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PE Rohr Fixierung notwendig in 1,2m Durchmesser Brunnen?

  • Putearius
  • August 1, 2024 at 6:15 PM
  • Putearius
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    • August 1, 2024 at 6:15 PM
    • #1

    Hallo,

    Vorweg, entschuldigt, falls ich in den Beiträgen eine ähnliche Frage überlesen habe, ich hätte dazu nichts gefunden, ich bin nicht mal sicher, ob das Thema hier richtig ist.

    Nun zu meiner Situation:

    Ich habe einen sehr sehr alten Brunnen mit ca. 1,2m Durchmesser mit Ziegeln ausgelegt und ca. 15m tief.

    Ich würde in den Brunnen eine Tiefbrunnenpumpe mit Stahlseilen hängen und mit PE Rohr nach oben gehen. Metallrohre würde ich gerne vermeiden, da der Brunnen in einem Keller verbaut ist und hier nur 2m Raumhöhe besteht.

    So, nun zu meiner Frage: Das PE Rohr wird ca. 13m lang sein und irgendwie muss das Rohr ja auch fixiert werden (der 90 PP Winkel am oberen Ende soll ja das Gewicht vom PE Rohr nicht halten). Ich würde am PE Rohr so ab der Hälfte bei 6m und nochmals bei 3m Schellen montieren und diese mit Stahlseilen nach oben fixieren. Kann das so funktionieren? Ist das Rohr zu flexibel oder soll ich da z.B. 40er HT Rohre über das PE Rohr schieben, um da mehr Stabilität hineinzubringen?

    Oder ganz anders?

    Vielen Dank schon mal für eure Ideen und Vorschläge.

  • Brunnen reinigen
  • kg49
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    • August 1, 2024 at 7:03 PM
    • #2
    Quote from Putearius

    ...und nochmals bei 3m Schellen montieren und diese mit Stahlseilen nach oben fixieren.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das eine Zugentlastung, mehr nicht.

    Du musst berücksichtigen, dass jede Tiefbrunnenpumpe ein Drehmoment entwickelt, welches sich auf das Steigrohr überträgt und neben der Torsion dafür sorgt, dass die Pumpe anfängt zu schlagen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Putearius
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    • August 1, 2024 at 7:50 PM
    • #3
    Quote from kg49

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das eine Zugentlastung, mehr nicht.

    Ja, danke für die korrekte Bezeichnung.

    Quote from kg49

    Du musst berücksichtigen, dass jede Tiefbrunnenpumpe ein Drehmoment entwickelt, welches sich auf das Steigrohr überträgt und neben der Torsion dafür sorgt, dass die Pumpe anfängt zu schlagen.

    Bedeutet "schlagen", dass sie sich um die eigene Achse versucht zu drehen?


    Wäre hier eine Inverterpumpensteuerung dann vermutlich von Vorteil um dem "Schlagen" entgegenzuwirken?

  • kg49
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    • August 1, 2024 at 8:09 PM
    • #4
    Quote from Putearius

    Bedeutet "schlagen", dass sie sich um die eigene Achse versucht zu drehen?

    Nein, das ist die Torsion. Schlagen sollbedeuten, dass die Pumpe beginnen wird, hin und her zu schwingen.

    Quote from Putearius

    Wäre hier eine Inverterpumpensteuerung dann vermutlich von Vorteil um dem "Schlagen" entgegenzuwirken?

    Nein, ein Sanftanlauf würde nur die Torsion verringern.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Putearius
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    • August 1, 2024 at 8:26 PM
    • #5
    Quote from kg49

    Nein, das ist die Torsion. Schlagen sollbedeuten, dass die Pumpe beginnen wird, hin und her zu schwingen.

    Danke für deine Antworten.

    Ich würde mir das erst mal ansehen, wie stark das bei mir ist. Hättest du noch eine Idee, wie ich dem Schlagen entgegenwirken könnte?

  • kg49
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    • August 1, 2024 at 8:35 PM
    • #6

    Durch Einbau eines Brunnenrohres, welches mit Schellen an der Brunnenwand fixiert wird. Erspart Dir auch die Problematik der Pumpenkühlung.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Putearius
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    • August 1, 2024 at 9:05 PM
    • #7

    Uhhh, die 15m sind mir einfach zu hoch da hinunterzuklettern.:saint:

    Werde mir das mal ansehen und die Variante mit Brunnenrohr im Hinterkopf behalten.


    Vielen Dank für deine Antworten :thumbup:

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 3, 2024 at 10:58 AM
    • #8

    Hallo Putearius ,

    egal was du in deinem Brunnen verbaust du muß deine Pumpe so montieren daß ein schwingen der Pumpe an der Rohrleitung verhindert wird.

    Dh das Pumpenrohr wird so Verwindungssteif ausgeführt daß sowohl die Torsionskräfte aufgenommen werden können ( Flansch- oder Muffenverbindung ) als auch die Schwingungen durch Unwuchten abgefangen werden.

    Das wiederum bedeutet daß du für dein Rohr eine feste Führung mit einer Halterung an der Wand benötigst , ohne dem wird es nicht gehen.

    Gruß Jörg

  • Putearius
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    • August 4, 2024 at 6:56 PM
    • #9

    Danke Heimbrunnenbauer.

    Wie gesagt, hinunterklettern kommt für mich nicht in Frage.

