Posts by 3DD

    auf Seiten wie z. B. dieser hier

    Das wirkt aber ziemlich laienhaft (und enthält stellenweise auch Falschinformationen).


    Die Sonnenstrahlen müssen immer senkrecht auf die Solarzellen treffen, sonst hat die Anlage weniger Leistung.

    Das beispielsweise ist unrealistisch. Wenn das zuträfe, wäre eine Anlage nur genau einmal am Tag für wenige Sekunden wirklich effizient ausgerichtet.


    Als Grundlage sind diese beiden Artikel hilfreich und recht gut recherchiert:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Solarthermie

    https://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik

    Wenn die Stangen schon vorhanden sind und es auf eine mehr oder weniger nicht ankommt, würde ich mal einen Versuch mit dem Vorschlaghammer unternehmen und dabei beobachten, ob und wie gut man dabei vorwärts kommt. Wenn das klappt, kann man sich frü den rest mit der Motorramme ans Werk begeben.


    Ansonsten würde ich wie ApfelAnni dafür plädieren, mit Punktfundamenten zu arbeiten. Bei Zaunpfählen würde es vermutlich schon reichen, entsprechende Löcher auszuheben und dann mit Blitzbeton zu arbeiten, also etwa „Ruck-Zuck-Beton“ von quick-mix, „Setz-Fix“ von Sakret, „NixMix“ von baumit oder einem der vielen Konkurrenzprodukte. Da stellt man die Stange nur ins Loch, kippt die Trockenmischung aus dem Sack hinein und wässert alles mit der Gießkanne – dann bis zum Aushärten warten und fertig ist die Laube.

    das Thema ist kontrovers und wird heiß diskutiert

    So heiß oder kontrovers ist die Diskussion gar nicht.


    Der Stand der Dinge sieht so aus, dass Rutengänger immer wieder mit den verschiedensten, mal physikalischen, mal esoterischen Begründungen behaupten, sie könnten sogenannte „Wasseradern“ und das eine oder andere sonst noch lokalisieren. Dazu kommen anekdotische Erfolgsberichte, bei denen nicht bekannt oder belegbar ist, wie viele Misserfolge ihnen gegenüberstehen bzw. wie hoch die Erfolgswahrscheinlichkeit war – bei der in Deutschland meist flächigen Grundwasserverteilung liegt sie z.B. mit jeder Methode bei nahezu 100%, solange das Grundwasser auf einem Grundstück überhaupt erreichbar ist.


    Wenn theoretischer Überbau mitgeliefert wird, ist er wissenschaftlichen Methoden entweder unzugänglich, weil weder verifizierbar noch falsifizierbar, oder widerspricht sogar bewiesenen physikalischen Erkenntnissen direkt. Und in doppelt verblindeten Praxis-Versuchen konnte das Funktionieren der Wünschelrutengängerei noch nie bewiesen werden.


    Kurz und gut: Die Wünschelrutenfraktion behauptet etwas, bleibt aber jeden Beweis dafür schuldig. Bis solch ein Beweis vorliegt, kann man sich als Skeptiker entspannt zurücklehnen und abwarten, ob da jemals noch etwas kommen wird.

    Diese bestimmte Flüssigdichtung kenne ich nicht, dshalb kann ich auch nicht sagen, wie spröde sie nach dem Aushärten wird.


    Bei fest eingebauten Installationen ist das kein großes Thema, aber wenn die Schraubverbindungen später die beim Schlagen aufgebrachten Kräfte weiterleiten müssen, kann dieser Punkt interessant werden.

    Ja, das ist insgesamt ein weites Feld, da hast du wohl Recht. Ich persönlich würde bei G-Gewinden zögern, da deren Verschraubungen sich aufgrund der Gewindegeometrie leichter ungewollt lösen, weil sie ohne großen Kraftaufwand von Hand bis zum Anschlag einschraubbar sind – und natürlich auch wieder heraus.


    Widersprüchlich wird es aber zum einen bei den Händlern, die durchweg Rammbrunnenbausätze mit R-Gewinden verkaufen, im Beratungscontent auf ihren Seiten dann aber eisern zum Verschrauben Stirnfläche auf Stirnfläche auffordern.


    Und natürlich wird in den Arbeitsanleitungen zum Eindichten mit Hanf und Fermit oder mit Loctite 55 im Gewinde aufgefordert, was ausschließlich zu R-Gewinden passt, da G-Gewinde mit Dichtscheiben oder weichen Dichtungen am Anschlag gedichtet werden.


    Und dann kommen die vielen Laien-Anleitungen im Netz hinterher, die das einfach ungeprüft übernehmen – dabei würde der Griff zum Zollstock reichen, um zumindest ins Nachdenken zu kommen.


    Es wäre hochinteressant, wenn sich mal ein Händler, Hersteller oder gewerblicher Verarbeiter dazu äußern würde.

