Bewässerung winterfest machen

  • Hallo zusammen,


    ich habe die Tage versucht meine Bewässerungsanlage (4 Kreise) mittels Kompressor einmal testweise auszublasen. Bei den PE-Schläuchen ging das wohl auch ganz gut.

    Allerdings kamen nur etwa die Hälfte der Hunter-Sprühregner hoch, obwohl ich bis auf 5 Bar hochgegangen bin. Auch das Reindrücken half nicht.

    Bei Einschalten der Bewässerung kommen sie hingegen alle hoch. Was jemand vllt. woran das liegen kann?

    Bei den Sprühregnern, die hoch kamen habe ich dann so lange den Kompressor laufen lassen bis nur noch Luft rauskam, allerdings haben die Sprühregner dann beim Einfahren relativ viel Wasser sprudelnd ausgegeben. Ich habe das Ausblasen dann nochmals wiederholt und es kam dann noch Restwasser aus den Sprühregnern und beim Einfahren hat es dann wieder gesprudelt.

    D.h. doch im Ergebnis, dass immer noch Restwasser im Sprühregner/der Zufuhr verbleibt, die sich bei Gefrieren ausdehnen kann, oder?


    Danke schon einmal.


    Gruß

  • Nach meiner unmassgeblichen Meinung hat der Kompressor zu wenig Luftdurchsatz.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


  • das Verhalten ist so normal, ist bei meiner Bewässerung auch so. Wahrscheinlich sammelt sich das Wasser nur an bestimmten Stellen im PE-Rohr. Die Sprenger selbst, entwässern sich zumindest bei Gardena selber. Wichtig sind im Wesentlichen auch die Steuerventile (sofern man diese nicht ausbauen will), damit diese bei Frost nicht einfrieren. Ich habe, seit dem ich die Anlage im Herbst ausblase, noch kein zerfrorenes Ventil gehabt.

    Gruß

    Michael

    Brunnen: Rammbrunnen 2", 8m tief, 2m Filterstrecke, Wasser ab ca. 3,5m Tiefe. Pumpe: DAB Autoinox 50/60.

  • Hallo zusammen,


    der Kompressor sollte passen. Der hat 8 Bar Arbeitsdruck und saugt bis zu 280 Liter/Min an.

    Bei den Sprühregnern hält er auch konstant 4 Bar, bei den PE-Rohren fällt er aufgrund der Länge nach ein paar Minuten auf 2 Bar, was aber auch noch reichen sollte.


    Ich habe verschieden Hunter-Sprühregner und ich weiß leider nicht, ob die sich selber entwässern, da sie noch vom Vorbesitzer stammen. Meint ihr das vermehrte Austreten/Sprudeln von Wasser, wenn ich den Druck wegnehmen und sie einfahren, stammt von der Eigenentwässerung der Regner?


    Ich will da jetzt auch keine Wissenschaft draus machen. Ich vermute mal der Vorbesitzer hat die Anlage nie entwässert, allerdings lief da im Garten scheinbar so einiges nicht ideal:-)


    Noch eine Frage zu meiner Tiefbrunnenpumpe (Grundfos SO2-55) und meinem Druckschalter (PM1). Kann ich beides über den Winter vom Strom trennen? Pumpe sollte ja aufgrund der Tiefe (8 Meter) kein Problem sein aber der Druckschalter liegt in der Brunnenstube ca. 20 cm unter der Oberfläche.

    Und wie bekomme ich eigentlich das Restwasser aus den Leitungen, da der Druckschalter ein Rückschlagventil hat? Meine Bewässerungsanlage entwässere ich über eine angeschlossene Wasserzapfsäule aber das Wasser zwischen Druckschalter und T-Stück kriege ich damit ja nicht raus. Habt ihr da vllt. noch eine Idee?


    Gruß

  • Ich will da jetzt auch keine Wissenschaft draus machen

    Richtig, trotzdem sind die technisch physikalischen Probleme hier die interessantesten, deswegen:


    bei den PE-Rohren fällt er aufgrund der Länge nach ein paar Minuten auf 2 Bar,

    Wo werden denn diese 2 Bar gemessen, am Kompressor?


    Und wie bekomme ich eigentlich das Restwasser aus den Leitungen, da der Druckschalter ein Rückschlagventil hat?

    Dieses Jahr:

    Pumpe und PM1 ziehen.

    Im Winter:

    RV aus Brio und Pumpe ausbauen. Dann zwischen Brio und Pumpe ein separates, belüftbares RV einbauen. Die nächsten Winter muss dann nur die Belüftungsschraube und ein Hahn in der Druckleitung geöffnet werden und die Anlage entwässert sich von alleine.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


  • Ja, genau. Die 2 Bar messe ich am Kompressor bzw. dem daran angeschlossenen Druckminderer.


    Gibt es hier im Forum vllt. eine Anleitung zum Ausbau/Einbau der Rückschlagventile? Ehrlich gesagt, wusste ich nicht einmal, dass meine Pumpe eines hat.


    Gruß


    Torben

  • Ja, genau. Die 2 Bar messe ich am Kompressor bzw.

    Ich hatte es mir schon gedacht.

    Der Kompressor ist mit einer Brunnenpumpe vergleichbar. Wenn dort der Druck zu stark sinkt, bedeutet dies, dass die Pumpe nicht genügend Wasser für den aktuellen Verbrauch fördern kann.


    Ich sagte ja, der Kompressor fördert zu wenig Luft oder diese entweicht an einer undichten Stelle.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


  • Noch eine Frage.

    Das RV der Pumpe sitzt doch knapp oberhalb der Pumpe als in ca. 8 Meter Tiefe.

    Wenn ich mir da ein automatisch entwässerndes Rückschlagventil in die Brunnenstube setze, fließt das Wasser aus dem PE-Rohr doch wieder zurück. Kriege ich da keine Probleme mit Druckschlägen?

  • Das RV der Pumpe sitzt doch knapp oberhalb der Pumpe als in ca. 8 Meter Tiefe.

    ? ? ?


    Wenn ich mir da ein automatisch entwässerndes Rückschlagventil in die Brunnenstube setze,

    ? ? ?

    automatisch entwässerndes RV? Gib mal einen Link dazu.


    fließt das Wasser aus dem PE-Rohr doch wieder zurück

    ? ? ?


    Du sprichst in Rätseln. Mach mal eine Skizze.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


  • Ich kann in der Skizze keinen Bezug zu meinen Fragen v. 17.10. erkennen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar formuliert und vollständig beschrieben wird.


Brunnen selber bauen