Posts by immoso

    Hallo RoWi,


    ich habe vor 7 Jahren einen 2 Zoll Schlagbrunnen mit 2m Filterstrecke erstellt. Eingerüttelt wurde er mit einem aus dem Baumarkt geliehenen Elektrohammer. Er funktioniert bis heute einwandfrei und bringt 2-2,5 m³ in der Std. Als Schlagkopf habe ich, so wie auch kg49 vorgeschlagen hat, einen kleineren mit Reduzierstück verwendet.


    Viele Grüße

    immoso

    Hallo,


    ist bei unserem eisenhaltigen Wasser auch so. Wir haben es im Frühjahr mal mit unverdünnten Essigreiniger versucht. Der Erfolg war beachtlich. Den Essigreiniger unverdünnt auf die braunen Stellen auftragen und mit einem Schrubber einmassieren. Nach ein paar Tagen die Stelle mit einem Hochdruckreiniger abspritzen. Das muss jedes Jahr wiederholt werden.


    Gruß
    Michael

    Hallo hottesonkel,
    das mit der Vertiefung ist eine gute Idee. Man muss dann nur die Bodenplatte großflächiger öffnen und nach getaner Arbeit wieder verschließen. Mit dem anfeuchten des Sandes ist das so eine Sache, ich habe diesen Ansatz damals auch verfolgt. Du must dabei berücksichtigen, dass das gesamte Erdreich um die Bohrstelle seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten ausgetrocknet ist. Bei meinen damaligen Versuchen durch einfüllen von Wasser den Bohrgrund zu verfestigen, musste ich feststellen, dass das eingefüllte Wasser blitzschnell nach unten im Sand versickert und seitlich um das Bohrloch vielleicht nur 20cm ausreichend feucht wird und das nicht ausreicht um eine Stabilität des Bohrlochs zu erreichen. Aber Versuch macht klug!
    Gruß immoso

    Hallo hottesonkel,
    nach meiner Meinung kann das so nichts werden, denn Du wirst bis in 2,5 bis 3 Meter Tiefe nur Zuckersand vorfinden der sofort zusammenfällt. So ist auch nicht möglich erst 1m zu bohren um dann in den gebohrten Meter das Rohr zu stellen oder zu drücken. Du must zumindest die ersten 2m im Rohr selbst bohren und dieses durch Gewicht während des Bohrens runterzudrücken ähnlich wie beim Plunschen.
    Gruß
    immoso

    Hallo hottesonkel,
    sicherlich würde ein solcher Erdbohrer das entnehmen des Bohrgutes wesentlich erleichtern, aber das Höhenproblem bleibt das gleiche, da auch hier der Bohrer mit 1m Stücken verlängert werden muss. Von solchen Bohrern habe ich auch schon gehört, aber ob dies genauso gut funktioniert wie ein normaler Erdbohrer kann ich nicht sagen. Wie bei den beschriebenen Raumverhältnissen ein schwenkbares Bohrgestänge funktionieren soll erschließt sich mir nicht. Ich würde mit einem normalen Erdbohrer, wenn möglich und verfügbar mit hochziehbarer Bohrschnecke beginnen.
    Gruß aus Eichwalde immoso

    Hallo hottesonkel,
    so bin ich auch vorgegangen, nur dass ich nach dem erreichen des Grundwasserspiegels ein Rohr eingeschlagen habe. Wenn ich 1m Stücke des KG Rohres versenken will, muss ich nach dem das Rohr ca. 90cm versenkt habe, das nächste 1m Stück aufsetzen, damit ich das bereits versenkte mit dem nächsten verbinden kann. Damit steht das Rohr schon 1,10m über dem Boden. Jetzt brauche ich ja noch den Platz um den Bohrer von oben in das Rohr zu bekommen. Da die Erdbohrer in der Regel aus 1m Stücken zusammengeschraubt werden, wird es mit einer Deckenhöhe von 2,1m schon knapp wenn nicht unmöglich. Den Platz für eine Elektrowinde habe ich schon mal gar nicht. Bei mir war die Deckenhöhe 2,25m und dadurch hat dies gerade so funktioniert. Es ist aber je tiefer man muss, ein mühseliges Geschäft, da der Bohrer bei jedem rausziehen Meter für Meter auseinandergeschraubt werden muss.
    Gruß
    Michael

