Posts by BlackHawk1942

    Moin!


    Der ist erstmal sehr ärgerlich und der Brunnen an sich klingt auch recht teuer. Ein 80er Rohr ist, wie ein Vorredner schon meinte, äußerst unüblich und lässt eine erneute Verrohrung faktisch nicht zu.

    Ich habe es in der Auflistung nicht gelesen daher die Frage: gibt es einen Sumpfrohrabschnitt?

    Meine Vermutung ist, dass durch die große Schlitzweite und die Pumpe im Bereich der Filterstrecke, erheblicher Sandeintrag in das Brunnenrohr geschah. Das fällt im ersten Moment weniger auf, da viel Sand nach dem Ansaugen im Brunnen nach unten gleitet. Wenn der aber voll ist, dann zieht die Pumpe entsprechend Sand.

    Ich, als Hobbybrunnenbauer und ungelernter Freizeitbastler, würde in erster Linie mit Schnur und Gewicht prüfen, ob der Brunnen überhaupt noch die alte Tiefe hat. Meine Vermutung: nein. Im zweiten Schritt würde ich, je nach Ausgang von Punkt 1, zusehen den Sand aus dem Brunnen zu bekommen. Entweder mit Dreibein, Winde und Kiespumpe oder eben mit einer entsprechenden Tiefbrunnenpumpe, welche Sandeintrag in Maßen verträgt. Das Alles allerdings langsam, damit man innerhalb der Filterstrecke nicht gleich wieder Sand "von außen" zieht. Ist der Brunnen wieder "frei", dann in jedem Fall die Pumpe oberhalb der Filterstrecke platzieren. MEn so weit oben wie möglich und sinnvoll. Damit verteilst Du den Sog der Pumpe auf die Filterstrecke.

    Das alles ist aber nur klempnern am Symptom und der Brunnen wird, so wie er jetzt ist, jedes Jahr oder alle paar Jahre auf die gleiche Weise gereinigt werden müssen.

    Als Hauptwasserversorgung würde ich allerdings mal beim Unternehmen nachfragen, welches den Brunnen gebaut hat. Das ist auch mEn kein professionelles Vorgehen. So wie Du es beschreibst musste irgendetwas passieren. Allein die Tatsache, dass die Pumpe in den Filterbereich gehangen wurde ist komisch und würde durch einen Profi niemals empfohlen werden.


    Freundliche Grüße!

    Dann ist ein DN100 Brunnenrohr nicht geeignet, es sollten mindestens DN115 sein.

    Begründung: Bei dieser Tiefe sollte es eine 4" Pumpe sein, und da könnte es bei 4" Brunnenrohren in der Länge Probleme geben.


    Moin!

    Du empfiehlst also eine 4" Tiefbrunnenpumpe, bei einem DN115? Ich frage vor dem Hintergrund, dass ich auch gerade dabei bin eine Tiefbrunnenpumpe von Pedrollo zu kaufen und in meinem Brunnen über dem Filter ein 115er Rohr habe. Ich hätte gedacht, dass 4" Pumpe im 4,5" Rohr ziemlich knapp wird, zwecks Strömung bzw. seitlicher Ansaugung.


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Wenn ich sehe, was mich ein 2" Motorkugelhahn kostet und die gesamte Verrohrung dazu, dann kann ich auch gleich den Brunnenkopf über Board werfen, ne Tiefbrunnenpumpe reinhängen und nen zweiten Saugschlauch zusätzlich rein, für die Schwengelpumpe. Dann habe ich die Probleme nicht mehr :-D Die derzeitige Pumpe zieht dann nur noch aus der Zisterne.


    Sonst wird das doch wieder ein ewiges Gefummel und teuer obendrein ^^.

    Den Anschlussquerschnitt an der Pumpe sollte man als Mindestquerschnitt betrachten und um mindestens 50% übertreffen.


    Jetzt ist es so, dass mein Brunnekopf einen 1 1/4" Anschluss/Durchlass besitzt. Bei 50% (die Pumpe hat einen Suageingang von 1") wären wir dann bei 1 1/2". Das würde sich ja schon beißen. Letztlich wird es auch nicht einfach einen 2" Kugelhahn zu bekommen oÄ. Derzeit ist ein ESBE 136 im Einsatz. Ich ärgere mich etwas, dass ich das nicht vorher in Erfahrung gebracht habe ^^

    Grüße!


    mir fehlen die nötigen Daten um was genaues dazu sagen zu können

    Was genau brauchst Du noch? Ich gebe gern mehr Infos, wenn Du mir sagst, was fehlt.


