Hallo Miteinander,
erste Wortmeldung meinerseits hier in der Runde, nach einigen Jahren in denen ich mich mit (Schacht-) Brunnen auseinandersetze.
Kurz zur Ausgangslage: Im Garten mit circa 700m² reichen mir die 1,5m³ gespeichertes Oberflächenwasser nicht aus, um die Gewächshäuser, Jungpflanzenaufzucht und das Gemüse ausreichend zu bewässern. Wir liegen in leichter Hanglage, ca. 3-5m recht verdichteter Lehmboden über einer massiven Gesteinsschicht (Mergel, Lias). In Nachbarhäusern stehen die Keller direkt auf Fels, wir haben sehr oberflächennah bereits wasserführende Erdschichten (wo Hausanschlüsse in Schächten liegen sind diese idR vollgelaufen, auch alte Güllegruben füllen sich automatisch (alles im Bereich 1-2m unter der Oberfläche). So komme ich zu dem Plan, einen Schachtbrunnen in den Garten zu bauen.
Stand jetzt ist:
- Regulatorisches Kapitel: abgehakt
- Brunnenbau: Soll komplett in Eigenregie erfolgen
Umsetzung: Schachtung evtl. anfangs mit Minibagger, weiter per Handschachtung; 1m Schachtringe mit Bagger einsetzen. Abschluss überirdisch soll komplett geschlossen sein, Betondeckel der dann in einem Beet/Bepflanung verschwindet. Dazu eine frostsichere Saugleitung ins 6-7m entfernte Haus (Keller) und dort ein Hauswasserwerk.
- Fragen dazu:
1. Wie ermittle ich die Schüttung bzw. den Füllstand um zu verhindern, dass die Saugleitung (bei zuviel Entnahme) leer läuft? (Bedarf liegt bei max. 500-1.000l) Entnahme. Es sollte eine einfache und kostengünstige Lösung sein.
2. Wasserführender Bereich: Wie gestalte ich idealerweise den unteren Bereich des Schachtes, brauche ich eine Art unteren Abschluss (oder einfach mit Kies verfüllen) ? Bringen mir gelochte Schachtringe Vorteile, oder spült es mir eher mehr Sediment ein?
3. Außerhalb der Schachtringe: Wie sieht die ideale Verfüllung aus, mit Aushub oder Kies?
Wünsche/Kritik/Anregungen nehme ich gerne auf, Danke vorab für die Aufmerksamkeit! ![]()

