Bei wenig Wasserabnahme keine Förderleistung

  • Hallo!

    Ich bin neu hier und habe ein ziemlich verwirrendes Problem.

    Zu meiner Situation:

    Auf unserem Grundstück befand sich laut des Vorbesitzers der "Dorfbrunnen"

    Laut seiner aussagen haben sie ihn damals zugeschüttet und vorher ein 1 1/4" Brunnenrohr (verzinkt) samt Filter in das erdreich gestellt.

    Diese Bauweise wäre für mich höchst fragwürdig, da der Brunnen aber immer funktionierte hat mich das allerdings nicht weiter tangiert.

    Dieses Jahr habe ich dann mal meinen Garten mit einem Aquacontourspränger versehen (dieser regnet 360° und reduziert bzw. Erhöht selbständig den Druck je nach eingestellter reichweite).

    Da der eigentliche Pumpe in meinem Hobbykeller steht und sehr laut war habe ich gleich noch eine Grundfos Scala installiert.


    Erst lief alles Tadellos doch nun komme ich nun zu meinem Problem.


    Wenn ich nur diesen einen Regner laufen lasse und die abnahme dadurch sehr gering ist, liefert der Brunnen mit der Zeit immer weniger wasser, sodass der sprenger kaum noch läuft.

    Schalte ich einen ander Verbraucher zu, erhöht sich zunehmend der Druck und man nimmt deutlich luft war.

    Wenn alles wieder stabil läuft und ich den zweiten Verbraucher schließe reduziert sich wieder die leistung und luft scheint i. Das System zu kommen.


    Kurz gesagt: nehm ich viel wasser ab liefert der Brunnen auch viel Wasser. Reduziere ich die abnahme reduziert sich auch die leistung aber halt nicht linear zu der abnahme.


    Ich weiß das klingt alles erstmal etwas komisch. Aber genau desswegen wende ich mich ja hier an die Profis.


    Ich werde mal ein Paar Fotos der Einbausituation anhängen.

  • Lies bitte mal den Nachbarthread:

    RE: Gartenbewässerung kostet Lebenszeit...

    Mehr könnte ich jetzt auch hier nicht schreiben.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Habe noch einmal auf die vergrösserten Fotos geschaut:

    1. Ansaugleitung, so wie es aussieht, nicht verhanft.

    2. Ansaugleitung verläuft nicht steigend zur Pumpe!!! Pumpe sitzt unterhalb der Ansaugleitung. Gravierender Anlagefehler.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hallo.

    Die Ansaugung ist Verhanft. Das auf den Bildern zu sehende Weiße Material ist lediglich Isolierband (Warum auch immer) die Verbindungen zwischen Edelstahl und Messingteilen ist mit Industrie Gewindedichmittel geklebt.

    Die Ansaugung ist denke ich zu 100% dicht.

    Was allerdings nach dem Rückschlagventil los ist kann ich leider nicht sagen.

    Die Bauliche gegebenheit mit der Pumpe unter der Ansaugung kann ich leider nicht abstellen.

    Villeicht könnte sie mir aber erklären inwiefern es negativen Einfluss auf das System hat?

    Lagert sich etwa luft am höchsten Punkt ab die nicht abgefördert werden kann?

  • Lagert sich etwa luft am höchsten Punkt ab die nicht abgefördert werden kann?

    Ganz genau. Brunnenwasser gast immer aus, auch wenn die Leitungen dicht sind. Es reichen wenige Bläschen, die sich ansammeln.

    Typisch ist dabei folgendes Verhalten:

    Wird viel Wasser gefördert, _kann_ die Wasserströmung so gross sein, dass sie die Luftblasen mitreisst. Wird wenig Wasser gefördert, sammeln sich die Blasen an.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Das klingt logisch.

    Also wie ich das sehe gibt es dann also nur die Variante, dass ich die Pumpe an der Wand darüber befestige und Alle Leitungen anpasse...

    Oder gibt es möglichkeiten die Luft abzuscheiden?

  • Oder gibt es möglichkeiten die Luft abzuscheiden?

    Es ist ja erst mal eine, wenn auch begründete Vermutung.

    Man müsste sehen, wenn man mit geringer Wassermenge aus einem Gartenschlauch fördert, der Fehler dann auftritt und wenn man dann den Schlauch bei voller Förderung in einen grossen Kübel (Mülltonne) hält, ob dann Luft festgestellt werden kann.


    Ein Abscheider wäre eine interessante Ingenieursaufgabe. Man könnte an der obersten Leitungsstelle einen möglichst durchsichtigen Behälter installieren, der oben einen Füllanschluss hat, um ihn und die Ansaugleitung mit Wasser zu füllen.

    Da der Behälter durchsichtig ist, könnte man die Luftmenge im gedrosselten Betrieb feststellen.

    Wenn volle Förderung anliegt, könnte man über den oberen Anschluss des Behälters Wasser ansaugen um die Luft zu entfernen.

    Reines Brainstorming, ob realisierbar und evtl. automatisierbar, müsste man sich überlegen. Serienmässig gibt es sowas für Unterdruckleitungen meines Wissens nicht.


    Einfacher ist es natürlich, die Pumpe auf einem Podest oben in Höhe der Decke zu positionieren.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


Brunnen selber bauen