Hallo in die Runde,
ich habe im Keller eines kernsanierten Hauses einen alten Bestandsbrunnen.
Dieser ist ca 5 Meter tief und der Wasserspiegel liegt bei ca 1,50 Meter unter Fußbodenoberkante.
Leider ist der Brunnen nicht sehr ergiebig - zuletzt haben ich ca einen Zulauf von 700 Litern/24h gemessen. Nachdem wir jetzt eine automatische Bewässerung des Gartens planen, ist dieser Zulauf deutlich zu gering. Der Bewässerungsplaner hat auch gemeint, wir bräuchten einen Brunnen mit "Grundwassser der nicht leer werden kann" - während unserer anscheinend mit Schichtwasser gespeist wird und dann heißt es halt ewig warten, bis der sich langsam wieder füllt...
Ich war jetzt schon zweimal im leergepumten Brunnen unten in der Hoffnung, dass ich mit einerm Erdbohrer hier irgendwie die entscheidenenden cm tiefer bohren kann, damit mehr Wasser nachkommt. Ohne Erfolg. Mit einem Besenstiehl kann ich ca 1,5 Meter tief in den grauen Ton reinstechen...
Jetzt stellt sich die Frage, ob wir für die Bewässerung einen neuen Bohrbrunnen bohren lassen im Garten oder ob ich es irgendwie schaffe, diesen alten Brunnen zu "revitalisieren" bzw. die entscheidende Tiefe zu bekommen.
Macht es Sinn hier nochmal einen Versuch zu starten und zu versuchen tiefer zu schlagen/rammen in dem Schacht? Oder liebe händisch bohren? Wie sollte ich das am besten machen und was brauchen ich dazu?
Auf der einen Seite habe ich ja als Ausgangspunkt schon 5 Meter Tiefe - auf der anderen Seite kann man sich in den 100cm Schachtringen auch nicht wirklich frei bewegen...
Danke für Tipps oder Hinweise auf die richtige Ausrüstung/Herangehensweise!

