in alten Brunnen bohren

  • Hallo, Ich habe ein Haus gekauft und habe einen alten Brunnen... gemauert ca.80cm Durchmesser, Wasserspiegel bei 2m und es hängt eine Tauchpumpe bei ca. 3m. Der Brunnen ist leider ziemlich dicht an der Tür und ich möchte jetzt einen Wintergarten bauen, der den Brunnen zur Hälfte mit dem Fundament überbauen würde.


    Ich habe mir jetzt überlegt ein Brunnenrohr (DN100) an in das freie Ende zu setzen und dann den Rest zu zuschütten.

    Über die Bodenbeschaffenheit weiß ich leider nichts aber ich wohne in MV, in Boddennähe und tippe auf Sand und Lehm.


    Alternativ müsste ich ihn komplett zuschütten und neubohren.


    Was haltet Ihr davon?

  • Welche Wassermenge/Stunde kann aus dem jetzigen Brunnen dauerhaft (also stundenlang) gefördert werden?

    Wie tief ist der jetzige Brunnen?

    Ich habe mir jetzt überlegt ein Brunnenrohr (DN100) an in das freie Ende zu setzen und dann den Rest zu zuschütten.

    150er KG Rohr in den Brunnen Einführen
    Auf 7 m Bohren

    Das ist ein Widerspruch oder ich verstehe das nicht.


    Welche Wassermenge/Stunde soll aus dem neuen Brunnen dauerhaft gefördert werden.?

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Der Wasserpegel im Brunnen beträgt 102 cm. Wenn ich den Brunnen leer Pumpe, füllt er sich nur langsam, dass aber auch im heißen Sommer.



    Das KG Rohr soll als Führung für den Bohrer in den Brunnen und später entfernt werden.


    Die konkrete Fördermenge ist für mich nicht so entscheidend… ich kann den Garten auch in Abschnitten bewässern. Ca. 1000 L/h wären aber schon das Minimum.


    Tiefer als 7m oder 8m möchte ich nicht gehen, weil ich das Wasser mit einem normalen Hauswasserwerk ansaugen möchte…. Es sei denn… das ist absoluter Blödsinn…

  • Wenn ich den Brunnen leer Pumpe, füllt er sich nur langsam, dass aber auch im heißen Sommer.

    Dein Vorhaben ist so wie geplant nicht umsetzbar.

    Informiere Dich über die Unterschiede eines Schacht- und eines Bohrbrunnens.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Dein Vorhaben ist so wie geplant nicht umsetzbar.

    Was ist das genaue Problem und wie würdest du es umsetzen? Mein Hauptprojekt war eigentlich der Wintergarten. ich hätte nicht gedacht, dass der Brunnen bei 2m Grundwasserspiegel so ein Problem wird.


    Ich danke dir für deine Hilfe.


    Gruß Martin

  • Der Grundwasserspiegel spielt bei einem Brunnen eine untergeordnete Rolle. Viel entscheidender ist die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Und die ist bei Dir schlecht. Deswegen wurde auch ein Schachtbrunnen gebaut, die für schlechte Wasserleiter ideal sind, da sie ein Wasservolumen speichern. Welches natürlich verloren geht, wenn man ein Rohr hineinstellt und den Rest zuschüttet. Technisch entspricht dies einem Bohrbrunnen.

    Ein Bohrbrunnen benötigt eine gute wasserdurchlässige Schicht, manchmal hilft ein sehr langes Filterrohr.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Der Schachtbrunen ist gemauert und vermutlich über 100 jahre alt. Ich wollte den Bohrbrunnen auch ca. 4m tiefer bohren.


    Denkst du in Kombination mit einem 4m Filterrohr könnte das klappen?


    Ich kann auch tiefer bohren und müsste dann halt eine andre Pumpe nehmen.


    gruss Martin

  • Denkst du in Kombination mit einem 4m Filterrohr könnte das klappen?

    Das hängt vom Bodengrund ab, der angetroffen wird.

    Ich kann auch tiefer bohren und müsste dann halt eine andre Pumpe nehmen.

    Wozu? Die Pumpenauswahl richtet sich nicht nach der Brunnentiefe, sondern nach dem Grundwasserstand bei max. Förderung.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Genau!

    Halt vorher überlegen, ob ein Arbeitsrohr erforderlich ist und welchen Durchmesser das Brunnenrohr haben soll.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Gilt beim Brunnenrohr, größer ist besser?

    Kann man so nicht sagen.

    Das Brunnenrohr muss gross genug für die Pumpe sein.

    Die Fördermenge wird nicht über den Brunnenrohrdurchmesser erreicht, sondern bei den hier betrachteten Brunnen ausschliesslich über die Filterrohrlänge.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


  • Ok... Ich habe noch zwei Fragen, bevor ich anfange.



    1. Wenn ich nach zwei Metern Wasser habe, mache ich dann bis unten Filterrohr (ca.5m)?


    2.Verschließe ich das Ende mit einer Kappe oder besser mit Tonpellets?



    Gruß Martin

  • Ich schrieb bereits:

    Der Grundwasserspiegel spielt bei einem Brunnen eine untergeordnete Rolle. Viel entscheidender ist die Wasserdurchlässigkeit des Bodens.

    Wenn Du deine Bodenverhältnisse bei der Bohrung kennen lernst, kannst Du dann entscheiden, wie lang das Filterrohr sein muss, wie tief der Filter unter dem Grundwasserspiegel sitzen sollte und wie tief dann die Bohrung ausfallen sollte.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.


    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.


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