Posts by Toenne

    aber ich werde mal überlegen wie ich das mit 12V realisieren kann.

    Erstens sinds 24V ;) und zweitens gibts für schmales Geld wasserdichte Aufputzgehäuse (Stichwort Hensel-Kasten) wo du einen Trafo reinpacken kannst, und den versorgst du halt mit 230V. Aber bitte drauf achten: AC, nicht DC. Also Wechselspannung, nicht Gleichspannung. Wird zwar mit Gleichspannung auch funktionieren, allerdings wage ich da keine Voraussage bzgl. der Dauerstromfestigkeit.

    Geheimtip: Ich hatte noch ein paar alte 24VAC Netzteile von Aussen-Lichterketten rumliegen, davon habe ich einen mißbraucht. War auch gleich IP54, zusätzliches Gehäuse also unnötig, es reicht eine weitere Steckdose.

    Wobei mein Kram allerdings auch nicht in der Brunnenstube montiert ist, die Gefahr dass das Ganze dann doch mal absäuft war mir zu gross.

    In deinem Fall würde ich das Ventil ohnehin bei der Zisterne installieren, da sitzt ja auch der Schwimmerschalter so dass du dir den Kabelweg Schwimmerschalter<->Ventil zur Brunnenpumpe sparst. Ob das Ventil nun direkt hinter der Pumpe sitzt oder am Einlauf der Zisterne ist völlig wurscht, macht keinen Unterschied. Vielleicht hast du da die Möglichkeit einer wassergeschützen Montage?

    und um einen moderateren Ton andererseits

    What?? :|

    Dann bitte ich einfach mal darum sich hier im Forum ein wenig einzulesen, Stichwort z.B. 'Pumpenkennlinie', so furchtbar neu ist diese Art Frage nämlich nicht.

    Dies ist kein Herstellerforum wo du im Sinne einer Produktgewährleistung kostenlosen Support einforderst, vielmehr ist es ein User2User Forum wo Hilfsbereite ihre Freizeit dafür aufwenden.

    Ich bin raus.

    Ich denke die meisten hier wissen was ein Schalter ist...

    Was wir aber immer noch icht wissen ist wo der Schalter hin soll: An die Pumpe? Irgendwo ins Zuleitungskabel? An eine Wand?

    Und nein, ich werde nicht erst nach der Pumpe googeln um zu sehen worum es überhaupt geht, es spricht bei Fragen nichts dagegen solche Infos direkt selbst zu liefern.

    kannst Du mir ein Magnetventil nennen, dass mit 230V arbeitet?

    Ich glaube den Tip mit google hat dir kg49 schon gegeben?

    Davon abgesehen: Die Hunterventile sind tausendfach bewährt, billig, simpel aufgebaut, an jeder Ecke zu bekommen...warum unbedingt 230V?

    ist das richtig, was ich oben zusammengefasst hatte?

    Ja. Nur den Hahn hast du vergessen. Es sei denn es stört dich nicht wenn die Pumpe gleichzeitig den Schlauch und die Zisterne bedient (weniger Druck auf dem Schlauch), dann kannst du ihn weglassen.

    Inzwischen kann ich knapp 1500 l/h fördern, das ist nicht so viel wie ich erhofft habe und könnte etwas knapp werden, wenn im Sommer die förderbare Menge zurückgeht.

    Wieso? Wollt ihr Häuser damit löschen?

    Im Ernst, wieso alle immer xx-m³/h fördern wollen erschliesst sich mir nicht, was habt ihr beim Bewässern immer für einen Streß? Dauert bei weniger Menge halt etwas länger und ggf. muss man wg. geringerer Wurfweite die Sprenger zwischenzeitlich mal umsetzen. Wem das aber schon zuviel Arbeit ist sollte das Thema Garten mal generell überdenken und vielleicht nach einer Wohnung Ausschau halten ;).

    Über der Pumpe wollte ich einen Dreiwegehahn installieren.

    Ein T-Stück hinter dem Druckschalter, ein Abgang geht zum Schlauch und einer zur Zisterne. Im Abgang zur Zisterne ein einfacher Hahn und das Magnetventil. In die Zisterne dann den Schwimmerschalter.

    Funktion:

    - Der Schwimmerschalter steuert die Befüllung der Zisterne. Wasserstand zu niedrig -> Magnetventil in der Zuleitung wird durch den Schwimmerschalter bestromt und öffnet -> Druck in der Leitung fällt -> Pumpe läuft über den Druckschalter gesteuert an und füllt die Zisterne. Wenn die Zisterne voll ist schaltet der Schwimmerschalter das Magnetventil wieder ab -> Druck in der Zuleitung steigt -> Pumpe schaltet ab.

    - Schliesst du nun den manuellen Hahn im Zisternenabgang und nutzt den Schlauch dann reagiert der Druckschalter nur noch auf die Druckänderungen durchs Öffnen und Schliessen des Schlauchs. Gleichzeitig stehts fürs Bewässern der volle Pumpendruck zur Verfügung da ja die Zuleitung zur Zisterne über den manuellen Hahn gesperrt ist.

