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  1. Brunnenbau-Forum
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  3. Schlagbrunnen / Rammbrunnen

Rohre bei Schlagbrunnen verschweißen möglich?

  • Obelix
  • August 26, 2026 at 9:36 AM
  • Obelix
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    • August 26, 2026 at 9:36 AM
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich bräuchte mal etwas Rat hier aus dem Forum.

    Ich bin gerade dabei, für die 230m2 Rasenbewässerung einen Schlagbrunnen zu erstellen. Genehmigung liegt vor, in Eigenleistung ist allerdings nur ein Schlagbrunnen erlaubt. Bohr und Plunschtiefe ist auch auf 9 Meter bei uns begrenzt.

    Also, ich habe 6m bis zum Grundwasser mit einem 130mm Bohrer vorgebohrt. Genaugenommen hätte ich das auch nicht gedurft 😀. Ab den 2. Meter habe ich nur noch Kies gefördert und zum Teil Faust große Steine mit einem Steingreifer hoch geholt.

    Als Brunnenrohr habe ich 2m 2" Filter mit Innenliegener Trasse genommen und ein 6m 2" sowie noch ein Stück 1m 2" Rohr zusammen geschraubt. Also insgesamt 9 Meter, wobei durch das Vorbohren nur ca. 3 Meter eingetrieben werden müssen. Die Gewinde bei den Vollrohren habe ich selber geschnitten. Das Rohr hat eine Wandung von 3,6 mm.

    Nun zu meinem Problem.

    Die ersten 70cm gingen mit einen 16Kg Abbruchhammer mit 50 Joule Schlagkraft gut rein. Dann ging es immer weniger, ca für 5mm habe ich dann 5 Minuten gebraucht.

    Ok, habe ich mir gedacht, hole ich mir ein Gerät, mit etwas mehr Wumms, also 30 KG Abbruchhammer mit 62 Joule Schlagkraft besorgt. Damit ging es etwas besser 5cm in 15 Minuten. Nur sind mir jetzt durch die Schlagkraft nacheinander 3x das Rohr unterhalb der Muffe gebrochen, zu letzt am zweiten Filter, so das jetzt unten im Loch die 2 Meter Filter Stecken;(

    Ich würde jetzt noch mal einen Versuch mit neuen Filter im selben Bohrloch 5cm daneben starten. Alles diesmal in 1,5"

    Jetzt meine Frage, um ein Abreißen des Rohres am Gewinde zu vermeiden, will ich jetzt nicht mehr verschrauben, sondern die einzelnen Rohre alle verschweißen. Also erst das Rohr stumpf zusammen schweißen und dann noch mal zusätzlich mit einer passenden Muffe die beiden Rohre verschweißen.

    Nun habe ich aber gelesen, dass man Brunnenrohre nicht schweißen soll, weil die Schweißnaht unter der Schlagkraft reißen kann. Meint ihr, das dass schweißen mehr hält, als die Verschraubung?

    Danke für eure Kommentare

    Gruß

    Andre

    Edited 3 times, last by Obelix (August 26, 2026 at 10:03 AM).

  • Brunnen reinigen
  • PeterB
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    • August 26, 2026 at 11:12 AM
    • #2

    Hallo Andre,

    Quote from Obelix

    will ich jetzt nicht mehr verschrauben, sondern die einzelnen Rohre alle verschweißen

    Ob das besser hält, das kann ich nicht beurteilen. Aber damit zerstörst du innen die Verzinkung. Hast du dafür eine Lösung?

    Grüße Peter

    "Presscontrol, Durchflusswächter, Druckwächter und Co"
    Fragen und Antworten zum Thema:

  • ynnus
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    • August 26, 2026 at 11:51 AM
    • #3

    Wieso hast du denn nach 6m Bohren aufgehört, wenn es noch mindestens 1m bis zum Grundwasser wäre? Auch wenn das offiziell nicht in Eigenleistung gestattet ist hast du es ja ohnehin schon getan. Da kommt es dann auf 1 - 2m mehr nicht mehr an.

