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Brunnen verliert Förderleistung

  • ecky
  • December 15, 2024 at 3:36 PM
  • ecky
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    • December 15, 2024 at 3:36 PM
    • #1

    Servus,

    ich wollte euch mal wieder auf dem laufenden halten und bin für Ratschläge offen. Gegen Ende der Saison habe ich gemerkt dass mein Wasserpegel beim Pumpen nicht mehr um 0,5-1m fällt sondern eher 2,5 Meter. Der Ruhewasserpegel liegt bei ca 5 Meter und ist die ganze Zeit zwischen 5,5-6m bei Entnahme von ca 800-900 Liter die Stunde gefallen, aber im Herbst habe ich bei meiner 4 Wöchigen Kontrolle festgestellt dass dieser durchaus tiefer abfällt. Nun vermute ich das sich der Feine Lehm um das Filterkies einen Kuchen bildet werde ich probieren dies mit der Vibrationspumpe abzupumpen.Ich werde euch berichten .

    Gruß ecky

  • Brunnen reinigen
  • Heimbrunnenbauer
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    • December 15, 2024 at 7:23 PM
    • #2

    Hallo ecky,

    hast du mal probeweise gegengespült und dann einen Pumpversuch gemacht ?

    Bei deiner Vermutung müßte dann nach dem Gegenspülen das geförderte Wasser vom gelösten Lehm trübe sein und der sich später absetzen müßte.

    Gruß Jörg

  • ecky
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    • December 15, 2024 at 8:37 PM
    • #3

    Servus Jörg,

    du meinst einen IBC Tank voll Wasser schnell in den Brunnen lassen ? Hab heute mit meinem Brunnenbauer Valeri(79Jahre) telefoniert er meint das kann ewig dauern bis der Lehm weg ist ( also mein Wasser ist klas klar aber das mit dem Filterkuchen reinigen)
    Gruß

  • Heimbrunnenbauer
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    • December 15, 2024 at 10:25 PM
    • #4

    Hallo ecky ,

    ich würde den Versuch mit dem IBC und einer leistungsstarken Pumpe ruhig machen.

    Wenn du das Wasser einleitest kannst du dir ja an Hand der eingeleiteten Wassermenge bis zum Überlaufen ausrechnen welchen Durchsatz dein Filter in etwa hat.

    Beim IBC kannst du ja die Wassermenge auch ohne Pumpe über den Hahn entsprechend dosieren und dann die Durchlaufmenge berechnen.

    Daraus kannst du im Endeffekt auf den Zustand deines Brunnens schließen

    Bei mir würde allerdings eine Absenkung von mehr als 1m bei unter 1000 Liter Entnahme bei einem Bohrbrunnen schon eher als grenzwertig eingestuft werden.

    Gruß Jörg

  • ecky
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    • December 16, 2024 at 6:32 PM
    • #5

    Hallo Jörg,

    ich verstehe deinen Ansatz absolut. Ich denke die Vibrationspumpe werde ich zuerst probieren. Da ich denke, da meine Hauptwasser führende Schicht 1m stark ist und direkt über dem Lehm liegt. Ich weiß nicht inwiefern die Felspalten Wasser führen. Sofern ich mit der Vibrationspumpe den Lehm gelöst bekomme und Lehmhaltiges Wasser pumpen kann ist dies denke ich ein gutes Zeichen . Leider steht zurzeit sehr viel Waldarbeit an :/.

    Gruß

    PS: kg49 auf deine persönliche Meinung (Einschätzung) möchte ich neben der von Jörg ungern verzichten

  • kg49
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    • December 16, 2024 at 10:38 PM
    • #6

    Stell doch mal einen Brunnenausbauplan mit Schichtenverzeichnis ein. Aus den bis jetzt in diesem Thread genannten Daten lässt sich schwer eine Prognose erstellen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • ecky
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    • December 17, 2024 at 6:28 PM
    • #7

    Also ich habe nun mal einen Ausbauplan erstellt. Man kann aber nicht sagen inwiefern die Sand/Kiesschicht wirklich ist da sich beim Bohren mit der Hohlbohrschnecke das ganze vermischt bis es oben ist. Mit der Pumpe vom Brunnenbauer haben wir auch mal am Anfang kurz mit Vollgas gepumpt er lief dann auch nicht trocken . Ich habe die Förderleistung dann halt für mich auf ca 800-1000 Liter gestellt weil es mir reicht. Ich vermute dass ich an dem Übergang vom Sand auf dem Lehm über den Felsen immer wieder Lehm mit ins Filterkies mischt und ich diesen einfach ab und an mit der Vibrationspumpe abpumpen muss.

    Gruß

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    Brunnenausbau ecky.pdf 120.45 kB – 536 Downloads
  • kg49
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    • December 17, 2024 at 6:39 PM
    • #8

    Sehr schön.

    Leider fehlen die Angabe des Brunnenrohrdurchmessers, die Schlitzbreite des Filterrohres, die Stärke der Filterkiesschicht sowie die Korngrösse des Filterkieses.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • ecky
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    • December 17, 2024 at 7:00 PM
    • #9

    kg49 da habe ich wohl etwas vergessen.

    Es wurde eine Art feiner Basaltsplit mit Ton angerührt dieser dann eingebaut wurde. Von 11,7 Meter - 8 Meter ist die Filtierkiesschicht ca 2cm Stark (Im Felsen haben wir in den HBS mit Endlosschnecken gebhohrt) und darüber mindestens 4-5 cm wenn nicht stärker da wird nach dem Ziehen der HBS mit Filterkies nochmal verfüllt haben .

