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Erfahrungen gesucht mit Handbohrer und Kiespumpe im Raum München (Kies, Schotter) für Förder- und Schluckbrunnen

  • Franky Brunnenbohrer
  • August 9, 2026 at 8:51 PM
  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 9, 2026 at 8:51 PM
    • #1

    Hallo liebe Experten oder Erfahrungsträger,

    ich möchte hier in München-Feldmoching 2 Bohrbrunnen für eine Grundwasser-Wärmepumpe selber bohren und ausbauen. Ich dachte an einen Handbohrer bis zum Grundwasser (auf 3,60m unter GOK) und dann mit Kiespumpe auf 10 m.

    Da ich mehrere Bohrfirmen angefragt habe und diese über 20 000 € dafür haben wollen, würde ich lieber die Brunnen selbst bohren. Außerdem kommt dazu, dass die Bohrstellen durch Garage und Gartenmauer für das schwere Raupen-Bohrgerät nicht zugänglich sind. (das kleinste Mini-Bohrgerät ist immer noch 3 Meter hoch und 80 cm breit)

    Frage: Hat jemand schon für eine Wärmepumpe 2 Brunnen gebohrt und Leitungen verlegt?

    Oder hat jemand im Münchner-Kies/Schotter schon einmal Erfahrungen mit dem Handbohrer und Kiespumpe gemacht?

    Über hilfreiche Anregungen würde ich mich freuen.

    Vielen Dank

    P.S. Ein Schichtenverzeichnis und einen Brunnen-Ausbauplan habe ich mir schon erstellt. (siehe Anlage)

    Files

    Ausbauplan-Franky-Brunnenbohrer.pdf 477.16 kB – 48 Downloads

    Edited once, last by Franky Brunnenbohrer (August 12, 2026 at 6:43 PM).

  • Brunnen reinigen
  • Heimbrunnenbauer
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    • August 9, 2026 at 10:12 PM
    • #2

    Hallo Franky Brunnenbohrer ,

    welche Auflagen hast du von der zuständigen Zulassungsbehörde für die Errichtung der Brunnen bekommen ?

    Denn einen Brunnen selber bohren können und dürfen sind riesige Unterschiede !

    Gruß Jörg

  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 10, 2026 at 5:11 PM
    • #3

    Hallo Jörg,

    Ich habe zahlreiche Youtube-Videos angeschaut. Da wurden verschiedene Brunnen mit Handbohrer und Kiespumpe erfolgreich gebohrt. Ein Brunnen von Hand sogar bis 43 Tiefe.

    Versuchen würde ich das gerne. Das Kostenrisiko ist ja nicht allzu hoch.

    Das "Dürfen" ist eher noch das größere Thema. Da bin ich momentan auch dran.

    Danke für den Hinweis

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 10, 2026 at 11:08 PM
    • #4

    Hallo Franky Brunnenbohrer ,

    eigentlich bin ichin der gleichen Situation wie du :

    Ich bin in der Planung für eine Grundwasser-Wärme-Pumpe und habe als Vorbereitung schon mal einen 14m Brunnen selber gebohrt der auch die notwendige Wassermenge fördert.

    Es macht mir lediglich die Wasserqualität noch reichlich Sorgen da der Mangan-Gehalt grenzwertig ist und nur durch einen Vorfilter abgesenkt werden kann ( Zusätzliche Kosten )

    Eigendlich sollte der Brunnen ein Ersatz für unseren Gartenbrunnen werden, aber es kam halt die Idee mit der Wärmepumpe.

    Voranfrage bei der Unteren Wasserbehörde zwecks Genehmigung von Saug- und Schluckbrunnen gestellt.

    Dafür sind bei uns noch nichtmal Formulare vorhanden . Die habe ich dann entsprechend meinen " Bedürfnissen " angepasst

    Gibt aber keine Probleme da ja keine Wasserentnahme sondern nur eine " Durchleitung " des Wassers durch die Wärmepumpe erfolgt.

