1. Forum
  2. Articles
  3. Gallery
    1. Albums
  4. Members
    1. Recent Activities
    2. Users Online
    3. Team
    4. Search Members
  5. Lexicon
  6. Dashboard
  • Login
  • Register
  • Search
This Thread
  • Everywhere
  • This Thread
  • This Forum
  • Articles
  • Forum
  • Gallery
  • Pages
  • Brunnenbau Lexikon
  • More Options
  1. Brunnenbau-Forum
  2. Brunnenbau
  3. Brunnenbau Bohrbrunnen

Projektvorstellung Rohrbrunnen mit Fragen

  • DoppelC
  • June 19, 2024 at 8:31 PM
  • DoppelC
    Beginner
    Posts
    19
    • June 19, 2024 at 8:31 PM
    • #1

    Moin in die Runde,

    ich möchte bei mir im Garten einen Rohrbrunnen setzen, nachdem unser Rammbrunnen für eine E-Pumpe nicht geeignet ist. Nach umfangreichem einlesen hier im Forum und in einem Handbuch von Erdbohrer.de habe ich dennoch ein paar Fragen, die mir den Kopf zerbrechen.

    Wir haben laut Bodengutachten Fein- und Mittelsand, was ich auch anhand der schon erfolgten Bohrung bis ins Grundwasser (2m unter GOK) soweit grob bestätigen kann.

    Folgendes habe ich mir überlegt:

    Variante 1:

    Schutzrohr (blaues Brunnenrohr mit Muffen) DN 125 mit Gesamtlänge von 9m einteufen. Die ersten drei Meter (von unten) Filterrohr mit 1mm Schlitzen, die übrigen 6 Meter normales Brunnenrohr. Da das Brunnenrohr einen Gewebefilter mit Kappe hat, kein Einbau eines Sumpfrohres.

    Da Grundwasser ab 2 m unter GOK vorhanden ist, habe ich dann 3m Filterstrecke und 4m darüber im Wasser für die Tiefbrunnenpumpe.

    Das eigentliche Brunnenrohr dann als Glattwandrohr mit DN 115 mit 3 Meter Gewebefilter mit 0,14mm, Länge ansonsten identisch. Das Rohr hat einen Außendurchmesser von 115, das Schutzrohr einen Innendurchmesser von 117.

    Meint Ihr das passt oder ist zu knapp falls ein Steinchen dazwischen klemmt o.Ä.?

    Variante 2:


    Alternativ ein Rohr mit DN 100, da müsste die 4 Zoll Tiefbrunnenpumpe gerade noch reinpassen. Irgendwie habe ich aber sorgen, dass das zu eng für die Pumpe ist mit Kabelschacht. Oder ist das unbegründet?

    Oder das Schutzrohr auf DN 150 vergrößern und das Brunnenrohr auf DN 115 belassen? Dann passt die 4 Zoll Pumpe locker rein.

    Bei einem Schutzrohr mit DN 150 habe ich die Sorge, dass das schwerer wird einzuplunschen.


    Außerdem überlege ich noch das Schutzrohr wieder zu ziehen. Habe aber Angst, dass das ein schwieriges Unterfangen wird, wenn ich mir die Erfahrungsberichte dazu durchlese. Leider bin ich auch nicht mit Wagenhebern, Seilwinde usw. ausgestattet, was das wohl erleichtern würde.


    Für ein paar Ratschläge, wie Ihr in diesem Fall vorgehen würdet, bin ich Euch dankbar!


    Viele Grüße

    Christoph

    Rohrbrunnen DN 150 - 9,5m tief - 3m Lotze Feinsandfilter, Grundwasser 2m unter GOK

    Tiefbrunnenpumpe Ebara 4WN 4-14 mit Druckschalter Presscontrol PCU 15

  • Brunnen reinigen
  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • June 19, 2024 at 8:47 PM
    • #2
    Quote from DoppelC

    Wir haben laut Bodengutachten Fein- und Mittelsand

    Wie tief geht das Gutachten?

