Posts by Elbbohrer

    Hallo Pumpenheini, danke für Deine Einschätzung.


    wie schon erwähnt, ohne die Steuerung läuft die Pumpe eigentlich störungsfrei.


    Was ich nicht verstehe:


    1. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, schreibst Du die Undichtigkeiten können nicht Ursache eines fehlenden Druckaufbaus im Rohr sein. Wenn ich aber an einem Rohr zwischen Pumpe und Steuer-Einheit undichte Stellen habe, an denen das Wasser herausläuft, kann doch kaum auf dem Manometer der Steuer-Einheit ein Druck gemessen werden.... d.h. bei undichten Stellen verliere ich doch in jedem Fall Druck ?!.... oder habe ich Dich falsch verstanden ?


    2. Wenn ich die Pumpe ebenerdig aus einer Wanne heraus pumpen lasse, fliesst auch kein Wasser, ich bekomme keinen Druck angezeigt und das Steuerteil schaltet nach 10 sec. ab, während ohne Steuerteil das Wasser in dem selben Rohr ganz gut läuft.


    Gruß

    EB

    Hallo Pumpenheini,


    hier die Daten der Pumpe:

    • Durchmesser 3",
    • Leistung 250W,
    • Druck max 5bar,
    • Fördermeng 1000l/h,
    • Anschluß 1 Zoll IG,
    • IPX8

    Mir ist klar, dass die Leistung der Pumpe eher gering ist. Die Pumpe habe ich auch eher zufällig im Set mit den Rohren mitgekauft.

    Dennoch sollten die Anschlüsse ja dicht sein. Werde morgen nocheinmal versuchen die Fittings stärker anzuziehen.


    Danke und schöne Grüße


    EB

    Hallo zusammen,


    danke für Eure Kommentare.


    Ja, das ist eine Druckleitung ... von der Tiefbrunnen-Pumpe in 17m Tiefe nach oben.


    Meint Ihr die Gesa Schnell-Kupplung aus Messing oder eher Messing-Fittings zum Schrauben ?


    Am Pumpenanschluß unten kann ich mir Messing in Stahl zu verschrauben vorstellen. Beim Anschluß oben an die Steuereinheit würde aber PE auf PE schrauben ... oder habt Ihr da andere Erfahrungen.


    Gruß

    EB

    Hallo kg49,


    kann ich gerne tun... wird aber ein paar Tage dauern, weil sich der Brunnen nicht in der Nähe meiner Wohnung befindet.


    Ich kann versuchen es in der Zwischenzeit auch einfach zu erklären:


    Um die Ursache heraus zu finden habe ich alles demontiert, bis auf die Pumpe mit dem Kaltwasser-PE-Rohr 32mm.



    1. In 17m Tiefe hängt die Pumpe. Mit 2 Ösen ist am oberen Ende der Pumpe ein Stahlseil zur Sicherung angebracht. Das Seil ist mit einer Schlaufe und mehreren Seilklemmen an der Pumpe befestigt
    2. Am oberen Ende der Pumpe steckt ein 1 Zoll Kunststoff-Verbindungselement (Fitting) mit Aussengewinde, 1 Zoll, das auf den Edelstahl Pumpen-Ausgang mit Innengewinde aufgeschraubt ist. Auf der anderen Seite des Fittings ist mit einer Überwurf-Mutter ein 32mm Kaltwasser-PE-Rohr aufgeschraubt. Es ist durch ein innen liegendes weisses "Quetsch-Element" zum Rohr hin abdichtet. Eigentlich kann man das Fitting kaum "falsch" anschliessen.

    Die Undichtigkeit (d.h. Wasseraustritt im Betrieb) tritt dabei am Fitting-Gewinde beim Übergang zur Pumpe auf, nicht am PE-Rohr


    Am oberen Ende des PE-Rohrs ragen noch ca. 8m aus dem Boden.

    Wenn ich jetzt die Pumpe anschliesse funktioniert sie einwandfrei ... klares Wasser und kein Sand sichtbar. Die Pumpe ist auf diese Weise schon 2-3 Stunden zum "klarspülen" und danach noch ca. 4-5 Stunden problemlos gelaufen um einen Teich aufzufüllen.


    Wenn ich jetzt an das offene Ende des PE-Rohrs mit dem selben 1 Zoll Fitting Element, wie an der Pumpe unten, auf das 1 Zoll Aussengewinde des Steuerelement aufschraube, die Steuerung mit dem Stecker der Pumpe verbinde und das ganze an das 220V Hausnetz anschliesse läuft die Pumpe und die Diode des Steuerelements leuchtet grün. Nach ca. 10-15 Sekunden geht die rote "Störungslampe" an und die Pumpe schaltet sich ab.

    Während der ganzen Zeit ist kein Druck auf dem Manometer zu sehen.


