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Pumpe läuft sehr oft an

  • Lenn2000
  • April 5, 2024 at 8:13 PM
  • Lenn2000
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    • April 5, 2024 at 8:13 PM
    • #1

    Hallo,

    Ich bin neu hier und relativ ratlos mit meiner jetzigen Situation mit meinem Wasserkobold und ungefähr 200 Liter Tank.
    Die Pumpe versorgt zwei Pferdeställe und ein Wohnhaus mit Wasser.
    Vor ungefähr nem Jahr wurde der Brunnen aufgemacht da die Pumpe kein Wasser mehr gefördert hat. Im gleichen Zuge wurde auch die Pumpe 1 zu 1 ausgetauscht.
    Jetzt habe ich das Problem das die Pumpe ungefähr alle 20 Minuten an geht da sie Druck verliert und dann relativ lange läuft. Druckbehälter ist soweit optisch und akustisch dicht. Rückschlagventil ist verbaut. Einschaltdruck der Pumpe liegt bei 2 bar. Der Ausschaltdruck der Pumpe bei 3,5 bar.

    Hat jemand eine Ahnung wodran es es liegen könnte? 🤔Wäre für jeden Tipp dankbar ☺️

  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • April 5, 2024 at 8:25 PM
    • #2

    Das muss nicht die Lösung sein, aber

    zuerst überprüfen, ob der Windkessel den richtigen Vordruck hat. Falls nicht, auf korrekten Wert auffüllen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • PeterB
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    • April 5, 2024 at 8:55 PM
    • #3

    Wenn eine Pumpe von alleine startet verliert das System irgendwo den Druck.

    Meine Idee wäre zu versuchen, den Bereich in dem der Druckverlust statt findet, einzugrenzen.

    Am Idealsten wäre es wenn zwischen Saugleitung und Pumpe, zwischen Pumpe und Kessel und zwischen Kessel und Verbraucher jeweils ein Absperrventil wäre.

    Die schließt man alle drei, öffnet sie nacheinander und beobachtet jeweils das Manometer. Danach weiß man besser, wo genau man weiter suchen muss.

    Gruß
    Peter

  • PeterB
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    • April 5, 2024 at 10:22 PM
    • #4
    Quote from PeterB

    Die schließt man alle drei, öffnet sie nacheinander und beobachtet jeweils das Manometer.

    Sorry, nicht ganz korrrekt. Hat man ein Ventil vor der Pumpe und eins zwischen Pumpe und Kessel müssen die jeweils einzeln geschlossen und der Druck geprüft werden

  • Lenn2000
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    • April 6, 2024 at 8:36 AM
    • #5
    Quote from kg49

    Das muss nicht die Lösung sein, aber

    zuerst überprüfen, ob der Windkessel den richtigen Vordruck hat. Falls nicht, auf korrekten Wert auffüllen.

    Gruss
    kg49

    Den Vordruck stelle ich warscheinlich über einen Kompressor ein oder?

    Gruß

    Lenn2000

  • kg49
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    • April 6, 2024 at 10:47 AM
    • #6

    Üblicherweise ja.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • PeterB
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    • April 6, 2024 at 11:06 AM
    • #7

    Wenn Du einen Verbaucher öffnest soll zuerst der Druck im Kessel Wasser liefern. Ist soviel Wasser aus dem Kessel raus, dass der Druck auf den Einschaltdruck gesunken ist, wird die Pumpe gestartet.

    Ist der Vordruck optimal, wird ca 50% des Kesselvolumens an Wasser gefördert bevor die Pumpe startet. Ist der Vordruck nicht optimal eingestellt, wird diese Wassermenge geringer sein.

    Wenn alle Verbraucher geschlossen sind und trotzdem der Druck absinkt und die Pumpe von alleine startet, muss der Druck irgendwohin verschwunden sein. Dieser Undichtigkeit ist es völlig egal, wie korrekt der Vordruck ist. Findest Du sie und schließt sie, bleibt die Pumpe ruhig, egal wie der Vordruck ist.

    Willst Du dann erreichen, dass möglichst viel Wasser aus dem Kessel gefördert wird bevor die Pumpe startet, dann wird es Zeit, sich um den Vordruck und das Luftpolster im Kessel zu kümmern.

    Wenn der Druck einfach immer weniger wird, ist es meistens ein Verbraucher der tröpelt oder eine Verbindung ist undicht.

    Um zu testen, ob es das sein könnte, muss man das Absperrventil zwischen dem Kessel und den Verbrauchern schließen.

    Bleibt die Pumpe jetzt ruhig, muss man dort weiter suchen.