    Quote from DoppelC

    Schutzrohr (blaues Brunnenrohr mit Muffen)

    Das Schutzrohr sollte ein Glattwandrohr sein, Das Brunnenrohr kann dann Muffen haben..

    Quote from DoppelC

    Da das Brunnenrohr einen Gewebefilter mit Kappe hat, kein Einbau eines Sumpfrohres.

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

    Edited once, last by kg49 (June 19, 2024 at 8:56 PM).

  • DoppelC
    Beginner
    Posts
    19
    • June 20, 2024 at 9:01 AM
    • #3

    Danke für Deine Rückmeldung, kg49.

    Das Gutachten geht leider nur bis ca. 3m unter GOK wo der Brunnen steht, da wir ein Hanggrundstück haben und die Bohrung für das Gutachten 6m weiter oben auf dem Grundstück getätigt wurde (ca. 10-12m Abstand vom Brunenbohrloch).

    Wir hatten auch eine Bohrung für eine Erdwärmesonde oben am Hang, dort war die ersten 25m auch recht viel Kies anzutreffen. Ich weiß aber nicht, ab welcher Tiefe das der Fall war. So gesehen besteht auch Hoffnung, dass bei zunehmender Tiefe noch gröberer Sand/Kies kommt.

    Mit der beschriebenen Vorgehensweise und dem Gewebefilter will ich auf Nummer sicher gehen, das ein wahrscheinliches Antreffen von Feinsand auf die gesamte Filterlänge kein Problem darstellt.

    Ich könnte natürlich auch mit 0,3mm Schlitzen das Schutzrohr (und dann auch mit Sumpfrohr) verteufen und falls die Körnung da unten doch passt, mir das Brunnenrohr innen mit Gewebefilter zu sparen. Falls nicht hätte ich dann aber nur die kleinen Schlitze, die weniger Wasser an den Gewebefilter lassen. So jedenfalls meine Überlegung.

    Ich nehme an das Schutzrohr als Glattwandrohr ist leichter zu verteufen. Ich dachte nur, wenn man es ggf. doch ziehen möchte ist es stabiler als ein TNA-Rohr. Das Brunnenrohr wollte ich extra als TNA-Rohr nehmen, damit es schmaler ist und noch in das DN 125-Rohr passt.

    Das ein Sumpfrohr nach meinem Verständnis nicht bei einem Gewebeschutzfilter benötigt wird, hatte ich das nur der Vollständigkeit halber meiner Überlegungen dazu geschrieben.

    Meinst Du denn die Rohrmaße passen wie unter Variante 1 beschrieben oder welche würdest Du wählen? Oder sind meine Überlegungen dazu nicht richtig und man sollte anders herangehen?

    Danke für Deine Unterstützung!

    Rohrbrunnen DN 150 - 9,5m tief - 3m Lotze Feinsandfilter, Grundwasser 2m unter GOK

    Tiefbrunnenpumpe Ebara 4WN 4-14 mit Druckschalter Presscontrol PCU 15

  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • June 20, 2024 at 11:04 AM
    • #4
    Quote from DoppelC

    Falls nicht hätte ich dann aber nur die kleinen Schlitze, die weniger Wasser an den Gewebefilter lassen.

    Wieviel m³/h willst Du denn fördern? Vergleiche zur Schlitzweite mal auf S.5 mit:

    https://www.gwe-gruppe.de/export/shared/documents/pdf/bre/gwe/products/PVC_Ansicht_D.pdf

    Zum Sumpfrohr lies mal das Stichwort im gerade entstehenden Lexicon des Forums.

    Ansonsten sind Deine Überlegungen durchaus akzeptabel. Allgemein kann man sagen, dass Arbeitsrohre (Schutzrohre) keine Schlitze haben sollten und dass ihre Dimensionierung so gewählt werden sollte, dass ausreichend Platz zwischen Brunnenrohr und Arbeitsrohr ist.

