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  3. eurolouis

Posts by eurolouis

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 18, 2022 at 9:01 AM

    Guten Morgen kg49, ich schon wieder 😉. Ich baue mir gerade einen Riversidebohrer, mit dem ich versuchen möchte noch tiefer zu kommen und mir mit gleichzeitigem Herausholen der „Tonpfropfen“ das Anbohren und Herausplunchen des Schmodders zu ersparen…🥴.

    Habe aber eine andere fachliche Frage: Was hältst du von den Inverter Steuerungen (z. Bsp. https://www.profi-pumpe.de/BRUNNENPUMPEN/…-2-V::1585.html)?

    Oder ist eine herkömmliche Zwei-Punkte-Steuerung mit Ausgleichsbehälter genauso effektiv? Mich reizt die Idee durch die gesteuerte Leistung einen gleichmäßigeren Druck auf den Leitungen zu haben und möglicherweise tatsächlich ein wenig Energie zu sparen? Oder ist das irrelevant?

    Viele Grüße

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 11, 2022 at 4:43 PM

    …so probiere ich es weiter 😉, vielen Dank!

    Den Artikel habe ich mir bereits an anderer Stelle geholt, finde ich sehr informativ, hat mich auch bewogen ins Forum „einzusteigen“….

    Viele Grüße aus Mainz

    Schönen Sonntag!

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 11, 2022 at 3:56 PM

    Wir haben relativ großen Garten und noch 'ne Menge Nutzgarten, den wir bewirtschaften…der finanzielle Rahmen ist relativ zweitrangig, mir widerstrebt es teuer bezogenes Leitungswasser, zumal es nicht besonders gut für die Pflanzen ist, in der Trockenzeit, wenn die Regenwasserzisterne (immerhin ca. 10cbm) leer ist, zu vergießen…

    Auf jeden Fall danke für deine Tipps, vielleicht noch mal einen Hinweis, wie du weiter vorgehen würdest…wie tief, welchen Durchmesser, Filterkies, wo die Filterstrecke platzieren, … (s. o.)

    Ich werde auch weiter berichten 😉

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 11, 2022 at 3:31 PM

    …und ich probiere es mit der Pumpe (muss ich besorgen, die die ich hier habe schafft max. 6m…)

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 11, 2022 at 3:29 PM

    …tja, deine Bemerkung habe ich wohl bestätigt 😉 (das mit dem Lösen…)

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 11, 2022 at 3:28 PM

    Hab' jetzt innerhalb Sekunden😉 einen großen Kübel mit etwa 65l reingekippt…

    Nach ca. 4min. war die Hälfte weg, nach ca. 15min. der Rest…

    Hmmm, nicht die prickelnden Wassermassen…🥴, kann das aber auch durch nachfließendes Wasser „verlangsamt“ worden sein? Obwohl was nicht wegfließen kann, kann wohl auch nicht unbedingt nachfließen…allerdings ist jetzt auch der Schlammlevel unten durch die Gießerei um fast 1m gestiegen (reingespült), also fast bis in die Mitte meiner wasserführenden Schicht (wenn denn eine da ist…😉).

    Irgendwas ist vermutlich da und ich werde meine Wasserentnahme wohl rationalisieren müssen…😢.

    Trotzdem würde ich gerne wissen, wie du weiter vorgehen würdest (s. o. meine Anfrage).

    Viele Grüße

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 11, 2022 at 1:54 PM

    OK, probiere ich erst mal ohne Brunnenrohr (müsste ich besorgen und, falls es klappt, weiß ich i. M. noch nicht, wieviel ich davon brauche…oder ob überhaupt 🤨). Habe einige größere Mörtelkübel, damit schaffe ich die Menge schneller 😉.

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 11, 2022 at 10:51 AM

    Guten Morgen kg49!

    Vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort. Ich habe das jetzt getestet:

    - aus meiner Regenwasser-Zisterne (Hauswasserwerk ESPA ASPRI 20 5M B) bekomme ich mit dem Testschlauch ca. 20l/6min. = ca. 3,5l/min.

    - Test Start: OK Wasser ca. 6,0m bis GOK

    - erstmal ca. 20 min. (ca. 70l) laufen lassen ohne Zeit zu stoppen - kein Wasser in Sicht😉, also

    - nach 10min. (ca. 35l): OK Wasser ca. 5,70m (30cm Zulauf) bis GOK

    - nach ca. 3min. Wasser wieder ca. 6,00m bis GOK

    Scheint mir einiges weg zu fließen…

    Weitere Umstände: Im Ort gibt es viele Brunnen, meist natürlich schon älter (vor Wasseranschluss Stadtwerke in den 70ern und viel älter 😉) und meistens gegraben mit Durchmessern von bis 1m. Fast alle (zwar etwas tiefer im Ort, wir sind relativ am Ortsrand und höher…) führen Wasser ab ca. 4-6m mit unterschiedlichen Tiefen (Schächte bis 12-14m).

