Posts by Heimbrunnenbauer

    Meinen theoretischen Vorstellungen nach dürfte durch nachströhmendes Wasser ab einer bestimmten Wasserentnahmemenge ( höher als der natürliche Wassernachlauf in der Bodenschicht ) ein gewisser Spüleffekt eintreten und die Wandung des Brunnenloches ausgespült werden und einfallen.

    Wenn du eine Tauchpumpe nutzt wirst du ja ziemlich schnell sehen wie ergibig der Brunnen ist.

    Wie hoch ist denn der aktuelle Wasserpegel im Loch ?

    Welchen Durchmesser hat das Bohrloch ?

    Gruß Jörg

    Hallo macdieph ,

    du scheinst ja immernoch ein Problem mit deinem Brunnen zu haben.

    Hast du mal kontrolliert in welcher Tiefe jetzt die Sole deines Brunnens ist ?

    Ich gehe jetzt mal davon aus daß der Brunnen die letzten 2 Jahre nicht weiter gebaut wurde .

    Der Versuch mit dem Karcher könnte zumindest den Erfolg haben daß du die Schlitze der Filterstrecke halbwegs frei bekommst wenn du genug Druck aufbauen kannst.

    Vorraussetzung ist aber daß der Schlauch vom Karcher bis auf die Sole des Rohres gehen muß und du Geduld beim Spülen hast.

    Bezüglich der Tiefe bis auf den Grund meine ich erst noch einmal kurz den Grund aufspülen und mit der Kiespumpe das gelöste Material rausholen und kontrollieren wie es beschaffen ist.

    Ein Profi-Rohrreinigungsgerät wäre bei dem Querschnitt von DN115 aber wahrscheinlich effektiver da mit solchen Systhemen höhere Drücke erzeugt werden können und größere Wassermengen zum Spülen zur Verfügung stehen.

    Welche Wassermengen möchtest du denn überhaupt mit deinem Brunnen fördern ?

    Statt Sandfilter/Filterkies gibt es auch Gewebefilter die im Durchmesser nicht größer als die Gewinde der Rohre sind

    Gruß Jörg

    Hallo Sturmanskie ,ich verstehe schon daß du den Kessel wechseln möchtest aber was spricht gegen die Weiterverwendung der Pumpe ?

    Ist diese defekt oder nur verschlissen ?

    Tausche sie doch einfach 1:1 aus wenn du bis jetzt mit dieser zufrieden warst oder lasse deine alte Pumpe in einer Vertragswerkstatt wieder instandsetzen.

    Gruß Jörg

    Hallo kg49,

    war doch nur als Beispiel gedacht wieviele verschiedene Pumpen es z.B. nur mal bei einem Anbieter gibt.

    Ich hätte jetzt auch eine 4" oder 5" Pumpe als Beispiel nehmen können

    Das sollte jetzt nicht gleich als Kaufempfehlung gedacht sein da die Kauf-Auswahl selbstver-ständlich den Umfeldbedingungen angepaßt werden sollte.

    Gruß Jörg

    Hallo Kurt,

    wegen deiner 230V-Pumpe habe ich mal einen Blick ins Netz geworfen.

    Die Auswahl ist riesig.

    Als Beispiel mal bei Pumpen-Shop-24.de reinschauen und schau mal z.B. bei den 3"-Pumpen nach.

    Da findest du alle Leistungsklassen mit den passenden Förderhöhen und Fördermengen.

    Gruß Jörg

    Hallo Kurt,

    habe gerade mal mit dem Solar-Anlagenbauer gesprochen der meine Anlage aufgebaut hat.

    Nach seiner Aussage würde er immer die doppelte Solarleistung aufbauen wie für die Verbraucher benötigt wird.

    Er begründet dieses mit dem verminderten Wirkungsgrad der Solarmodule wenn diese nicht zu 100% zur Sonne ausgerichtet sind.

    Wenn er Zeit findet macht er mir mal ein Angebot für eine Inselanlage die eventuell deinen Anforderungen entspricht.

    Nicht der Preis des Angebotes sollte dann wichtig sein sondern nur die benötigte Zusammenstellung.

    Gruß Jörg

    Hallo Morbiano ,

    zu 7: wie ich dabei war wurde eben nur mit Druckluft zweimal das Rohr freigeblasen.


    Wenn er sein Bohrgestänge vom Spülwasser mit Druckluft gereinigt hat wäre es allerdings plausibel ansonsten ist mir nicht bekannt wozu Druckluft beim Brunnenbohren verwendet wird.

    Mann kann keinen Brunnen " Freiblasen " sondern man kann einen Brunnen nur " Freipumpen "


    Wenn der Brunnenbauer kommt laß dir dann alle vorhandenen Unterlagen zum Brunnen aushändigen.