    Wenn keine Ton- oder Lehmschichten zu durchdringen sind, solllte das Ziehen eines Arbeitsrohres unproblematisch sein.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • DoppelC
    Beginner
    Posts
    19
    • June 22, 2024 at 3:12 PM
    • #5

    Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht ganz genau, wie hoch die Fördermenge sein wird. Das ist sicherlich eine entscheidende Frage wenn man Länge der Filterstrecke usw. bestimmen möchte. Nach überschlägiger Einschätzung anhand der zu bewässernden Fläche komme ich auf etwa 3,5m3/h, was aber schon sehr großzügig dimensioniert ist.

    Mir kam noch die Idee in die Dokumentation der Erdsondenbohrung zu schauen.Dort wird der Sand (leider relativ ungenau) als grobsand und mittelsand bezeichnet.

    Ich habe mir nun überlegt lieber ein DN 150 Rohr mit 0,3mm Filter einzuteufen. Entweder der Sand unten ist dafür doch geeignet und falls nicht, kann ich noch locker ein DN 115 Rohr mit Gewebefilter einbauen.

    Vielen Dank erstmal, ich werde fortlaufend berichten.

    Rohrbrunnen DN 150 - 9,5m tief - 3m Lotze Feinsandfilter, Grundwasser 2m unter GOK

    Tiefbrunnenpumpe Ebara 4WN 4-14 mit Druckschalter Presscontrol PCU 15

  • DoppelC
    Beginner
    Posts
    19
    • October 4, 2024 at 2:48 PM
    • #6

    Nachdem ich hier wertvolle Hilfe erhalten habe möchte ich mich kurz zum Stand des Projektes zurückmelden.

    Wir haben nun ein DN 150 Glattwandrohr komplett bis in 10 Meter Tiefe abteufen können. Anfangs war es noch sehr feinsandig, danach wurde der Sand tlw. recht grob und Kies alles dabei. Leider steht unten im Rohr ca. 2m Sand, so dass wir derzeit nur 6 Meter im Wasser stehen (das Grundwasser geht bei knapp 2 Metern los).

    Nachdem uns beim Versuch, den Sand aus dem Rohr noch rauszuplunschen, zweimal die Kiespumpe festklemmte (vermutlich ein Kieselstein zwischen Pumpe und Rohr) und wir schon Panik hatten, diese nicht mehr rauszubekommen, werden wir es nochmal vorsichtig weiter versuchen. Zum Glück konnten wir Kiespumpe befreien, nachdem wir von oben mit dem Bohrgestänge auf die Kiespumpe gedrückt haben und zusätzlich den Wasserschlauch zur Hilfe genommen hatten.

    Wie bekommen nun zwar Sand und Kies raus, aber trotzdem sinkt der Grund nicht weiter ab, d.h. wir haben weiterhin nur 6 Meter Wasser im Rohr.

    Wir werden nochmal mit Gegenspülung mit dem Gartenschlauch versuchen, wenigstens einen halben Meter Sand aus dem Rohr zu bekommen, damit wir unsere 3 Meter Filterstrecke (Lotze Gewebefilter in 4,5 Zoll) anschließend reinlassen können und wenigstens 1,5m Wasser über der Pumpe haben.

    Falls jemand noch eine bessere Idee hat den Sand aus dem Rohr unten herauszubefördern, dann freuen wir uns über einen Hinweis.

    Ich werde nach Fertigstellung nochmal über den Ausgang berichten.

    Rohrbrunnen DN 150 - 9,5m tief - 3m Lotze Feinsandfilter, Grundwasser 2m unter GOK

    Tiefbrunnenpumpe Ebara 4WN 4-14 mit Druckschalter Presscontrol PCU 15

  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • October 4, 2024 at 4:55 PM
    • #7

    Die Kiespumpe ist vom Durchmesser zu gross und erzeugt beim Hochziehen einen Sog.

