Posts by Lumpi

    In welcher Tiefe liegt denn der zu erwartende Grundwasserspiegel?

    Ist aus der Umgebung bekannt, mit welchen Sand / Kiesschichten zu rechnen ist?

    Ich wohne selber am Niederrhein in Rheinnähe. Hier bei uns besteht der Grundwasserleiter meist aus dem sogenannten Estrichsand mit wenig Feinanteil, also überwiegend etwa der Körnung 1/8mm mit mal mehr oder weniger vielen größeren Kieseln.

    Hallo

    Ich lese viel mit und auch so im Netz. Dort liest man auch das eine Schüttung nicht immer erforderlich ist. ...andere wiederum sagen es muss eine rein.... Ja was denn nun?


    Wenn ich ein Filter mit Pe-rohr in das Bohrrrohr rein drücke dann liegt der ja eh auf der einen Seite am Bohrrohr an.

    Ich glaube zu wissen, was du meinst. Da das Rohr von der Rolle kommt, wird es nie gerade werden. Also liegt es unten auf einer Seite des Arbeitsrohrs an. Dagegen helfen dann Abstanshalter.

    Was den Filterkies betrifft, so ist erst mal zu klären, welcher Boden in Höhe des Filters vorhanden ist.

    Moin, wenn die Leitung ein mal mit Wasser gefüllt und Luftdicht ist, klappt das bestens. Es wird nicht sehr schnell laufen, aber es wird gehen. Wichtig ist halt nur, daß nicht viel Luft eindringen kann, wenn der obere Behälter leer ist...

    Ich würde den Druck im System so gering wie möglich wählen, denn so effektiver arbeitet die Pumpe.

    Wichtiger finde ich ausreichende Rohr- und Schlauchdimensionen, die den nahezu vollen Druck auch bis zum Verbraucher anstehen lassen.

    Bei der geringen Tiefe...


    - Last auf das Rohr

    - Die Pumpe des Nachbarn mißbrauchen...

    mit möglichst dickem Schlauch bis zu deinem Bohrloch und an ein zB 1" Stahlrohr anschließen. Damit versuchen zu spülen... Das Wasser wird vermutlich nicht hoch steigen, da zu wenig Volumenstrom und die Filter auch noch wegleiten...

    - Saugpumpe gleichzeitig laufen lassen und versuchen, damit was von dem aufgespülten Lehm abzupumpen...

    Arbeitest du mit Arbeitsrohr oder senkst du das eigentliche Brunnenrohr mit Filter ab?

    Wenn direkt mit Filter, dürfte es um so schwerer werden, etwas nach oben zu spühlen, da viel Wasser durch den Filter wegläuft.

    Wie tief befindet sich das Problem?

    Ohne es jetzt genau zu behaupten, aber ich glaube, bei mindestens 50% der selbst gebauten Brunnen hängt die Pumpe im Filterbereich. Allein schon weil viele dieser Brunnen vor dem Siegeszug des Internets entstanden sind. ;-)

    Mal eine zusätzliche Überlegung / Frage:

    Was spricht denn dagegen, die Pumpe in deinem Fall nun so zu platzieren, daß die Ansaugung im Bereich einer Muffe positioniert wird?

    Das Regenwasser in den Brunnen zu leiten, ist wie schon geschrieben wurde, nicht zulässig. Mindestabstand zum Grundwasserleiter beacheten.

    Dass das eingeleitetet Regenwasser den Brunnen verschlammt, ist völlig logisch. Eintragung von Staub, Sand und zB Blättern.


    Verzichte af die Zisterne. Baue eine vernünftige Regenwasserversickerung und reanimiere den Brunnen wieder als solchen.

    Aus der Tiefe des jetzigen Brunnen wirst du, um es vernünftig zu machen, nicht um einen Tauchpumpe umher kommen, solltest du ihn zur Zisterne umwandeln. Dann kannst du sie auch direkt ins Grundwasser hängen.

    ...und das Wasser einer Zisterne ist immer begrenzt. Beim Brunnen hast du vor allem dann, wenn du es wirklich brauchst...im Sommer bei anhaltender Trockenheit...immer Wasser zur Verfühgung.

    Moin,


    ich kann dir da auch nur raten, egal, ob ihr bei der Handschwengelpumpe bleibt, oder mal auf eine elektrische Pumpe umstellen wollt, den Aufwand zu betreiben, bis auf Grundwasserniveau zu bohren und dann per Kiespumpe ein Arbeitsrohr abzuteufen. Dabei schön auf das geförderte Material zu achten und samt Tiefenangabe zu notieren. Wenn dann ein paar Meter Wassersäule erreicht sind, das Schichtenverzeichnis hier einstellen und auf die Beratung hier fähiger Leute zu achten.


    Gruß

    Lumpi

Brunnen selber bauen