Posts by 123thomas

    Hallo Tonne,


    da ich Elektrotechnik studiert habe, kenne ich die Grundlagen eines Wechselrichters und auch eine FU's. Aber Danke nochmal dafür. Ich bin davon ausgegangen, dass du nicht diesen Hintergrund hast. Das wäre eine hilfreiche Information gewesen, dann kann man sich auf das wesentliche Konzentrieren.


    Was ich sagen wollte mit meinem Post. Das die meisten FU's mit Netzseitigem 230V Eingang auch nur eine Phase mit 230V zur Verfügung stellen. Also nix mit Drehstrom.

    Wenn es dann Drehstrompumpen sind muss drauf geachtet werden, das der FU auch ein Drehstromnetz zur Verfügung stellt.


    Und nochmals Achtung längst nicht jeder Motor darf und kann in Stern und Dreieck betrieben werden. Daher immer drauf achten was die Pumpe kann und darf.



    Jetzt aber im Pumpendiagramm bei der gewünschten Literleistung den Druck ablesen und einfach durch drei dividieren dürfte ja eher nicht das richtige Ergebnis liefern?

    Hat jemand praktische Erfahrungen mit so einer Kombination?

    Wenn dein FU ein Drehstromnetz zur Verfügung stellt, dann brauchst du nix Umrechnen, da dann ja der FU die Pumpe so wie vorher betriebt.


    Wenn du ein FU hast mit einer Phase am Ausgang hast musst du auf die Steinmetzschaltung wechseln. Dann wird die Berechnung schon für einen Elektrotechniker sehr schwer - bis nicht machbar. Es muss ja alles berücksichtigt werden:

    - 30% Theoretischer Verlust durch die Schaltung

    - x % Strömungs- und Reibungsverluste

    ... etc


    Also um grob zu ermitteln was die Pumpe dann noch schafft und auf der sicheren Seite zu sein würde ich 40% weniger Leistung annehmen.

    Das beantwortet allerdings noch nicht deine Frage, da in der Pumpenkennline keine Drehmoment oder Leistung angegeben ist sondern nur Förderhöhe und Fördermenge.


    Daher kann man die Frage nur einem Herstellen stellen oder ausprobieren.


    Erfahrungen mit einer Pumpe habe ich noch nicht gemacht. Bei Asynchron Elektromotoren in Lüftern hab ich schon Erfahrungen gemacht. Meistens mit dem Ergebnis, dass die Steinmetzschaltung eine ganz gute Lösung ist, wenn kein Drehstrom vorhanden ist. Wenn die Motoren größer 2,2 KW sind dann kannste diese Schaltung aber auch schon wieder vergessen.

    Hallo Toenne,


    ich glaube du verwechselt gerade 230V Spulenspannung mit 230V Wechselspannung.


    Bei einer Sternschaltung liegt zwar überall 230V an, trotzdem ist aber eine Phasenverschiebung durch die drei Phasen gegenben.


    Jetzt kenn ich dein FU nicht, da du dazu keine Angaben gemacht hast. Wenn dieser nur ein L Ausgang hat und, dann musst du ein Kondensator einsetzen, heißt meistens Anlaufkondesator oder Motorkondensator. Dieser Kondensator verringert aber nochmal die Leistung um ca. 20% und Regeln mit dem FU sollte man dann auch nicht mehr machen, da der Kondensator vorher auf eine Spannung und Strom ausgelegt werden muss.


    Wenn dein FU drei L Ausgänge besitzt und die Möglichkeit die Phase um 120° dazwischen zu verschieben, dann hat man vom FU schon mal die Möglichkeit. Dann muss man nur noch auf dem Typenschild des Motors ablesen, ob dieser für die Sternschaltung geeignet ist.


    Meine Meinung dazu, lohnt sich nicht. Kauf besser ein dreiphasigen Wechselrichter der direkt zum Motor passt.

    Hallo,


    mehr wie 50 kg kann man da leider nicht zumuten, da KG Rohr schon bei der kleinsten Schieflage mit Auflast zerspringt. Auch wenn unten ein Stein unter dem Rohr liegt, hast du mit dem KG Rohr keine Chance, da das KG Rohr ehr absplittert als wie gewünscht den Stein zur Seite zu drücken.

    Hallo,


    da offensichtlich nicht dein Filter das Problem darstellt, sondern der Brunnen, benötigen wir Infos zu dem Brunnen.


    - Schichtenverzeichniss

    - Rohr Länge mit Tiefenangaben

    - Filterlänge und Schlitzweite

    - Abschluss nach unten

    - Auf welcher Höhe hängt die Pumpe oder der Ansaugschlauch?

    Danke für deine Antworten. Die einzige Grenze die finden kann ist 0,3 mg/l. Ich hatte gehofft, dass es auch noch ein bisschen drüber sein kann. Aber dann muss ich das so erstmal annehmen.


    Können die Wasserwerte auf einem Grundstück sehr unterschiedlich sein? (Macht es Sinn nicht neben dem alten Spühlbrunnen zu bohren. Sondern in einer anderen Ecke des Grundstückes, um eventuell besseres Wasser zu erhalten?)