    Einzige Auflage ist daß eine zugelassenen Fachfirma die entsprechenden Brunnen erstellt, mit den entsprechenden Unterlagen dazu.

    Ich habe bei mir in der Nähe eine Firma gefunden die alle noch notwendigen Arbeiten ( bohren des Schluckbrunnens und anfertigen der erforderlichen Unterlagen für beide Brunnen ) durchführen würde .

    Der Preis für den Schluckbrunnen liegt bei etwas über 3000,- € für ca 15m Bohrtiefe. ( allerings würden sie den Brunnen im Spül-Bohr-Verfahren erstellen wollen und nicht als reinen Bohrbrunnen )

    Im Moment versuche ich einen Pumpenhersteller zu finden dessen Pumpen mit meinem Wasser klar kommen und eine Installationsfirma die diese Pumpe dann für einen akzeptablen Preis installieren kann.

    Habe bis jetzt 2 Angebote mit einem Preisunterschied von über 20000,- € erhalten ( ohne Fördergelder einzubeziehen )

    Also es ist noch alles möglich :/:saint:

    Gruß Jörg

  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 12, 2026 at 6:37 PM
    • #5

    Hallo Jörg,

    in welcher Region wohnst du? Vielleicht können wir uns mal direkt austauschen?

    Bei mir in München haben wir angeblich wenig bis kein Mangan im Wasser. Aber ich habe gehört, so Richtung Rosenheim oder Alpen soll es damit schwieriger werden.

    Ich habe 2 komplette Angebote von Bohrfirmen für Förder- und Schluckbrunnen inklusive Rohre bis zum Keller. Die sind beide deutlich über 20 000.-€. Dazu kommt bei mir, dass die Bohrstellen nicht oder nur sehr aufwändig zugänglich für das schwere Raupen-Bohrgerät sind. (Anlage 2x mit Kran über die Hecke heben...). Das Manöver kommt dann noch dazu - auf meine Kosten.

    Ist bei dir die Zugänglichkeit besser als bei mir?

    Hast du den einen Brunnen (Förderbrunnen) mit Handbohrer und Kiespumpe tatsächlich selbst gebohrt?

    Also wenn ich das richtig verstehe, musst du noch über die Bohrfirma die Genehmigungen einholen (=Brunnenanzeige stellen) für den zweiten (=Schluckbrunnen)?

    Ich möchte ja gerne selber bohren, weil ich die 20 000 nicht ausgeben möchte, aber ich weiß noch nicht, wie ich die geforderten Unterlagen "Zertifizierung Bohrfirma" herbringen soll, oder wie ich eine Ausnahmegenehmigung erwirken kann. Ich habe die Anfrage/Anzeige noch nicht eingereicht, ich spreche hier nur von den geforderten Unterlagen laut Homepage.

    LG Frank

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 12, 2026 at 10:46 PM
    • #6

    Hallo Frank,

    ich wohne in der Prignitz bei Wittenberge, da ist der Weg bis München leider etwas weit.

    Meinen ersten Brunnen habe ich in meinem Garten 2019 gebohrt.

    Die Bohrdauer betrug damals mehrere Monate aber ich habe dabei auch meine Erfahrungen gesammelt und immer wieder Fehler gemacht und beseitigt.

    Unter anderem ist mir das Bohrloch aus dem Lot gegangen so daß ich noch einmal neu bohren durfte.

    Den Brunnen bei mir zu Hause habe ich über den Winteer 2022/2023 gebohrt.

    Auch da habe ich Fehler gemacht wie z.B. wieder KG-Rohr als Arbeitsrohr genommen und dieses ist mir durch eine hohe Auflast ( um die 280kg ) bei ca 5,5m Bohrtiefe einfach weggesplittert.

    Ist zum Glück nichts passiert da ich gerade Steine für mehr Auflast geholt habe.

    Das Rohr konnte ich nach einigen Versuchen dann auch ziehen und durch ein Brunnenrohr im selben Bohrloch ersetzen.

    Aber auch dieses Brunnenrohr ist mir bei ca 8m noch einmal in einer Muffe durch zu hohe Auflast ( ca 350-400kg ) und etwas Seitendrift gebrochen.

