Druckgefäß Dimensionierung anhand Pumpenkennlinie

  • Vielen Dank für den tollen Beitrag.

    Heute Nacht bin ich einige Stunden wach gelegen, weiß auch nicht warum, Sorgen habe ich keine: Beim Nachdenken ist mir erstmals klare geworden, was ein Presscontroll macht und dass ich wohl eher einen Druckschalter brauche (Presscontroll wird dann verkauft).


    Die von dir genannte Lösung wäre für mich zwar eigenlicht super, allerdings wird nicht nur automatisch im Garten bewässert, sonder Kinder und Frau gehen auch mit Giesstab umher und gießen Stück für Stück, wobei wir wieder beim eigenlichen Problem der kleinen, zahlreichen Mengen wären.


    D.h. ich muss wohl doch weiter investieren...

    Jetzt habe ich mir die Druckschalter angeschaut, den empfohlenen ZP Control Basic. Der wird an eine Stichleitung angeschlossen und prüft immer den Druck und steuert die Pumpe mit einer Hysterese, also niedrigerem Einschaltdruck und höherem Ausschaltdruck.

    Frage 1:

    Damit spielt es keine Rolle, dass es sich nur um einen 1/4 Zoll anschluss handelt, da der Druck im ganzen System gleich ist? Stimmt diese Annahme?

    Frage 2:

    Oben führst du einen "Strömungswächter" auf, was ist das?


    Vielen Dank

  • Hallo,

    und Danke für die Blumen.

    Zu 1.

    1/4 Zoll Anschluß ist normal bei den Druckschaltern.

    Passend wird es dann durch Reduzierstücke bzw, Adapter von 1/4 Zoll auf die gewünschte Größe.

    Es gibt auch Druckschalter mit 1/2 Zoll Anschluß.

    Es spielt also bei Wasser - nicht komprimierbar- keine Rolle.

    Die Hauptleitung kann also ruhig 1 1/4 Zoll haben.


    Zu 2.

    Prinzip des Strömungswächters: Der Strömungswächter besteht aus einer Lamelle und einem Reedkontakt (Schließer).Ist eine Strömung vorhanden, schließt der Strömungswächter magnetisch den Kontakt. (siehe HAG TLS 18).


    Wünsche somit weiterhin Freude an der Entwicklung der besten Lösung.

  • Zu 2.

    Prinzip des Strömungswächters: Der Strömungswächter besteht aus einer Lamelle und einem Reedkontakt (Schließer).Ist eine Strömung vorhanden, schließt der Strömungswächter magnetisch den Kontakt. (siehe HAG TLS 18).


    Wünsche somit weiterhin Freude an der Entwicklung der besten Lösung.

    Der Druckschalter stoppt bei hohem Druck die Pumpe, warum braucht es dann einen Strömungswächter? Ist das nicht doppelt?

    Ich nähere mich der Lösung....

  • warum braucht es dann einen Strömungswächter?

    Z.B.: Stell Dir mal vor, Dein Grundwasserspiegel sinkt unter die Pumpe im Brunnenrohr.

    Aber Du musst Dir da keine Sorgen machen, Du hast ja bereits einen Strömungswächter.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Wie KG49 schon öfter erwähnte, liegt das nutzbare Volumen eins Ausdehnungsgefäßes in der Regel unterhalb der Hälfte des Gesamtvolumens. Ich gehe noch etwas weiter... ich setzte grob 1/3 des Gesantvolumens als nutzbar an.

    Das mit dem Drittel effektiv zu nutzender Wassermenge würd ich so auch unterschreiben.

    Bei mir hat das Dehngefäß Brutto 60 Liter - Netto 45 Liter-, und die Pumpe haut es mit knapp 2 Litern pro Sekunde ( 116 Liter /min) in 13 Sekunden vom Einschaltdruck 3.4 bar auf 6.0 bar.

    Das wären also gut 25 Liter. Somit in Nähe von 1/3.

    Es spielt wohl eine Rolle wie hoch die jeweiligen Drücke sind, bzw. die "?Spreizung" der Hysterese.

  • zp control?

    Nein, in einem ganz normalen Presscontrol, von dem die ganze Zeit die Rede war.