    Ich persönlich würde wohl einfach einen Bohrbrunnen draus machen - wobei das mit der festsitzenden Spitze jetzt natürlich erstmal bedeutet, diese freizulegen und irgendwie zu bergen.

  • Obelix
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    • August 26, 2026 at 12:03 PM
    • #4
    Quote from ynnus

    Wieso hast du denn nach 6m Bohren aufgehört, wenn es noch mindestens 1m bis zum Grundwasser wäre? Auch wenn das offiziell nicht in Eigenleistung gestattet ist hast du es ja ohnehin schon getan. Da kommt es dann auf 1 - 2m mehr nicht mehr an.

    Ich persönlich würde wohl einfach einen Bohrbrunnen draus machen - wobei das mit der festsitzenden Spitze jetzt natürlich erstmal bedeutet, diese freizulegen und irgendwie zu bergen.

    Bei 6 Meter fing das Grundwasser an und das Bohrloch hat nicht mehr gehalten. Um weiter zu machen, hätte ich plunschen müssen. D.h Rohrtour besorgen, Kiespumpe, Dreibein, Gewichte, Holzschraubzwinge etc., ich wollte ja nur einen Schlagbrunnen haben.;)

    Einen Bohrbrunnen wäre mir auch lieber gewesen, aber ich wollte es nicht drauf ankommen lassen:/

  • Obelix
    Beginner
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    • August 26, 2026 at 12:06 PM
    • #5
    Quote from PeterB

    Hallo Andre,

    Ob das besser hält, das kann ich nicht beurteilen. Aber damit zerstörst du innen die Verzinkung. Hast du dafür eine Lösung?

    Grüße Peter

    Die Verzinkung wäre mir egal, ist ja nur zum Rasen Gießen und bis die 4mm Stahl dann mal durchgerostet sind, vergehen 1-2 Jahrzehnte.

  • Obelix
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    • August 26, 2026 at 12:21 PM
    • #6
    Quote from ynnus

    wobei das mit der festsitzenden Spitze jetzt natürlich erstmal bedeutet, diese freizulegen und irgendwie zu bergen.

    Frei legen brauche ich die nicht, es schaut ja noch ca. 1 Meter Filter unten raus. Also ca. 1Meter Filter ist eingeschlagen und der 2. Meter Filter steckt im Bohrloch bei ca. 5 Meter und ist noch aufgeschraubt auf dem 1. Meter Filterrohr. Leider ist die Muffe mit abgerissen, wo ich einen Schlupf hätte rum binden können, um die 2 Meter Filter hoch zu ziehen.

    Aber wie gesagt, es soll ja ein Schlagbrunnen werden und den 2. Versuch setzte ich in dem Bohrloch einfach neben die feststeckenden Filter.

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 26, 2026 at 8:33 PM
    • #7

    Hallo Obelix ,

    versuche mal zum Ziehen einen Kettenwurf zu machen.

    Meistens klappt es.

    Ein paar Fragen hätte ich noch :

    Zum Thema Zusammenschweißen : Die Nähte werden dir wahrscheinlich beim Schlagen durch die Erschütterungen im Material zu mindest anreißen.

    Zum Thema Rohrbrüche unterhalb der Muffen : Ist der Bruch im Vollrohr oder im Gewindebereich aufgetreten ?

    Waren die Gewinde gerade oder konisch geschnitten ?

    Waren die Rohre in den Muffen bis zum direkten Kontakt der beiden Rohre verschraubt oder nur bis fest ?

    Gruß Jörg

  • Obelix
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    • August 26, 2026 at 9:48 PM
    • #8
    Quote from Heimbrunnenbauer

    Zum Thema Rohrbrüche unterhalb der Muffen : Ist der Bruch im Vollrohr oder im Gewindebereich aufgetreten ?

