Posts by Pumpenheini

    Gegenfragen:

    Ist die Anlage neu und hat sie schon einmal funktioniert?

    Wie tief ist der Ruhewasserstand und wie tief ist der Wasserstand wenn die Pumpe fördert ?

    Ist der Filter bzw. die komplette Saugseite dicht ? Prüfe das mal In dem du einen Schlauch ohne Düse oder Anschlüsse in einen Eimer hältst, bringe deine fu****g Gardena zum laufen und das Wasser im Eimer zum Überlaufen. Kommen dann viele Blubberblasen kommt Luft ins System.

    Mögliche Fehlerquellen sind auch diese billigen PE Verschraubungen aus Kunststoff und der Filter bzw. dessen O- Ring.

    So hab nun nochmal mit dem Brunnenbauer gesprochen. Er meinte die SW ist 1mm

    Spreche doch noch zwei mal mit dem Brunnenbauer, dann müsste die Schlitzweite 0,5mm sein und das Sandproblem hätte sich erledigt. 😂😂😂😂😂





    Späßle gemacht. 😎

    Aber im Ernst: Deine Pumpe kann nicht zu stark sein. Letztendlich fördert sie nur das Wasser was du aktuell verbrauchst. Selbst wenn du eine 10000 l/h Pumpe einbaust und nur einen Wasserhahn auf hast fördert sie nur 1000 l/h - das was halt durch passt.

    Um jetzt mal deine Fragen aus dem Eingangspost zu beantworten:

    1. Du hast keine Optionen. 0,5 m über Grund.

    2. PE Rohr 1" oder größer ( macht aber m. E. keinen Sinn)

    3. Pumpe - Filter- Presscontrol - Ventikasten- Regnerkreise

    4. In deinem Fall unbedingt: der Presscontrol reagiert allergisch auf Sand. Nur keinen Filter mit Fließeinsatz wie die Grünbeck FS Serie, sondern einen mit Nylonsieb, reicht absolut. Evtl. einen Rückspülfilter.

    5. Einen Brunnen verschließt man grundsätzlich, schon aus Gründen der Wasserhygiene. Es gibt Deckel und komplette Brunnenköpfe mit eingegossener Muffe und Kabeldurchführung.

    6. Die Antwort auf eine Frage die du nicht gestellt hast🙄: Teile deine Beregnungskreise so auf das max. 3000l/h durchfließen.

    Natürlich, Stecker raus und Druck ablassen. Und wenn ich vom Füllventil rede meine ich natürlich nur den Ventileinsatz, also quasi nur den Stift in der Mitte.

    Im übrigen gilt: Bei allen arbeiten an und in der Pumpe oder Kessel ist die Anlage drucklos zu machen, sonnst kann es böse enden.....

    Das Wasser geht in die Membran, die Luft in den Kessel. Ich würde folgendes machen:

    Luft ablassen, d.h. Füllventil eindrücken bis nix mehr kommt (da musst du dir aber ganz sicher sein) oder noch besser Ventil rausschrauben. Da braucht du aber einen speziellen Schlüssel für. Dann den Kesselflansch abschrauben und mit der Hand zwischen Membran und kesselinnenwand fühlen. Da muss alles trocken sein. Wenn nicht ist die Membran gerissen und muss ausgetauscht werden. Wenn du mit dem luftnachfüllen alles richtig gemacht hast ist das die einzige mögliche Erklärung für den schnellen Luftverlust.


    Nun, die Membrane ist ein Ballon aus Gummi. Er sollte bei leerem Kessel diesen ganz ausfüllen.

    Ich muss da mal etwas widersprechen: Wenn der Kessel leer und (Wasser)drucklos ist und der Luftdruck im Kessel stimmt, ist ist die Membran zusammengepresst. Wenn die Membran den Kessel ganz ausfüllt besteht die Gefahr das sie platz. Dieser Zustand stellt sich ein wenn gar keine Luft mehr drinn ist.

    Ansonsten kann man sich die unterschiedlichen Drücke so vorstellen:

    Wenn ide Pumpe aus und der Kessel leer ist, also kein Wasser drinn, habe ich zwei Drücke im System:

    1. Luftdruck, ca. 2 bar

    2. Wasserdruck, genau 0 bar

    Wenn die Pumpe ihren Ausschaltdruck erreicht hat gibt es im System nur noch den Wasserdruck, der ist nämlich höher als der Luftdruck, also messe ich den auch am Luftvertil.

    Ich glaube Du unterliegst einem Mißverständnis, ein Druckschalter hat nie ein Rückschlagventil weil er ja nicht durchflossen , sondern immer im Bypass ist. Dazu brucht man normalerweise einen Kessel.Du meinst vielleicht einen Presscontrol. Das ist ein elektronischer Druckschalter der immer durchflossen ist. Der hat auch ein eingebautes Rückschlagventil und einen Stecker und eine Kupplung. Fertig verdrahtet, sozusagen Plug aund Play. Aber nur für 230 V.

    So wie ich das verstehe muß es eine Undichtigkeit hinter dem Rückschlagventil geben. In den 3- 4 Stunden der nichtbenutzung sinkt die Wassersäule zurück auf GW Niveau. Die Gardena schafft es in 30 sek. nicht das Wasser anzusaugen und geht in den Trockenlaufschutz.

    Das kannst du testen in dem du das RV ausbaust und einen (vakuumfesten) Schlauch in dei Rammspitze schiebst und daran dann die Gardena anschließt. Rückschlagventil (als Zwischenventil) nicht vergessen.

    Sorry Admin, ich muss dir heftig widersprechen🙄. Ein verzinkter Kessel der an einer Stelle durchgerostet ist ist schrottreif. Reparaturversuche mit Schraube, Schweißen, oder noch besser mit einer Endlosschlauchschelle ist sinnlos und lebensgefährlich. Der Kessel muß neu.

    Wenn man die Zeichnung des Brunnenbauers zu Grunde legt hat er ein 300, bzw..324mm Stahlrohr mit der Kiespumpe abgeteuft, dann das Brunnenrohr mit Bodenkappe eingesetzt und dann das (Stahl)bohrrohr wieder gezogen. Ob eine Kiespackung um den Filterbereich geschüttet wurde ist aus der Zeichnung nicht ersichtlich. 1,5mm Schlitzweite ist allerdings ohne Packung schon eine mutige Nummer 😳. Die große Schlitzweite wurde verm. gewählt weil so wenig Wasser auf der Sperrschicht steht. Soweit alles gut. Ich persönlich würde keine U- Pumpe einbauen sondern eine gute Saugpumpe mit Sandfilter und (wg. Trockenlaufschutz) Presscontrol.

Brunnen selber bauen