Wir hängen fest.....

  • Moin,


    wir haben zu Dritt beschlossen, dass ein Brunnen auf unsere Grundstücke gehört und die Idee soweit umgesetzt.


    Zwei Brunnen auf nebeneinander liegenden Grundstücken sind fertig und laufen seit dem letzten Jahr perfekt.

    Wir haben zwischen 8 und 10 Meter Tiefe mit 3 Metern Filterrohr im unteren Bereich.


    Ab ca. 2.5 m mussten wir mit der Kiespumpe anfangen, weil wir sehr feinsandigen feuchten Boden haben.


    Zwischenzeitlich stockte der Fortschritt ein wenig, aber am Ende funktionierte es.



    Beim dritten Brunnen, der etwa 500 Meter entfernt liegt, ist der Anfang ähnlich:

    Bohren bis 2,5 m, Einsetzen von Brunnenrohr.

    Wir fangen an mit der Kiespumpe zu arbeiten und kommen bis auf 5 Meter Tiefe durch Feinsand.

    Auf 4-5 Meter Tiefe holen wir einzelne Kieselsteine mit der Pumpe heraus, es geht aber partout nicht weiter.


    Das zieht sich mittlerweile über ein halbes Jahr hin...wir sind mittlerweile beim dritten Bohrloch für diesen Brunnen und haben am WE neu angesetzt.


    Das Spiel hat sich wiederholt:

    5 Meter Tiefe, Feinsand, von Zeit zu Zeit ein Stein. Die Kiespumpe macht ein Geräusch, wenn man sie das letzte Stück fallen lässt als wenn sie auf etwas hartes trifft.


    Zunächst haben wir mit einem Hochdruckreiniger und einer Spülmaus versucht, dort unten für Ordnung zu sorgen.

    Die Kiespumpe war bei den nächsten Zügen ziemlich voll, aber nur mit Feinsand.


    Dann haben wir mit einem 100 mm Bohrer im Rohr versucht das Hindernis anzugehen. Es scheint ein Stein o.ä. zu sein; der Bohrer lässt sich schwer drehen und weist Schleifspuren auf.


    Nun ist unsere nächste Idee, dass man an das Bohrgestänge eine Aufnahme mit einem Meißel anbringt und versucht diesen Stein zu zerteilen oder aus der Bahn zu werfen. So ganz überzeugt bin ich von unserem Plan noch nicht, aber langsam gehen uns die Ideen aus.


    Ein 4. Loch zu Bohren scheint uns mittlerweile kaum eine Alternative zu sein....


    Habt Ihr bessere Ideen?

  • dass man an das Bohrgestänge eine Aufnahme mit einem Meißel anbringt und versucht diesen Stein zu zerteilen

    Der Grundgedanke ist schon brauchbar, die geplante Ausführung scheint es nicht zu sein.

    Da gehört ein Fallmeissel hin, kein Bohrgestänge. Der Fallmeissel sollte so ab 50kg aufwärts an Masse haben.

    Die Ausführung des Fallmeissels richtet sich nach den vorhandenen Gegebenheiten und Möglichkeiten.

    Wenn unter Wasser gearbeitet werden muss, sollte die Masse des Fallmeissels sehr schmal sein. Idealerweise ein Stück Eisenbahnschiene oder ein T- bzw. Doppel T- Träger.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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