    Jedes Mal genau unterhalb der Schraubmuffe am Gewinde

    Quote from Heimbrunnenbauer

    Waren die Gewinde gerade oder konisch geschnitten ?

    Es waren gerade 2" Gewinde

    Quote from Heimbrunnenbauer

    Waren die Rohre in den Muffen bis zum direkten Kontakt der beiden Rohre verschraubt oder nur bis fest ?

    Da die Rohre ja gebrochen sind, kann man das jetzt schön in der Muffe sehen, die Rohre hatten Kontakt.

    Da habe ich auch beim zusammenschrauben extra drauf geachtet.

    Danke. Andre

  • Heimbrunnenbauer
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    • August 26, 2026 at 11:38 PM
    • #9

    Hallo Obelix ,

    ich habe mal eine KI-Anfrage gestellt und diese Antwort erhalten.


    Unterhaltung im KI-Modus: Warum Bruchgefahr bei verschraubtem Gewinde unterhalb der Muffe beim Einschlagen des Rohres


    Du hast Folgendes gesagt: Warum Bruchgefahr bei verschraubtem Gewinde unterhalb der Muffe beim Einschlagen des Rohres

    Warum Bruchgefahr bei verschraubtem Gewinde unterhalb der Muffe beim Einschlagen des Rohres


    Beim Einschlagen eines Rohres besteht an einem Gewinde unterhalb der Muffe große Bruchgefahr, weil das eingeschnittene Gewinde die Rohrwand dünner macht und die Wucht der Schläge dort zu extremen Spannungen führt.

    Warum das Gewinde bricht

    • Materialschwächung (Querschnitt): Für ein Gewinde wird Material aus der Rohrwand geschnitten. An dieser Stelle ist das Rohr deutlich dünner und stabiler als am restlichen Schaft.
    • Kerbwirkung: Die feinen Rillen des Gewindes sind scharfkantig. Treffen Hammerschläge auf das Rohr, konzentriert sich die Energie genau in diesen Rillen. Das Metall reißt dort sehr viel schneller ein.
    • Verkanten im Erdreich: Beim Einschlagen trifft das Rohr oft auf Steine oder härte Bodenschichten. Das Rohr weicht leicht aus oder biegt sich minimal. Die Biegekraft wirkt dann genau auf die geschwächte Gewindestelle.
    • Hebelwirkung der Muffe: Die schwere Muffe sitzt starr auf dem Gewinde. Sie fängt die Schläge nicht ab, sondern leitet die Kraft hart auf den Übergang zum dünneren Rohranfang weiter.

    Falls Sie einen Rammbrunnen oder ein Rohr bauen möchten, kann ich Ihnen helfen mit:

    • Tipps für das richtige Werkzeug (z. B. Rammbär oder Schlagkopf)
    • Hinweisen, wie man Gewinde besser schützt oder abdichtet
    • Alternativen zum direkten Einschlagen

    Lassen Sie mich wissen, wie Sie vorgehen möchten.

    KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen


    Alles


    Hier sind alle wichtigen Details zu den Werkzeugen, dem Gewindeschutz und den besten Verfahren, um ein Rohr (wie bei einem Rammbrunnen) beschädigungsfrei in den Boden zu treiben.

    1. Das richtige Werkzeug (Schlagkraft richtig verteilen)

    • Elektrischer Abbruchhammer: Nutzen Sie ein schweres Gerät (ab 20 Joule Schlagkraft) mit einer passenden Schlagmuffe (auch Rammaufsatz genannt). Dies erzeugt viele kleine, effektive Impulse statt einzelner, roher Gewalt.
    • Rammbär (Handramme): Ein schweres Stahlrohr, das oben geschlossen ist und über das Brunnenrohr gestülpt wird. Es führt den Schlag absolut gerade aus. Das verhindert ein gefährliches Verkanten.
    • Vorschlaghammer vermeiden: Schlagen Sie niemals mit einem normalen Hammer direkt auf das Rohr oder eine normale Muffe. Das zerstört das Gewinde sofort und biegt das Rohr krumm.

