Posts by Toenne

    Mach dir das Leben nicht schwerer als es ist, nimm TNA Rohr. Es gibt eigentlich keinen Grund statt dessen das Muffenrohr zu verwenden, ausser einer etwas grösseren Stabilität im Gewindebereich die wir Amateure im Normalfall ohnehin nicht im Ansatz ausreizen.

    Was den Durchmesser angeht: Verkauf den 165mm Bohrer und kauf einen 180mm Bohrer oder grösser. In Summe musst du zwar etwas drauflegen, in Relation zu den Gesamtkosten (es kommen ja auch noch Pumpe, Druckschalter, Verrohrung, Fittings usw. dazu) spielt das aber schlicht keine Rolle. wenn man von Beginn an Spitz auf Knopf rechnet dann wird das sowieso nix, es läuft ohnehin immer anders als man denkt (siehe KG Rohr...).

    Die Frage ist natürlich ob überhaupt wirklich Feinsand (also <0.3mm Korngrösse) vorliegt und du ein Arbeitsrohr benötigst oder ob der Sand für 0.3mm Filter grob genug wäre um direkt abzuteufen. Dazu müsstest du aber einmal eine Probe auf Millimeterpapier streuen und ein möglichst stark vergrössertes Bild davon hier posten.

    Prinzipiell sind die denke ich schon in Ordnung.

    Klar. Zwar wird überall davor gewarnt, aber was wissen 'die' schon. Und wenn es doch in die Hose geht kann man 'die' ja dann mal um Rat fragen.

    Und, was denkst du? Was werden 'die' empfehlen?

    Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Holzzange "Schrott" ist.

    Oder das Rohr, Stichwort 'Baumarkt-KG-Rohr'. Wahrscheinlich beides ;-)

    Siehe auch:


    Allerdings geht mir bei diesem Verfahren das Rohr alle Nase lang kaputt. Gerade ist wieder ein Rohr gerissen, sodass ich es austauschen muss - dafür muss ich auch die Rohrelemente die bereits in der Erde sind wieder nach oben ziehen weil ich die Rohre miteinander verschraubt habe. (Damit ich sie nachher wieder ziehen kann)

    Damit sich so eine Schicht ausbildet muss darunter eine wasserfeste Schicht sein, sonst würde das Wasser ja brav der Schwerkraft folgen. Solange du die nicht durchbohrst steht deine Rohrtour somit auch im Wasser.

    Also wie immer: Soweit keine verlässlichen Informationen über die Bodenschichtung vorliegen einfach bohren bis entweder genug Wassersäule im Rohr steht oder man auf Ton o.ä. stösst. Im Idealfall halt beides ;).

    Sofern du so eine Schicht erreichst ohne genug Wasser im Rohr zu haben bleibt 'eh nur die Möglichkeit diese zu durchbohren und sich auf die Suche nach der nächsttieferen wasserführenden Schicht zu machen. Steht dann noch ein Teil des Filters über dem Ton und der Rest darunter dann folgt das Wasser wieder der Schwerkraft - siehe oben. Also ganz oder gar nicht.

    Manche Fragen beantworten sich nach kurzem Nachdenken doch von selbst?

    Warum bohrt man im Arbeitsrohr? Damit die Bohrung nicht immer wieder zusammenfällt. Was also passiert wohl wenn man das Arbeitsrohr zieht? Korrekt, 100 Punkte...die Bohrung fällt zusammen.

    Ein 5" Glattwandrohr (DN125 TNA-Rohr) hat 140mm Aussendurchmesser, wenn das Arbeitsrohr gerade abgeteuft wurde passt das also. 4.5" hat als TNA-Rohr 125mm Durchmesser oder als Muffenrohr (manche lieben ja Muffen...) 133mm Aussendurchmesser über der Muffe, passt also auf jeden Fall.

    Filterkiesschüttung fällt natürlich aus, damit sie wirklich wirksam ist wird eine Dicke von etwa 50mm empfohlen, also alleine 100mm Durchmesser nur für die Schüttung.

    Diese Durchmesser sind absolut üblich, ich glaube nicht dass dir 150mm Brunnenrohr einen relevanten Vorteil bringt.

    in den an für sich ja wasserführenden Seeton

    Er ist zwar nass aber wohl eher weniger wasserführend. Wie du ja schon festgestellt hast, es läuft fast nix nach.


    2m 0,3mm Filterstrecke mit Filterstrumpf Überzug in mein Loch gestellt

    Wie jetzt, den Filterstrumpf drüber und dann ohne Arbeitsrohr direkt abgeteuft?

    Bin ja nicht so der Fachmann, aber was denkst du was jetzt noch vom Strumpf übrig ist?

    Ab 7m Ton, Wasser ab ca. 2.5m. Theoretisch also 4.5m Wassersäule. Abzüglich 0.5m Sumpfrohr bleiben noch 4m. 2m Filterüberdeckung lassen daraus sinnvolle 2m Filterstrecke werden, bei angenommenen 1000l/h pro Meter Filter also 2000l/h Entnahmemenge. Wobei da die Frage ist ob der Wasserleiter diese Menge hergibt.

    So oder so, deine Pumpe scheint überdimensioniert zu sein.

    Nun ja, die Wahrscheinlichkeit dass direkt unter der Tonschicht wieder eine satt wasserführende Schicht liegt ist natürlich nicht unbandig gross. Sich mental darauf einzustellen dass die Lehmschicht die sozusagen neue GOK ist ist wahrscheinlich nicht ganz verkehrt.

    Die Alternative ist halt mit dem mageren Schichtwasser über der Tonschicht zu leben und dieses zu managen, z.B. über Pufferspeicher.

    Stehe gerade vor ziemlich genau dem gleichen Problem: Ab 6m Ton, die Schicht darüber liefert aber nur knapp 300l/h. Ich habe mit einem dünneren (50mm) Bohrer mal gebohrt und nach gut einem Meter abgebrochen - wirklich im Rohr mit 120mm weiterbohren oder nicht?

    Ich werde es wohl probieren sobald ich wieder Zeit habe, noch schlechter kann es ja fast nicht werden. Sollte die Tonschicht zu dick sein oder darunter meterweise Dürre herrschen dann wird das Rohr halt wieder gezogen und dann sehe ich weiter.

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