Probleme bei der Befüllung Druckkessel

  • So, vielen Dank für die Neuaufnahme.


    Ich habe folgende Frage zu unserem hausbrunnen. Dazu erstmal folgende Eckdaten.


    Brunnentiefe 35 Meter

    Unterwasserpumpe Grundfoss SQ 3-55 auf etwa 8 Meter Tiefe

    Druckkessel 300 Liter


    Folgendes Problem ist gestern aufgetreten:


    Wir haben gestern Wasser entnommen über den Gartenanschluss. Den ganz aufgedreht. Die Pumpe

    setzt ein bei 3,8 bar und stoppt bei 4,8 bar. Dann knackt es einmal laut und die Pumpe steht still.

    Nach einigen Durchläufen (etwa 15 min) kam die Pumpe bis fast auf 4,8 bar, aber nicht ganz. Es knackte ganz leise, die Entnahme ging weiter und die Pumpe förderte weiter, schaffte aber nicht, die 4,8 bar zu erreichen, damit es knackt. Es wird also konstant nachgepumpt.


    Wo liegt hier das Problem? Schafft die Pumpe die geforderte Wassermenge nicht mehr?

    Saugt sie Luft? Läuft im Brunnen nicht genügend Wasser nach?


    Bei Fragen gerne melden. Danke.

  • Druckkessel 300 Liter

    Das dürfte ein Windkessel sein.

    Wurde der Vordruck überprüft?

    Wenn ja, wie hoch ist dieser?

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Hallo.


    Ja es ist ein Windkessel. Druckkessel steht in der Rechnung von 2015.

    300 Liter und 6 bar. Nach DIN 4810


    Also der Kessel steht max bei 4,8 bar, dann stoppt die Pumpe. So ist es eingestellt am Condor Druckregler MDR 5/5. Sinkt durch die Wasserentnahme der Druck auf 3,8 bar, startet die Pumpe.


    Vielleicht hilft das?

  • Vielleicht hilft das?

    Überhaupt nicht.

    Der Kessel benötigt einen Vordruck. Das sollte in der Bedienungsanleitung stehen bzw. bei der Einweisung gesagt werden.

    Dieser Vordruck muss bei Windkesseln regelmässig überprüft und neu eingestellt werden.

    Er sollte ca. 0,9 x Einschaltdruck betragen.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Also.

    Bei unserem System gibt es weder einen Vordruck noch einen Einschaltdruck. Wenn das Ding entlüftet wurde, Pumpe an und bis zum Eichstrich füllen. Pumpe aus. Dann Kompressor dran und auf fast 4,8 bar auffüllen. Pumpe an und wenn der Druck von 4,8 bar erreicht ist, knackt es und sie geht aus. Bei 3,8 bar geht sie wieder an. So einfach ist das.

    Das läuft seit 40 Jahren so, außer dass wir 2015 einen neuen Kessel bekommen haben und eine Tauchpumpe statt einer Kolbenpumpe.


    Von daher weiß ich nicht, was du mit Vordruck meinst.

  • Lassen wir das Ganze.

    gibt es weder einen Vordruck noch einen Einschaltdruck

    Dein Einschaltdruck beträgt 3,8 Bar.

    Das was Du schilderst, ist die mechanische Einstellung des Vordruckes.

    Das kann man so machen, wenn der Hersteller das so vorgegeben hat.

    Man sollte aber wissen, wias man da macht und wie man das nennt, sonst sind technische Diskussionen bei komplexeren Fragestellungen wenig zielführend.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Man hat immer das Gefühl, es ist Luft dabei.

    Damit ändert sich der Vordruck, deswegen hatte ich auch danach gefragt.

    Aber Du stehst ja auf dem Standpunkt:


    Bei unserem System gibt es weder einen Vordruck noch einen Einschaltdruck

    Und vor allem


    So einfach ist das.

    Wenn das so einfach ist, sollte man eigentlich auch eine Fehleranalyse durchführen können.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Offensichtlich erreicht die Pumpe nicht den Ausschaltdruck weil hier Luft gezogen wird. Luft (Gas) ist weitgehend Komprimierbar,Flüssigkeiten aber nicht. In der folge ergibt sich eine Kavitation im Ansaugtrakt,der erforderliche Ausschaltdruck kann nicht mehr erreicht werden.

    Wird der Abschaltdruck heruntergesetzt und die Pumpe bzw die Steuerung schaltet dann ab ist das ein Eindeutiges Indiz für diese Situation.

    Und um es mal ganz klar zu sagen!! Die User hier im Forum verwenden Ihre Private Zeit um anderen zu Helfen,ein entsprechender Tonfall ist daher angesagt. Ich mußte hier schon Überlegen ob ich noch Antworte.

  • Gerade den Startbeitrag nochmal durchgelesen....... Pumpe hängt auf 8m bei 35m Brunnentiefe?? Nach den vergangenen Sommern ist hier bei mir der Grundwasserstand um ca. 3m gefallen!! Pumpe mal deutlich tiefer hängen,so ca auf 20 m,dann nochmal berichten.

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