    2. Gewinde optimal schützen

    • Schlagkopf verwenden: Schrauben Sie vor dem Schlagen immer einen speziellen, massiven Schlagkopf aus gehärtetem Stahl auf das obere Gewinde. Er fängt die Energie ab und schützt die Gewindegänge.
    • Muffen vollständig aufschrauben: Das Rohrgewinde muss komplett in der Muffe verschwinden. Wenn Gewindegänge frei liegen, biegen sie sich unter den Schlägen sofort durch und brechen.
    • Rohrenden müssen aneinanderstoßen: Drehen Sie die Rohre in der Muffe so weit zusammen, dass die beiden Rohrenden im Inneren fest aufeinanderpressen. Dadurch leitet das Metall die Schlagkraft direkt an das nächste Rohr weiter – das Gewinde selbst wird komplett entlastet.

    Nach dieser Aussage hast du teilweise richtig gearbeitet aber anscheinend sind dabei teilweise doch Fehler aufgetreten.

    Wenn hier keine weiteren Hinweise kommen könntest du auf Basis dieser Fragestellung bei Google-KI weiter arbeiten.

    Gruß Jörg

  • Obelix
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    • August 27, 2026 at 8:10 AM
    • #10

    Danke Heimbrunnenbauer

    Wenn ich mir die Antworten der KI anschaue, habe ich alles richtig gemacht.

    Rohre komplett zusammen geschraubt, bis die Kontakt hatten, Gewinde war auch keins mehr übrig. Schlagkopf verwendet und so modifiziert, das der Abbruchhammer von alleine auf dem Schlagkopf gehalten hat, ohne das der umkippt. Abbruchhammer mit 50 Joule und 62 Joule verwendet.

    Ich vermute, das ich einen Stein bei mir im Kiesboden erwischt habe, den ich vor der Rammspitze her getrieben habe.

    Ich werde heute den Stahlbauer aus dem Nachbarort fragen und schauen was er meint, ob die Rohre zusammen geschweißt werden können und wenn ja, wie am besten. Dann kann er gleich das 6 Meter und 2 Meter 1,5" Rohr zusammen schweißen.

    Das neue Filterrohr soll morgen kommen, das werde ich dann bei mir Vorort an das 8 Meter Rohr anschweißen.

    Samstag wird dann der 2. Versuch gestartet.

    Ich werde berichten

    Gruß Andre

  • Obelix
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    • August 27, 2026 at 10:06 AM
    • #11

    So, war eben bei dem Stahlbauer. Er empfiehlt mir auch nicht zu schweißen. Es könnte direkt unterhalb der Schweißnaht reißen. Dort wird das Material vom Schweißen geschwächt.

    Stattdessen empfiehlt er ein Rohr in schwerer Ausführung, dieses hat ca. 1mm mehr Wandstärke. Einen Brunnenbauer den er als Kunde hat, bestellt dies auch immer bei ihm.

    Leider hatte er das nicht lagernd, sonder nur die mittelschwere Ausführung. Die schwere Ausführung ist Bestellware und nächste Woche Donnerstag kann ich es abholen.

    Freitag dann die Gewinde schneiden und nächste Woche Samstag wird der 2. Versuch gestartet.

  • PeterB
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    • August 27, 2026 at 10:44 AM
    • #12
    Quote from Obelix

    Freitag dann die Gewinde schneiden

    Du hattest ein gerades Gewinde geschnitten. Wird das wieder so?

    Brunnenrohre, die ich gesehen habe, haben ein zylindrisches. Eine KI erklärt mir das ua damit, dass so ein Gewinde besser mit den Kräften umgehen kann, die beim Schlagen entstehen und somit die Bruchgefahr verringert wird.

