Posts by .n3

    Dürfte hier im Forum und in anderen Brunnenforen ausführlichst beschrieben worden sein.

    Gruss

    kg49

    Hm, leider finde ich keine Erläuterungen... Entweder verwende ich die falschen Suchbegriffe, aber ich habe nur Beiträge gefunden, wo man ein Ausdehnungsgefäß verwendet, aber nicht wieso. Ich muss mal schauen, entweder kriege ich einen in der Zisterne unter, oder ich mach eine Rückführung in die Zisterne, um eine Mindestabnahme zu garantieren. Da ich das über eine Logi steure, kann ich das bei bedarf zuschalten.


    Für die Zisterne stehen aktuell zwei Pumpen zur Auswahl:

    1. DAB Pulsar Dry 50/80

    2. Ebara Multigo 80/20


    Beide Pumpen sind sehr ähnlich. Könnt ihr etwas zu den beiden Hersteller bzw. der Pumpen erzählen?

    Ich hab schon einiges gelesen, aber nirgends steht etwas von einem Kessel. Auch habe ich eben noch einmal geschaut und auch da konnte ich nichts bzgl. Tröpfchenbewässerung und Kessel finden. Hast du da Quellen?

    Danke für die Erläuterung, aber irgendwas fehlt hier noch bzw. passt nicht.


    1. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso du auf 3l/m kommst, wenn du den Sicherheitszuschlag berücksichtigst. Ich hab aus deinen Angaben folgende Formel gemacht:



    Somit komme ich auch auf deine 0,833l/m, aber für die 3l/m müsste die Leistung bei 4,175kW liegen, was mit 230V nicht möglich ist. Bei 16A kann die Pumpe max. 3.680W leisten und daraus ergeben sich 2,64l/m.

    Wie kommst du also von 0,83l/m auf 3l/m?


    2. Ich habe das mal mit der DAB überprüft. Die Pumpe kann auch bis 40°C arbeiten und die Leistungsaufnahme in Webshops 1.200 Watt beträgt. Ein Blick ins Datenblatt sagt aber P1 1.700 Watt und P2 1.200 Watt. Hier sind aber auch 7,8A angegeben, was aber 1.794 Watt ergibt. Ich rechne nun mit 1.800 Watt und komme so auf 1,29l/m bzw. 77,59l/h. Im Datenblatt steht jedoch:

    Einsatzbereich: von 0,9 bis 7,2 m3/h mit Förderhöhe bis 86 Meter.


    Die 0,9m³/h sind scheinbar nicht der thermische Grund und gelten für alle Modelle. Somit auch nicht Leistungsbezogen. Meine Tröpfchenbewässerung wird deutlich weniger benötigen...

    Rechne Dir das doch einfach aus.

    Unter Berücksichtigung eines Sicherheitsfaktors komme ich bei einer max. Zisternentemperatur von 20 Grad bei der Lowara auf eine Mindestfördermenge von ca. 3L/Min.

    Gruss

    kg49

    Kannst du den Rechenweg bzw. die Formel verraten, womit du das berechnet hast?

    Von der Kühlung her verstehe ich es und ich habe auch schon bei Pumpen gelesen, dass wenn man eine 4'' Pumpe in einem 6'' Rohr betreibt, man hier eine Mantelkühlung benötigt. Aber mir ging es eher um den Sand/Dreck, den die Pumpe anzieht. Habe ich z.B. die DAB mit schwimmender Entnahme, so ziehe ich immer sauberes Wasser. Die Pumpe, die unten anzieht, zieht doch dann auch den ganzen Sand und Dreck, der sich am Boden absetzt. Daher war mein Fokus bisher immer bei den Pumpen mit schwimmender Entnahme für die Zisterne.


    Wie sieht es mit der Mindestförderung aus? Was passiert wenn ich weniger als die 900l benötige? Meine einzige Alternative wäre, dass überschüssige Wasser wieder in die Zisterne zu leiten. Ist aber irgendwie nicht so schick. Haben kleinere Pumpen eine niedrigere Mindestförderung? Leider finde ich dazu keine Angaben...