    Startet die Pumpe trotzdem, dann zeig bitte Bilder von der Anlage. Dann machen wir dort weiter.

  • Lenn2000
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    • April 7, 2024 at 1:22 PM
    • #8
    Quote from PeterB

    Wenn Du einen Verbaucher öffnest soll zuerst der Druck im Kessel Wasser liefern. Ist soviel Wasser aus dem Kessel raus, dass der Druck auf den Einschaltdruck gesunken ist, wird die Pumpe gestartet.

    Ist der Vordruck optimal, wird ca 50% des Kesselvolumens an Wasser gefördert bevor die Pumpe startet. Ist der Vordruck nicht optimal eingestellt, wird diese Wassermenge geringer sein.

    Wenn alle Verbraucher geschlossen sind und trotzdem der Druck absinkt und die Pumpe von alleine startet, muss der Druck irgendwohin verschwunden sein. Dieser Undichtigkeit ist es völlig egal, wie korrekt der Vordruck ist. Findest Du sie und schließt sie, bleibt die Pumpe ruhig, egal wie der Vordruck ist.

    Willst Du dann erreichen, dass möglichst viel Wasser aus dem Kessel gefördert wird bevor die Pumpe startet, dann wird es Zeit, sich um den Vordruck und das Luftpolster im Kessel zu kümmern.

    Wenn der Druck einfach immer weniger wird, ist es meistens ein Verbraucher der tröpelt oder eine Verbindung ist undicht.

    Um zu testen, ob es das sein könnte, muss man das Absperrventil zwischen dem Kessel und den Verbrauchern schließen.

    Bleibt die Pumpe jetzt ruhig, muss man dort weiter suchen.

    Startet die Pumpe trotzdem, dann zeig bitte Bilder von der Anlage. Dann machen wir dort weiter.

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    Ich habe jetzt mal den Kessel voll pumpen lassen und habe alle Verbraucher an der Wasserverteilung geschlossen. Der Druck ist konstant geblieben sodass ich die Anlage bis zu den Abschiebern ja ausschließen kann.
    Jetzt ist meine nächste Frage: Wie mache ich es denn den Vordruck/ Luftpolster einzustellen mit einem Kompressor.

    Danke schonmal für die Zahlreichen Antworten.

  • PeterB
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    • April 7, 2024 at 4:51 PM
    • #9
    Quote from Lenn2000

    alle Verbraucher...Der Druck ist konstant geblieben

    Dann bist Du doch schon ein Stück weiter

    Quote from Lenn2000

    Wie mache ich es denn den Vordruck/ Luftpolster einzustellen mit einem Kompressor.

    Am Kessel muss sich oben ein Ventil befinden über das Luft eingepumpt werden kann.

    Was genau da zu beachten ist, dazu habe ich nur angelesenes Halbwissen. Andere sind da besser. zB:

    das unabhängige brunnenbauforum - Anmelden

    Lies Dich da ein bisschen ein. Dann kommen bestimmt ein paar Fragen die dann ich oder andere hier hoffentlich beantworten können.

  • kg49
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    • April 7, 2024 at 7:12 PM
    • #10
    Quote from PeterB

    Am Kessel muss sich oben ein Ventil befinden über das Luft eingepumpt werden kann.

    Die Lage des Lufteinlassventils ist beliebig, es kann sogar sein, dass überhaupt keins vorhanden ist, falls sich der Kessel automatisch über die Pumpe füllt.

    Zum Einstellen eines Vordruckes ist es jedoch praktisch unentbehrlich.
    Man kann aus dem Füllen eines Windkessels eine Wissenschaft machen, vor allem wenn es um die maximal mögliche Entnahmemenge geht. Hier reicht für den Anfang die einfache Lösung für "Beginners":

    Du lässt das Wasser komplett aus dem Kessel, kleine Restmengen sind unerheblich. Anschliessend pumpst Du ihn auf ca. 0,8...0,9 x Einschaltdruck auf. Danach lässt Du die Pumpe laufen, bis sie sich abstellt. Fertig. Wenn man das Manometer dabei beobachtet, sollte die Druckzunahme exponentiell abnehmen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Heimbrunnenbauer
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    • April 7, 2024 at 11:05 PM
    • #11

    Als Ergänzung zu den anderen Beiträgen.

    Dies ist ein Funktionsbild eines einfachen Druckbehälters ohne automatische Luftpolsterergänzung :

    Zum Luft einfüllen kann auch ein anderer Anschluß verwendet werden , war mal ein Vorschlag für einen anderen Beitrag

    Gruß Jörg

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