Brunnen bohren in Verwitterungsgrus

  • Hallo Liebe Brunnenbohrgemeinde,


    Ich kämpfe aktuell mit meinem Bohrloch. Aktuell bin ich bei ca 3,30 m Tiefe und ich komme nur schwerlich voran.


    Die obere Mutterbodenschicht und nachfolgende Lehmschicht ließ sich problemlos mit einem Handbohrer bohren.


    Allerdings bin ich jetzt auf Granit Verwitterungsgrus gestoßen.

    Eine relativ Harte Masse.

    Mit dem Bohrer komme ich überhaupt nicht mehr voran da er einfach nicht greift. Es ist nur ein Stochern mit einer langen eisenstange möglich.

    Bisschen von dem Material löst sich, aber ich komme nur mühsam voran. Das gelöste Material lässt sich problemlos mit der Kiespumpe bergen.


    An die Oberfläche befördert, sieht der Grus aus wie Aquarienkies.


    Eine Frage, was für Werkzeuge kann ich einsetzen, um einen Tiefenfortschritt zu erreichen?


    Bzw wie soll ich vorgehen?

  • Du brauchst wahrscheinlich einen Riverside Bohrer.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Du brauchst wahrscheinlich einen Riverside Bohrer.

    Gruss

    kg49

    Danke für den Tipp.


    Ich habe schon mal mit etwas ähnlichem gearbeitet.

    Eine selbstgebaute Bohrkrone..... Stahlrohr und Zähne reingeschnitten.

    Allerdings auch sehr schwierig, wenn man das dann mit Hand bedient.

    Es kratzt sozusagen nur an der Oberfläche. Bevor man dann mal ein paar Zentimeter tief gekommen ist, dauert Stunden

  • Händisches Bohren bei schwierigen Bodenverhältnissen erfordert eine hohe Frustrationstoleranz.

    10cm am Tag ergibt nach 10 Tagen auch einen Meter. Es gibt hier User, die haben 2 Jahre (mit Winterpause) an ihrem Brunnen gearbeitet, bis sie fertig waren.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

  • Händisches Bohren bei schwierigen Bodenverhältnissen erfordert eine hohe Frustrationstoleranz.

    10cm am Tag ergibt nach 10 Tagen auch einen Meter. Es gibt hier User, die haben 2 Jahre (mit Winterpause) an ihrem Brunnen gearbeitet, bis sie fertig waren.

    Gruss

    kg49

    Gibt es eine Möglichkeit, maschinell zu bohren, z.b Bohrgestänge mit Mörtelrührwerk als Antrieb?


    Bzw bietet sich eine Kernbohrkrone an?

  • z.b Bohrgestänge mit Mörtelrührwerk als Antrieb?

    Habe ich noch nie davon im Brunnenbau gehört.

    Bzw bietet sich eine Kernbohrkrone an?

    Kernbohrkronen ja, aber nicht mit einem Mörtelrührgerät.


    Du musst dazu mal etwas im Netz stöbern, es gibt Schilderungen von selbst gebauten Bohrgeräten.

    Gruss

    kg49

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


    Dazu gehört hier im Forum vor allem die Beschreibung der Randbedingungen eines zu lösenden Problems,

    also z.B. Schichtenverzeichnis, Brunnenausbauplan, genaue Typenbezeichnung der Pumpe.

    Wenn Daten nicht zur Verfügung stehen, sollte das auch angegeben werden.

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