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  1. Brunnenbau-Forum
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  3. Brunnenbau Bohrbrunnen

Bohrbrunnen in Nordsachsen mit Problemen

  • Chris86
  • September 8, 2022 at 1:23 AM
  • Chris86
    Beginner
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    3
    • September 8, 2022 at 1:23 AM
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich lese schon alle Weile hier im Forum mit.

    Mit dem angeeigneten Wissen dachte ich, für eine Brunnenbohrung gewappnet zu sein, naja hat nicht ganz geklappt.

    Erstmal die Eckdaten zu meinem Projekt:

    - Standort in der Nähe von Delitzsch, Nordsachsen

    - Grundwassermessstelle (Beobachtungsrohr) ca. 1km entfernt, Grundwasserstand bei 6,42m

    - Nachbarn haben Brunnen mit einer Tiefe von 15m und 17m

    Einer dieser Nachbarn lies den Brunnen per Hand bohren (3Mann, mit 3Bein und einen Samstag)

    - Bohrloch aktuell 9,5m tief

    - 150mm Bohrer mit 15m Gestänge, Kiespumpe 108mm (geliehen vom Kumpel)

    - Winde , Kettenzug usw. alles vorhanden

    - 5" Brunnenrohr mit Muffe

    - Aufbau des Rohres: Schneidring - 60cm Sumpfrohr - 3m Filterrohr (0,3er) - 6m normales Rohr

    Also so war der Aufbau mal, nachdem wir das Rohr das zweite mal gezogen haben, ist es am ersten Filterrohr abgerissen. Aktuell steckt noch das Filterrohr (ca. 50cm schätze ich) und der Schneidring im Loch.

    Was bisher geschah:

    Ambitioniert losgelegt. 6m in 4 Stunden ohne Probleme. 1m "lockerer" Boden, dann zunehmend lehmiger. Bis 6m kein Problem.

    Am zweiten Tag Stress mit größerem Stein der im Bohrer steckte und seitlich überstand. Mit viel Gerammel und Gewalt nach 4 Stunden zu Tage befördert. Gesamt 1,5m an Tag 2.

    Dann urst harter Lehm oder Ähnliches. Bohrfortschritt nur mit extremen Druck auf das Gestänge zu erzielen. Erst 2x 20l Wassereimer am Griff, dann abwechselnd 1 Person auf dem Gestänge. Aber es ging. Mühsam Fortgeschritten bis die harte Schicht durch war, schätzungsweise 1m. Gesamttiefe dann was über 8m.

    Achso: Wasser stand nach dem 1. Tag schon bei 4m unter GOK. Über Nacht ist das Loch voll gelaufen.

    Bei knapp nach 8m kam Kies/Sand Gemisch. Noch bisschen weiter gebohrt, konnte aber nichts mehr hoch holen. Immer vom Bohrer abgerutscht.

    Dann bei rund 8,5m Rohr zusammen gebaut und ins Loch gelassen. 9m, 50cm haben raus geschaut. Also stand vom Gefühl auch am Boden des Lochs. Gerüst usw. aufgebaut. Kiespumpe rein, Seil 12mm PP-Seil (Fehler wie sich raus stellen sollte).

    So dann fing das Drama an....

    Kiespumpe gepummt bis der Arzt kommt. Manchmal war 1 Hand voll Sand mit paar Steinen drin, mal so gut wie nix.... tagelang dieser Plack, alles nix gebracht. Das Rohr ist nicht mal 1mm abgesunken. Gewicht mit Platten 400kg. (Hier war die Pumpe Kiespumpe schon einmal fest, konnte aber mit dem Bohrgestänge gelöst werden. War wohl festgesaugt.) Entscheidung: Rohr wieder raus da es zum Glück noch locker war. Rohr gezogen - heile.

    Weiter gebohrt und immer mal was raus geholt, Lehm Sand Kies Gemisch. So auf knapp über 9m gekommen.

    Rohr wieder rein. 10m gesamt lang. Gepumpt, sinkt wieder nicht ein. Kleineren Bohrer besorgt um im Rohr zu bohren, da das Rohr plötzlich nicht mehr zu ziehen ging (mit Winde).

    Kiespumpe rein, gezogen und es sank ein (Gewicht wurde auf rund 600kg erhöht), vielleicht 20cm. Dann war Feierabend, Pumpe fest. Diesmal richtig.

    Ewiges hin und her begann bis halt am Ende geschah was geschehen musste - Seil gerissen.

    Für das Gestänge dann diverse Haken und sonst was gebaut, alles ohne Erfolg. Ging nicht hoch und nicht runter.

    Entscheidung: Rohr ziehen. 1,5t Kettenzug war zu schwach, Update auf 3t. Der hats dann geschafft. 2Filterrohre und der Rest kam wieder raus. Wenigstens was dachte ich.

    Erfreulich war dann, dass wir es geschafft haben auch die Kiespumpe zu angeln. Die also auch gerettet.

