Moin,
ich bin eine Brunnenlaie und wollte mal Fragen, ob mein Projekt noch zu retten ist.
Ich habe mir einen Schlagbrunnen 1 1/4 Zoll mit innen liegenden Messingfilter gekauft. Das Vorbohren hat auch alles gut geklappt, nach 2 m war ich schon im Wasser und habe mit dem Schlagen begonnen. Auch das hat gut geklappt. Ich habe das Rohr dann weitere 2 m in den weichen Boden getrieben, heißt der Filter ist gut 1 m unter der Wasserlinie. Dann habe ich losgeschwengelt (Handschwengelpumpe direkt aufs Rohr geschraubt) und auch das klappt gut, leider kommt zu viel Sand raus. Ich habe ca. 500 Liter Wasser gepumpt und dabei 1 Schubkarre Sand rausgeholt. Ein bissl Sand würde mich nicht stören, ich habe keine hohen Ansprüche, brauche das Wasser nur zur Überbrückung von Regenarmen Zeiten (eine E-Pumpe ist auch nicht geplant). Der Sand ist extrem fein, die Körner sind mit bloßem Auge kaum erkennbar (vermutlich Feinstsand). Jetzt meine Fragen:
1. Ich bin ja erst ca. 4 m im Boden, lohnt es sich, da noch tiefer zu gehen oder sind die Bodenschichten so dick, dass da vermutlich keine Chance besteht?
2. Lohnt es sich noch weiter zu pumpen und auf Besserung zu hoffen, oder wird sich das aufgrund des super feinen Bodens nicht mehr ändern? Irgendwann gibts hier vermutlich Probleme, dass der Boden ggf. absackt (selbst wenn nicht, wohin mit dem ganzen Sand)
3. Falls das Projekt gescheitert ist, gibt es überhaupt geeignete Schlagbrunnenfilter für einen solch feinen Sand ?
Vielen Dank ![]()

