Hallo,
ich bin nagelneu hier im Forum und totaler Anfänger. Habt bitte Geduld mit mir, falls ich eine blöde Frage stelle. Ich habe natürlich gegoogelt, die KI gefragt und hier im Forum gesucht.
Wir haben vor einem Jahr einen Garten übernommen. Der Brunnen funktioniert nach Überholung der Schwengelpumpe soweit gut. Grundwasser liegt in etwa 5 - 6 m. Eingetrieben wurde ein Betonrohr mit ca. 25 cm Durchmesser. Das Brunnenrohr ist ein 1/1/4 " Stahlrohr. Oben habe ich Rückschlagventile für die Schwengelpumpe und die E-Pumpe eingebaut. Soweit klappt das alles.
Will man das Rohr jedoch mal herausnehmen, ist das eine echte Qual, weil es rund 60 cm angehoben werden muss über das Betonrohr, bis man es raus oder rein bekommt:
Das ergibt eine extreme Hebelwirkung, weil man das Rohr ja nur ganz unten festhalten kann. Allein ist das kaum zu schaffen. Selbst zu zweit ist es äußerst mühsam. Und wenn das Ding mal kippt, gibt es kein Halten mehr. Man müsste im Grunde oben immer noch zwei Latten anbringen. Ein Flaschenzug in 6 Meter Höhe täte es natürlich auch. Habe ich aber nicht.
Deshalb hatte ich mir überlegt, das Stahlrohr gegen ein PCV-Rohr zu tauschen. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich die ganz gute Lösung ist. Oben bleibt ja die Grundplatte für die Pumpe angeschraubt. Die wiegt auch so einiges. Eventuell käme man vom Regen in die Traufe, weil man das dann genau so zu zweit machen müsste, um das leichte PVC-Rohr nicht zu beschädigen.
Das Ding wäre halt viel leichter, so dass man unten auch einen Filter anbringen könnte. Selbst wenn man den öfter reinigen müsste, wäre das keine große Sache. Bei dem Stahlrohr sieht das schon anders aus. Das Teil möchte man möglichst wenig bewegen.
Das schwere Stahrohr hat natürlich auch den Vorteil, dass die Pumpe selbst ohne große Befestigung sehr stabil auf dem Betonrohr sitzt. Das muss nur gegen Verdrehen gesichert werden. Außerdem hängen an dem Gewinde locker 15 kg, wenn das Rohr voll ist. Ist das auf Dauer zu viel für das PVC-Rohr?
Danke im Voraus!
Gruß, Mike