    8,5 bis 9m Rohrlänge, zwei Rückschlagventile, das T-Stück, die Panzerschläuche, Filter, etliche Verschraubungen...

    Bis zur Pumpe sind es ziemlich genau 8,4m Länge von Ende Grobsieb zur Pumpe. Die Flexschläuche haben ebenfalls einen Durchmesser von 1". Das benannte T-Stück ist so angeschlossen, dass das Wasser der Pumpe nicht durch den "Knick" muss. Einzig im Motorkugelhahn. muss das angesaugte Wasser einmal durch einen 90°-Knick. Ich habe versucht die Sache so aufzubauen, dass möglichst keine Winkel entstehen, sondern seichte Biegungen.


    Es gibt hier vielleicht Leute, die dir genau aufsummieren können, was an Druckverlust das bei 3,6m³/h ausmacht, aber grob würde ich behaupten, es sind in Summe mind. 0,3bar. Ich glaube eher mehr.. Plus die 0,5bar wegen deiner ca 5m Höhendifferenz bis zum Wasserstand - da bleibt nicht mehr viel Reserve.

    Ich gebe Dir erstmal Recht, dass derzeit natürlich nicht viel Reserve ist. Aber wenn ich oben eine Pumpe anschließe, die ein Vielfaches an Leistung hat ggü meiner jetzigen Pumpe und in der Theorie 9,8 Bar (Förderhöhe 98m) schafft, dann sehe ich immer noch nicht das Problem :/ Gemessen an der jetzgen Pumpe stimme ich deiner Aussage zu. Bzgl. einer Stärkeren jedoch nicht.

    Nehmen wir mal an, dass Deine Aussage allgemein gültig sei. Dann würde ich jetzt steil behaupten, dass es ab einem gewissen Punkt gar kein Sinn ergäbe stärkere Pumpen zu kaufen / herzustellen, wenn diese nicht direkt über dem Wasser hängen. Natürlich gemessen an "normalen" Bedingungen und nicht an einem 200mm Saugschlauch. Ich würde also verstehen, dass jeder mit einem Brunnenaufbau wie bei mir (der nach meinem Verstandnis alles andere als super speziell ist), nur eine Pumpe mit meinen Kennwerten braucht, alles andere sei sinnfrei. Verstehe ich Dich richtig?


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Hallo Lumpi,


    gern gebe ich mehr Infos (von unten nach oben):


    Grobsieb (Korb) 1"

    Rückschlagventil 1"

    7m PE-Leitung 1"

    T-Stück (Ein Ausgang derzeit geschlossen. Gedacht für Schwengelpumpe.)

    Rückschlagventil 1"

    50cm Panzerschlauch mit Spirale

    1" Motorkugelhahn (kein Ventil, Durchgängig 1")

    50cm Panzerschlauch mit Spirale

    Feinfilter

    Pumpe


    Ohne auf die 3,8 Bar dynamischen Druck zu achten fördere ich derzeit 3,6m3/h. Nach meinem physikalischen Verständnis sollte hier mehr drin sein. Der Aufbau der Kreiselpumpe im Sinne der Laufräder und die Leistung des Motors sollten entscheidend sein. Klar ist irgendwann Schicht aber mEn nicht bei 3,6m3/h. Wie kommst Du denn auf Deine Aussage?


    Mein Gedanke ist, dass wenn ich eine deutlich stärkere Pumpe oben ansetzen, dann kommt auch mehr raus. Mein Verständnis ist, dass dies nicht proportional passieren kann. Aus diesem Grund hatte ich zu Beginn des Threads auch viel zu hoch gegriffen. Sicher auch, weil die größere Pumpe derzeit im Angebot ist und nur 10€ mehr kostet, als die "Kleinere" (sonst um die 80€ Unterschied).


    Der Brunnen ist auf dem Papier für bis zu 14m3/h dimensioniert (bei freiem Zulauf). Das zu erreichen ist weder mein Ziel noch für mich sinnvoll (wird sich auch nicht erreichen lassen, denke ich). Wenn ich es schaffen sollte etwas weniger als die Hälfte zu fördern, dann ist das für mich deutlich ausreichend.


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Vielen Dank für Dein Feedback. Dann werde ich diese wohl anschaffen und für die Beregnungsanlage verwenden.