    Kleinere Kiespumpe verwenden (90mm) und nach dem Pumpen sehr langsam hochziehen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • DoppelC
    Beginner
    Posts
    19
    • October 5, 2024 at 9:54 AM
    • #8

    Danke für den Hinweis. Ich werde es probieren und berichten.

    Rohrbrunnen DN 150 - 9,5m tief - 3m Lotze Feinsandfilter, Grundwasser 2m unter GOK

    Tiefbrunnenpumpe Ebara 4WN 4-14 mit Druckschalter Presscontrol PCU 15

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    52
    Posts
    1,085
    • October 5, 2024 at 8:46 PM
    • #9

    Hallo DoppelC ,

    gehe mal auf YouTube und gib mal : gläserne Kiespumpe ein.

    https://www.youtube.com/results?search_query=gl%C3%A4serne+kiespumpe

    Dort müßtest du ein Video finden wie man mit einer Kiespumpe die richtige Technik anwendet.

    Jetzt mal einige Fragen zu deiner Arbeitsweise beim Plunschen :

    Welchen Durchmesser hat deine Kiespumpe ?

    Hast du beim Arbeiten mit der Kiespumpe zusätzlich Wasser in das Bohrloch eingeleitet ?

    Wenn JA konntest du das Rohr bis zum Überlaufen während der Arbeit befüllen ?

    Wieviel Material ist in der Kiespumpe wenn du das Seil langsam ziehst und wenn du es schnell ziehst ?

    Wie schnell ziehst du die Kiespumpe nach dem Plunschen aus dem Rohr ?

    Wenn du diese Fragen beantwortet hast kann ich dir vielleicht bezogen auf das Arbeiten mit der Kiespumpe weitere Infos geben

    Gruß Jörg

  • DoppelC
    Beginner
    Posts
    19
    • October 6, 2024 at 8:22 PM
    • #10

    Moin Jörg,

    Danke für Deine Anmerkungen und Dein Angebot, meinem Problem, näher auf den Grund zu gehen.

    Bisher habe ich in dem 150er Arbeitsrohr mit einer 140er Kiespumpe gearbeitet. Zu Anfang habe ich noch Wasser von oben ins Bohrloch gegossen, als die Pumpe noch nicht vollständig im Grundwasser stand.

    Danach habe ich nun nur noch am Ende nochmal versucht, mit Einleitung von Wasser von oben den Sand im Rohr rauszubekommen. Dabei ist der Wasserspiegel jedoch nie angestiegen, sondern immer konstant auf dem gleichen Level von ca. 1,80m unter GOK verblieben.

    Genau kann ich Dir gar nicht sagen, wann mehr und wann weniger Material in der Pumpe war. Vom Gefühl her war immer mehr drin wenn ich Ruckartig dran gezogen habe. Dann ist auf jeden Fall das Rohr in der Regel besser runtergerutscht. Aber manchmal hat auch meiner Frau mal an der Pumpe gezogen, wenn ich keine Kraft mehr hatte. Die hat es weniger ruckartig gemacht, dennoch war die Pumpe auch bei ihr mal mehr oder weniger voll.

    Das Hochziehen der Pumpe haben wir idR für mein Empfinden relativ langsam gemacht, was allerdings nur dem Umstand geschuldet war, das einfach keine Kraft für schneller vorhanden war. Am Ende mit ca. 5m im Grundwasser hat es nach dem Pumpen einige Mühe gekostet, das Ding überhaupt nach oben zu bekommen. Allerdings haben wir sicherlich relativ ruckartig dran gezogen, so gut es dann eben noch ging mit der noch vorhandenen Kraft.

    Nun habe ich mir die empfohlene Kiespumpe mit 90er Durchmesser bestellt. Sobald ich es probiert habe werde ich dies hier berichten. Falls Du noch weitere Ideen hast freuen wir uns aber sehr!

