welcher Feinsandfilter? weiteres Vorgehen Bohrbrunnen

  • Glückwunsch zum Nachwuchs, dem Brunnen und auch zu den gezogenen KG Rohren. Mit denen hast Du Glück gehabt.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Vielen Dank! Es waren 2 KG Rohre DN150/160 ein Stück fünf Meter plus ein Stück 2 Meter. Ich habe sie großzügig mit Profilverbinderschrauben aus dem Trockenbau verbunden. Ca 20 Stück in vorgebohrte Löcher in zwei umlaufenden Reihen direkt in der Muffe.


    Zum Ziehen habe ich das Brunnenrohr über das KG Rohr verlängert und mit etwa 60 kg belastet. Beim KG Rohr habe ich 2 Kanthölzer benutzt. Das kurze Ende auf der Leiter, das lange Ende auf den Schultern und dazwischen unter der Holzzange durch.



    Beim nächsten Mal würde ich sicherheitshalber noch dickeres KG Rohr verwenden damit die Filterschüttung auch wirklich dick genug wird.


    Jetzt sind es nur 20mm rundum.

  • Eine Frage hätte ich noch. Die Druckdifferenz am Filterrohr die das Wasser im Betrieb in den Brunnen strömen lässt wird ja verursacht durch den im Brunnenrohr niedrigeren Wasserspiegel als der der Grundwasseroberfläche.


    Bei einer Absenkung von einem Meter würde ich eine Druckdifferenz von etwa 0,1 Bar bekommen. Ich habe leider nirgendwo etwas gefunden wie groß die im Betrieb zu erwartende Absenkung ausfallen sollte.


    Bzw. wie nachströmende Menge und Druckdifferenz (=Absenkung) berechnet werden könnten.


    Durch den geschlossenen Brunnenkopf kann ich keine Absenkung mehr messen in meinem Brunnen.


    Auch wüsste ich gern in welchem Zeitraum sich ein Trichter im Grundwasser ausbildet und wie groß dieser in meinem sehr feinsandigen Boden etwa ausfallen könnte.


    Vielleicht könnt ihr mir hier mit ein paar Erfahrungswerten oder sogar Herleitungen weiterhelfen?


    Vielen Dank!

  • Ich habe leider nirgendwo etwas gefunden wie groß die im Betrieb zu erwartende Absenkung ausfallen sollte.

    Ich würde mir das nicht antun, aber wenn Du unbedingt möchtest, such Dir was aus:

    https://www.google.de/search?q…TyAhXoQUEAHWNSBjoQ4dUDCA0

    In der Praxis misst man nach der Brunneninbetriebnahme die Absenkung bei Vollast und prüft jedes Jahr mal nach.

    Ein Trockenlaufschutz sollte vorhanden sein und so ist das alles kein Problem.

    Wenn Du jedoch Elektronikfan bist, gibt es am grossen Strom elektronische Wasserstandsmessgeräte für Brunnen. Sowas kann man installieren und hat was zum Schauen. Da gibt es auch einen ganz ausführlichen Thread hier dazu. War glaube ich im Frühjahr.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


Brunnen selber bauen