    Grüße Peter

    "Presscontrol, Durchflusswächter, Druckwächter und Co"
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  • Obelix
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    • August 27, 2026 at 3:34 PM
    • #13

    Du meinst glaube ich konisches Gewinde, Zylindrisch ist ja das, was ich schneide.

    Ich verstehe nur nicht, wie ein konisches Gewinde mehr Kraft aufnehmen soll, das hat doch weniger "Kontaktfläche" zum Gewinde der Muffe :/

  • PeterB
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    • August 27, 2026 at 5:24 PM
    • #14

    Natürlich Konisch.

    Quote from Obelix

    Ich verstehe nur nicht, wie ein konisches Gewinde mehr Kraft aufnehmen soll, das hat doch weniger "Kontaktfläche" zum Gewinde der Muffe

    Zu der Frage warum konisch bei Schlagbrunnen habe ich von diversen KI unterschiedliche Erklärungen bekommen ua sogar die, dass auch das Innengewinde konisch sein kann.

    Bekommt man einen Einblick in die Quellen, sieht man häufig Beiträge aus Brunnen-Foren.

    Wüsste ich einen "echten" Brunnenbauer, dem würde ich trauen. Der KI nicht so sehr.

    Trotzdem ist es so, das käufliche Brunnenrohre mit konischem AG geliefert werden. Das macht man sicherlich nicht grundlos.

    Hier noch ein Thread zum Thema hier aus diesem Forum. Aber ich befürchte, danach ist man genauso schlau wie vorher.

    Thread

    Rammbrunnenmaterial Fehlkonstruktion

    Hallo forenfreunde,

    ich habe heute meinen ersten Rammbrunnen geschlagen hatte ein wenig Wasser auf 5 m aber hauptsächlich Sand, habe dann noch weiter tiefer geschalgen auf 7m. Wolte dann den Brunnen mit der schwengelpumpe testen, um fest zu stellen, dass der Brunnen im Rohr Luft zieht.... Konnte dann mühelos 3m Rohr wieder abdrehen, da sich wohl die Verbindung zur Muffe durch das ständige schlagen und drehen gelöst hatte.
    Wäre es nicht sinnvoll, wenn diese Rammbrunnenrohre ohne Muffe, dafür…
    Visch
    March 5, 2011 at 9:32 PM

    "Presscontrol, Durchflusswächter, Druckwächter und Co"
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  • Heimbrunnenbauer
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    • August 27, 2026 at 5:57 PM
    • #15

    Hallo PeterB,

    Quote from PeterB

    Trotzdem ist es so, das käufliche Brunnenrohre mit konischem AG geliefert werden. Das macht man sicherlich nicht grundlos.

    Meine persönliche Erfahrung bei den gekauften Rohren mit dem konischen Gewinde ist folgende :

    Für die Hersteller ist es die schnellste Methode ein Gewinde auf das Rohr zu bekommen.

    Als erstes sind die Rohre meiner Meinung nach nicht dick genug. Bei geradem Gewinde wäre das Material viel zu schwach.

    Ich beforzuge zum Einschlagen immer die Dickwandrohre.

    Wenn man nicht 100 %ig gerade auf die Schlagmuppe trifft dann werden diese konischen Gewinde durch die minimale schräge Lastverteilung auf dem Gewinde seitlich angeschlagen und brechen spätestens nach dem 5ten Schlag auf die Muffe.

    Der Grund ist, da ja das Gewinde konisch ist erfolgt kein Vollkontakt im Gewinde zwischen Muffe und Rohrgewinde. Die Muffe überträgt die Kraft nicht Vollflächig sindern nur am unteren Rand der Muffe auf das Rohr auch wenn das Gewinde fest verschraubt ist.

    In der Muffe ist ein gleichmäßig gerades durchgehendes Gewinde, auf dem Rohr ist es aber ein schräges Gewinde .

    Gruß Jörg

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