    Danke und beste Grüße

    Christoph

    Rohrbrunnen DN 150 - 9,5m tief - 3m Lotze Feinsandfilter, Grundwasser 2m unter GOK

    Tiefbrunnenpumpe Ebara 4WN 4-14 mit Druckschalter Presscontrol PCU 15

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    52
    Posts
    1,085
    • October 6, 2024 at 8:47 PM
    • #11

    Hallo DoppelC ,

    Wenn du trotzdem weiter machst bis deine neue Kiespumpe geliefert ist dann mache mal den Versuch und laß deine 140ger Kiespumpe langsam ab ( vorher bitte den Bodengrund ausmessen ) und versuche soviel Wasser wie möglich ins Brunnenrohr laufen zu lassen bis der Wasserspiegel ansteigt. ( ich habe immer das Rohr bis oben voll Wasser gehabt ) .

    Dann max 3 mal langsam am Seil der Kiespumpe ziehen , so wie in dem Video der gläsernen Kiespumpe.

    Dann die Kiespumpe langsam aus dem Rohr ziehen und kontrollieren wieviel Kies in der Pumpe ist und den Bodengrund ausmessen wieviel Kies gefördert wurde.

    Eigentlich müßtest du so die 2m Kies aus dem Rohr bekommen und dann sehen wir weiter;)

    Gruß Jörg

  • DoppelC
    Beginner
    Posts
    19
    • October 7, 2024 at 1:16 PM
    • #12

    Hallo Jörg,

    Danke für die Hilfestellung. Sofern ich es vorher schaffe werde ich es so noch einmal versuchen. Ich befürchte aber, dass bis dahin die kleine Pumpe da ist und werde es dann vermutlich direkt damit probieren.


    Grüße

    Christoph

    Rohrbrunnen DN 150 - 9,5m tief - 3m Lotze Feinsandfilter, Grundwasser 2m unter GOK

    Tiefbrunnenpumpe Ebara 4WN 4-14 mit Druckschalter Presscontrol PCU 15

  • Heimbrunnenbauer
    Professional
    Reactions Received
    52
    Posts
    1,085
    • October 9, 2024 at 12:33 AM
    • #13

    Hallo DoppelC ,

    auch mit der kleineren Pumpe solltest du erstmal so arbeiten wie ich es vorgeschlagen habe.

    Dabei spielt der Rohrdurchmesser keine so große Rolle. Es kommt auf die Technik drauf an wie man mit der Pumpe arbeitet.

    Und für mich war es ausschlaggebend ob und wieviel die Kiespumpe gefördert hat in Abhängigkeit von der Wassersäule die im Rohr gestanden hat

    Je mehr Wasser ich eingeleitet habe um so besser hat die Kiespumpe gefördert und um so weniger habe ich den Kies ins Rohr gezogen.

    Gruß Jörg

  • DoppelC
    Beginner
    Posts
    19
    • October 14, 2024 at 10:43 AM
    • #14

    Am Wochenende konnten wir nun endlich weiter am Brunnen arbeiten. Wir haben anfangs versucht, das Rohr vollständig mit Wasser zu füllen, was aber nicht gelungen ist. Jedenfalls haben 10-15 Minuten Wasser einleiten keine sichtbare Veränderung des Wasserstandes herbeigeführt.

    Wir haben es dann mit der inzwischen eingetroffenen kleinen Kiespumpe (90mm) versucht und damit ging das Sand im Rohr ohne Probleme zügig raus. Bei einem 150er Rohr ist eine 108er Kiespumpe vermutlich die beste Wahl, wenn man nicht im Zweifel noch eine kleine Kiespumpe dazukaufen möchte.

    Mit der 90er Kiespumpe war die Arbeit auch deutlich leichter. Mit der 140er Kiespumpe war es immer ein ganz schöner Kraftakt, die Pumpe hochzuziehen.