    Hallo zusammen,


    ich bin am überlegen, ob es sich lohnt ein Brunnen zu bauen. Um dies besser einschätzen zu können erkläre ich einmal die aktuelle Lage.


    Spülung:

    Wir haben vor einem Jahr einen Brunnen Spülen lassen. Von einer "Fachfirma" die keine war. Merkt man natürlich erst hinter her. Die Firma fing an zu spülen und nach ca. 5 Meter blieb das Spülrohr mit dem Spülschlauch stecken. Beim Ziehen am Schlauch hat sich dann die Schelle vom Rohr gelöst und das Rohr blieb stecken. Meine Befürchtungen damals, dass das Rohr in der Erde rostet und das Wasser Eisenhaltig macht, wurde verneint mit der Begründung, dass das Eisen unter der Erde nicht rostet, da kein Sauerstoff dahin kommt. Mit dem zweiten Versuch hat es dann geklappt. Der Spülfilter wurde bei 6 m gesetzt. (Warum 6 Meter habe ich nie hinterfragt).


    Aktueller Aufbau:

    Brunnenfilter 1m lang, 2" Durchmesser und geschlitzt 0,3mm auf der Tiefe von 6 m. Grundwasser ist hier relativ hoch. Beim Buddeln in ca. 2,5m Tiefe kommt Wasser.

    An dem Filter ist ein PE Rohr DN 32. Dann ein Rückschlagventil und dann ein Flexschlauch. Das Hauswasserwerk ist ein Gardena Comfort 5000/5 ECO.


    Vergangene Probleme und Lösungen:

    Als Hauswasserwerk hatte ich ursprünglich ein Einhell GC-WW 6538 (650 W, 3,6 bar Druck, 3.800 l/h). Doch mit dem Sprenger System reichte die Leistung der Pumpe nicht mehr. Mit der aktuellen Gardena Pumpe passt es sehr gut.


    Die Ansaugung habe ich schon komplett erneuert, da ich Luft in der Ansaugleitung hatte. Neuer Übergang von PE Rohr auf Verschraubungen mit O-Ring etc. Alles neu abgedichtet mit Loctite 55 und ein Flexschlauch angebaut um Vibrationen zu vermeiden. Aktuell kann man keine offensichtliche Luft mehr sehen, allerdings ist die Pumpe sehr laut. Daher gehe ich davon aus, dass immer noch ein wenig Luft in der Ansaugung vorhanden ist. Die Saugleitung kann ich ausschließen, doch leider kann ich das Problem auch nicht weiter auf dem Grund gehen, da der Rest unter der Erde ist.


    Trotz kleiner Probleme lief eigentlich alles ganz gut. Doch dann wurden sehr schnell die Steine braun :-(. Also ein Wassertest machen lassen, mit einem erschreckendem Ergebnis.


    Wasserwerte:

    Das Wasser ist sehr Eisenhaltig bzw. besteht gefühlt nur aus Eisen:

    Eisen: 23 mg/l (leider kein Komma Fehler)

    pH-Wert: 6,8

    Gesamthärte: 3,2 °dH

    0,57 mmol/l

    EC: 0,17 mS/cm

    Nitrat: 1,1 mg/l

    Leitfähigkeit: 174 microS/cm

    Nitrat-Stickstoff: 0,24 mg/l

    (Mangan konnte leider nicht ermittelt werden)


    Also habe ich mir Gedanken zur Enteisung gemacht. Dazu habe ich dann in den Foren geschaut und bin auf das Oxidationsverfahren gestoßen (Wasser durch eine Düse sprühen und dann wieder in den Brunnen einleiten). Doch da dies nicht bei mir geht habe ich mir dann die Filterverfahren mit Birm etc. angeschaut. Die Anlagen sind sehr teuer und können in der Regel nur max. 15 mg/l Eisen aus dem Wasser Filtern.


    Daher denke ich momentan darüber nach einem neuen Brunnen zu Bohren. Diesmal dann aber richtig. Dafür ist dann euer Schwarmwissen nötig. Daher erstmal meine Fragen, um abzuwägen, ob es ein Versuch Wert ist einen neuen Brunnen zu bohren:


    Fragen:

    1. Das Rohr, welches beim Spülen stecken geblieben ist, trägt es zu den schlechten Wasserwerten bei oder kann man es beruhigt stecken lassen?


    2. Der Trinkwasserwert für Eisen liegt bei 0,02 mg/l. Welcher Wert müsste euer Meinung nach erreicht werden, damit die Steine nicht mehr sichtbar braun färben?


    3. Angenommen bei Brunnen bohren erreicht man keinen besseren Eisenwert. Wäre es realistisch mit Oxidationsverfahren ein Wert zu erreichen, welcher die Steine nicht verfärbt?


    4. Gibt es bei dem angehängten Bodenaufbau eine Tiefe für den Filter des Brunnens, welcher sehr erfolgsversprechend ist für ein geringen Eisenanteil im Wasser? (12 m eventuell?)


    Bitte:

    Auch grobe Einschätzung wären für mich sehr hilfreich. Da wohl niemand genau sagen kann, wann sich z.B. die Steine nicht mehr verfärben.

    Wenn ihr nocht Infos benötigt, oder ich unverständlich geschrieben habe, dann gerne melden.


    Gruß Thomas

Brunnen selber bauen