Posts by Heimbrunnenbauer

    Hallo Rick ,

    wenn du von der Stadt eine Auflage für das Bohren bekommen hast und das mit Einschränkungen verbunden ist dann wird die Stadt auch Unterlagen zur Geologie in deiner Gegend haben.

    Besorge dir mal diese Unterlagen .

    Die Einschränkung sollen verhindern daß Oberflächenwasser in den unter der Sperrschicht liegenden Trinkwasserträger gelangt und das Wasser dort als Trinkwasser unbrauchbar macht.

    Du solltest daher auch mal zu dem Wasserversorger bei euch gehen und nachfragen in welcher Tiefe sie das Trinkwasser fördern und ob man dir eventuell Einblick in die Schichtenverzeichnisse der Brunnen geben kann.

    Dann müßtest du auch sehen können welche Schichtung der Boden bei dir hat und wie tief du weiter bohren kannst.

    Erst wenn du das alles geklärt hast würde ich die Sache weiter angehen.

    Nur soviel noch zur Idee Rammbrunnen :

    Die Ergiebigkeit ist normalerweise ausreichend für eine Schwengelpumpe

    Gruß Jörg

    Moosgummi geht nicht da er sich mit Feuchtigkeit vollsaugt und im Winter fest friert.

    Du solltest dann Vollgummischnur ca 15-20mm nehmen und die gut mit Siliconfett einreiben dann klebt sie bei Frost nicht fest.

    Wenn du einen passenden Deckel findest deinen Blechdeckel als Haube daran schrauben

    Ansonsten bin ich der gleichen Meinung wie PeterB

    Gruß Jörg

    Hallo Baujahr70 ,

    Jetzt gehe ich mal davon aus daß du die Pumpe gekauft hast wie angekündigt und damit den Pumpversuch gemacht hast.

    Du hast garnicht geschrieben wie du auf die 200l/h gekommen bist

    War das ein Pumpversuch mit der Pumpe oder mehrere Versuche addiert .

    Wie lange hat die Pumpe je Versuch gefördert und welche Menge hat sie gefördert bis das Loch leer war ?

    Gruß Jörg

    Hallo Herbert.Berg ,

    ich habe mal in meinen Betrieb nachgefragt.

    Leider keine positive Antwort zu originalen Abdeckungen, da reichen im günstigsten Fall vielleicht 500,-€ .

    Meine kostengünstige Idee wäre vielleicht noch den Schacht oben von innen einzuschalen und einen passenden Ring in den Absatz mit Bewährungseinlage zu gießen .

    Als Trennung zum Brunnenring eine Schaum-Folie einlegen damit man den Ring später auch rausnehmen kann.

    Später wird dann eine Gummiflachdichtung oder ein Rundring ( Material gibt es als Meterware im Netz ) zum Abdichten eingelegt

    In den Ring werden gleich 3 Schrauben mit eingegossen an denen du deinen Deckel dann anschraubst.

    Also für mich wäre der Deckel dann gegen unbeabsichtigtes Verrutschen und eindringen von Oberflächenwasser abgesichert.

    Gruß Jörg

    Hallo emulic ,

    meiner Einschätzung nach war diese Scheibe auf dem Ring auf dem zweiten Bild.

    Da die Scheibe aus Kunststoff ist gehe ich davon aus daß die Prägung der Scheibe auf Grund von Druck erfolgte.

    Ich würde sagen diese Scheibe ist die Anschlagscheibe 2a.

    Garantieren kann ich das aber nicht da ich nicht weiß ob dieser Ring auf der Welle im Bild zwei fest oder beweglich ist.

    Wenn dieser Ring fest an der Welle ist sorgt er für eine Positionierung des Ankers im Motor und die Scheibe nimmt die Kraft der Welle auf das Lager auf.

    100% ige Auskunft bekommst du aber bestimmt vom Kundendienst von Grundfos.

    Am besten mal eine Anfrage machen

    Gruß Jörg

    Hallo August7 ,

    deine Probleme mit einem " überalterten " Gartenvorstand sind mir nicht unbekannt.

    Aber da gibt es etliche Möglichkeiten diese zu lösen.

    Was du aber jetzt versuchst würde ich als Provokation seitens des Vorstandes betrachten und das könnte gewaltig nach hinten losgehen.

    Wenn in der Satzung expliziert ein " Handgeschichteter Brunnen " steht wird es auch so gemeint sein.

    Wenn die Satzung schon älter ist könnte man eine gewisse " Variation " erwägen und den Brunnen mit Technik ( nach Rücksprache mit dem Vorstand ) AUSHEBEN/AUSSCHACHTEN ( Be-

    gründung : Gesundheitliche Probleme :saint: )

    Aber Brunnen bohren/spülen ist ebend kein schachten.

    Versuche einen Kompromiß zu erzielen .

    Nun zum Brunnen :

    Hast du schon einmal mit einem Handbohrer kontrolliert wo dein Grundwasserspiegel ist ?

    Diesen Bohrversuch kann dir keiner verbieten da das eine Bohrgunduntersuchung ist.

    Daß in der Nähe ein Fluß mit einem Höhenunterschied von 1,5m ist besagt garnichts.

    Ich war bei einem Bohrversuch für einen Hauswasserbrunnen 5m neben einem kleinen Fluß anwesend.

    Der Versuch wurde bei einer Tiefe von 13m abgebrochen und 20m daneben wiederholt.

    Mit Erfolg bei 8m Tiefe wurde die " Wasserader " gefunden .

    Welche Wassermenge benötigst du überhaubt für deinen Garten ?

    Gruß Jörg

    Ich wage zu bezweifeln, dass ich am Markt mal eben eine Seitenkanalpumpe mit 800mbar Saugdruck bekomme, geschweige denn bezahlen kann.

    Mein Tip war ja nicht eine Kreiselpumpe zu kaufen sondern zu nutzen ( ausborgen für den Pumpversuch )

    Du kannst auch eine Pumpe von einem Hauswasserpumpwerk nutzen.

    Es dreht sich ja nur darum ob der Brunnen überhaupt Wasser bringt bzw. wieviel Wasser er bringt.

    Mit einer selbstansaugenden Pumpe ist bei 7 - 7,5m sowieso Schluß wenn kein Wasser in ausreichender Menge nachläuft

    So wie kg49 schon geschrieben hat ist nicht viel Wasser im Brunnenloch.

    Gruß Jörg

    Wenn du die Möglichkeit hast mache erstmal einen Pumpversuch mit einer selbstansaugenden Kreiselpumpe mit etwa gleichen Leistungsdaten und mindestens 8m Förderhöhe und messe mal die Absenkung des Wasserspiegels während des Pumpversuchs.

    Dann kannst du in etwa abschätzen ob der Brunnen überhaupt deine Wassermenge für die Pumpe bringt.

    Wird der Wasserpegel so weit abgesenkt daß die Pumpe nicht mehr fördern kann ( ca 7-7,5m ) und Luft zieht muß du die Entnahme so weit drosseln bis sich ein gewisses Gleichgewicht zwischen Entnahme und nachfließendem Wasser einstellt

    Gruß Jörg

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