    Im 150er Arbeitsrohr haben wir nun ein 125er Brunnenrohr mit 3m Gewebefilter von Lotze versenkt. Der erste Versuch noch mit 10m zusammengeschraubter Rohre direkt im Arbeitsrohr zu versenken war vergebene Liebesmühe, davon kann man nur abraten. Also die ersten 4 Meter am Stück rein und dann Stück für Stück die übrigen Rohre beim Einlassen hinzugefügt. Eine Holzzange wäre dafür hilfreiche gewesen, damit das Brunnenrohr nicht versehentlich im Arbeitsrohr verschwindet. Wir haben uns dann mit Schraubzwingen beholfen.

    Das Arbeitsrohr zu ziehen war nur mit Wagenhebern möglich. Mit dem Flaschenzug tat sich leider gar nichts. Zum Glück hatte unser Nachbar zwei Wagenheber da.

    Ein erstes Anpumpen haben wir leider nicht mehr geschafft. Das folgt bald und ich werde nochmal abschließend berichten, wie der Brunnen am Ende funktioniert.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung soweit! Wir sind froh, dass bis jetzt alles relativ reibungslos funktioniert hat. Das wäre ohne Eure Hilfe nicht möglich gewesen.

    Rohrbrunnen DN 150 - 9,5m tief - 3m Lotze Feinsandfilter, Grundwasser 2m unter GOK

    Tiefbrunnenpumpe Ebara 4WN 4-14 mit Druckschalter Presscontrol PCU 15

  • kg49
    Enlightened
    Reactions Received
    385
    Posts
    9,117
    Einträge
    11
    • October 14, 2024 at 3:01 PM
    • #15

    Vielen Dank für die Rückmeldung.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

Brunnen selber bauen

Registration

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!

Register Yourself

Newest Members

  • Delta

    December 6, 2025 at 12:20 PM
  • Dienaneene

    December 3, 2025 at 2:31 PM
  • Mikee

    December 3, 2025 at 12:55 PM
  • nvcasino

    November 30, 2025 at 8:49 PM
  • BassBetDE

    November 30, 2025 at 7:52 PM

Latest Posts

  • Geringer Wasserstand Vorschläge

    Heimbrunnenbauer December 6, 2025 at 7:18 PM
  • gebohrten Brunnen reinigen?

    Delta December 6, 2025 at 12:25 PM
  • Grundwasser und Hauswasserwerk

    Delta December 6, 2025 at 12:23 PM
  • Stahlrohr gegen PCV-Rohr tauschen?

    marg December 5, 2025 at 10:56 PM
  • Einstellung am Differential des Druckschalters

    PeterB November 30, 2025 at 12:44 PM
  • Brunnen ohne Filterrohr in Tonschicht (mit Sand/Kies)

    fexbob November 27, 2025 at 10:11 AM
  • Länge der Filterstrecke (und der Rohrtour)

    Heimbrunnenbauer November 26, 2025 at 10:53 PM

Brunnen bohren - Das Handbuch

E Book für den Brunnenbau selbst bauer Anleitung für Bohrbrunnen mit Bildern überarbeitete Auflage 2020

Tags

  • absägen
  • abtrennen
  • altes
  • ansaugleitung
  • anschluss
  • bauen
  • Berge
  • Bierkühler
  • bohren
  • bohrgerät
  • brunnen
  • brunnenbohrgerät
  • brunnenstube
  • doppelter
  • doppelter Pumpenstock
  • druckschalter
  • eigener gartenbrunnen
  • elektropumpe
  • erdkühler
  • fehlt
  • feinsand
  • fundament
  • geka
  • gewinde
  • Guss
  • hanf
  • holz
  • Holzbrunnen
  • Holzrohr
  • Hopfenhöhle
  • kies
  • kiespumpe
  • Mein Schachtbrunnen
  • Mittelsand
  • Montage
  • montieren
  • neu
  • Pumpenstock
  • pumpenständer
  • rammbrunnen
  • rohr
  • sand
  • saugleitung
  • saugschlauch
  • schachtbrunnen
  • schwengelpumpe
  • selber
  • steinfänger
  • typ75
  • Wasserspeier
  1. Privacy Policy
  2. Legal Notice
Powered by WoltLab Suite™