Im Flusstal des Mains soll ein Brunnen angelegt werden. Das Grundwasser steht lt. Auskunft eines Nachbarn bei ca 5,70m.
Nach 3 m Bohren mit einem Handbohrer treten zwei Probleme gleichzeitig auf:
- die letzte gebohrte Schicht ( Sand und Flusssteine mit ca 5-8 cm Durchmesser) bei ca 2,70m stürzt immer wieder ein
- wenn man die Schicht weiter durchbohrt und die zumindest kurzzeitig ein Bohrloch stabil hält blockiert der Bohrer bei 3 m an einem harten Widerstand. Der Widerstand wird gleich gespürt mit Bohrern verschiedenen Durchmessers (80 mm und 140 mm).
Möglicherweise blockiert ein oder mehrere nebeneinander liegende Steine das Fortkommen, oder eine neue, andersartige Schicht
Frage:
Macht es in einem solchen Fall Sinn den Bohrbrunnen aufzugeben und statt dessen einen Rammbrunnen ohne Vorbohrung zu versuchen? Idee: Möglicherweise kann die Spitze in den Boden getrieben werden auch wenn der Bohrer blockiert. Ist das realistisch? Oder wird der Rammbrunnen höchstwahrscheinlich auch blockieren? Hat jemand Erfahrung mit solchen Situationen?

