Hallo Brunnenexperten!
Suchfunktion hab ich durch – jetzt muss ein eigener Beitrag her 🙂
Ich habe in mühevoller Arbeit über zig Jahre ein Brunnen an einem Fachwerkhaus gesucht…vergebens....nun sollte die neue Terrasse her. Ein Bodenradar kam extra zum Einsatz und zeigte keine Auffälligkeiten neben einer alten Bruchsteinmauer. Alles soweit abgetragen….neues Vordach bestellt und montiert und irgendwie verschwand das Wasser beim Wässern meines mittleren Fundamentes.
Genau das passierte, was ich vermeiden wollte
Tiefer als 1m unter der einstigen Oberfläche haben wir nun ein 8m tiefen und 1,1m breiten Schachtbrunnen gefunden. Mit 20cm dicken Steinen abgedeckt. Schätzungsweise bis 5m in die Tiefe gemauert, der Rest in Fels geschlagen. Akutell unten nur Pampe drin, kein Wasser, irgendwelche Querhölzer, nichts eingebrochen. Irre.
👉️ Also Rückbau des brandneuen Mittelpfostens, Umplanung Terrasse und eine Rolle rückwärts 🤦♂️
FRAGE:
Ich möchte auf dem Brunnen Schachtringe und oben eine Glasplatte im Boden einfügen mit Licht. Da im Durchmesser 1,1m viel zu groß schwanke ich zwischen exzentrischem Schachtring und einen Runden Glas in 62cm oder einem eckigen Glas in 70x70cm.
Hochmauern ist keine Option, da meine geplante Sitzfläche dann weg ist.
Das sieht beides schon super aus schätze ich. Wie muss belüftet werden, damit die Scheibe nicht beschlägt? Was gibt es zu beachten? Die Ringe wiegen in Summe locker 800kg, aber das Erdreich und aktuellen Steine wohl nicht weniger. Nach unten absacken wird wohl kaum etwas…. Das Loch ist nunmal da – und absoluter Glücksfall das es gefunden wurde. Wie das alles die 140 Jahre überstanden hat muss wohl beste Handwerkskunst erklären.
Habt ihr Referenzbilder von so Glasscheiben?
Danke und Grüße aus dem Bergischen Land / NRW,
Marcel

