Posts by hasso

    Hallo liebe Forumsleser und Mitglieder!


    Gern schreibt man sowas nicht, aber es ist so:


    Die Firma


    Fischer Brunnenbau & Brunnentechnik
    Rennweg 4
    91126 Schwabach
    09122 889894 tel
    09122 889802 fax
    fischer.hasso@gmx.de


    schließt rückwirkend zum 1.12.2010 ihre Pforten.


    Es ergab sich nach 2 Jahren stark zurückgehender Umsätze eine Übertrittsmöglichkeit in die Dienste meiner Heimatstadt.


    Meinen Kollegen hier im Forum wünsche ich für die Zukunft ein kräftiges Glück auf !


    LG hasso

    Hallo Rutenfreunde,


    gebt doch mal in Google das Suchwort > Wünschelrute < ein und klickt > Bilder < an.
    Da gibts ziemlich viel zu sehen.


    Doch wenn Ihr das Gleiche unter > shopping < eingebt, huuuaaa, das sind Preise.


    Also viel Spaß bei den Modellstudien!


    lg hasso

    Kannst ja auch einen Brunnenkopf verbuddeln, darunter Saugleitung aus PE Rohr mit Rückschlagventil, oberhalb ein VA Doppelnippel mit Geka Anschluß, kurze Saugleitung zur Pumpe, das läßt sich mit wenigen Handgriffen entfernen. Die Saugleitung im Brunnen kannst Du entwässern, indem Du einen 1/2" Schlauch in die Brunnensaugleitung einführst, das obere Ende mit dem Daumen verschließt, wieder rausziehst und leerlaufen läßt!

    Hallo fireblade,


    wichtig ist, daß die Pumpe im Winter aus dem Vorschacht entfernt wird. Die hält entschieden weniger Frost aus als die Leitungen.


    Kugelhähne halten in geschlossenem Zustand max -4° Grad aus, sonst platzen sie auf!


    PE Leitungen können -15° locker ab, der Frost blockiert die Leitung, zerstört sie aber nicht.


    LG hasso

    Hallo fireblade,


    Vorschächte mit 1,5 m Tiefe gelten als 99% frostsicher.
    Kritisch wirds, wenn kein Schnee liegt und langanhaltend Frost herrscht. Da sind Frosteindringtiefen von etwas mehr als 1 m schonmal drin!


    Alternativ Schachtdeckel mit Styrodurplatte oder Strohballen abdecken & Plane drüber,
    das hält einem ordentlichen Winter schon stand.


    LG hasso

    Hallo karstenneuwulm,


    kleiner Tipp zur Mengenberechnung:


    1. Alle Maße in Dezimeter. ( 1 Dezimeter = 10 cm oder 100 mm ) Dann kommt Dein Ergebnis in Kubikdezimeter ( = Liter ) heraus.


    2. Trockener Filterkies hat ein Schüttgewicht von 1,5 kg pro Liter


    3. Ein Bohrloch ist einem Zylinder identisch. Das gleiche gilt for ein Filterrohr/Aufsatzrohr.


    4. Berechne den Bohrlochzylinderinhalt und ziehe den Filterrohrzylinderinhalt ab.
    So erhältst Du das Ringraumvolumen.


    5. Multipliziere das Ringraumvolumen ( in Liter oder Kubikdezimeter ) mit dem Schüttgewichtsfaktor 1,5 vom Filterkies, dann weißt Du die benötigte Menge, Filterkies wird bekanntlich nach Gewicht gehandelt.


    6. Zylinderinhalt wird nach folgender Formel berechnet:
    1/2 Durchmesser ins Quadrat mal 3,14 mal Zylinderhöhe



    Also jetzt zur Praxis:


    Innendurchmesser von 150èr KG Rohr ist 152,4 mm oder 1,52 Dm
    Außendurchmesser 2" Filterroh ist 63 mm oder 0,63 Dm


    (1,52:2) x (1,52:2) x 3,14 x 40 = 72,8 Liter >>> Bohrlochvolumen
    - (0,63:2) x (0,63:2) x 3,14 x 40 = 12,5 Liter >>> Filtervoumen
    60,4 Liter >>> Ringraumvolumen


    60,4 Liter RV x 1,5 kg/Liter = 90,4 kg Kiesbedarf
    >>>> Du brauchst 4 Säcke kies a 25 kg


    LG hasso

    Hallo heinzl,


    schau doch mal unter cleanwells nach, da gibt es eine gute Funktionsbeschreibung.


    Manganablagerungen kann man auch mit Wasserstoffperoxyd gut in Lösung bringen,aber Vorsicht die Reaktion verläuft exotherm, da wird ne Menge Wärme freigesetzt.


    Es gibt Profis, die fahren durch Salzsäuregaben erst den ph-Wert runter und setzen dann erst H2O2 ein.


    Zum Neutralisieren der abgepumpten Arbeitslöung kann man Natronlauge verwenden um einen ph-Wert von 7 zu erreichen.


