Posts by Toenne

    In der Zeichnung von Stueckgold ist die Lage der Pumpe nicht eingezeichnet. Die sitzt zwischen KFR und PC

    Da es in der Zeichnung eine mit 'Brunnen' bezeichnete Leitung gibt und die von ihm verwendete Pumpe Kärcher BP 6 eine Tiefbrunnenpumpe ist dürfen wir wohl von der Annahme ausgehen dass dort auch die Pumpe ist, also vor dem Rückschlagventil. Eine TBP im Gebäudeinneren würde nicht so furchtbar viel Sinn ergeben...;).

    Wieso hinter? Es ist eine Stichleitung, da kann er nur vor dem Behälter sitzen.

    Auch wieder richtig, ich habe mir die Zeichnung jetzt endlich mal angeschaut :D.


    dass der Strömungsschalter ein Rückflussbentil besitzt, aus dem Druckbehälter kann also praktisch kein Wasser rausfliessen.

    Wohl ebenso wahr, eigentlich sollte das Ding hinter dem KFR-Ventil sitzen(*) und von dort über ein T-Stück den Behälter und die Abnahmeleitungen versorgen. Aber das sollte sich ja sicher korrigieren lassen.


    (*) Obacht! Wenn ich nicht irre schreibt der eine oder andere Hersteller einen Mindestabstand zwischen Rückschlagventil und Presscontrol vor.

    Es ist dabei nur wichtig, daß der Schaltautomat zwischen Pumpe und Druckbehälter eingebunden ist.


    edit...

    Ich sehe gerade, in der Zeichnung ist es in der Abgangsleitung zum Druckbehälter. Das gehr schon mal nicht. An der Stelle (natürlich auch überall sonst) funktionier es nur mit einem Druckschalter

    Auf die Zeichnung habe ich gar nicht geschaut ;).

    Ist aber völlig richtig, denn wenn der Schaltautomat hinter dem Behälter sitzt dann wird er nach Schliessen der Verbraucher ja nicht mehr durchströmt und schaltet die Pumpe ab, egal wieviel Druck derweil im Behälter aufgebaut wurde.


    Peter

    Möglicherweise meintest du ja genau das?

    wären die beiden Pumpen überdimensioniert.

    Die SP 3A-22 sicherlich, aber die SP 2A-23?

    Knapp 4 bar bei 2.7m³/h ist ja doch ein Stückchen unter deinem Wunschwert.


    Es stellt sich dann bei mir noch die Frage, ob es bei extremer Wasserentnahme passieren kann, dass der Grundwasserspiegel in dem Moment im Brunnen absackt, und die Pumpe entsprechend eine zusätzliche Höhendifferenz Ph überwinden muss.

    Oder kann so etwas nicht passieren?

    Der Brunnenbauer hat ja 5³/h angegeben, dazu gehört aber normalerweise die Info um wieviel dabei der Pegel im Rohr sinkt? Wobei du mit deinen 3³m/h ja ein gutes Stück darunter bleiben würdest.

    Und ja, das kann nicht nur passieren sondern wird auch passieren, das ist völlig normal. Die Frage ist halt wieviel. Und wie relevant das überhaupt ist. Nehmen wir an der Pegel würde um satte 5m sinken, dann wären das gerade mal 0.5bar mehr die die Pumpe schaffen müsste, also vermutlich eher nicht das absolute Ausschlußkriterium.

    Der Schaltautomat schaltet ab wenn nach dem Schließen des Verbrauchers die Fließgeschwindigkeit gegen Null geht (egal wie hoch der Druck in diesem Moment ist) und dann eine Nachlaufzeit von einigen Sekunden vergangen ist.

    ...

    Bei einem zusätzlichen MAG muss dann in dieser Zeit das Volumen aufgefüllt werden.

    Je größer das Volumen ist desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass das Kit abschaltet bevor das MAG gefüllt ist weil die Nachlaufzeit abgelaufen ist. Entsprechend wird das Nennvolumen nicht ausgenutzt.

    Solange im Druckbehälter noch kein Druckgleichgewicht hersscht pumpt die Pumpe auch Wasser rein. Somit fliesst während dieser Zeit auch Wasser. Und somit bleibt der Schaltautomat während dieser Zeit auch eingeschaltet. Erst wenn das Druckgleichgewicht erreicht ist fliesst kein Wasser mehr und der Timer für den Nachlauf startet.

    Funktioniert also auch mit grösserem Ausgleichbehälter sicherlich einwandfrei, nur ist letztlich die Verwendung eines Schaltautomaten Perlen vor die Säue geworfen da ein simpler Differenzdruckschalter den gleichen Job übernehmen könnte.

    Einmal antworte ich noch, dann ist aber endgültig Schluss. Denn eigentlich findet sich alles hier im Forum, er müsste nur mal lesen. Und ignorieren wird er es ja ohnehin...

    Durch den Sog der zu starken Pumpe wird die Umgebung der Filterstrecke überstresst, dasst heisst die Pumpe will alles fördern, egal was : Wasser, Schlamm, Kies, Sand Lehm, etc. und schwupps sind zum Beispiel die Filter verstopft.

    Ich zielte auf ein anderes Problem hin: Die Filterschlitze sollten tunlichst immer mit Wasser überdeckt sein. Anderenfalls kommen sie in Kontakt mit Luftsauerstoff und verockern, d.h. über kurz oder lang sind sie dicht. Er aber pumpt seinen Brunnen offensichtlich ohnehin schon permanent immer komplett leer, mit einer stärkeren Pumpe dann halt sogar noch schneller.