    Beim Nachdenken ist mir erstmals klare geworden, was ein Presscontroll macht

    Bist Du Dir da wirklich sicher? Vergleiche Beitrag 13.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Nein, in einem ganz normalen Presscontrol, von dem die ganze Zeit die Rede war.

    -->


    (Presscontroll wird dann verkauft)


    Ich verstehe allerdings nicht warum.

    Was ist denn nun der Unterschied zwischen einem PC (PC jetzt mal stellvertretend für diese Gerätegattung verwendet) und einem Druckschalter?

    Der Druckschalter schaltet bei einem vom Benutzer eingestellten Druck ab und fertig. Der PC dagegen überwacht den Wasserfluss und lässt die Pumpe eingeschaltet solange noch Wasser fliesst.

    Heisst in Bezug aufs Ausdehnungsgefäss: Der Druckschalter schaltet bei meinetwegen 5bar ab, dieser Druck steht dann beim Öffnen eines Verbrauchers zur Verfügung und sinkt danach ab bis der untere Einschaltdruck erreicht ist, dann startet die Pumpe wieder. Bei 5bar sind - einfach mal als Zahl angenommen - 20l Wasser in den Ausgleichbehälter geflossen die zunächst zur Verfügung stehen.

    Der PC lässt die Pumpe laufen bis sie kein Wasser mehr in den Behälter drücken kann und der Wasserfluss zum Erliegen kommt, plus einer kurzen Nachlaufzeit. Dies ist dann meinetwegen bei 7bar der Fall. Bis dahin wurden angenommen 25 Liter ins Ausdehnungsgefäss gedrückt, nach Öffnen eines Verbrauchers stehen 7bar an. Auch hier startet die Pumpe erst dann wenn der untere Einschaltdruck des PC im Leitungsnetz unterschritten wird.

    Der PC hat also den Nachteil dass die Pumpe einige Sekunden in einem schlechten Wirkungsgradbereich läuft (wenn der Druck im Behälter sich dem statischen Druck der Pumpe nähert) bzw. sogar noch nachläuft ohne dabei Wasser zu fördern.

    Auf der Plusseite steht allerdings dass danach auch mehr Wasser im Behälter zur Verfügung steht welches zunächst verbraucht werden kann bis die Pumpe wieder anspringt. Und es ist prinzipbedingt bereits ein Strömungswächter (Trockenlaufschutz!) integriert den man sonst zusätzlich bräuchte.

    Ich sehe keinen relevanten Nachteil der mich veranlassen würde einen bereits vorhandenen PC wieder zu verkaufen.

    Aber jeder wie er mag, funktionieren werden beide Lösungen.

  • zp control?

    Nein, in einem ganz normalen Presscontrol, von dem die ganze Zeit die Rede war.

    Bist Du Dir da wirklich sicher? Vergleiche Beitrag 13.

    Gruss

    kg49

    Das ist doch der Presscontrol

    Watertech Presscontroll

    Italienische Firma, nicht einstellbar, abhängig von geöffneter Leitung, mit Nachlauf. Das Teil von dem du mir x-fach abgeraten hast, bzw dessen Eignung du für meinen Fall angezweifelt hast.


    Jetzt möchte ich einen Druckschalter mit einstellbaren Anschalt- und Ausschaltdruck. Mit Membrangefäß (100l), damit soll die Pumpe ein bis zweimal pro Waschmaschinengang anlaufen.

    3-5 Toilettenspülungen und Kleinmengen für die Handbrause im Garten.

    Ich hoffe, das sie dann nicht permanent taktet, wenn Rasensprenger angeschlossen werden, (da müssen dann die richtigen Einstellungen gefunden werden).

  • Das Teil von dem du mir x-fach abgeraten hast, bzw dessen Eignung du für meinen Fall angezweifelt hast.

    Es ist ja zur Zeit "Tote Hose" hier im Forum, deswegen habe ich mir mal den Spass gemacht, alle meine Beiträge zu diesem Thread noch einmal durchzulesen.

