Moin,
wie der Titel schon schon andeutet, ich bohre in Lehmboden ![]()
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Es ist ein alter Brunnen vorhanden mit einem Hauswasserwerk - Saugleitung 8m tief mit 80cm Schachtdurchmesser.
Seitdem ich einen Teich und ein automatische Bewässerungsanlage habe ist er jedoch schnell leer und ein vertiefen kommt für mich nicht in frage, laut Erzählungen wurde der Brunnen nach Krieg schon mal tiefer ausgeschachtet!
Habe mich für eine Neubohrung entschieden, es soll ein DN 150er Brunnenrohr eingebaut werden mit 3m langer Filterstrecke.
Habe per Schaufel und Spaten ein ca. 60cm tiefes Loch gegraben um sicher zu gehen, das ich nicht durch das Erdkabel das in der Nähe liegt bohre!
Wie erwartet - gehofft, gingen die Ersten 3m relativ gut voran, dann kam eine Lehm mit Sand vermischte Sicht und es ging noch schneller und leichter, aber nur kurz, es folgte ein zäher grauer Lehm den ich über Nacht mit Wasser versuchte einzuweichen und nur scheibenweise mit dem Bohrer hochholen konnte!
In einer Tiefe von ca. 3,80m traf ich auf Schiefer ähnlichen Mergel (ich kenne mich mit den Gesteinen nicht aus sagt man bei uns so) !!
Braune -schwarze Schichten die wie Siefer aufeinander liegen und wo der Bohrer meistens nur rüber kratzt oder dünne Scheiben runter reißt!
An dem Punkt musste eine Lösung her um weiter zu kommen, erster Versuch, ein Stahlrohr ,1,50m lang und 50mm Durchmesser unten angeschrägt, an einem Seil hängend sollte die Schichten zerstören - lösen um sie dann per Bohrer hoch zu holen!
Sehr mühsam mit nur mäßigen Erfolg
zwischen den Schichten waren immer wieder dünne Lehmschichten wo der Bohrer etwas besser voran kam aber sich auch immer wieder an den Steinen festsetzte!
Habe mir dann einen Flachmeißel für das Bohrgestänge besorgt um beim runterschlagen - fallenlassen die Schichten mit drehen am Handgriff los zu reißen!
Auch diese Methode war sehr mühsam und frustrierend, beim nachbohren saß der Bohre so fest das ich ihn mehrere Male linksrum lösen musste um ihn hochziehen zu können!
Hier ein paar Fotos des Tatortes ![]()