    Ich habe schon an die verschiedensten Varianten gedacht. Eine selbstgebaute Konstruktion, die sich gegen die Wand unten abspreizen und wieder wie ein Regenschirm mit einem Seil von mir im Wartungsfall nach oben eingezogen werden kann, eine an der Pumpe unten angebrachte "Lanze", die sich etwas in den Sand bohrt beim Heunterlassen (aber dann im Betrieb vermutlich Sand aufwirbeln wird), einen schweren "Anker" mit Stahlseil, der ein Schlagen der Pumpe abfängt, ...

    Alles ist aber alles vermutlich wenig professionell.

  • kg49
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    • August 5, 2024 at 6:40 PM
    • #10

    Zumindest gibst Du Dir aber Mühe, Dir etwas einfallen zu lassen, das ist schon mal was wert.

    Ich würde folgende Schritte unternehmen:

    1. gar nichts machen, die Pumpe in Betrieb nehmen und beobachten. Es wird auf jeden Fall eine Torsion auftreten, so nicht elektronisch für einen Sanftanlauf gesorgt wird. Diese Torsion sollte das PE Steigrohr aufnehmen können, Du solltest nur dafür sorgen, dass die Steigrohranschlüsse sich nicht lockern.

    Was das Schwingen (Schlagen) betrifft, beobachten. Es ist kein Pendel in der Luft, ein gewisser Reibungswiderstand des Wassers ist da. Sollte die Pumpe anfangen zu schwingen, auch wenn dies minimal ist, hat ein weiterer Betrieb so keinen Zweck. Du hast keine Kontrolle über die Amplituden, die auch grösser werden können.

    2. Bist Du handwerklich sehr begabt und auch mit der nötigen Werkstatt zur Metall- und Kunststoffbearbeitung ausgestattet? Falls ja, kannst Du Dich ja noch mal melden.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Putearius
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    • August 5, 2024 at 10:45 PM
    • #11

    Danke kg49 für deine immer ausführlichen Antworten.

    Ad2) bzgl. Material wäre es noch interessant. Aktuell möchte ich den Brunnen ja zur Gartenbewässerung verwenden, trotzdem will ich da keine Materialien verwenden, die einen negativen Einfluss auf die Verwendung (auch im Notfall) als Trinkwasserbrunnen hätten.

    Sollte ich da nur Kunststoff und Edelstahl verwenden? eventueller Rost bei normalem Eisen ist vermutlich auch ungefährlich wenn das Wasser regelmässig gepumpt wird. Vermutlich auch besser als Rostschutzfarbe, die mit den Jahren mal abgeht. Aluminium ist vermutlich auch schlecht. Ein KG Rohr ist ja meist PVC, für Kaltwasser ja auch geeignet.

  • kg49
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    • August 6, 2024 at 7:05 AM
    • #12
    Quote from Putearius

    Ein KG Rohr ist ja meist PVC, für Kaltwasser ja auch geeignet.

    Aber auch für Trinkwasser? Trinkwasser ist ein spezielles Thema, welches eine besonders sorgfältige Materialauswahl erfordert.
    Die von mir erbauten Brunnen waren nie für Trinkwasser vorgesehen, haben aber zum Teil nach Wasserproben die Anforderungen erfüllt. Lag wohl weniger am Material, sondern am geförderten Wasser.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Putearius
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    • August 6, 2024 at 10:33 AM
    • #13

    Soweit mich das Internet informiert hat, ist PVC-U (Hart PVC ohne Weichmacher) mit Kaltwasser kein Problem.

    Im Datenblatt der KG Rohre vovom Baumarkt steht:

    Polyvinylchlorid hart (PVC-hart), ohne Weichmacher und ohne Füllstoffe.

    Wie gesagt, wäre ja nur Notfall für Blackout o.ä.

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 6, 2024 at 1:12 PM
    • #14

    Hallo Putearius ,

    Ich verstehe deine Gedanken zur Materialauswahl nicht so richtig

    Im Trinkwasserbereich verwendet man immer Rohrmaterial das eine entsprechende Zulassung hat.

    Ich kann mir schlecht vorstellen wie du das KG-Rohr für die Wasserförderung einsetzen willst außer als Führungsrohr für die Pumpe.

    Im Normalfall verwendet man als Wasserleitung verzinktes Stahlrohr ( aber nicht mehr so üblich ) , PE-Rohr ( Normalfall als Förderleitung ), Kupferrohr oder Verbundrohre ( hauptsächlich als Installationsrohre ). Edelstahl wäre für mich schon fast die Luxusausführung ( ist aber erforderlich wenn man sehr agressives Wasser hat z.B. mit viel gelöster Kohlensäure ) ) da man Edelstahlrohre eigentlich im Industriebereich für agressive Medien nimmt.

    Gruß Jörg

  • Putearius
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    • August 6, 2024 at 5:20 PM
    • #15

    Hi Jörg,

    Da meine Pumpe frei in einem 1,2m Brunnen auf 14m hängt, gibt es die Bedenken, dass die Pumpe schlägt. Dagegen könnte ich vielleicht etwas bauen und um die dafür verwendeten Materialien geht es.

    Vermutlich nehme ich im Falle, dass die Pumpe schlägt, ein Kunststoff ummanteltes Stahlseil, befestige es mit Seilschelle am unteren Ende der Pumpe und lasse es mit wenigen cm Spiel mit einem schweren ??? (Stein? Ziegel? ...) leicht lose auf den Boden.

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