1. Forum
  2. Members
    1. Recent Activities
    2. Users Online
    3. Team
    4. Search Members
  3. Articles
  4. Gallery
    1. Albums
  5. Lexicon
    1. Last Changes
  6. Dashboard
  • Login
  • Register
  • Search
Everywhere
  • Everywhere
  • Articles
  • Forum
  • Gallery
  • Pages
  • Brunnenbau Lexikon
  • More Options
  1. Brunnenbau-Forum
  2. Members
  3. Waldhaus

Posts by Waldhaus

  • Hilfe gesucht: Neuer Tiefbrunnen (66m) fördert bei jedem Pumpenanlaufen massiv Feinsand

    • Waldhaus
    • February 5, 2021 at 9:28 AM

    Guten Morgen allerseits,

    also wir sehen, dass mit der Diskrepanz von Brunnenausbauplan und unserem Verständnis wie unser Brunnen aussieht, wir für mehr Verwirrung sorgen und keine Lösung finden werden :S. Wir werden also diesbezüglich nochmal das Gespräch mit unserem Brunnenbauer suchen.

    Ansonsten nehmen wir erstmal mit, dass ein Höherhängen der Pumpe in das Vollrohr ein Versuch wert ist und des Weiteren werden wir den Tipp die Brunnentiefe ausloten, versuchen umzusetzen.

    Falls wir doch mal jemanden bräuchten, der sich unseren Brunnen vor Ort (Region Rhein-Main) genauer anschaut, kennt ihr da einen Sachverständigen?

    Vielen Dank für Euer mitdenken und die schnellen Antworten und schonmal ein schönes Wochenende,

    Familie Waldhaus

  • Hilfe gesucht: Neuer Tiefbrunnen (66m) fördert bei jedem Pumpenanlaufen massiv Feinsand

    • Waldhaus
    • February 3, 2021 at 9:29 PM
    Quote from kg49

    Man müsste erst mal wissen, wie der richtige Brunnenaufbau aussieht.

    Also anhand der Materialliste auf dem Tagelohnzettel wissen wir, das 44 m Filterrohr mit SW=0,75 und 21 m Vollrohr, eine Bodenkappe sowie 30 lfm Filtergase sowie die erwähnte Kiesschüttung auf 65 lfm verbaut wurden. Dies deckt sich unseres Erachtens mit dem im Eingangspost beschriebenen Brunnenaufbau. Die im Brunnenaufbau erwähnte Pumpe SQ 5-50 hatten wir zwischendrin mal, aber zuletzt - zumindest bis vorgestern - lief bei uns die SQ 5-60. Anfangs hing die Pumpe bei 58 m unter GOK später wurde sie (als ersten Versuch den Sandeintrag zu minimieren) ca. 5 m höher gehängt und seit vorgestern wie beschrieben auf 20 m unter GOK und damit laut Aussagen vom Brunnenbauer im Vollrohr, welches bei ca. 20,5 m unter GOK beginnt.

    Den Tipp mit der Sandfotografie werden wir auf alle Fälle nachholen.

    Einen schönen Abend in die Runde,

    Familie Waldhaus

  • Hilfe gesucht: Neuer Tiefbrunnen (66m) fördert bei jedem Pumpenanlaufen massiv Feinsand

    • Waldhaus
    • February 3, 2021 at 4:59 PM

    Hallo zusammen,

    vielen Dank schonmal für Euer schnelles Feedback. Das hört sich alles ja leider nicht so gut an.

    Angehängt das angefragte Schichtenmodell, welches wir vom Brunnenbauer erhalten haben. Wir hatten dieses bisher nicht eingestellt, da wir nicht sicher sind, ob es dem tatsächlichen Ausbau entspricht. Ein Sumpfrohr ist in diesem übrigens erwähnt.

    Wir haben in der Materialliste des Brunnenbauers noch 30 lfm Filtergaze aufgelistet vorgefunden. Inwieweit und wo genau, diese verbaut wurden, wissen wir allerdings nicht. Das versuche ich noch zu klären.