    Deine Schriften bzgl. Tiefbrunnenpumpen habe ich auch schon in einigen Threads gelesen und war kurz in Versuchung die Zisterne nicht mehr anzuschließen. Ich hätte sie dann jedoch umsonst einbauen lassen, was ich zu schade fände.


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Wie immer ein exzellenter Beitrag, vielen Dank.


    Über die gewünschte Fördermenge erfolgt keine konkrete Angabe, denn

    ist kein technischer Mengenwert.

    Man kann zwischen den Zeilen rauslesen, dass evtl. 3,5m³ gewünscht werden.


    Das ist korrekt. Eine Angabe habe ich in der Tat nicht konkret gemacht. Je mehr am Ende rauskommt, desto weniger Kreise muss ich ziehen, was mir natürlich entgegen kommt, weil ich auch mal zwei parallel laufen lassen könnte.

    Ich sehe zudem, dass ich mich verschrieben habe. Ich schrieb ja "In der Horizontalen...", meine aber "In der Vertikalen". Sprich die Entfernung von Pumpe zum Ende des Saugschlauches betragen eben diese ca. 10m. (8m Schlauch + Verrohrung und Biegungen), weshalb ich dort 1 Bar als Verlust angesetzt hatte. In der echten horizontalen Ebene ist es so gut wie eben. Hier reden wir über max. 0,5-1m Unterschied.

    Sprich, es könnten auch 6-6,5 Bar reichen. Ich würde die 5/130N jedoch zur Sicherheit nehmen, um im Zweifel etwas mehr Luft zu haben.

    Meine Eingangsfrage bezog sich jedoch vornehmlich auch auf die Einschätzung der Pumpe selbst. Grundsätzlich bin ich ja ein Freund von Qualität, zu einem fairen Preis. Das schließt sich jedoch meist gegenseitig aus. Meinst Du, dass Die Pumpe ihr Geld Wert ist? Ggf. hast Du, aus deiner Erfahrung heraus, eine bessere Alternative?


    Freundlcihe Grüße,



    Felix

    Grüß Dich!


    Klar, habe ich alles schon zuvor gelesen. Zu 100% kann ich das jedoch nicht ganz auf mich anwenden, bin ich der Meinung. Ich habe ja bereits Berechnung erstellt. Ich ziehe in meinem Fall aus 8m + minimale Verrohrung inkl Abzweige. Nehme ich 1 Bar Verlust. Alles anderes verläuft nahezu auf einer Ebene. Ich würde entsprechend 1 1/4" Leitungen für die großen Längen nehmen und würde dafür 0,5 Bar Verlust ansetzen. Am Ende sollen aber noch so 3,5 Bar ankommen. Also brauche ich eigentlich eine Pumpe mit 5-5,5 Bar / 55m Förderhöhe, korrekt (etwas Luft mit einberechnet bei 5,5 Bar)? Das hat meine derzeitige KSB. Nun habe ich am Ausgang der Pumpe mal 3m 1" Schlauch angeschlossen und den Hahn so weit zugedreht, dass auf dem Manometer 3,8 Bar standen (wieder etwas Luft mit einberechnet) nun hatte ich aber nur noch 2000l/h. Hier hätte ich jedoch gern mehr. Gucke ich bei KSB auf die Kennlinie, dann sagt mir diese, dass ich (wenn ich ohne Hahn laufen lasse) bei 3600l/h eine angenommen Förderhöhe von 33m habe. In der Horizontalen sind es real aber nur ca. 10m Höhenunterschied + Einbußen bei Verrohrung vor der Pumpe. Soll heißen, das mEn viel Leistung in der Verrohrung drauf gehen muss. Daher hatte ich mir entsprechend eine deutlich stärkere Pumpe rausgesucht.


    Der Brunnen sollte ganz locker 7-8m3/h hergeben, daran liegt es nicht. Auch die Absenkung ist mit 12cm bei den 3600l/h minimal.


    Ich erkenne daher entweder meinen Denkfehler nicht oder stehe generell auf dem Schlauch. Evtl kannst Du mich erhellen?


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Eine gewisse Überdimensionierung war von mir beabsichtigt ^^. Aber ich gebe Dir Recht, dass ich ganz bewusst sehr hochgegriffen habe.