    Evtl die Lowara Scuba SC411. Diese gibt es auch mit Schwimmerschalter...für deine Zisterne evtl praktisch.

    Die Pumpe macht bei 6bar leider nur 3m³/h, was noch unter der DAB liegt. Was ich mich derzeit frage sind folgende zwei Punkte:


    1. Die DAB hat seitlich eine Ansaugung, sodass ich eine schwimmende Entnahme machen kann. Die Lowara Scuba SC411 zieht das Wasser unten an. Für eine Zisterne doch eher ungeeignet, oder?

    2. Mir ist aufgefallen, dass die DAB als min. 0,9m³/h macht. Was ist, wenn ich weniger benötige? Ich habe mal bei anderen Pumpen geschaut und da sind es teil noch höhere Minimumwerte.Anhand der Kennlinie kann man es nicht immer erkennen.


    Beim Brunnen werde ich jetzt eine kleine nehmen. Überlege nur ob mit oder ohne Rückschlag und ob eher weniger oder mehr Sandverträglichkeit. Tendiere eher ohne Rückschlag und mit mehr Sandverträglichkeit: https://duggmbh.de/pumpen-308/…-4-zoll-idrosom-8-60.html (mit Franklinmotor)

    Die Idee mit der Mantelstromkühlung ist mir zu heikel. Wenn da wirklich mal ein Stein reinkommt, habe ich ein Problem.


    Ich habe jetzt noch einmal mit dem Brunnenbauer gesprochen und er meinte, er kann nicht tiefer bohren. Seine Gründe waren:

    1. Der Bohrer kommt nicht tiefer, wegen dem Ton/Lehm

    2. Gefahr das Wasser abfließt


    Er meinte, dass der Brunnen keinen Sand hat und somit der Filter nicht verstopfen wird. Die unteren Filter sind mit einer Muffe verbunden. Das sind 30cm und er meinte, ich könnte die Ansaugung auf die Höhe hängen. Dann hängt die Pumpe nicht ganz im Filter, wenn es mir so wichtig wäre.

    kg49 Danke für deine Einschätzung! Der Preis der Pumpe ist happig, aber entsprechend leistet die Pumpe ja auch einiges.


    Welche Pumpe würdet ihr für meinen Einsatzzweck wählen? Also unabhängig von meiner Vorauswahl?

    Hm... auch wenn ich eine leistungsschwächere Pumpe nehmen darf sie nicht in den Filterbereich. Im Oberen Vollrohr läuft sie Gefahr trockenzulaufen und im im Sumpfrohr brauche ich ein Mantelrohr. Dann geht auch keine 4'' Pumpe, oder?


    Ohne jetzt den Brunnen neu zu machen, was würdet ihr machen?

    Ja, bei uns hat es die letzten Tage gut geregnet und der Brunnenbauer meinte ja, dass der Pegel eigentlich bei 5m war. Ich fände das Risiko daher zu groß.


    Es bleibt dann eigentlich nur die Option

    a) Brunnen tiefer Bohren

    b) Mantelstromkühlung und 50cm über den Boden hängen


    Hänge ich die Pumpe auf 7m, dann läuft sie Gefahr zu überhitzen, oder?


    Ich habe ja den Vorteil, dass ich nicht mit dem Brunnen direkt bewässere, sondern es über die Zisterne läuft. Theoretisch kann ich auch nur 1m³/h ziehen und brauchen dann eben 7h bis die Zisterne voll ist. Die Zisterne reicht aber für eine Wochenration gießen aus. Außer die Kinder brauchen im Sommer Wasser für Wasserspiele. Klar muss ich dann anders planen, aber wenn ich so länger was vom Brunnen habe...

    Mein Nachbar hat auch bis 9m gebohrt. Unten zwei Filterelemente und die Pumpe 50cm über dem Boden. Er meinte sie lief 10h am Stück ohne Probleme (da war noch kein Regen).

    Alle Kreise Zusammen benötigen 4,4m³/h. Zusätzlich habe ich 0,6m³/h als Puffer bzw. Wasserentnahme genommen.