    Unser Brunnenbauer meint, dass der Sandeintrag durch die Art unseres Erdreiches (Schluff) bedingt ist, man dies nicht vorhersehen und dagegen auch nichts machen konnte, sprich wir mit dem Sandeintrag nun leben müssen. Unser Brunnenbauer schlägt vor, dass wir einen separaten Trinkwassertank errichten sollen, der mit einer schwachen Pumpe aus dem Brunnen langsam gefüllt wird, so dass deutlich weniger Sand gefördert wird. Aus diesem Trinkwassertank würde mit einer entsprechend leistungsstarken Pumpe der Wasserbedarf unseres Hauses bedient werden. Wir finden diesen Vorschlag leider nicht sehr sympathisch, da wie schon vermutet, der Brunnenbau bereits sehr kostspielig war und wir jetzt nicht noch eine weitere Stufe in unserer Hauswasserversorgung installieren möchten. Das erhöht unsere Projektkosten weiter und auch die Wartung des Gesamtsystems wird dadurch nicht einfacher.

    Sollte unser Brunnenausbau tatsächlich mangelhaft sein, würden wir unseren Brunnenbauer natürlich gerne damit konfrontieren, um mit ihm zu einer für uns akzeptablen Lösung zu kommen. Gibt es hier einen Sachverständigen oder Gutachter, den wir zur Unterstützung beauftragen könnten?

    Noch nicht klar ist uns, warum der Sandeintrag bei uns im Zusammenhang mit dem Pumpenanlaufen steht und bei ununterbrochener Wasserförderung das Wasser klar wird und auch klar bleibt. Müsste nicht z. B. bei zu großer Schlitzweite oder bei Sand im Brunnenrohr permanent Sand gezogen werden? Irgendwie haben wir die Hoffnung, dass bei Lösung dieses Rätsels wir einer möglichen Gesamtlösung einen Schritt näher kommen.

    Vielen Dank nochmal für alle Tipps und die ehrlichen Worte,

    Familie Waldhaus

    Files

    Schichtenprofil - Brunnenausbau.pdf 1.08 MB – 690 Downloads
  • Hilfe gesucht: Neuer Tiefbrunnen (66m) fördert bei jedem Pumpenanlaufen massiv Feinsand

    • Waldhaus
    • February 2, 2021 at 9:06 PM

    Hallo liebe Brunnenbau-Fans,

    wir haben vor knapp einem Jahr einen Bohrbrunnen durch eine in unserer Gegend renommierte Brunnenbaufirma bohren lassen. Da wir nicht an das öffentliche Wasserleitungsnetz angeschlossen sind, sind wir auf das Wasser aus diesem Brunnen zur Trinkwasserversorgung angewiesen. Zuvor hatten wir einen uralten Schachtbrunnen, der trotz verschiedenster Bemühungen am Ende nur noch 200 l pro Tag an Wasser förderte. Wir sind übrigens eine 5-köpfige Familie plus Hund, die deutlich mehr als 200l Wasser pro Tag benötigen.

    Zunächst erstmal ein paar Randdaten zu unserem neuen Brunnen, die wir von unserem Brunnenbauer erhalten haben:

    Bohrverfahren: Spülbohrverfahren mit 150 mm Durchmesser Bohrer

    Tiefe: 66m

    Filterrohr: PVC Filterrohr DN 80 mit SW 0,75 bis 20,5 m GOK

    Vollrohr: PVC DN 80 ab 20,5 m GOK

    Bodenkappe: Ja

    Filterkies: 2,0-3,15

    Unterwasserpumpe:

    Erstes Jahr Grundfos SQ 5-60 (Position im Filterrohr bei ca. 55 m ),

    seit gestern SQE 3-80 (Position im Vollrohr bei ca. 20 m)

    Ruhewasserstand: 5,1m

    Wasserstand abgesenkt: 20,5 m bei 5cm/h Entnahme und 12,5m bei 3cm/h Entnahme

    Erdreich: Lehm/Ton in den oberen Schichten, später Schluff, verwitterter Fels


    Nun aber zu unserem eigentlichen Problem, welches uns langsam verzweifeln lässt. Nach der Freude endlich reichlich Wasser zu haben, kam schnell die Ernüchterung, dass dieses Wasser aufgrund eines massiven Sandgehaltes nicht wirklich genutzt werden kann;(:

    Wenn immer die Brunnenpumpe (Grundfos SQ-5-60) anläuft fördert sie stark sandhaltiges Wasser, welches zum einen zu sandigem Wasser aus den Wasserhähnen führt und zum anderen zum schnellen Verstopfen unseres Rückspülfilters. Es handelt sich hierbei um sehr feinen Sand, der das Wasser milchig/bräunlich eintrübt. Wir hatten nun herausgefunden, dass wenn wir die Pumpe (SQ 5-60) rund um die Uhr laufen lassen, also ohne Unterbrechung Wasser beziehen, das Wasser zügig klar wird und auch klar bleibt. Um diesen Effekt zu nutzen, haben wir permanent Wasser in unsere Regenwasserzisterne ca. (2,5l pro min) laufen lassen. Die zur Trinkwasserversorgung im Haus benötigte Wassermenge konnten wir parallel ganz normal beziehen. Die Unterwasserpumpe musste in dieser Konstellation also niemals neu anlaufen, sie lief einfach durch. So hatten wir konstant klares und reichlich Wasser und unser Rückspülfilter muss nur alle 2 Monate gereinigt werden. Allerdings ist der Dauerbetrieb der Pumpe auf Dauer keine Lösung, da die hierfür benötigten Stromkosten viel zu hoch sind. Diese Konstellation haben wir ein gutes 3/4-Jahr ausprobiert. Die Hoffnung, dass sich in dieser Zeit das Sandproblem von alleine gelöst hätte, hat sich leider nicht bestätigt.

    Gestern hat unsere Brunnenbaufirma die bisherige Grundfos SQ-5-60 durch eine Grundfos SQE-3-80 (drehzahlgesteuert) ausgetauscht und diese einen halben Meter über Beginn des Vollrohrs gehängt. Vorher hing die SQ-5-60 Pumpe im Filterrohrbereich. Wir hatten die Hoffnung, dass dadurch der Sandeintrag beim Pumpenanlaufen minimiert werden würde. Leider ist dies nicht der Fall. Wenn wir z. B. nur Wasser aus einem Wasserhahn beziehen (und die SQ 3-80 mit niedrigerer Drehzahl läuft) bleibt das Wasser klar. Sobald jedoch mehrere Verbraucher Wasser beziehen und die Pumpe mit maximaler Drehzahl arbeitet, haben wir innerhalb von 3 Minuten soviel Sandeintrag, das der Rückspülfilter verstopft und gar kein Wasser mehr durchlässt. Würden wir die Pumpe unter Volllast laufen lassen können, würde sich das Wasser schnell wieder klären, aber natürlich nur so lange, wie es läuft. Wenn dann der Wasserbezug gestoppt wird, hätten wir beim nächsten Starten unter Vollast wieder Sand im Wasser. Wir sind mittlerweile ganz verzweifelt, da wir keine Idee haben, was die Ursache für das Problem ist, geschweige denn wie wir es lösen können.

    Ein möglicher weitere Versuch wäre die Unterwasserpumpe noch höher und damit weiter in den Vollrohrbereich zu hängen. Unser Brunnenbauer sieht hier aber nur eine begrenzte Chance, dass dies unser Problem löst.

    Wir würden gerne verstehen, warum unser Brunnen beim Anlaufen der Unterwasserpumpe Sand fördert, wenn er doch im Dauerbetrieb sandfrei ist und welche Möglichkeiten es geben könnte, dass Sandproblem in den Griff zu bekommen :/. Wir freuen uns auf Eure Ideen und vielen Dank schonmal fürs Durchhalten bis hierher.

    Viele Grüße

    Familie Waldhaus;)

Brunnen selber bauen

Brunnen bohren - Das Handbuch

E Book für den Brunnenbau selbst bauer Anleitung für Bohrbrunnen mit Bildern überarbeitete Auflage 2020

Users Online

  • 95 Guests
  • Record: 6,941 Users (March 22, 2022 at 2:28 AM)
  1. Privacy Policy
  2. Legal Notice
Powered by WoltLab Suite™