    - Bist du mit dem Bewässern fertig dann öffnest du den Hahn zur Zisterne wieder und sie kann wieder automatisch befüllt werden.


    Was hier natürlich noch nicht enthalten ist ist die Umschaltung des Bewässerungsschlauch zwischen Brunnenpumpe und Pumpe in der Zisterne. Da wäre dann im Abgang zum Schlauch hinter dem T-Stück eigentlich tatsächlich ein Dreiwegehahn möglich. Musst hat nur mit den Schaltstellungen aufpassen dass du nicht versehentlich mit der Zisternenpumpe die Zisterne füllst...;)

    Wenn man die Bewässerung auf mehrere Kreise aufteilt die nacheinander bedient werden und dann die Pumpe dafür völlig überdimensioniert ist das ja wieder etwas anderes. Ich gehe selbstverständlich davon aus dass man eine halbwegs auf die Entnahme abgestimmte Pumpe verwendet, wird hier ja auch oft genug thematisiert.

    Das hängt ja auch ein bisschen von den Gegebenheiten ab. Ich z.B. habe auch 11 Kreisläufe um mein Grundstück halbwegs gleichmässig bewässern zu können, ist halt keine hektargrosse Raseneinöde. Dafür u.a. vier Teiche, und es macht nicht unbandig viel Sinn die jedesmal mitzubewässern. Und wenn man das Sprengwasser nicht an den Fenster- und Wintergartenscheiben haben will dann muss man halt u.U. mit geringeren Wurfweiten und dafür mehr Regnern arbeiten.

    erhöht das die Laufzeit der Pumpe immens und somit auch die Stromkosten

    Milchmädchenrechnung. Dann wäre ein 500PS Auto ja pauschal sparsamer als ein 70PS Auto weil es schneller ist und daher weniger Zeit für die Strecke braucht.

    Du brauchst eine bestimmte Menge Energie um eine bestimmte Menge Wasser zu fördern. Ob du das mit hoher Leistung in kurzer Zeit bewerkstelligst oder mit geringer Leistung in längerer Zeit ist erstmal wurscht. Da ist entscheidender dass die Pumpe in der Nähe ihres optimalen Wirkungsgrades läuft. Um es auf die Spitze zu treiben: Die Leitungsverluste der Elektroleitungen steigen mit dem Quadrat des Stromes, da ist eine kleinere Pumpe im Vorteil. Ebenso bei den Strömungsverlusten in den Wasserleitungen. Nur ist das alles eher akademisch, das wird man real kaum wirklich am Energiezähler quantifizieren können. Nur deine Aussage eine starke Pumpe mit kurzer Laufzeit wäre sparsamer als eine schwache Pumpe mit längerer Laufzeit ist nicht haltbar.

    Das ist kein Datenblatt sondern eine Bedienungsanleitung. Bei Pumpen gehört zu den technischen Daten die Pumpenkennlinie, so kann man zur Pumpe nix sagen.

    Was den Filter angeht: Direkt nach der Pumpe macht dahingehend Sinn weil dann auch die Steigleitung sandfrei bleibt. Rein technisch ist es aber egal. Und den Maximaldruck kannst du wiederum den technischen Daten der Filter entnehmen. Wobei aus der Ferne nicht zu sagen ist was für einen du brauchst, wir wissen ja nicht welcher und wieviel Sand und sonstige Fremdkörper gefördert werden

    Bei der Steuerung halt die Herstellerangaben zur Montage beachten. Da du ja in kein geschlossenes System förderst (oder sind die IBC druckdicht?) und sich damit dort auch kein Druck aufbaut wird der Abschaltdruck ohnehin nie erreicht. Die Abschaltung der Pumpe müsstest du halt über Schwimmerschalter realisieren: Einmal im Brunnen um die Pumpe zu schützen, einmal im Container um Überfüllung zu vermeiden. Die Steuerung dient nur noch als Trockenlaufschutz, wobei das natürlich mit dem Schwimmerschalter im Brunnen dann doppelt gemoppelt ist.

    Lesen bildet...diese oder ähnliche Fragen tauchen hier regelmässig auf, die Antworten darauf lassen sich 1:1 auf deine Frage übertragen.

    Meine Pumpe ist eine 3RD1-250 mit 250W und sollte meiner Meinung nach ideal passen.

    Mangels Datenblatt glauben wir das mal einfach ;).

    Das ist aber eine Tiefbrunnenpumpe die immer komplett mit Wasser überdeckt sein muss, das ist dir klar? Also entweder Umbau auf Mantelstromkühlung oder zumindest ein zusätzlicher Schwimmerschalter um ein Trockenfallen des oberen Hydraulikteils zu verhindern.


    allerdings lägen dann noch eben die ca. 10m also grob 1,5 bar Leitung zur Zysterne im Anschluss!

    Habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht kapiert.

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