    Man kann den Eindruck gewinnen, dass Du entweder sehr flüchtig die Beiträge liest oder hier "alternative Fakten" verkündest, denn ich habe nicht einen einzigen Beitrag von mir gefunden, indem ich mich gegen die Verwendung eines Presscontrols ausgesprochen habe. Falls ich dabei einen Beitrag von mir übersehen haben sollte, bitte ich um einen kurzen Hinweis mit Beitragsnummer.

    Wenn Du jedoch die Funktionsweise eines Presscontrols, wie Du schon gesagt hast, verstanden hast, müsstest Du wissen, dass dieser einen Strömungsschalter beinhaltet. Zusammen mit einem mechanischen(!) Druckschalter (Zweipunktregler mit Hysterese) erhältst Du genau (bei ausreichender Dimensionierung des Ausdehnungsgefässes) das Betriebsverhalten, was Du Dir wünscht inkl. Trockenlaufschutz.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Das Teil von dem du mir x-fach abgeraten hast, bzw dessen Eignung du für meinen Fall angezweifelt hast.

    Ich bin derjenige der die Meinung vertritt, PC in Kombi mit Ausdehnungsgefäß funktionirt nicht.


    Andere sind hier anderer Meinung.


    Mein Vorschlag an Dich war:


    - Montier Deinen PC wie ursprünglich geplant.

    - Schau Dir die Einschalthäufigkeit an

    - Ist die Dir zu hoch und willst Du die verringern, montier zusätztlich ein passendes Ausdehnungsgefäß.


    Klappt das mit dem PC, habe ich Unrecht mit meiner Meinung. Dann sei froh, Du hast eine funktionierende Anlage.


    Klappt es nicht, musst Du eben nachrüsten. Eventuell den PC tauschen gegen einen Druckschalter.


    Gruß

    Peter

  • Man kann den Eindruck gewinnen, dass Du entweder sehr flüchtig die Beiträge liest oder hier "alternative Fakten" verkündest, denn ich habe nicht einen einzigen Beitrag von mir gefunden, indem ich mich gegen die Verwendung eines Presscontrols ausgesprochen habe.

    Wie o.g. habe ich zwei User verwechselt, das bedauerte ich. Aber trotzdem ist deine Aussage nicht sehr freundlich und nett. Man könnte das auch ohne Angriffe formulieren, dazu gehört auch die Unterstellung, man würde nicht recherchieren oder nur oberflächlich bei Google.


    Ich traue mich schon gar nicht mehr weitere Fragen zu stellen. Ein Versuch noch:

    Zusammen mit einem mechanischen(!) Druckschalter (Zweipunktregler mit Hysterese) erhältst Du genau (bei ausreichender Dimensionierung des Ausdehnungsgefässes) das Betriebsverhalten, was Du Dir wünscht inkl. Trockenlaufschutz

    Warum brauche ich den Druckschalter, warum mechanisch? Was macht er? Einen unteren Einschaltdruck gibt es doch durch den PC schon, oben hört es mit maximalen Druck der Pumpe auf, falls vor Ende des Nachlaufens das Druckgefäss schon voll ist. Ggf. würde der Ausschaltdruck mit den zusätzlichen Druckschalter einstellbar sein. Braucht man dann noch den PC? Wie wäre die Kaskadierung?

    Vielen Dank

  • Warum brauche ich den Druckschalter,


    Du solltest wissen, was Du geschrieben hattest:

    Jetzt möchte ich einen Druckschalter mit einstellbaren Anschalt- und Ausschaltdruck.

    warum mechanisch

    Lanfristig stabiler und wartungsfreundlicher als elektronische.

    Was macht er

    Realisation eines Zweipunktreglers mit einstellbarer Hysterese.

    Braucht man dann noch den PC

    Wie bereits geschildert als Trockenlaufschutz.

    Wie wäre die Kaskadierung?

    Reihenschaltung

    dazu gehört auch die Unterstellung, man würde nicht recherchieren

    Tja, was soll ich sagen? Alles, was Du fragst, wurde bereits beantwortet. Es ist natürlich denkbar, dass Du zwar recherchierst, aber das Recherchierte nicht verstehst. Das sollte man aber dann aber auch deutlich zum Ausdruck bringen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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