Hallo Community, ich stehe vor dem Problem, dass ich bei 8m Trockenbohrung auf massives Gestein gestoßen bin (Altkaditz in Dresden) und nicht mehr weiterkomme. Habe bereits beim Bohren, Sand und Kies mit kleinen Mengen Wasser gefördert. Habe bereits 110mm blaues KG-Rohr mit 2m Filterstück und 1m Sumpfrohr mit Schneidschuh eingesetzt, damit der Sand/Kies nicht weiter nachrutscht. Das Plunschen hat bisher auch nicht viel gebracht, da das Rohr nicht mehr rutscht, weil es auf dem Gestein liegt. Ich habe keine Ahnung wie groß und tief die Gesteinsschicht da unten ist! Weder mit befestigten Meisel oder Spitze an einer Stange komme ich dort weiter. Habe letztes Jahr das Vorhaben daraufhin abgebrochen. Neues Jahr neues Glück, man gibt so schnell nicht auf. Deshalb benötige ich euere Unterstützung. Ein Rohrbombe bringt an der Stelle auch nichts, da ich mit dem Plunscher schon versucht habe, aus hoher Höhe diese fallen zu lassen, aber ohne nennenswerten Erfolg. Bin auf euere Meinung und Vorschläge zur Lösung meines Problems gespannt. Viele Grüße Mario
bei 8m Brunnenbohrung behindert massives Gestein das Weiterkommen, wie weiter?
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Hallo Mario Kaditz ,
bist du dir sicher daß diese Schicht aus massivem Stein ist und nicht " nur " ein einzelner Stein ?
Eine Möglichkeit wäre an ein Bohrgestänge eine Aufnahme für eine Bohrkrohne anzubauen/anzuschweißen und dann mit einem Bohrhammer oder Kernbohrgerät weiter zu arbeiten.
Gruß Jörg
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Hallo Jörg, danke für deine Kontaktaufnahme. Ich vermute es ist ein größeres Gestein bzw. Granitplatte, da ich in der Nähe schon einmal in derselben Tiefe ein Brunnen gebohrt habe und auch bei 8m nicht weiter kam. Alles was ich bisher jetzt zum Durchstoßen eingesetzt hatte, prallte ab und sprang wieder hoch. Ich habe bisher noch keinen Bohrhammer bzw. Kernbohrgerät eingesetzt. Gibt es eine Möglichkeit mit einem Messgerät die Gesteinsdichte zu messen oder nur die beiden Varianten mit Kernbohrgerät oder Bohrhammer? Die Kernbohrgeräte bekommt man ja nur von professionellen Firmen und es entstehen immense Kosten. Gibt es in der Community aus dem Raum Dresden (Kaditz) Jemanden, der ähnliche Probleme hatte und mit einem Kernbohrgerät die Gesteinsschicht durchgebohrt hat? Das würde die Sache etwas vereinfachen. Bin über jeden Hinweis dankbar. Viele Dank an Jörg für die Tipps und an die Community

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Hallo Mario,
ich glaube eine Messung wird mit seismischen Verfahren durchgeführt ( also privat kaum möglich )
Gib mal " Kernbohrgerät in Dresden mieten " bei Google ein.
Da findest du Angebote ab ca 40,- € / Tag.
Gruß Jörg
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Hallo,
bei meinem Projekt, das ohne Eile voran geht und evtl. doch erst nächsten oder übernächsten Sommer soweit ist. habe ich mit der Bohrkrone schon in 2 m meine Probleme. aber es gibt Bilder der Aufnahme der Bohrkrone mit dem Gestänge und wieder mit dem Bohrgerät.
Bei mir am Rand der schwäbischen Alb sind es bis jetzt nur große Steine und meist auch nicht zu hart. geht voran, aber nur Mühsam. 10 cm je Stunde bin ich schon glücklich.
Mal mit dem Meisel, mal mit der Bohrkrone und das ganze im Keller.... Gestänge rein und raus.
Schau mal ob du die Bilder findest. Wir haben so eine Maschine im Geschäft und jetzt hat die öfter auch am Wochenende Dienst.
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Hallo zusammen, danke für den Tipp, es gibt einige Ausleihstationen in der Nähe, wo es Kernbohrgeräte mit Bohrkrone zur Ausleihe gibt. VG Mario