    Daher hoffe ich, nach dem Durchführen des ersten klasse Vorschlags von dir, dass ich annehmen darf, doch ein wenig Wasser aus dem Boden rauszuholen 😎.

    Ich freue mich auf die nächste Stufe der fachlichen Hilfe deinerseits!

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag noch!

  • Bohrbrunnen im Lößboden

    • eurolouis
    • September 6, 2022 at 4:05 PM

    Hallo Miteinander!

    Ich durchforste dieses sehr hilfreiche Forum (ich denke dabei vor allem an „kg49“ 😉) auf der Suche nach den Antworten für meine Problemstellung:

    - habe bislang 9,20m Loch mit Durchmesser 160mm gebohrt (1,00m Mutterboden, ab dann Lehm bis ca. 6,00)

    - ab 6,00 Wasserspiegel und damit fängt auch lockerer Lehmboden mit vielen Kalk-/Steinen an, welcher wohl die wasserführende Schicht/Grundwasserspiegel repräsentiert. Durch diese Schicht bin ich mit viel Aufwand und etlichen „Erfindungen“ (habe mir zum Schluss 160er Kernbohrer zugelegt und Adapter für das Bohrgestänge gebastelt) durch und kann jetzt wieder mit der Bohrschnecke, jetzt in der ab dann wohl vorhandenen Lößplatte - laut Geokarten der Stadt Mainz vorhanden - weiter machen (die durchgefrästen und kleinere bis größere Steine konnte ich glücklicherweise nach ein paar Versuchen mit dem Kernbohrer, der unten durch Löss verschlossen wurde, sowie mit Hilfe einer Kiespumpe rausholen…).

    Hier komme ich mit meinem Wissen und der Logik nicht weiter, wie das weitere Vorgehen sein sollte…und habe auch nicht wirklich diesbezüglich viel im Forum gefunden.

    Wenn ich mit meinem zusammen angelesenen Wissen richtig liege, dass

    1. die Pumpe mind. 2m unterhalb des Wasserspiegels

    2. mind. 0,5m oberhalb der Filterstrecke liegen soll,

    wo soll ich dann die Filterstrecke platzieren (mein Gefühl sagt mir, dass diese genau in die wasserführende Schicht (also zwischen 6,00m und 9,00m) soll und damit kann ich die Pumpe niemals korrekt absenken…

    Mir scheinen zwei Alternativen durchführbar:

    1. weiter mit meiner 160er Bohrschnecke noch, hoffentlich, weitere 3-5m bohren in der Hoffnung, dass mir die Brunnenwand nicht einstürzt und so bombenfest bleibt wie die ersten (ab den besagten 9,00m) noch mit dem Kernbohrer rausgeholten „Propfen“ (s. o. ) und den locker gebohrten Löss irgendwie raus zu pumpen, danach mein 125er Brunnenrohr reinlassen (0,5m Sumpfrohr, 2-3m Filterrohr, Rest Vollrohr), Filterkies um das Rohr zu schütten bis 6m (Wasserspiegel) und die Pumpe dann OBERHALB der Filterstrecke zu platzieren oder
    2. Brunnenrohr reinlassen und mit einer kleineren Bohrschnecke und der Hilfe eines Schneidschuhs INNERHAB des Rohres bohren, um dieses weiter abzusenken (mit entsprechendem Streckenaufbau damit das Filterrohr in der wasserführenden Schicht platziert wird ) und die Pumpe UNTERHALB des Filterrohrs absenken…ggfs. Filterkies bis zum Ende der 160er Bohrung (9m) einfüllen. Die Filterstrecke bei dieser Alternative tiefer zu legen erscheint mir nicht sinnig, denn wie soll das Wasser durch die wasserunduchlässige Lößschicht in das Rohr (hier eng an der Brunnenwand) gelangen…

    Dritte Möglichkeit wäre natürlich, dass ich nach den nächsten 3-5m auf die nächste wasserführende Schicht/Ader stoße und damit alles erledigt wäre 😉, aber das lassen wir erst mal Wunschdenken sein…😎.



    Ich wäre für Anregungen und Einschätzung, ob ich mit meinen beiden Überlegungen ganz falsch liege, sehr dankbar!
    Viele Grüße


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