    Aber bitte Vorsicht beim Umgang mit Chemiklien, da kann viel schief gehen!


    LG hasso

    Hallo an alle " Freunde des Rutengehens "!


    Natürlich möchte ich kein Öl ins Rutenfeuer gießen. Aber ich habe da noch eine nette Erinnerung an meine Tiefbaupraktikantenzeit:


    Die Aufgabe war, einen DN 120 cm Hauptsammler an eine im Bau befindliche Kläranlage zu verlegen. Da bei den hohen Praktikantentandiemen an abendliches Heimfahren weniger zu denken war campierte ich wie die gesamte Baustellenmanschaft in klassischen hölzernen Baubuden.


    Nach einer gewissen Zeit lernte ich den Baggerfahrer persönlich kennen, der konnte mit der Rute gehen, im Sinne von unterirdischer Hindernisortung im Bereich der aufzubaggernden Strecke!


    Es ergab sich, daß eine Wette um einen Karton Sekt entstand, die so lautete:


    Können der Baggerführer und der Praktikant im übernächsten Verlegeabschnitt (Länge 42 m) alle anstehenden Hindernisse orten oder nicht?


    Wir sollten beide unabhängig voneinander die Strecke untersuchen und unsere Ergebnisse jeweils in einer Maßskizze niederlegen, welche der Bauleiter dann unter Verschluß nahm.


    Das Ergebnis bei den späteren Baggerarbeiten war interessant:
    Wir hatten beide an 13 Stellen Hindernisse geortet, Anzahl und Position stimmte völlig überein!


    Bei den Erdarbeiten waren in ergrabener Tiefe ( ca. 7,5 m ) dann tatsächlich 7 Hindernisse aufgetaucht, die hatten wir richtig geortet.
    Die 5 anderen Hindernisse wollten bis Endtiefe nicht auftauchen.


    Der Karton Sekt hat super geschmeckt, jedoch tags danach konnte keiner
    von uns beiden mit der Rute gehen, Baggerführen war auch nicht drin!
    Der Bauleiter hat dann im Rahmen einer "Lobrede" Rutenwetten auf seiner Baustelle untersagt.


    LG hasso

    Hallo Brunnenfreunde,


    neuerdings kann ich Euch sogenannte Tauchpumpenbündelbänder anbieten.
    Das sind 30 mm breite "Gummibänder" aus EPDM 70 Material mit KTW Trinkwasserzulassung. Die Materialstärke beträgt 1,5 mm.


    Im Abstand von je 16 mm befinden sich Löcher mit 6 mm Durchmesser auf der Mittellinie des Bandes.


    Verwendet werden diese Bänder um beim Tiefbrunnenpumpeneinbau alle nach unten führenden Leitungsbestandteile ( Steigleitung, Motorkabel, Sicherungsseil, Steuerelektrodenleitungen etc ) alle ca. 3 m zu bündeln.


    Die Gummilochbänder waren in den letzten Jahren immer schwieriger zu einem bezahlbaren Preis zu beschaffen, jetzt stelle ich sie selbst her.


    Bei Interesse:


    Hasso Fischer Brunnenbau
    mail: fischer.hasso@gmx.de


    LG hasso



    Hallo fredddy,


    Danke für Deine mail, Du kannst Deine Fragen auch im Forum stellen, hier beißt keiner!


    Ok, jetzt zu den Fragen:


    Die Gummilochbänder werden in Rollen von 5 Meter Länge gefertigt, mit Messer oder Seitenschneider die einzelnen Streifen abgelängt. Je nach Leitungsdurchmesser 15 - 30 cm Länge. Eine Rolle genügt locker für einen 30 m tiefen Brunnen. Die Bänder sind mehrfach verwendbar.


    Bei jeder Rolle sind 21 Knöpfe dabei.


    Bei Pumpenmotorkabel bis 4 x 1,5 qmm genügt eine einfache Umschlingung,
    bei größeren Durchmessern z.B. 4 x 2,5 qmm sollte man eine doppelte Umschlingung wählen.


    Materialstärke 2,0 mm und 2,5 mm sind in Vorbereitung. Die 3 mm Materialstärke habe ich früher gehabt, läßt sich aber schlecht montieren - zumal bei Kälte. Bei den guten Elastizitäts- und Zähigkeitseigenschaften des EPDM 70 Materials braucht man die 3 mm Variante eigentlich nicht.


    Kabelbinder eignen sich alternativ nicht, da haben wir schon Motorkabelbeschädigungen gesehen!


    PVC Isolierband geht auch, es muß absolut trocken und sauber angebracht werden, sonst lößt es sich ab und wird von der U-Pumpe angesaugt.


    Ok, die nächsten Fragen im Forum?


    LG hasso


    Bilder gibts im ebay unter " Gummilochband " oder "Gummilochband mit Knöpfen" oder "Pumpenzubehör" oder "Brunnenbau"

Brunnen selber bauen