    Das ganze passiert auch, wenn ich die Pumpe hochziehe und in einer ebenerdigen Wanne mit der gleichen Anordnung zum Test laufen lasse. Lediglich die Wassermenge je Zeiteinheit ist größer. Die Steuereinheit funktioniert aber auch hier nicht und die Undichtigkeit am Pumpenausgang ist hier dann überhaupt erst sichtbar.


    Hoffe die Beschreibung ist anschaulich genug.


    Vielen Dank

    Hallo kg49,


    Es zeigt keinen Druck an... nicht mal einen kleinen Ausschlag.


    Bei der weiteren Fehlersuche habe ich entdeckt, dass die PE-Schraub-Verbindung vom PE-Rohr (32mm) zu einem 1 Zoll-Schlauch nicht richtig dicht ist. Vermutlich wird deshalb kein Druck angezeigt ?! ...

    Nach Überprüfung und nochmaliger Verschraubung war die Leckage dann aber leider immer noch nicht behoben.

    Ich habe dann ein kurzes Stück des PE-Schlauchs abgesägt, das Ende gereinigt, angefast und wieder verschraubt.... leider ohne Erfolg. Immer noch deutlicher Wasseraustritt.


    Weil mir das komisch vorkam, habe ich dann die Pumpe hochgezogen und den gleichen 1-Zoll-Anschluss an der Pumpe in einer Wanne mit Wasser "überprüft".... auch dieser Anschluß ist undicht ???!?


    Ich denke einen falschen Anschluß oder Zusammenbau kann ich ausschliessen.

    Allerdings habe ich beide Anschlüsse fest, aber nur von Hand, festgedreht. Wie in der Anleitung beschrieben.

    Kann mir schwer vorstellen, dass beide Klemm-Verschraubung defekt sind !?


    Sollte ich die Kunststoff-Manschetten daher eher mit einer Zange anziehen ? .... oder wo könnte der Fehler sonst liegen ??


    Danke

    Hallo kg49,


    vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Das habe ich auch so vermutet.


    Werde also wie vorgeschlagen die Pumpe (bzw. die Pumpenöffnung natürlich) ca. 1m über die oberste Filterstrecke platzieren.


    Damit ich noch etwas lerne: Was sind denn ausser der mangelnden Kühlung die Risiken die Pumpe in den Filter zu hängen ?


    Noch eine Frage dazu:

    Wie oben empfohlen, habe ich bereits einen Trockenlaufschutz in einer seperaten vorgeschalteten Steuer-Einheit installiert. Allerdings schaltet die im Moment immer nach 10 sec. Laufzeit die Pumpe ab.

    Kann es sein, dass der aufgebaute Druck den einstellbaren Mindestdruck der Steuerung nicht erreicht ??? (muß wohl mind. 1 bar sein, lt. Herstellerangabe der Steuerung) .


    Ohne Steuerung funktioniert die Pumpe problemlos.


    Gibt es da eine technische Lösung ?


    Danke

    Hallo zusammen,


    mein Brunnen im Garten ist nun endlich fertig und funktioniert auch.

    Ich habe aber noch eine Frage zur Position der Pumpe (obwohl ich dachte, dass es nach dem ausführlichen Studium der Empfehlungen hier im Forum keine Fragen mehr gibt).


    Ein paar Informationen vorab:

    • Der Brunnen wurde von einem prof. Brunnenbauer im Spülverfahren erstellt
    • Der Grundwasserspiegel fängt ab 15,20 m an
    • Tiefe des Brunnens ist 21m
    • 21m blaues Brunnenrohr DN100 wurden verbaut, davon die letzten 3m Filter 0,5mm, kein Sumpfrohr
    • um die Rohre wurden 7x25 kg Filtersand eingeschüttet
    • Die Rohre wurden unten mit einem Schraubdeckel verschlossen


    Nach den Angaben hier im Forum wollte die Pumpe ca. 1m über dem obersten Filter setzen, d.h. 21m - 3m - 1m = ca. 17m.

    Dann hätte ich noch ca. 1,80m Grundwasser über der Pumpe und denke das würde gut passen.


    Jetzt sagt mir allerdings mein Brunnenbauer, der immerhin 35 Jahre Berufserfahrung hat, er würde die Pumpe viel tiefer hängen, nämlich ca. 1 über dem Boden.

    Dann würde die Pumpe aber in der Filterstrecke sitzen. Seine Begründung war, dass das "sicherer" wäre und der einzige Nachteil, nämlich eine geringere Pumpenkühlung in meinem Fall (3 Zoll Pumpe, 250W, max 5bar) keine Rolle spielen würde.


    Mal unabhängig von der niedrigeren Pumphöhe, würde ich die Pumpe aber lieber auf 17m hängen, denn irgendwann würde ich vielleicht eine stärkere Pumpe anschliessen und dann nicht wieder alles umbauen wollen.

    Der Grundwasserpiegel ändert sich doch kaum !? ... oder kann es sein, dass ich bei 17m dann irgendwann nur noch Luft anpumpe, weil kein Wasser da ist ??