    Dann habe ich mit zwei Holzzangen und Sicherungsseilen gearbeitet um das Gewicht besser am Rohr zu verteilen und das Rohr besser führen zu können.

    Die Auflast betrug am Ende bei ca 14,5m 730kg - 750kg.

    Auch für diesen Brunnen habe ich als " Alleinunterhalter " fast 3 Monate gebraucht. Ich hatte ja keinen Zeitdruck .

    Meine Bohrausrüstung habe ich mir ( außer Erdbohrer mit beweglicher Spindel, 2 Kiespumpen ,Kettenzug und 2 Handseilklemmen ) eigendlich alleine gebaut.

    Der Boden besteht bei uns hauptsächlich aus Schwemmsand ( Urstromtal der Elbe ) und kleinen Steinen mit lehmigen Abschnitten.

    Was die Antragstellung für die beiden Brunnen betrifft würde die Brunnenfirma alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung stellen .

    Da ich den Saugbrunnen im Garten ca 15m vom Haus gebohrt habe habe ich mir von einer Firma anschließend mit einer " Rakete " ein Schutzrohr für die spätere Verlegung von der Wasserleitung und die Elektroleitungen vom Garten bis zum Haus schießen lassen . Die EInführung ins Haus hatte ich schon früher verlegt.

    Um eine Brunnenbaufirma zu finden die dir diese Unterlagen erstellt kann ich dir nur empfehlen in der näheren Umgebung mal alle Firmen abzuklappern die in Frage kommen. Und dann persönlich mit dem Chef zu reden.

    Kannst du mir mal die Hompage schicken wo du deine Anträge stellen mußt ?

    Ich würde mir gerne mal anschauen was die für Auflagen haben .

    Gruß Jörg

  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 13, 2026 at 9:59 PM
    • #7

    Hallo Jörg,

    vielen Dank für die ausführliche Schilderung deiner Erfahrungen. Die Sache sieht in den Youtube-Videos doch einfacher aus, als es in Wirklichkeit ist.

    Mich wundert die hohe Auflast, die du benötigt hast. Offensichtlich wurde sie benötigt.

    Du schreibst von zwei Holzzangen, die du am Ende verwendet hast.

    Frage: Hast du diese über Kreuz positioniert, um den Druck auf das Rohr in eine bestimmte Richtung zu lenken? oder um die Krafteinleitung auf zwei Klemmstellen zu verteilen?

    Was hast du gemacht, wie das Brunnenrohr bei 8 Meter gebrochen ist? Hast du alle Rohre wieder herausgezogen?

    Wie tief ist bei dir das Grundwasser? und hast du ab da mit der Kiespumpe gearbeitet?

    Welche Erfahrungen hast du mit der Kiespumpe gemacht?

    Noch eine Frage: Nach dem Übergang ins Grundwasser - hast du da mit einem zweiten Handbohrer innerhalb des Brunnenrohres vorgebohrt und danach im Wechsel mit Kiespumpe den lockeren Kies/Sand abgepumpt?

    Auf deine Frage nach den notwendigen Unterlagen für die Genehmigung habe ich dir folgenden Link auf die untere Wasserbehörde in München reinkopiert:

    Brunnenbohrung; Anzeige - BayernPortal
    Verwaltung digital! Beschreibungen von Leistungen der staatlichen und kommunalen Verwaltungen mit Kontaktinformationen der zuständigen Behörde.
    www.bayernportal.de

    Liebe Grüße

    Frank

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 13, 2026 at 11:20 PM
    • #8

    Hier mal ein Bild mit den zwei Zangen übereinander. Eine Zange saß als Abrutschsicherung immer auf einer Muffe , die andere ca 50cm darüber direkt am Rohr geklemmt und mit einer kleineren Klemme gesichert. Die Seile zur Sicherung gegen Abdriften kann man hoffendlich auch erkennen. Auf der unteren Zange habe ich immer die langen Borde 5x30x100 gelegt, sozusagen als Grundlast. Auf der Zange darüber war die Stückelung dann hauptsächlich nur noch Gehwegplatten 5x 30x30 .