    Es sind R-Gewinde (AG kegelig, IG parallel), die im Gewinde durch metallische Pressung dichten und bei denen Hanf oder dergleichen Passungstoleranzen ausgleicht.


    Bei G-Gewinden wäre das alles viel einfacher, da kann man die Außengewinde so lang schneiden, wie man will, und bis zur Kollision zusammenschrauben. Die dürften allerdings nicht so einfach unterdruckdicht zu bekommen sein.

    Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand sagen, ob ich einem Denkfehler aufgesessen bin oder ob im Netz Ungenauigkeiten verbreitet werden.


    Es geht um Folgendes: Bei vielen Anleitungen für den Bau von Rammbrunnen wird empfohlen, die Brunnenrohre so weit in die Verbindungsmuffen zu schrauben, dass die Rohr in der Muffe zusammenstoßen. Unter anderem wird das auch in der Anleitung in diesem Forum empfohlen: 4. Das Schlagen des Brunnen und die Rohrverbindung herstellen


    Zitat von dort: „Die Rohre werden mit Hanf und Fermit ein gedichtet und müssen so zusammengeschraubt werden das die Gewinde in der Muffe aneinanderstoßen (...) Die Kraft des Schlagens wird dann direkt auf die Rohrstirnseite übertragen und nicht über die Gewindeflanken abgeführt.“


    Nun habe ich einmal gegoogelt und zudem beim vorhandenen Material (und auch bei einem Händler) nachgemessen und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das bei normgerechten Rohrgewinden gar nicht möglich ist. Normgerecht ist ein Gewinde schon dann, wenn die nutzbare Gewindelänge (bei 1 1/4- oder 1 1/2-Zoll-Rohren) mindestens 19,1 mm beträgt. Das Gewinde ist meist etwas über 20 mm lang, 22-23 mm, dann aber schon inklusive Gewindeauslauf gemessen, der nicht zur Montage verwendet werden soll. Mindestens 25 mm nutzbare Gewindelänge, wie sie nötig wäre, damit die Rohre in den üblichen 50-mm-Muffen zusammenstoßen können, findet man bei den käuflichen Rammbrunnen-Rohren nicht.


    Wie soll man also diese Rohre so weit eindrehen, dass ihre Stirnseiten in der Muffe zusammenstoßen? Man müsste dann das Außengewinde des Rohrs schon deutlich über den Gewindeauslauf hinaus in die Muffe schrauben und riskiert damit einen Bruch der Muffe.


    Wie müssen also die Rohrgewinde beschaffen sein, damit die Rohrstirnseiten tatsächlich zusammenstoßen? Wer bietet solche Rohre an? Oder ist das mit dem Zusammenstoßen eine Legende, die einer vom anderen ungeprüft übernimmt?

    Du kannst dir jederzeit alles glauben. Das ist kein Problem. Einen Anspruch darauf, dass sonst irgendjemand daran glaubt, gibt es allerdings nicht.

    Es gibt schon Adern, wenn man sie so nennen will, also lineare Wasserkörper. Die sind da zu finden, wo Wasser seinen Weg durch kompakte Gesteinsschichten gefunden hat.


    Nur sind große Teile Deutschlands und auch anderer europäischer Länder (nicht zuletzt infolge der letzte Eiszeit) mit eher lockeren Sedimenten und Geröllen bedeckt. Darin befinden sich Schichten, in denen Wasser diffus und breitflächig verteilt ist. In Deutschland ist das der Regelfall. Wer behauptet, in solchen geologischen Verhältnissen Wasseradern zu finden, der ist fehlinformiert oder – man muss es so deutlich aussprechen – ein Scharlatan.


    Übrigens sind es keine modernen Legenden, denen Wünschelrutengänger anhängen, sondern sie stammen aus einem mittelalterlichen Weltbild, das mangels naturwissenschaftlicher Erklärungsmodelle auf eher magische Vorstellungen aufbaute.

    Die Reibung in einer Wasserführenden Schicht ist die die das Magnetfeld erzeugt worauf der Körper anspricht

    Tut mir leid, aber das ist physikalisch und biologisch völlig unhaltbar.


    Stilles Wasser reibt nicht und erzeugt keine Ströme die auf den Menschen Einfluss nehmen.

    Bewegtes Wasser nimmt auch nur Einfluss auf einen Menschen, wenn es ihn direkt trifft oder er drinsteht.


    Das Wasser fließt meistens von Nord ost nach Süd West. Das hab ich an all meinen Adern erkannt da diese alle die gleiche Richtung haben mit leichten Kurven.

    Da würden auch Geologen heftig widersprechen. Zudem fließt Wasser unter der Erdoberfläche in der Regel diffus und flächig und nicht in irgendwelchen Adern. Wünschelrutengängerei ist eine esoterische Vorstellung, die aus dem Spätmittelalter stammt und ihre Wirksamkeit noch nie unter kontrollierten Bedingungen nachweisen konnte. Punkt.

Brunnen selber bauen