liebe Brunnenbauer oder wie ich, die es noch werden wollen.


    Aus diversen privaten Gründen habe ich dem Projekt eine längere Pause gegönnt. Und habe mich die letzten zwei Tage a 3-4 Stunden mit der Kiespumpe 90mm in meinem DN115 Rohr vergnügt, ohne weiteres Mantelrohr. Ich bin noch nicht in der wasserführenden Schicht angekommen und gebe somit Wasser per Gartenschlauch hinzu.


    Auflast hatte ich immer so 200-300 KG drauf. Vor der Filterstrecke befindet sich ein Sumpfrohr mit Schneidschuh.


    Ich muss ehrlich sagen, ich hätte mir das Arbeiten mit der Kiespumpe etwas leichter vorgestellt, nicht von der körperlichen Seite her, sondern vom allgemeinen Handling. Gefühlt hat sich die Pumpe nur 2-3 mal über längere Zeit richtig festgesaugt, sodass der Kolben gut arbeiten konnte. Mehrere Züge lang und man merkt recht gut das die Kiespumpe sich füllt (Markierungen am Seil).


    In der Regel geht der erste Hub ganz gut, dann folgen viele weitere wo sich die Pumpe oft mit abhebt, und der Kolben sich nicht bewegt, dann klappt es mal wieder 1-2mal dann das gleiche Spiel von vorne usw. In den meisten Fällen wenn ich die Kiespumpe dann komplett aus dem Rohr ziehe, löst sich der Kolben gar nicht aus der Pumpe. Der Widerstand zum Bewegen des Kolbens liegt über dem Gewicht der ganzen Pumpe. Ist das üblich so? Kennt ihr ähnliche Fälle oder ein paar Tipps?


    Nach einmaligem Lösen geht der Kolben leicht rein und raus, nach dem sauber spülen der Pumpe noch bessern. Aber das hält in der Regel nur für den ersten Hub der Kiespumpe am Erdboden. Dann hebe ich oftmals die Pumpe mit ab. Ich habe jegliche Geschwindigkeiten beim ziehen der Pumpe ausprobiert.


    Trotz Abheben der Pumpe landet immer ein sehr kleiner Teil in der Kiespumpe. In Summe bin ich so ca. 60 cm vorran gekommen. Ich habe sehr viele größere Kieselsteine mit hoch geholt. Auch viele kleine und ein wenig Sand. Aber eine feinkörnige Struktur liegt definitiv nicht vor.


    Zweite Frage die mir gekommen ist. Kann ich das Rohr wirklich unter so hoher Auflast drehen wenn man das Gefühl hat es rutsch nicht korrekt nach unten ? Was heißst drehen genau? Wackeln? Viertel Drehung vor, Viertel zurück? Oder komplett mehrere Drehungen rechts rum? Was sagen die Gewinde dazu, wenn der untere Teil des Rohres sehr fest im Erdreich liegt und die oberen Gewinde sich weiter drehen wollen, weil am unteren Ende mehr Widerstand am Rohr ist? Ist diese Dreherei nicht zu viel Kraft für ein geschlitztes Filterrohr?


    Grüße

    Hebo

  • Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass Deine Kiespumpe nicht ordentlich arbeitet oder für das Fördergut nicht optimal geeignet ist..

    Generell bohrt man bis zum Grundwasser und setzt dann die Kiespumpe ein.

    Ein Drehen des Rohres in einer trockenen Bohrung habe ich noch nicht probiert.

    Die Bohrung ohne Rohr bis zum Grundwasser ist halt etwas grösser als das Brunnenrohr, sodass genügend Spiel ist. Wenn das Rohr in das Grundwasser eintaucht, sollte ein leichtes Drehen (1/2 Umdrehung oder so) möglich sein. Hängt aber auch vom Untergrund ab.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Ich denke auch das die Vielzahl ein 3-5 cm Kieseln es der Pumpe einfach schwer machen... wobei sind 60cm bei sagen wir mal 5h zu wenig Fortschritt?


    Aber mit dem Bohrer ging gar nix mehr hoch. Sowohl per Hand als auch maschinell.


    Und ich habe mein Loch mit einem Getriebemotor gebohrt. Bei der Kieselschicht ist mit dann mehrfach das Gestänge gerissen.



    Zu der Dreherei: die Zweite halbe Drehung wenn irgendwann nötig in die gleiche Richtung oder wieder zurück?


    Was noch wichtig ist, habe an TNA Rohr

  • Schicke Euch nachher ein paar Bilder. Gerade nicht vor Ort, aber ich habe die graue KiesPumpe 90mm von Erdbohrer.de mit der „Doppel-Gummiring“ Ausführung am Kolben.


    Habe schon überleg auf einen Gummiring zu reduzieren.

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