Ausgleichsbehälter im wieder kaputt (Membran), muss ausgetauscht werden

  • Hallihallo,

    ich bin neu hier und was noch schlimmer ist, ich habe keine Ahnung.

    Vielleicht könnt Ihr mir helfen.


    Ich habe keinen Brunnen, aber eine Zisterne mit Regenwasser. Gleichzeitig betreibe ich eine Wasserpumpe mit "Saugrüssel" in die Zisterne. Verbaut ist ein Druckschalter, der beim Aufdrehen der Gartenbewässerung die Pumpe ein- und ausschaltet.

    Darüber ist ein Ausgleichsbehälter (ca. 18 ltr.) verbaut und mit Luftdruck gefüllt. Normalerweise funktioniert das gut.

    Allerdings habe ich jetzt zum zweiten Mal innerhalb von 4 Jahren das Problem, dass der Ausgleichbehälter voll (nicht halbvoll) mit Wasser ist. Nach Aussage meines Klempners dürfte die Membran kaputt sein. Der Ausgleichbehälter wird nun zum zweiten Mal ausgetauscht.


    Warum geht die Membran so schnell kaputt?

    Müßte die nicht viel länger halten?

    Kann ich dieses Problem auch anderweitig , z.B. durch einen elektrischen Durchflusswächter lösen?

    Was mache ich falsch oder kann ich besser machen.


    Vielen Dank für Eure Meinungen (aber bitte so erklären, dass ich das verstehe!)


    ingolfomas :(

  • dass der Ausgleichbehälter voll (nicht halbvoll) mit Wasser ist.

    Wie hast Du das festgestellt?

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hallo kg24!


    1. Beim Luft aufpumpen war das Gefäß sofort voll (1 Sekunde)!

    2. Nach Ausbau des Behälters liefen ca. 18 ltr. raus, was dem Gesamtfassungsvermögen entspricht.

    3. Nach der Leerung und Wiedereinbau könnten wir zwar Luft aufpumpen, aber das Manometer an der Pumpe stieg an, also ging der Druck direkt auf die Pumpe bzw. in die Leitungen und blieb nicht im Ausgleichsbehälter.

    ingolfomas

  • Nach der Leerung und Wiedereinbau könnten wir zwar Luft aufpumpen, aber das Manometer an der Pumpe stieg an, also ging der Druck direkt auf die Pumpe bzw. in die Leitungen und blieb nicht im Ausgleichsbehälter.


    Diese Schlussfolgerung kann ich nicht nachvollziehen, da der Druck im Behälter auch sofort ausserhalb des Behälters anliegt.


    Du magst Recht haben, aber normalerweise prüft man die Membran eines Druckbehälters, dass man das Lufteinfüllventil des Behälters kurz öffnet. Nur wenn dort Wasser austritt, ist die Membran defekt.

    Ich würde den Behälter leeren, der Membran den vorgeschriebenen Vordruck geben (0,9 x Einschaltdruck) und schauen, ob der Druck im ausgebauten Zustand gehalten wird.

    Anschliessend Druckbehälter einbauen und Pumpe laufen lassen, bis sie abschaltet.

    Druck in der Anlage überwachen. Dieser muss im abgeschalteten Zustand konstant bleiben.


    Abgesehen davon, die Einbaulage ist falsch. Die Lufteinfüllöffnung gehört nach unten.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hi kg49,


    vielen Dank für deine Hilfe.


    Der Behälter hält nach Entleerung und anschließender Luftbefüllung nicht den Druck (im ausgebauten Zustand), sondern entweicht aus dem (bei mir unterem) Anschluss. Daher meine laienhafte Vermutung, dass der Druck in die Leitungen geht, weil das Manometer an der Pumpe steigt.


    Ebenfalls danke für den Hinweis des falschen Einbaus. Leider kann ich das momentan nicht ändern.


    Jetzt wird erstmal ein neuer Ausgleichsbehälter montiert, dann sehen wir weiter...

    LG.

    ingolfomas

  • Ebenfalls danke für den Hinweis des falschen Einbaus.

    So falsch ist es nun auch nicht. Es wird sogar zum Teil empfohlen, den Wasseranschluss nach unten zu setzen, allerdings mit der Begründung, dass der Behälter so leichter entleert werden kann.

    Praktischer finde ich bei kleinen Behältern die Lufteinfüllöffnung unten, damit mit einem kurzen Druck auf den Ventilstößel sofort festgestellt werden kann, ob Wasser ansteht.

    Jetzt wird erstmal ein neuer Ausgleichsbehälter montiert,

    Die Membran kann man auch wechseln.

    Der neue sollte eine Blase haben, dürfte länger halten.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • So, neuer Ausgleichsbehälter eingebaut und alles läuft wieder wie gewohnt.


    Nun aber doch nochmal zurück zu meinem Eingangspost.

    Macht es Sinn, anstatt des Ausgleichsbehälters einen elektrischen/elektronischen Durchflußwächter zu montieren?

    Oder ist mein Gedanke da falsch?


    Nochmal danke für die Hilfe.

    Gruß

    ingolfomas

  • Macht es Sinn, anstatt des Ausgleichsbehälters einen elektrischen/elektronischen Durchflußwächter zu montieren?

    Beide haben unterschiedliche Betriebsverhalten, wie man hier in zahlreichen Forenbeiträgen nachlesen kann. Man muss wissen, was man will.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Hi kg48,


    dann erleuchte mich doch bitte mal kurz.


    Ich dachte, dass beide ziemlich ähnlich arbeiten bzw. funktionieren, so dass ich entweder den Ausgleichsbehälter oder den Durchflußwächter nutzen kann.

    Eigentlich will ich das es so läuft wie jetzt, ohne den Ausgleichsbehälter "ständig" wechseln zu müssen.


    Sorry für meine Unerfahrenheit.

    ingolfomas

  • dann erleuchte mich doch bitte mal kurz.

    Das ist leider mit einem Satz nicht getan. Auf das Vorhandensein mehrerer Forenbeiträge hatte ich bereits hingewiesen.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


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