    Gruß

  • kg49
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    • December 17, 2024 at 7:49 PM
    • #10
    Quote from ecky

    Es wurde eine Art feiner Basaltsplit mit Ton angerührt dieser dann eingebaut wurde.

    Aber doch nicht als Filterkiesschicht, oder?

    Quote from ecky

    Von 11,7 Meter - 8 Meter ist die Filtierkiesschicht ca 2cm Stark

    2cm Filterkiesschicht ist ja eigentlich so gut wie nichts. Welche Körnung hat denn diese Schicht?

    Bitte die noch fehlenden Angaben aus meiner Anfrage ergänzen:

    Filterrohrdurchmesser
    Schlitzbreite des Filterrohres

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • ecky
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    • December 19, 2024 at 5:29 AM
    • #11
    Quote from kg49

    Aber doch nicht als Filterkiesschicht, oder?

    Ich kann die Jungs nochmal anrufen und fragen was es genau war.

    Quote from kg49

    2cm Filterkiesschicht ist ja eigentlich so gut wie nichts. Welche Körnung hat denn diese Schicht?

    Die Körnung würde ich von 0,5 - 4mm Beschreiben.

    Filterrohrdurchmesser: 5 Zoll Rohre sind verbaut.
    Schlitzbreite des Filterrohres: 0,5mm

  • kg49
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    • December 19, 2024 at 10:33 AM
    • #12
    Quote from ecky

    Die Körnung würde ich von 0,5 - 4mm Beschreiben

    Eine ungeschichtete Mischkörnung widerspricht eigentlich der Filtertheorie und dem Brunnenhandwerk.

    Quote from ecky

    Ich kann die Jungs nochmal anrufen und fragen was es genau war.

    Gibt es von den "Jungs" keinen Brunnenausbauplan?

    Insgesamt ist Dein Brunnen vom Ausbau her gesehen so ungewöhnlich (ich vermeide das Wort unprofessionell), dass es schwer ist, zum geschilderten Problem Stellung zu nehmen.
    Für die von Dir für möglich gehaltene Kuchenbildung scheint mir der Filterkiesdurchmesser zu gering, da aber anscheinend dort alle Körnerdurchmesser gemischt wurden, nicht gänzlich unmöglich.

    Wenn alle Regeln der Filtertechnik nicht beachtet werden ist es halt schwierig bis unmöglich, hinterher Schlussfolgerungen aus dem Betriebsverhalten zu ziehen.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

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  • ecky
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    • December 19, 2024 at 6:33 PM
    • #13

    Also kg49 es wurde Filterkies von 2mm Körnung verwendet (habe soeben nachgefragt). Und die Stärke beträgt ums Rohr immer 6,25cm da 12,5 cm Platz für Kies war. Mein Brunnen ist vom Aufbau her so außergewöhnlich wegen dem Felsen( wäre dieser noch dazwischen gekommen hätten wir 20 Meter gebohrt.) Hätte ich eine Firma mit Imlochhammer beauftragt hätte sich das ganze nicht gelohnt. Ich muss aber sagen obwohl ich sehr feinen Sand im Boden haben ( von meinem Rammbrunnen weiß ich das) , habe ich damit null Probleme.

    PS: Ich bin / war sehr froh dass Sie nach dem antreffen dem Felsen 250km heimgefahren sind und mit Hohlbohrschnecken nochmal 4 Meter tiefer gebohrt haben. Die Alternative wäre aufgeben gewesen.

    Gruß Ecky

    Edited once, last by ecky (December 19, 2024 at 7:00 PM).

  • kg49
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    • December 20, 2024 at 1:29 PM
    • #14
    Quote from ecky

    Mit der Pumpe vom Brunnenbauer haben wir auch mal am Anfang kurz mit Vollgas gepumpt er lief dann auch nicht trocken

    Hier wäre mal die dabei erzielte Förderleistung interessant gewesen.

    Ansonsten sehe ich ca. 2,5m Filterrohr im Sand und etwa die gleiche Länge im Fels.

    Die Strecke im Fels scheint nur minimal zur Wassergewinnung beizutragen, der Hauptteil kommt aus der Sand/Lehmschicht. Diese Schicht zu filtern ist praktisch unmöglich. Der feine Sand erfordert einen entsprechend dimensionierten Filterkies, der durch gelöste Lehmanteile seine Durchlässigkeit verliert.

    Berichte mal, welchen Erfolg Du mit Deinem geplanten Pumpversuch hast bzw. haben wirst.

    Gruss
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

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  • ecky
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    • December 20, 2024 at 1:52 PM
    • #15
    Quote from kg49

    Die Strecke im Fels scheint nur minimal zur Wassergewinnung beizutragen, der Hauptteil kommt aus der Sand/Lehmschicht. Diese Schicht zu filtern ist praktisch unmöglich. Der feine Sand erfordert einen entsprechend dimensionierten Filterkies, der durch gelöste Lehmanteile seine Durchlässigkeit verliert.

    In dem Felsen waren 2 Klüfte sage ich mal wo der Bohrer wie 15-20 cm einfach abgefallen ist. Evtl sind diese auch Wasserführend.

    Ich werde zwischen den Jahren mal die Tiefbrunnenpumpe ausbauen und berichten wie viel Lehm ich aus der Filterschicht abpumpen kann.

    Gruß ecky

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