Moin. Ich bin neu in diesem Thema und hätte vermutlich erst einmal hier fragen sollen
. Vielleicht hat jemand trotzdem Lust ein paar Ratschläge oder Tips vom Stapel zu lassen. Kurze Info : Es war ein alter Brunnen der gespült wurde vorhanden beim Hauskauf. Diesen hatte ich einmal frei gespült . Danach lief er drei Jahre . ( mit Hauswasserwerk ) . Er ist mit der Zeit versandet . Brunnenrohr mit Kettenzug gezogen. 2 Zoll Rohr mit Standartfilter ( war voll Sand) . An der gleichen Stelle kg 2000 Rohr dn110 gebuddelt , gespült und gedreht und getreten . Bin jetzt bei 8m30. Grundwasser ist bei 7,10 m . Die Kiespumpe fördert Sand … Sand und weiter Sand … nur das Rohr möchte auch mit auflast 400 kg nicht weiter runter . Drehen ist bei der Länge nicht mehr möglich . Kurz ziehen und runter hatte ich … geht aber eher bescheiden . Ich habe jetzt 4 Lotze feinsandfilter und dn80 Rohr liegen . Ich hatte bereits einen Versuch gestartet die brunnenrohre in das arbeitsrohr zu stecken . Hatte sich scheinbar etwas verkeilt . Das ganze wieder raus … drehen hat die Rohre stark verbunden , gehen kaum auseinander. Jetzt hab ich Angst das ich die Filter nicht tief genug rein bekomme und nach einem zweiten Versuch auch eventuell gar nicht mehr raus . Hat jemand eine Idee wie ich das sinnvoll umsetzen kann ? Stelle morgen gern Bilder rein . ( Der Sand ist extrem fein und klebt in der Schubkarre darin ohne raus zu fallen . Vermutlich geht das Arbeitsrohr darum auch kaum tiefer ?
Brunnen im Sand
-
-
Der Sand ist extrem fein und klebt in der Schubkarre darin ohne raus zu fallen .
Der wichtigste Satz von allen anderen.
Der Sand scheint kein Quarzsand zu sein und enthält weitere Bestandteile wie z.B. Lehm o.ä.
Aus solchen Sandgemengen lässt sich kaum Wasser gewinnen, da zu wenig Wasser nachfliessen wird.
Gruss
kg49 -
Hallo Brunnen2025 ,
nicht verzweifeln und mit Rohr-in-Rohr weitermachen.
Verringere den Querschnitt des Arbeitsrohres und bohre mit dem verringerten Querschnitt weiter.
Mit welchem Querschnitt hast du jetzt wie tief gebohrt ?
Mit KG-Rohr DN110 bis 8,3m und jetzt mit 400kg Auflast ?
Das wird eng und gefährlich auch da das KG-Rohr bei dem Gewicht ganz kurz vor dem zersplittern ist ( eigene Erfahrung )
Ich mußte mein KG-Rohr nach dem Zersplittern wieder ziehen und habe dann mit Brunnenrohr als Arbeitsrohr an selber Stelle neu gebohrt ( Auflast zum Schluß ca 730-750kg )
Gruß Jörg
-
Es ist ja kein normales KG Rohr . Hatte absichtlich das kg 2000 genommen da andere Belastungsgrenzen . Ändert aber nichts dran das es absolut nicht mehr rutscht . Bei 400 kg auflast . Ich muss quasi mit den zwei wassertonnen darauf hin und her drehen das es noch rutscht . Da kommen mir Zweifel ob sich das ändert wenn ich noch mehr drauf packe . Außerdem werde ich es wohl kaum ziehen können ….
-
Gebohrt sind jetzt 8,3 m mit dem kg 2000 .
-
Anbei Bilder
-
Und das sind die Filter … wo ich keine Ahnung habe ob ich die jetzt noch 5 m rein bekomme …
-
Hatte absichtlich das kg 2000 genommen
Auch das hat eine Muffe!
Wenn ich mir so die Bodenproben ansehe...
Wie schon gesagt:Aus solchen Sandgemengen lässt sich kaum Wasser gewinnen, da zu wenig Wasser nachfliessen wird.
Gruss
kg49 -
Also vorher lief der Brunnen auch mit dem zwei Zoll Rohr . Da war eine Pumpe mit 3000 l/h dran … lief stundenlang . Da 500 m Luftlinie bei uns Das Wasserwerk ist , welches Grundwasser aufbereitet für unsere Gegend , ist ein Mangel eigentlich ausgeschlossen . ( Hoffe ich)
Somit würde ich das bereits angefangene zu Ende bringen wollen . Nur weiß ich aktuell nicht weiter -
Ja das mit der Muffe ist wohl das Problem bei dem KG Rohr . Also liegt es daran das ich nicht weiter runter komme ?
-
Hinzufügen kann ich noch , das der Nachbar ebenfalls einen Brunnen hat . Läuft seit 25 Jahren . Dort ist du Pumpe allerdings im Rohr … dies war ja jetzt auch mein Plan …
-
Da war eine Pumpe mit 3000 l/h dran … lief stundenlang .
Das hat den Brunnen höchstwahrscheinlich "kaputt" gemacht.
Da 500 m Luftlinie bei uns Das Wasserwerk ist , welches Grundwasser aufbereitet für unsere Gegend , ist ein Mangel eigentlich ausgeschlossen .
Ich möchte wetten, dass das Wasserwerk sein Wasser aus einer grösseren Tiefe fördert, in der die Bodenzusammensetzung wahrscheinlich anders ist als die gezeigten Bodenproben.
Also vorher lief der Brunnen auch mit dem zwei Zoll Rohr .
Ich kann den kf-Wert einer Bodenschicht nur nach den gezeigten Bodenproben abschätzen.
Du solltest mal etwas im Forenlexikon stöbern. Praktisch alle Deine Fragen sind dort beantwortet.Gruss
kg49 -
Hallo Brunnen2025
nicht verzweifeln und mit Rohr-in-Rohr weitermachen.
Mal drüber nachdenken kann ich nur empfehlen
Gruß Jörg
-
Mal drüber nachdenken kann ich nur empfehlen
An der gleichen Stelle kg 2000 Rohr dn110 gebuddelt
Für eine Telekopverrohrung ist dn110 Muffenrohr nicht gerade die günstigste Ausgangssituation, wenn man das bereits gekaufte Filterrohrmaterial betrachtet.
Gruss
kg49 -
Na wenn das nicht Mut macht

-