    Hallo hottesonkel,
    ich habe vor 4 Jahren, im Südosten von Berlin, unter gleichen Bedingungen im HWR bis zum Grundwasser gebohrt und danach einen 2 Zoll Schlagbrunnen versenkt. Mit Sicherheit muss man in diesem Fall im Rohr bohren, da sich unter der Betonbodenplatte mindestens 2m nur trockener 'Zuckersand' befindet und das Bohrloch sofort zusammenfällt. Beim Bohren im Rohr bei 2m Arbeitshöhe treten dann genau die von Langob beschriebenen Probleme auf und das ganze wird sehr arbeitsintensiv.
    Gruß
    Michael

    Holzvergaser
    warum das denn? Wenn ein 1 1/4 Zoll Filter mit 1m Länge mit 900-1000 Litern /h zu belasten ist, dann kannst Du einen 2" Filter der gleichen Länge wegen der vergrößerten Eintrittsfläche mit 1440-1600 Litern /h belasten. Das ergibt also bei 2m Filterlänge ca. 3 m³ /h. Voraussetzung ist natürlich das genug Wasser nachläuft, was aber bei uns im Urstromtal nicht das Problem ist. Wichtig ist bei unserem eisenhaltigen Wasser aber auf jeden Fall, dass der obere Filter mindestens 2-3 Meter im Grundwasser steht, denn wenn der obere Filter durch den sich bildenden Ansaugtrichter beginnt Luft zu ziehen, wird dieser ziemlich schnell verockern.
    Gruß
    Michael

    Hallo,
    ich sitze etwas weiter südlich von Dir in Eichwalde. Bei uns hier Schlagbrunnen zu verwenden ist völlig problemlos. Der Durchmesser und die Länge der Filterstrecke hängt von der benötigten Wassermenge ab. Ich wollte einen Schlagbrunnen haben der problemlos 3m³ pro Stunde liefert ohne der Filter zu überlasten, und habe mir einen Schlagbrunnen von 2" und zwei Metern Filterlänge erstellt. Das Einschlagen bei unseren Bodenverhältnissen ist mit einem Boschhammer mit Schlagkopf völlig unproblematisch.
    Gruß
    Michael

    Hallo chosen1,

    wie marg schon geschrieben hat, ist es sicherlich schwierig auf deine Frage zu antworten, da man ja nichts über die Ergiebigkeit Deines Brunnens weiss. Ich habe bei mir (Berlin/Brandenburg) einen Schlagbrunnen mir 2" Rohr und 2 Meter Filterstrecke erstellt. Bei uns sind sind die Entnahmebedingungen bei Grundwasser ab 3m und durchweg Sandboden jedoch auch optimal. Anfangs habe ich mit einem billigen Hauswasserwerk versucht, meine Gardena Versenkregner, bis zu 4 Stück je Strang zu betreiben. Es ist mir jedoch schnell klar geworden, dass es hierbei weniger auf die Fördermenge der Pumpe ankommt, als vielmehr auf den Druck den die Pumpe in der Lage ist zu Liefern. Ich habe mir dann eine DAB Autoinox 50/50 mit bis zu 7,5 Bar Druck gekauft und meine Gartenbewässerung läuft damit besser als mit dem Wasser aus der Leitung. Sicherlich hat diese Pumpe eine wesentlich höhere Förderleistung als ich benötige, jedoch fördert die Pumpe nicht mehr als sie auch abgeben kann und weder Leitung noch die Versenkregner nehmen Schaden. Vielleicht konnte ich ja mit meinem Erfahrungsbericht etwas Hilfestellung leisten.

    Viele Grüße und Erfolg beim Projekt

    Michael

Brunnen selber bauen