    Das defekte Rohr ist ca 50cm in der Erde zersplittert. Das habe ich freigelegt und das defekte Rohr rausgeschraubt und ein neues dafür eingeschraubt.

    Wegen dem entstandenen Loch habe ich mir eine stabile Abdeckung mit einem Führungsrohr gebaut

    Der Grundwasserpegel ist im Normalfall bei dem Loch bei ca 2,5m und ab da habe ich dann mit der Kiespumpe und zusätzlicher Wassereinleitung gebohrt.

    Das Zusatzwasser soll wie ein gewisser Überdruck in dem Bohrloch wirken und verhindern daß beim Ziehen an der Kiespumpe der Sand ins Rohrgezogen wird.

    Meine Erfahrungen mit der Kiespumpe sind folgende :

    Langsam ziehen bringt mehr als ruckartiges ziehen (

    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.
    )

    Immer mindestens 2 Manschetten in Reserve zu liegen haben bzw. immer genug Material haben um sich die Manschetten selber schneiden zu können.

    Die Manschetten genau an die Kiespumpe anpassen damit der Stößel auch leicht abgleiten tut aber die Manschette doch dicht genug ist. ( ich habe die Stößelstange noch mit Blei beschwert weil ich die Manschette fast zu stramm eingepaßt hatte.

    Im Arbeitsrohr habe ich nicht mit einem Bohrer den Boden gelockert sondern mit dem Steingreifer

    Dieser passt an das Gestänge vom Handbohrer. Wenn notwendig mehrfach in den Boden gestoßen und etwas gedreht und dann ging es weiter

    Ich hoffe das hilft dir weiter

    Gruß Jörg

  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 14, 2026 at 10:52 AM
    • #9

    Hallo Jörg,

    Wow!!

    Ich bin beeindruckt!. Da hast du recht kompetent improvisiert.

    Danke für die Bilder und deine ausführlichen Erfahrungen.

    Ich hätte nicht gedacht, dass man da so einen Aufwand treiben muss, um das Rohr in den Boden zu kriegen. Da habe ich mittlerweile hohen Respekt!

    Wieviel Zentimeter hast du denn damit so am Tag / Feierabend geschafft? (Mit dem Handbohrer - mit der Kiespumpe)

    Ging es manchmal schneller - manchmal langsamer?

    Bist du manchmal auch auf Steine gestoßen? Wie hast du diese bemerkt?

    und wie hast du die raus bekommen?

    Quote from Heimbrunnenbauer

    Der Boden besteht bei uns hauptsächlich aus Schwemmsand ( Urstromtal der Elbe ) und kleinen Steinen mit lehmigen Abschnitten.

    Bei mir habe ich überwiegend Kies im Boden mit kleineren und größeren Steinen. Wie würdest du da die Erfolgsaussichten einschätzten?

    Vielen Dank nochmals für deine vielen Erfahrungen.

    LG Frank

  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 14, 2026 at 11:01 AM
    • #10

    P.S.

    Hast du 1-Meter-Rohre verwendet oder 2-Meter-Rohre? Was ist besser?

    Hast du die Kiespumpe immer von Hand über eine Rolle heraufgezogen? oder hattest du einen elektrischen Bauaufzug oder dergleichen?

  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 14, 2026 at 5:47 PM
    • #11

    Danke ynnus für die wertvollen Tipps. Jetzt fühle ich mich etwas sicherer. (Momentan habe ich noch ziemlich Respekt vor dem Projekt).

    Ich denke ich werde auch eher groben Kies haben und weniger Sand, so wie du.

    Frage: Wieviele Zentimeter hat du so an einem Abend (ca. 4 h) geschafft? Wie lange hat dein Bohrprojekt gedauert?

    Vielen Dank Frank

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 14, 2026 at 11:06 PM
    • #12

    Hallo Frank,

    Mit dem Handbohrer war ich die 2,5m recht schnell bis zum Grundwasser runter, vielleicht 1-2 Stunden .

