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  1. Brunnenbau-Forum
  2. Brunnenbau
  3. Wassertechnik und Druckschalter

Lohnt sich ein Druckbehälter

  • Fender
  • July 22, 2010 at 10:48 PM
  • Fender
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    • July 22, 2010 at 10:48 PM
    • #1

    Hallo mal wieder,

    lohnt es sich, einen Druckbehälter zur Entlastung der Pumpe einzuplanen?

    Die Pumpe, die wir nun ins Auge gefasst haben ist die ZDS QPGO5-13 mit 6m^3/h und 8bar. Sie soll in 13m Tiefe in einem 15m Brunnenrohr (DN 115) betrieben werden. Der Grundwasserspiegel beginnt bei 8m und senkt sich beim Pumpen um max. 15cm ab. Die höchste Entnahmestellt liegt 50cm über und der Brunnenkopf ca. 50cm unter der Grasnarbe.

    Damit wir alle genug Wasser zur Verfügung haben, wenn einmal an 4-6 Stellen Wasser entnommen wird, wäre diese Pumpe wohl noch ganz gut geeignet. Allerdings befürchten wir, dass die Pumpe ein wenig leiden wird, wenn nur 1 Zapfstelle geöffnet ist (und erst recht bei einer Wasserpistolenbewässerung). Die Hoffnung ist nun, dass dabei ein Druckbehälter hilft.

    Welche Dimensionierung sollten wir für den Behälter wählen? Und kann so ein Behälter überhaupt draußen stehen?

    Für jede Art von Information (und Nachfragen) bin ich sehr dankbar.

    Vielen Dank und Grüße,
    Fender

  • Brunnen reinigen
  • modfe
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    • July 22, 2010 at 11:13 PM
    • #2

    Ein Druckbehälter ist nicht das verkehrteste.
    Da die Pumpe ja viel mehr fördert als Du abnimmst.
    Spart Strom und entlastet die Pumpe.
    Wenn Du den Druckbehälter so mit 100 Liter auslegst ist das schon was.
    Er kann im freien stehen, nur zur Frostperiode solle er leer sein.
    Was auch geht ist ein 1000 Liter Tank den man füllt und mit einem kleinen HWW dann leer pumpt zum Gießen. Hat den Vorteil dass das Wasser nicht so kalt ist und die Pflanzen nicht abgeschreckt werden.

  • Fender
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    • July 22, 2010 at 11:18 PM
    • #3

    Das mit der Größe dachte ich mir auch: Je größer, desto besser. ;)

    Allerdings ist für die 1000l nicht genügend Platz vorhanden und den Garten aufbuddeln wollen wir dann auch nicht.
    Meinst Du, dass 100Liter schon sein müssten? Oder geht es evtl. auch mit 50 (55) Litern? 24 Liter ist vermutlich zu wenig, oder?

    Danke auf jeden Fall!!

  • modfe
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    • July 22, 2010 at 11:22 PM
    • #4

    Die Größe musst Du entscheiden an Hand Deiner Möglichkeiten.
    Bei der Pumpe die Du da betreibst würde ich nicht unter Hundert Liter Volumen gehen.

  • Thunderboldt
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    • July 28, 2010 at 6:28 AM
    • #5

    Hallo Fender,
    verwende doch einfach einen IBC-Tank. Den kann man im Winter entleeren und irgenwo parken.
    Alternativ ein oder zwei 300 Regentonnen aus dem Baumarktangebot. Das hat bei uns mit einer 500er knapp 50 Euro gekostet, ink. Standfuss, Deckel und Hahn.

    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Mein Hobby
    Mein Brunnebauprojekt

  • modfe
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    • July 28, 2010 at 9:31 AM
    • #6

    Thomas, ich glaube er hat Platzprobleme um so was auf zu stellen.

  • kg49
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    • July 29, 2010 at 10:18 PM
    • #7

    Ich finde die Pumpe, zu deren Qualität ich keine Aussage machen kann, schon richtig dimensioniert. Vergessen wir nicht, der Betreiber möchte nicht 4-5 Entnahmestellen versorgen, sondern, wenn ich mich recht erinnere, 7 verschiedene Grundstücke, bei denen mehrere Eigentümer gleichzeitig soviel Wasser zapfen sollen, um den Rasen sprengen zu können. Betrachten wir mal die dafür erforderlichen Anforderungen bzw. Druckverluste:
    1. Gardena Viereckregner mit max. Fläche benötigt ca. 1,5 m^3/h.
    2. Erforderlicher Wasserdruck dafür am Sprenger: mindestens 2 Bar.
    3. Um das Wasser auf Grundstücksniveau hochzupumpen: 1 Bar
    4. Verteilung des Wassers auf die Grundstücke, Wasseruhren, Hähne, Schlauchkupplungen (in Abhängigkeit vom Leitungsdurchmesser und Material): 1 Bar
    5. Reserve: 1 Bar
    Summe: 5 Bar