    Wenn ich mir die Kennlinie der MultiEco ansehe und weiß, dass ich bei voller Öffnung ca. 3,6m³/h fördere, entnehme ich eine angenommene Förderhöhe (inkl. Verrohrung usw.) von 33m. Dabei messe ich jedoch am Manometer so gut wie keinen Druck mehr. Soll heißen, dass der dynamische Druck extrem gering ist.


    Nun ist mir nicht ganz klar, wie ich den Schnittpunkt für 3,8 Bar überlegen soll. Nehme ich den statischen Druck, lege ein paar Meter drauf (gesamt 55m schätze ich), dann hätte ich gern 5-6m³/l. So käme ich bei der 5/130-N raus. Alternativ gine noch die 6/90-N, hat mir aber zu wenig Reserven.

    Sicher habe ich einen Knick in der Überlegung, weil ich nicht genau weiß, wie ich das in den dynamischen Druck ordentlich übertrage, oder?


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Grüß euch!


    Ich hatte vor einiger Zeit meinen neuen Brunnen gebaut (LINK). Damit bin ich auch immer noch sehr zufrieden. Nun ist daran eine KSB Multi Eco 36D (3x400V) angeschlossen. Mein Problem ist, dass ich gern eine Beregnung von Hunter anschließen möchte, welche in der Endausbaustufe ca. 800qm beregnen muss. Das ist nicht unendlich viel aber mit MP Rotatoren dauert das halt ne ganze Weile.


    Ich habe bei einem dynamischen Druck (Fließdruck) von 3,8 Bar nur noch einen Durchfluss von ca 2m³/h. Die längste Strecke, welche überwunden werden muss ist ca. 53m in der Horizontalen. Ich würde das ganze dann mit 1" oder 1 1/4" Rohr auslegen. Viel wichtiger wäre mir im Zweifel eine neue Pumpe, um mehr Durchfluss bei 3,8 Bar zu erlangen. Jetzt hatte ich mir eine Pedrollo (LINK) angeschaut. Mir ist bewusst, dass KSB und Grundfos hier die Spitze darstellen aber ich hatte eigentlich nicht vor 1000€ für eine Pumpe zu bezahlen (habe den Text von kg49 zu deutschen und italienischen Herstellern gelesen). Meine Frage ist, ob jemand mit diesen Pumpen Erfahrungen hat. Ich konnte im Netz jetzt nicht wirklich viel darüber herausfinden, was im Allgemeinen ja schon eine Aussage für sich ist.


    Um der Frage danach vorzubeugen, warum ich keine Tiefbrunnenpumpe nutze: Ich habe eine Saugleitung, welche sich vor der Pumpe durch einen Motorkugelhahn (gesteuert durch einen Schwimmschalter) teilt. Zum einen geht eine Leitung dann in den Brunnen, die andere Leitung geht in die Zisterne, wo auch der Schwimmschalter hängt (Zisterne voll, dann Zisterne, ansonsten Brunnen). Sprich, ich möchte nach Möglichkeit mit einer Pumpe beide Abnahmestellen anzapfen, daher oberirdisch die Saugpumpe.


    Für andere Ideen bin ich auch gern offen :)


    Freundliche Grüße,



    Felix

    Grüße!


    Nun habe ich doch noch eine Frage: eigentlich wollte ich das System ohne Kessel betreiben, weil die Bewässerungsanlage ja auf Dauer läuft. Leider ist es nun so, dass die Pumpe beim Abschalten Druckschläge erzeugt. Damit bekomme ich dann und wann Probleme mit meinem Druckschalter.


    Ich habe mir einen 60L Membrankessel von Varem gekauft und würde meine Anlage gern mit einem Einschaltdruck (ED) von 3,5bar betreiben (AD 4,5bar). Jetzt habe ich verschiedene Sachen gelesen (auch hier im Forum). Von 3,5bar x 0,9 = ED oder auch ED = Vordruck im Kessel.


    Ich bin verwirrt. Was ist nun korrekt?


    Danke euch!

    Das hört sich doch alles recht gut an. Hat sich die Arbeit gelohnt.

    Denke ich auch. Der Brunnen ist ja noch nicht lange in Benutzung aber die HDPE-Filter von Lotze Wassertechnik machen einen ersten guten Eindruck. Sollte sich etwas ergeben, positiv wie negativ, dann werde ich hier berichten. Sollte ich nichts schreiben, ist der Zustand unverändert und man kann davon ausgehen, dass das Produkt scheinbar hält, was es verspricht. Ob es sein Geld Wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden

Brunnen selber bauen