    Druckverlust zwischen Zisterne und Verteiler bei 5m³/h: 1,4bar

    Druckverlust vom längsten Strang (55m) der zeitlich den größten Volumenstrom hat (1,8m³/h): 0,28

    Somit komme ich bei der Rohrleitung auf ca. 1,7bar

    + Ventile, Filter, Ecken, etc.: 1,2bar (grob geschätzt)

    + Regner: 3,1bar


    Der Betriebspunkt liegt somit bei 6bar und 5m³/h. Meine Vorherige Annahme war 6bar bei 4-6m³/h. Gar nicht mal so schlecht grob geschätzt ;-)


    Die DAB Pulsar Dry 50/80 schafft bei 6bar leider nur 3,5m³/h. Die Pedrollo 4Blockm 4/13 etwas unter 5m³/h bei 6bar. Da ich mit etwas Puffer gerechnet habe, müsste die Pumpe passen. Ich muss ja nicht alle Kreise zeitgleich fahren, sodass ich beide Pumpen wählen könnte. Was denkt ihr über meine Rechnung und die Pumpen?


    Meine Überlegung:

    DAB teurer, dafür schwimmende Entnahme möglich

    Pedrollo günstiger und leistungsstärker. Ggf. mit Mantelstromkühlung preislich ähnlich

    Danke für den Hinweis. Hatte ich in der Tat missverständlich formuliert.


    Ich habe mir meine Planung noch einmal im Detail angeschaut, da mein Betriebspunkt vorher grob geschätzt war.


    Mir stellt sich nun eine Frage, wie eine sehr starke Auswirkung auf den Betriebspunkt hat:

    Zwischen der Zisterne und meinen Ventilen liegen 3 Höhenmeter und 20 Meter auf dem Boden. Nach 20m Teilt sich die Leitung in 10 Leitungen auf (4 Leitungen mit Regnern, 5 Leitungen für Tröpfchenbewässerung und 1 Leitung für die Wasserentnahme).


    Wenn ich jetzt den Druckerlust für die Leitung berechnen, gehe ich nur von der längsten Strecke aus. Dies ist 20m bis zum Magnetventil + 55m bis zum letzten Regner. Sprich 75m bei einem Innenrohrdurchmesser von 25mm. Oder muss ich alle Leitungen aufaddieren, um den Druckverlust zu berechnen? Das wären 300m. In meinen Augen wäre das Falsch, aber es wäre wichtig zu wissen, weil sich das massiv auf die Planung auswirkt.

    Ich konnte gestern Abend den Wasserstand im Rohr messen und dieser liegt 4m unter GOK. Ich bin bisher von 5m ausgegangen, weil das die Aussage vom Brunnenbauer war. Er war ja schon früher auf feuchten Sand gekommen, aber ab 5m sollte Wasser sein. Wie gesagt, gestern Abend waren es 4m.


    Leider war alles mündliche Absprache. Mein Galabauer kommt am Mittwoch und der Brunnenbauer meinte, er könnte erst Mitte nächsten Monats. Daher hatte ich mich damit noch nicht beschäftigt. Dann hatte er einen Termin frei bekommen und meinte, er könnte noch kommen bevor der Galabauer anfängt. Daher war es dann eine schnelle Aktion... :-/

    Naja, die T.I.P. EJ6 Plus macht 5,7bar bei 6.3m³. Leider darf sie nur 3h am Stück laufen. die Leistungsaufnahme liegt bei 1,25kW


    Alternativ hätte ich dann noch die SA80.130, Orlando A80G, oder Pedrollo 4/8.


    Alle Pumpen sind deutlich unter 3kw. Auch wenn ich 6'' Pumpen nehmen würde.


    Das Problem ist, dass die Pumpen keine schwimmende Entnahme haben und ich somit sicherstellen müsste, dass Sie keinen Sand aus der Zisterne ziehen. Zwar habe ich einen Filter vor dem Zisternenzulauf, aber kann ja nicht schaden, wenn man eine schwimmende Ansaugung hat.

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