    Schauen wir uns dazu die Kennlinie an:

    Wir sehen, dass diese 5 Bar anliegen, wenn ca. 5 m^3 gefördert werden, also knapp 4 Verbraucher. Jeder zusätzliche Verbraucher senkt den maximal zur Verfügung stehenden Druck.
    Klar, die Pumpe ist überdimensioniert, wenn nur ein Verbraucher aktiviert ist, aber wer Druckverhältnisse ähnlich wie vom Wasserwerk haben möchte, muss auch etwas klotzen.
    Gruss
    kg49

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    • Tiefbrunnenpumpe-ZDS-QPGO5-13.jpg
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    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

    Edited once, last by kg49 (July 29, 2010 at 10:22 PM).

  • kg49
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    • July 31, 2010 at 10:32 AM
    • #8

    @ Rammbrunnen

    Bitte mal etwas näher begründen, wie mit einer "schwächeren" Pumpe 4-5 zum Teil weit auseinanderliegende Entnahmestellen gleichzeitig (!) versorgt werden sollen und inwieweit hier theoretische Berechnungen gravierend von der Praxis abweichen.
    Die Gleichzeitigkeit war ja ein Wunsch des Anfragenden. Ob dies technisch sinnvoll bzw. wirtschaftlich ist, steht hier nicht zur Diskussion.
    Gruß
    kg49

    Es fördert nicht die Problemlösung, wenn von Seiten der Ratsuchenden erst nach mehreren Tagen auf einen Forenbeitrag geantwortet wird, da dies häufig ein erneutes Einlesen in die Problemstellung erfordert.

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und vollständig beschrieben wird.

  • Endteufe
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    • August 1, 2010 at 12:08 AM
    • #9

    Hallo zusammen
    Ich hab nu nicht rechte Zahlen im Kopf aber 3,00m Filter DN115 sw 0,5 ; der gibt locker 6oool /std. Mach dich mal bei Stückerjürgen oder Pumpenboese schlau.
    Gruß Lü
    PS.: Bodenverhältnisse beabsichtigen

  • Endteufe
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    • August 1, 2010 at 9:49 AM
    • #10

    Hallo
    Ich gehe von Sanden und Kiesen aus.
    Hier bei mir in der Rhein-Maas-scheide am Niederrhein,ist das ok. Natürlich darf ich den Filter nicht in Feinsand oder sogar im Schluff absetzen.Ich arbeite nur mit sw0,5.Wenn ich überwiegend scharfen Sand, und dieser nicht zu dicht gelagert ist,sollen 3,00m Filter reichen. Eine anstehende Wassersäule von 5,00m muß denn aber auch her.
    Gruß Lü

  • modfe
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    • August 1, 2010 at 12:04 PM
    • #11

    Endteufe hat geschrieben.


    Quote

    Hallo zusammen
    Ich hab nu nicht rechte Zahlen im Kopf aber 3,00m Filter DN115 sw 0,5 ; der gibt locker 6oool /std. Mach dich mal bei Stückerjürgen oder Pumpenboese schlau.
    Gruß Lü
    PS.: Bodenverhältnisse beabsichtigen

    Sorry, was wird denn da beabsichtigt?

  • Rammbrunnen
    Guest
    • August 1, 2010 at 2:58 PM
    • #12

    Hallo in Berlin und Brandenburg könnte man keine 0,5 mm Schlitzweite nehmen und ich kenne zu mindestens bei uns kein Gebiet wo man diese Menge entnehmen könnt es sei dann man will ein großes Baugrundstück Trockenlegen (Grundwasserabsenkung) (bei 30-40m Tiefe)
    Gruß Rammbrunnen

  • pumpenprofi
    Beginner
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    5
    • August 15, 2010 at 2:19 PM
    • #13

    1. Wenn Zapfstellen geöffnet sind,liegt fast kein Druck nirgend wo mehr an ausser am Pumpenkopf.
    2.Eine solche Pumpe sollte auf keinen Fall mit einem Presscontrol betrieben werden, da sie einen zu hohen Abschaltdruck imSystem aufbaut.

    3. Wenn also mit einem mechanischen Druckschalter geregelt wird, ist ein Membrankessel unverzichtbar,da ansonsten die Pumpe taktet. Ist zwar eine ZDS, die Garantie unter jeden Umständen hat, sollte man aber trotzdemnicht mutwillig zerstören

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