Posts by florianf

    Hallo Tomerb,

    hast du einen solchen Schneidschuh in dn 150 zufällig rumliegen und möchtest ihn veräußern? Sollte dies nicht der Fall sein, wie baue ich mir einen solchen?

    Mit meinem Projekt bin ich nun der festen Überzeugung, dass entweder das Rohr unten defekt ist oder ein Stein sich im Rohr verklemmt hat. Wenn ich mit meinem 90mm Bohrer runtergehe muss ich mich an irgendetwas festem entlangkanten dann kann ich normal bohren komme auch 70 cm in den Lehm. Die Membranpumpe vibriert auf irgendetwas festem da unten. Werde den nächsten kompletten Brunnentag dafür nutzen das Rohr komplett zu ziehen und herauszufinden was da unten los ist.

    Gute und schlechte Nachrichten. Das Rohr lässt sich wieder mit einem Hebel von 2 Meter drehen. Die Schlechte: Mit 4 Tonnen Druck durch 2 hydraulische Wagenheber ging nix wesentlich nach oben (2 cm können aber auch durch eine veränderte Neigung sein).

    Kann ich mir die mögliche Drehung auf den einen oder anderen Weg zu Nutze machen um das Rohr rauszubekommen?


    Einen Tag später nun Licht am Horizont. Ein Wagenheber hat sich zwar wegen Überlastung verformt, aber das Rohr ist um 30 cm weiter draußen. Hochpumpen, mit Hebel drehen, hochpumpen. ca. 2- 3 Tonnen Zug brauche ich dennoch um das Rohr zu bewegen. Nun ist der Boden um das Bohrloch wenigstens gut verfestigt.

    Rohr lässt sich nun ohne Hebel drehen und ging Ratzefatz 10 cm hoch. Somit ist dieser Vorgang beendet und weiter geht's. Loch steht noch auf 7,6 meter.

    Bleibt noch die Frage ob ich das Rohr nun komplett ziehe oder wieder runter gehe.....

    Was ist erfahrungsgemäß bei Lehmboden eine Zugkraft die vertretbar bzw. berechtigt ist?

    Habe mir nun einen zweiten hydraulischen wagenheber bestellt und werde dann mit zusätzlichen 4 Tonnen an der Holzklammer ansetzen.

    Wenn das auch nichts hilft bleiben doch nur noch meine Bengalos die ja auch unter Wasser brennen und daher keinen externen Sauerstoff benötigen. :-)))) Davon wirds dann aber ein Video geben :)

    Ich habe einen ca 25kg Stein an die Zugkette gebunden. Der baumelt nun in der Luft. Somit sollte auch die Zugkraft theoretisch kontinuierlich 2,5 Tonnen sein.

    Da das Problem bei den unteren Rohren liegt überlege ich nun ernsthaft im Rahmen des bevorstehenden Sylvesters ein paar schöne bengalische Fackeln da runterzuwerfen in der Hoffnung dass die unteren Meter weg- oder angekokelt werden und die Rohre dann hoch kommen.

    Jemand schoneinmal etwas ähnlich beklopptes probiert? Oder vielleicht eine etwas weniger brachiale Idee?

    Nun wollte ich heute das Rohr ein wenig herausziehen in der Hoffnung dass der Stein sich löst. Was passiert? Nix. 2 Tonnen Zugkraft liegen an. Und das seit gestern Mittag. Bisher hat sich das Rohr höchstens 2 cm nach oben bequemt. Mit Wasser kontinuierlich die Seiten angefeuchtet damit es besser flutscht.... Mit einem Hebel versucht das Rohr an der Zange zu drehen (Hebel 2 Meter) mit ach und krach ein wenig das Rohr gedreht bekommen. Ich denke der Lehm hat das Rohr eingequetscht oder der Stein blockiert massiv.

    Was kann ich noch machen?

    Alles was erreicht wurde war, dassj ich den Stein durch meine Schläge weiter nach unten gedrückt habe. 4cm Fortschritt an einem Tag.

    Heute habe ich die Baustelle abgerüstet und werde die kalte Zeit nutzen mir Gedanken darüber zu machen wie ich den Stein mit mehr Masse erledigen kann. Wenn die Tage wieder länger werden gehts weiter....

    Dank dem Gascampingkocher ist das Loch im meissel fertig. Heute Mal kurz testgehackt. Seltsam ist, dass ich mit dem meissel tlw. im Lehm stecken bleibe der 9 cm Bohrer aber nicht runterkommt und die Kiespumpe mit 11 cm Öffnung den Stein nicht hochholt. Morgen früh geht's direkt los zu einem Brunnenbautag. Werde berichten.

    Moin, der Schaft ist definitiv auch gehärtet. Bin zur Zeit dabei mit Metallbohrern ein Loch hineinzubekommen. Ich weiss nicht wieviele Bohrer schon durch sind :) Aber steter Tropfen höhlt den Stein. 7mm fehlen mir noch bis ich durch bin :)
    Das mit dem "auf das Gestänge hauen" habe ich schon durch, das einzigste was passiert ist, dass die Schraublöcher des Gestänges sich weiten und die Schrauben sich durchbiegen und irgendwann die Mutter abreißt.

    Das mit der geringen Tiefe überhöre ich einfach mal. Für mich ist das schon fast der Mittelpunkt der Erde!

    Donnerstag Nachmittag gehts weiter. Mal sehen was ich bis dahin auftreiben kann zum Kleinklopfen.....

    Ja, 30 cm ca.

    Jetziger Stand 7,2 Meter. der Stein liegt immernoch unten. konnte einigen groben Sand an ihm vorbei hochplunschen. Wenn ich mit dem 90mm Bohrer runter gehe komme ich an dem Ding auch nicht vorbei. Kante den Stein nur an und muss dann mit dem Kettenzug den Bohrer ziehen. Dann sinkt das Rohr 1 cm hab. Wenn ich das ein paar hundert mal mache..... Spaß beiseite. Ein riesiger Fallmeißel muss her. Nur fehlt es am Schweissgerät.....

    Schaue gerade aus dem Fenster und was sehe ich? Das Arbeitsrohr ist über Nacht 10 cm abgesunken. Das will untersucht werden..... Wunder geschehen doch manchmal.

    Beim Schreiben fiel es mir auf. Der Kiesbelag geht ja über die Muffe. Und somit kriege ich maximal DN 80 da rein.

    Somit sollte es wohl ein Gewebefilter werden. Oder höre ich andere Meinungen?

    Nix geht mehr Ende. Den ganzen Tag mit fetten Steinen im Lehm gekämpft. Kleiner kriege ich sie nicht und auch nicht hoch. Also wird jetzt Ausgebaut. Lehmiger Sand und Feinsand sind die wasserbringenden Schichten. Meine Idee sind Kiesbelagfilter in dn 115. Drumherum zur Sicherheit den feinsten Filterkies. Notlochfiltilter und Gewebefilter stehen noch zur Wahl. Die wären etwas günstiger. Was ist die Meinung im Forum?

    Im Sand war das möglich. Ich hatte damals 2Meter Wasser im Rohr. Dann war Flaute auf Grund des harten Lehms um das Arbeitsrohr bis ich bei dem sandigen Mergel angekommen war, nun schaffe ich es 2 Stunden per hand zu Plunschen ohne dass Wasser dazu muss.

Brunnen selber bauen