    Er bräuchte keine stärkere Pumpe sondern er müsste im Gegenteil seine vorhandene Pumpe deutlich drosseln. Denn wie die Überschlagsrechnung ergab ist die Mengenangabe des Brunnenbauers, die mir in Anbetracht der tiefen Bohrung und ewig langen Filterstrecke zunächst erbärmlich niedrig vorkam, durchaus schlüssig. Und daran sollte sich die Pumpe bemessen, nicht daran was man sich gerne herwünschen würde.


    So, jetzt ist endgültig Schluss, macht ja 'eh keinen Sinn.

    https://www.bohrungen.nrw.de/bohrungen.html?lang=de

    https://geoviewer.bgr.de/mapap…olemap/index.html?lang=de


    Ist es korrekt wenn man ein kleineres Brunnenrohr wählt die Leistung des Brunnen gemindert wird?

    Generell schon, aber nur marginal. Entscheidend ist zunächst einmal die Bodenbeschaffenheit und die Ergiebigkeit des Grundwasserleiters.

    Ton z.B. ist kein Grundwasserleiter sondern eine Sperrschicht, zur Grundwasserentnahme denkbar ungeeignet.

    Mein Beitrag sollte eigentlich dem User vor Augen führen, dass seine Belastung lächerlich klein ist

    War mir schon klar. Aber ein Smilie ;) wirkt oft Wunder damit Dinge nicht u.U. noch wörtlich genommen werden.

    Das stimmt nicht!!!

    Nun ja, er hat dahingehend Recht dass man es als Privatier nicht einfach im Web ordern konnte ;).

    Aber Brunnenbauer bei denen man sich informieren und kaufen konnte gabs natürlich schon...war halt nur sicherlich erheblich teurer als heute wo der Unterschied zwischen KG-Rohr und richtigem Brunnenrohr vergleichsweise gering ist.


    Da fehlt eine Null bei der Gewichtsangabe.

    Bei KG-Rohr? Bring ihn bloss nicht auf dumme Gedanken :D


    Kann ich ein passendes Brunnenrohr in dem Kg Rohr einsetzen um damit tiefer zu kommen

    Hast du denn Informationen über die Bodenverhältnisse? Es sollte unterhalb des KG-Rohrs natürlich auch eine wasserführende Schicht sein und nicht etwa Ton oder Fels, sonst ist das eine brotlose Kunst.

    Ansonsten wäre das natürlich einen Versuch Wert, die ersten 5.5m sind ja immerhin schon fertig.

    100er TNA-Rohr hat einen Aussendurchmesser von 113mm, passt also rein. Vorausgesetzt dein 125er Rohr geht schnurgerade runter. Und beim Arbeiten wäre peinliche Sauberkeit Plicht, denn da genügen schon kleine Kiesel zwischen 100er und 125er Rohr und das 100er blockiert komplett.

    Aber vorab: Hast du dich überhaupt vorab über die lokale Geologie informiert? Nicht dass du noch 50m Tonschicht vor dir hast...

    Die Pumpe zieht keine Luft.

    Nun, das erwähnst du jetzt zum ersten Mal. Aber nur beim Einbau oder auch nach den ominösen 20Min? Denn darauf kommt es an.


    Aber da du keine Lust zum Rechnen hast habe ich es mal überschlägig gemacht, auf Basis der Daten die wir von dir haben.

    Zu Beginn hast du geschrieben dass der Brunnenbauer die Pumpe auf 27m gehängt hat. Also nehme ich einfach mal an der Grundwasserspiegel lag bei etwa 25m. Somit also 25m Wassersäule bei 50m Rohrlänge.

    Kreisfläche des Rohrs mal Höhe der Wassersäule ergibt etwa 200l Volumen die beim Pumpenstart schon zur Verfügung stehen.

    Etwa 420l/h fliessen nach, macht also nach 20min 140l zusätzlich. In 20min kann die Pumpe also insgesamt 340l fördern bevor sie leerläuft.

    Deine Pumpe gibst du mit 1100l/h an (real gemessen?). In 20min ergibt das 366l die sie fördert.

    Und, fällt dir was auf...?

    In der Nähe waren bis vor 4 oder 5 Jahren sehr grosse Rotbuchen

    Das sind aber eher Flachwurzler, dass deren Wurzeln in dieser Tiefe durch die Filterschlitze wachsen bzw. gewachsen sind halte ich für unwahrscheinlich. Und du sagst ja dass bis zum Wasserspiegel (~8m?) im Rohr nichts erkennbar ist.

    Pfahlwurzler wiederum gehen nicht so in die Breite, und es scheint ja immerhin eine Menge Material drin zu sein.

    Und von unten ins Rohr, bei -12m? Eigentlich noch weniger vorstellbar.

    Echt rätselhaft, auf das Ergebnis mit der Kamera bin ich gespannt.

    Als erstes würde ich eine Inspektionskamera besorgen um zu prüfen was da unten eigentlich los ist. Vielleicht hat du eine wasserdichte GoPro o.ä. die du mal herablassen könntest?

    Und das sieht ja aus wie Wurzelwerk - aber in solcher Tiefe in solcher Menge? Gibt es in unmittelbarer Nähe grössere Bäume?

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