    Vielen Dank für Euren Rat


    EB

    Danke KG49,


    Von der richtigen Dimensionierung muss ich einfach mal ausgehen und mich darauf verlassen, bei 40 Jahren Berufserfahrung und über 1000 gebohrten Brunnen.


    Das heisst es ist durchaus üblich auch Sand zu verwenden der teilweise so kleine Körner hat, dass sie am Anfang durch den Filter durchgehen... nach einer kurzen Zeit (1-2 Std.) dann aber "sandfrei" ist ?


    Danke und schöne Grüße

    Elbbohrer

    Hallo zusammen,


    meine Frage bezieht sich auf die Körnung des Filterkieses. Dazu gibt es hier zwar bereits viele Fragen... und Antworten. , ... für meine Fragen untern habe ich aber leider noch keine vollständige Antwort gefunden.


    Vorab:


    Nach ausgiebiger Lektüre über den eigenen Bau eines Bohrbrunnens, habe ich Ende letzten Jahres jede Menge Equipment zum Brunnenbohren besorgt (Handbohrer, Rohre, Seile, Plunscher usw.) und habe mit viel Energie und Leidenschaft mit dem Bohren begonnen. Bis 5,50m ging es auch mit grobem Sand ganz gut. Bei dieser Tiefe kam auch das erste Wasseer. Allerdings nur sehr sporadisch und sehr wenig. Leider hatte danach das geologische Landesamt mit dem bereitgestellten Schichtenaufbau Recht und ab ca. 5,50m begann der Geschiebemergel mit lehmigen Anteile, der mit einem Handbohrer nicht mehr mit vertretbarem Aufwand zu durchbohren war....erst Recht nicht bis 13m Tiefe, wo dann das GW mit Fein- bis Mittelsandnnvoll zu vermuten war.


    Also habe ich nach einem gewerblichen Brunnenbauer gesucht, der solche Arbeiten anbietet, in meinem Fall im Spülbohrverfahren.

    Zu zu meinem Unglück konnte mein vorgebohrtes Loch aufgrund der Lage (zu nah am Carport und schlecht mit dem Raupen-Bohrer anzufahren usw.) nicht genutzt werden und an anderer Stelle mußte neu gebohrt werden.

    Gut war, dass ich dabei mit dem Brunnenbauer vereinbaren konnte, dass ich mein Rohre und Filter mit eingebaut werden können, wodurch das Bohren etwas günstiger war.

    Ausser das der halbe Garten überflutet wurde und sowohl Wege als auch Beete und Rasen jetzt mit lehmigem Sediment überzogen sind, hat alles gut geklappt:

    Bei 15m kam das GW und das Bohrloch hat jetzt eine Tiefe von 21m.... und das in 3-4 Stunden !

    In dem Loch stecken jetzt 3m Filterrohr, 0.5mm und 18m blaues Brunnenrohr, 4" DN 100 mit Trapezgewinde. Auf dem letzten Filter wurde eine Kappe aufgeschraubt.


    Als die Tiefe erreicht war, kam die Frage auf welchen Filterkies/-Sand ich denn zur Verfügung hätte. Ich hatte (noch) keinen und dachte dass alles ausser die Rohre vom Brunnenbauer zur Verfügung gestellt wird. Da das nicht der Fall war... war mein Auftrag nun im Baumarkt einen geeignetem Filtersand zu kaufen. Es sollte Sand mit Körnung "0 - 2" sein. Leider gab es dort keinen Sand mit Korngrößen-Angaben, weshalb ich nach tel. Rücksprache 7 x 25kg-Säcke "Spielsand" besorgt habe (angeblich 50kg je 1m Filter). Während ich noch ausgeladen habe, waren die ersten Säcke schon im Bohrloch um die eingesetzten Rohre herum verschwunden.


    Jetzt meine Fragen dazu:


    1. Falls die empfohlene Körnung "0 bis 2" korrekt ist (ich nehme an, damit ist der Durchmesser des Korns in Millimeter gemeint), würden doch die Körner, die kleiner als der Filter sind, d.h. kleiner als 0,5mm durch den Filter in die Rohr-Tour gelangen und ggf. meine Pumpe verstopfen ?!?

    Dass die Körnergröße in meinem Fall dann irgendwo zw. 0,7 und 1.2 mm sein sollte, habe ich auch irgendwo gelesen.

    Die Aussage des Brunnenbauers, der das Geschäft immerhin schon 35 Jahre betreibt, war aber dass das ok wäre und kein Problem !?!?


    2. Irgendwo habe ich hier mit Forum aber auch gelesen dass es durchaus beabsichtigt ist, Sand zu nehmen mit teilweise kleineren Körnern als die Schlitz-Durchmesser der Filterrohre.... und dass das Unterkorn dann durch die Schlitze abgepumpt wird. Ganz verstanden habe ich das leider nicht.

    Falls das stimmt, dann doch hoffentlich nur am Anfang und nicht ständig, oder ?!?!?


    Vielen Dank für Eure Meinung dazu.


    Schöne Grüße

Brunnen selber bauen