    Den Brunnenbauer am Besten bei der Terminabsprache gleich darauf hinweisen

    1. Wie schon beschrieben brauchst du das erstellte Schichtenverzeichnis der Bohrung .

    Da der Brunnenbauer ja Bohrproben in Becher abgefüllt wird er ja auch die dazugehörigen Tiefen aufgezeichnet haben.

    Zur Auswertung/Einschätzung der Proben hat ja kg49 gerade schon geschrieben

    2. Die Dokumentation zum Brunnenaufbau ( Bohrtiefe, Gesamtlänge der Brunnenrohre, Zusammenstellung der Brunnenrohre )

    3. Die Aufzeichnungen der Abpumpversuche ( Zeitliche Länge der Abpumpversuche und Fördermengen )

    Ich hoffe ich hab nichts vergessen.

    Gruß Jörg

    Hallo Max,

    wenn du eine Entlüftung mit Ventilator oder Aspyromaten einbaust brachst du auch ein Belüftungsrohr.

    Damit würdest du die Luft im Schacht gegen Außenluft austauschen.

    Im Schacht sind unter der Dämmung durch das kalte geförderte Wasser ca 12 ° C was dem sogenannten Taupunkt in bzw. auf einer Mauer entspricht .

    Ab dieser Temperatur kondensiert Wasser im/auf Mauerwerk.

    Im Sommer wird dann warme/feuchte Luft eingetragen die an der Wand und der Wasserleitung kondensiert , also schlägt sich Feuchtigkeit nieder.

    Im Winter wird dann kalte/trockene Luft eingetragen bei der durch die Zwangsbe- und entlüftung leider die Gefahr besteht daß die Wasserleitung einfriert.

    Also , ich würde jetzt in deinem Fall auf den Einbau der Zwangs-Be- und Entlüftung verzichten da mit einer Dämmung des Deckels und des ca halben Schachtes nur minimales Kondenswasser im unteren Bereich auftreten dürfte.

    Zur Kontrolle würde ich zu Anfang einen Luftentfeuchter mit Granulat reinstellen um die Kon-denswassermenge zu überprüfen.

    Zu der Problematik der Gefahr daß Gefahrstoffe in den Brunnen eindringen könnten sehe ich eigentlich nicht gegeben wenn ein geschlossener Deckel verwendet wird und in diesem Bereich für die Fugen mit zementgebundenem Fugenmaterial gearbeitet wird.

    Problematisch wäre es nur wenn an dieser Stelle regelmäßig mit Kraft- oder Gefahrstoff hantiert wird , was ich eigentlich ausschließe da soetwas normalerweise auf Tankstellen passiert.

    Gruß Jörg

    Hallo PumperNickel ,

    So wie der Schacht aussieht ist der befahrbar.

    Aber das ist kein Sickerbrunnen sondern so wie es ausieht ist das ein Tiefbrunnen mit einer Tauchpumpe

    Also muß der Schacht jeder Zeit zugänglich sein falls mal was mit der Pumpe ist.

    Außerdem muß der Schacht im Bereich der Wasserleitung frostfrei bleiben.

    Vorschlag meinerseits wäre da ja schon soweit wie möglich alles zugebaut ist und eine seitliche Entlüftung dadurch ausfällt :

    Fahre mal zu einem Baustoffhandel in der Nähe und kaufe dir eine passende Betonschachtabdeckung mit einem geschlossenen Deckel dafür die auch befahrbar ist und passe die dann in dein Pflaster ein.

    Um Kondenswasser in der Brunnenstube zu vermeiden und diese frostfrei zu halten würde ich dann erstmal den Schachtdeckel von unten dämmen und oberhalb der Abzweigdose dann zusätzlich noch einen " Zwischenboden " einbauen und mit Dämmaterial ausfüllen das selbst keine Feuchtigkeit aufnimmt und zwar bis zum Deckel ( z.B. Kunststoffsack mit Styroporflocken ).

    Falls sich dann doch noch Feuchtigkeit in der Brunnenstube sammelt kann diese ja durch das Loch neben dem Brunnen versickern.

    Wäre meine Anregung.

    Gruß Jörg

    Hallo Kurt,

    da bin ich im Moment leider überfragt.

    Ich habe mich bis jetzt mit dieser Thematik noch nicht ausführlich beschäftigt.

    Ich werde mal versuchen mir in den nächsten Tage dazu Infos zu besorgen aber ich kann dir nichts versprechen.

    Vielleicht gibt es hier im Forum jemanden der zu dieser Thematik schon konkrete Erfahrungen gesammelt hat und solche Anlage in dieser Leistungsgröße sogar betreibt .

    Gruß Jörg

Brunnen selber bauen