    So nun gehts allerdings nicht weiter. Die Reste vom Filterrohr habe ich noch raus bekommen (Bohrer geschärft und Gewalt). Das Sumpfrohr und der Ring sind allerdings nicht zu bergen. Es reist einfach immer ab. Mit dem Haken komme ich nicht drunter.

    Eine Kamera brachte ans Licht, dass das Loch bei ca. 8,5m "eingestürzt" ist. Der Bohrer trifft den Rest des Rohres gar nicht.

    Das Wasser ist komischerweise auch weg.

    Werde noch Bilder hochladen, wo man die ganze Nummer sehen kann.

    Meine Fragen:

    - wo ist das Wasser hin?

    - Wie würdet ihr weiter vor gehen - kleiner weiter bohren (3" z.B.) oder Loch aufgeben und das ganze von vorn?

    Aufgeben wäre schade, da der Platz perfekt ist und die Bohrung schön gerade ist.

    - Wie könnte ich den Sand am Boden raus bekommen um den Rohrrest sichtbar zu machen?

    Beste Grüße Chris

  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • September 8, 2022 at 9:02 AM
    • #2
    Quote from Chris86

    ich lese schon alle Weile hier im Forum mit.

    Mit dem angeeigneten Wissen dachte ich, für eine Brunnenbohrung gewappnet zu sein,

    Schön, kannst Du dann mal ein Schichtenverzeichnis der bisherigen Bohrung bis zur letzten Förderung hier einstellen?

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Chris86
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    • September 8, 2022 at 2:45 PM
    • #3

    Hi, danke für die Antwort. Ich versuche es mal, auch anhand der Bilder, hoffe man sieht das.

    0-1m - Mutterboden

    1-6m - lehmiger Boden

    immernoch 1-6m: zunehmend härter und im Wasser

    6-7,5m sehr harter Lehm oder Ton (kann ich aber nicht genau sagen). Lies sich kaum bohren

    8,5m Übergang zu Kies / Sand . Am Anfang mehr Sand

    Sagt dir das was oder brauchst du mehr Informationen?

    Allgemein, Aufbau:



    Ich habe mir eine Inspektionskamera besorgt mit 10m Länge, habe auch Bilder von unten gemacht. Leider hat das Ding die nicht gespeichert. Werde ich nachreichen. Im Moment regnet es aber wie sau, morgen also dann...

    Beste Grüße Chris

  • kg49
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    • September 9, 2022 at 9:33 AM
    • #4

    Die Fotos sind ja ganz nett, ersetzen aber kein Schichtenverzeichnis, in dem die einzelnen Bodenproben eingezeichnet sind, die Sande mit fs, ms oder gs gekennzeichnet sind und der gemessene Grundwasserspiegel markiert ist.

    Gruss

    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Toenne
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    • September 9, 2022 at 10:03 AM
    • #5

    Lehm/Ton und Muffenrohr sind keine besonders gute Kombination, wie du hier sicherlich schon gelesen hast. Bis -6m hat sich Schichtenwasser über der undurchlässigen Schicht gesammelt. Nachdem du diese durchbohrt hast ist erstens das Wasser der Schwerkraft gefolgt und nach unten abgehaut und hat zweitens die bislang trockende Schicht durchnässt und zum Quellen gebracht. Da wirds mit den Muffen schwierig runter oder wieder raus zu kommen - so zumindest meine Mutmassung.

    Du schreibst von Nachbarn die ihre Bohrungen erfolgreich setzen konnten, wie sah denn deren Schichtenverzeichnis aus?

  • Chris86
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    • September 10, 2022 at 2:51 PM
    • #6

    Hm das quellt also auf?

    Also ist das nicht ungewöhnlich dass das Wasser verschwunden ist...dachte mir schon das es nur oberflächenwasser ist.

    Kann sich da irgendwas heben oder senken an der Oberfläche? Denn das Haus steht nur 8m entfernt....

    Mit diesem Schichtenverzeichnis tue ich mich schwer. Ich kenne die korngrößen nicht, da ich sie nicht gemessen habe. Auch kenne ich diese ganzen Fachbegriffe nicht. Dachte man kann das den Bildern entnehmen....

    Mir wird also nichts übrig bleiben als nochmal neu zu bohren!?

    Reicht es in 1m Entfernung oder sollte man weiter weg gehen? Ich möchte nur nicht näher ans haus ran....

    Bin jetzt erstmal eine Woche im Urlaub, danach werde ich weiter machen und auch mal Bilder von der Bohrung zur Verfügung stellen.

    Grüße

  • Toenne
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    • September 11, 2022 at 10:34 AM
    • #7

    Rede erstmal mit den Nachbarn würde ich sagen.

    Wobei: Wenn ich höre "per Hand bohren (3Mann, mit 3Bein und einen Samstag)" bei >15m Tiefe in diesem Boden dann machen sich bei mir Zweifel breit.

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