Die Pumpenfirma hätte uns jetzt eine Grundfos SBA 3-45AW für die Zisterne angeboten. Die halte ich persönlich für etwas schwach
Diese Pumpe ist eine "Regenwasserzisternenpumpe" mit einer "schwimmenden Entnahme" um das Wasser immer möglichst weit oben abzugreifen. Dort ist in einer Regenwasserzisterne der sauberste Bereich weil sich das Sediment nach unten absetzt. In einer Zisterne mit Brunnenwasser macht das keinen Sinn.
Die Leistung ist abgestimmt auf die Nutzung in einem EFH aber nicht für einen Sportplatz.
Was man dafür an Leistung braucht, kann man relativ einfach ausrechnen wenn man die Länge und Durchmesser der Leitungen zu den Verbrauchern hat und weiß, was die für einen Druck und welche Mengen Wasser sie benötigen.
Dann hat diese Pumpe auch noch einen integrierten Durchflusswächter der die Pumpe schaltet, sobald ein Verbraucher betätigt wird. Bei einer Sportplatzbewässerung wird die Steuerung anders ablaufen. Dort braucht man diese Art der Steuerung nicht.
Unabhängig davon, diese Elektronik ist idR das erste, was defekt wird. Das ist dann erst mal ein Ausfall der Anlage und oft auch ein Totalausfall der Pumpe, obwohl die Mechanik noch für Jahre gut sein sollte.
Grüße Peter