    Durch die lose Schnecke auf dem Gestänge brauchte ich nicht jedesmal alles hoch ziehen.

    An manchen Tagen sackte das Rohr beim Arbeiten mit der Kiespumpe bis zu einem Meter ab , an manchen Tagen waren es nur einige Zentimeter.

    Die ersten 4m habe ich 2m-Rohre genommen, danach 1m-Rohre

    Hier mal ein Bild vom Dreibock damit du dir die Größe vorstellen kannst.


    Für die Arbeit mit der Kiespumpe habe ich mir Handseilklemmen besorgt weil meine Arbeitshandschuhe durch das Seil schnell kaputt waren. Durch die Nutzung der Handseilklemmen konnte ich die Kiespumpe viel schneller hochziehen und ablassen als mit dem E-Seilzug. Das Seil wurde über eine Umlenkrolle am Dreibock gezogen. Der Dreibock ist 4,5m hoch.

    Das Problem mit den Steinen hielt sich bei mir in Grenzen und wurde mit einem Fallmeißel und einem Steingreifer beseitigt. Die Steine waren max 5-6cm groß und haben sich dadurch nicht unter dem Rohr verkeilt.

    Solange man nicht auf Steine stößt die größer als das Rohr sind geht alles.

    Gruß Jörg

  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 15, 2026 at 12:40 PM
    • #13

    Super Infos und Erfahrungsberichte!!

    Vielen Dank an "ynnus" und "Heimbrunnenbauer". Das hat mir viel geholfen und auch wieder Mut gemacht.

    Noch eine Frage:

    Ich plane derzeit mit DN115-Glattwand-Rohren. Diese gehen leichter in das Bohrloch, haben aber den Nachteil, dass sie beim eventuellen Ziehen der Rohre in den Verschraubungen abreißen können.

    Welche Rohre habt Ihr benutzt? Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht? würdet Ihr das wieder so tun?

    Habt ihr einen Schneidschuh am unteren Ende benutzt?

    Liebe Grüße Frank

  • Franky Brunnenbohrer
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    • August 15, 2026 at 1:47 PM
    • #14

    Wow, das schaut ja sehr massiv aus mit der Seilwinde. Aber wenn die Pumpe festklemmt (wegen Steine) braucht man richtig Zug(!!!), um diese wieder hoch zu ziehen.

    Auch der Hinweis, das abgetrennte Rohrende vom Sumpfrohr oben wieder aufzuschrauben, um das Gewinde zu schützen ist sehr sinnvoll. Das werde ich auch so machen.

    Guter Tipps, Danke.:thumbup::)

    Quote from ynnus

    Ich hab bei der Holzzange auch eine Manschette gebaut, die über das Gewinde greift und damit ein Abrutschen verhindert. Die Zange hab ich also wie üblich fest geschraubt aber zusätzlich war diese oberhalb auf dem Gewinde befestigt.

    Das verstehe ich nicht ganz: Bei einem Glatt-Rohr ist ja auch der Bereich des Gewindes nicht dicker (anders als bei Muffen). Welchen Vorteil bringt es da, im Bereich des Gewindes oder direkt darüber ein Zange zu setzten. Ist das nicht sogar gefährlich, um das Gewinde zu verletzen?

    Liebe Grüße Frank

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 15, 2026 at 10:28 PM
    • #15

    Wie du auf den Bildern gesehen hast habe ich mit Brunnenrohr gebohrt

    Als Schneidschuh hatte ich ein passendes Rohrstück umfunktioniert daß ich entsprechend angeschliffen habe. Leider habe ich keine Bilder kurzfristig zur Verfügung.

    Der S>chneidschuh ist etwas größer als die Muffen des Brunnen-Rohres um den Gleitwiderstand gering zu halten.

    Und als Zugseil habe ich ein ausrangiertes 12mm Kletterseil genommen da ich es zu Anfang ohne die Handseilklemmen gut halten konnte

    Gruß Jörg

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