Posts by Bohne

    Hallo Plunscher!
    Ich selbst bin auch erst neu im Forum und kein Profi. Bin jetzt bei meinen zweiten Brunnen zu Hause bei und hatte selbst mit dicken Lehm und Tonschichten zu kämpfen.


    Ich schreibe dir mal wie ich die Sache angegangen bin.
    Bin zwar erst beim zweiten Brunnen ist aber das siebte oder achte Loch. Wegen zu großer Steine musste ich immer wieder neu anfangen. Ich habe in das Bohrloch ein Arbeitsrohr gesteckt, Metall oder Brunnenrohr wäre besser, weil es wesentlich stabiler ist.
    Dann habe ich angefangen mit dem Bohrer im Rohr weiter zu bohren. Durch die glatte Wandung des Rohres bekommst du den Lehm sehr gut nach oben.
    Wichtig ist aber das du das Rohr immer mal wieder leicht anhebst und durch drehen tiefer bringst. Damit erreichst du das es sich nicht festsetzen kann.
    Ich habe zusätzlich das untere Ende des Rohres etwas erwärmt und etwas nach außen geweitet (ca. 1cm). Dadurch wird das Bohrloch etwas größer und das Schutzrohr geht leichter runter. Das geht aber nur bei PVC- Rohren.
    Sicher wirst du hier im Forum noch von den einen oder andern Profi einige Hinweise bekommen die da viel Erfahrung haben.
    Viel Glück beim weiter bohren.
    Gruß Bohne

    Was willst Du eigentlich mehr?!?


    Also ich wär an Deiner Stelle schon am einbringen von Brunnenrohr mit Filterstrecke und würd hüpfen vor Freude....


    Leider ist der Sand/ Schlamm so fein das der Filter sofort zu wäre. Das Wasser was im Rohr steht habe ich eingebracht um einen Gegendruck zum Sand zu bekommen. Sonst wäre ich sicherlich immer noch bei 12- 13 m. Ich habe zwar bei etwa 9m eine kleine Kiesschicht (höchstens einen halben Meter) da weiß ich aber das da nicht genug Wasser kommt. Hab vor 8 Jahren mich 20m weiter schon mal einen Brunnen gebaut, der ist auf 11m und ich vermute in dieser Schicht. Der schafft, mit ganz viel mühe, grade so einen Gartensprenger.

    Moin, Moin!
    Vielen Dank Plunschmeister für den Tip mit den Mutterboden. Das werde ich mal ausprobieren. Hab mir jetzt allerdings noch überlegt noch eine neue Bohrschlappe zu bauen bevor ich weitermache. Muß mir nur noch gedanken machen wie sie aussehen soll, damit sie sich nicht vom feinen Sand festgehalten wird. Mit auflockern des Bodens hatte ich es schon versucht, leider ging es danach noch schlechter. Wenn sich der Sand absetzen konnt und ich nach mehreren Stunden wieder angefangen hatte, bekam ich noch am meißten in die Kiespumpe. Allerding spätestens nach den zweiten mal runter lassen war wieder Schluß.
    Na mal sehen was besser funktioniert nächstes mal, bohren oder die Kiespumpe? Mit meinem Bohrgestänge geht es eigentlich noch einigermaßen fix es zu ziehen oder einzubringen, da ich jede Stange um etwa 120 grad abklappen kann und so nicht jedesmal das ganze Gestänge auseinander schrauben muß.

    Das KG-Rohr hab ich berufsbedingt liegen und wird auch wieder gezogen. Aber egal, das ist nicht das problen. Meine Kiespumpe habe ich aus 108'er Rohr gebaut, als kolben ein etwa 10cm langes Stück 89'er Rohr, oben und unten ein 50'er flacheisen eingeschweißt (bündig) und dabrüber eine oder zwei Gummischeiben. Hab beides schon ausprobiert, auch mit unterschiedlichen Durchmessern. Das Hab ich soweit getrieben bis ich den kolben kaum noch ziehen konnte. Beim runterlassen des Kolbens, strömt das Wasser durch den Kolben und drückt den Gummi nach oben. Sogwirkung hat das Teil. Das scheint zu funktionieren.

    Hallo fellnase!
    Das KG- Rohr benutze ich nur als Schutzrohr. Wenn ich die richtige tiefe mit einer groben Kiesschicht erreicht habe, möchte ich ein 100'er Brunnenrohr einbringen. Leider tue ich mich mit meiner Kiespumpe bei den ganz feinen Sand schwer Material zu fördern. Bei etwas groberen Material hat sie wunderbar funktioniert.
    Gruß Bohne

    Moin, moin.
    Ich bin neu hier in diesem Forum und hoffe das ich hier einige tipps für das bohren meines brunnen bekommen werde.
    Also, ich fange am besten mal von vorn an. Vor 8 Jahren habe ich mir eine Brunnen gebohrt bzw. geplünscht. Der ist etwa 11m tief und bringt nicht genug Wasser. Dieses Jahr habe ich mich dann entschlossen einen neuen Brunnen zu bohren. Das dieses nicht leicht wird war mir vorher klar, denn aus berichten von älteren Einwohnern sollen früher die Brunnenbauer hier nur sehr ungerne im Dorf tätig geworden sein. Alle 10-20m andere Schichten mit Lehm, Ton und Steinen ohne ende. Bei der Bohrung, bei der ich jetzt bei bin (dritter versuch) bin ich mit einen 150 KG Rohr auf 20m runter. Ganz feiner Sand oder Schlamm steht im Rohr bei 18m. So und jetzt zu meinen eigentlichen Problem. Ich bekomme mit meiner Kiespume kaum noch Sand geföhrdert. Langsam verzweifel ich dabei. Hat jemand für dieses Problem eine Tip für mich? Stopp, meine Beschreibung reicht noch nicht aus. Bunnen mit 200KG- Rohr angefangen bis 8m, dann 150 KG- Rohr bis 20m. Sand ist bis auf 13m immer wieder hochgedrückt. Dann habe ich das Rohr mit Wasser aufgefüllt. Von da an war es mit meiner Kiespume mehr oder weniger vorbei. Bin dann mit einer Schlappe (108mm) bis auf 18m runter. Damit geht es aber auch nicht weiter, weil sie sich in den Sand kaum noch drehen läßt und das was ich an Material hoch bekomme ähnlich wenig ist wie bei meiner Kiespumpe.
    Freue mich über jeden Tip von euch.

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