Posts by Benipel

    Während ich eine neue Pumpe gesucht habe und mit dem Händler der defekten Pumpe in Kontakt stand, habe ich die Pumpe weiter benutzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Druckabfall schwankend war. Kurz nach dem Anlaufen hat die Pumpe fast den ursprünglichen Maximaldruck geliefert, aber schon nach 1 Minute ist der Druck immer weiter eingebrochen. Zuletzt bis auf ca. 1/3 des ursprünglichen Drucks. Wenn die Schaufeln korrodiert wären, dann würde ich davon ausgehen, dass der Druck konstant niedrig bliebe.


    Einerseits hätte mich schon interessiert, woran das liegt, aber andererseits kann ich noch Gewährleistungsansprüche geltend machen, welche ich nicht durch "Basteilei" gefährden möchte. Außerdem ist es hier, wie schon erwähnt, ziemlich aufwändig, die Pumpe aus dem Schacht zu ziehen, sodass ich froh bin, wenn ich die neue Pumpe eingebaut habe und den Garten wieder problemlos befeuchten kann.


    Als Ersatz habe ich mir nun eine Orlando ST-1010 mit Franklin Drehstrommotor bestellt. Dafür musste ich zwar eine neue Leitung legen und eine CEE-Steckdose setzen (was bei dem Pumpenschacht hier sehr aufwändig ist :) ), aber der Vorteil ist, dass ich nun die unterschiedlichsten Motoren betreiben kann und es hängt keine Schaltbox mehr im Pumpenschacht.

    Ich habe die Pumpe heute gezogen und war wegen des Aussehens ziemlich überrascht.

    Auf dem Bild ist die 1 Jahr alte MSW und zum Vergleich die 15 Jahre alte DAB zu sehen. Die DAB sieht deutlich besser aus. Bei der MSW ist das Motorgehäuse extrem mit Rost überzogen. Das Edelstahlgehäuse des Hydraulikteils ist blitzblank. Wie kann eine Pumpe nach nur einem Jahr so aussehen? Die einzige Erklärung, die ich dafür habe, ist eine defekte Dichtung und/oder Lager, oder man hat ungeeignetes Material verwendet.


    Ich habe noch die Widerstände gemessen. Gegen PE ist alles hochohmig. Zwischen den Motoranschlüssen messe ich 7,1 / 13,4 und 19,4 Ohm.

    Im Filter war sehr wenig Sand, weshalb es mich überraschen würde, wenn das die Ursache dafür wäre. Bei DAB mit PSC-Motoren dienen die Kondensatoren (fast) nur dem Anlaufen. Wenn der Kondensator grenzwertig ist, die Pumpe aber noch anläuft, merkt man keinen Leistungsunterschied. So ist zumindest meine Erfahrung. Bei dem MSW-Motor kann das natürlich anders sein.

    Wenn ich Ersatz habe, werde ich mir das mal ansehen. D.h., ich werde nichts zerlegen, falls der Händler das alte Teil zurück haben möchte.

    Die Pumpe rückwärts Richtung Brunnen pumpen zu lassen, ist eine gute Idee, aber als Gefäß eine Mülltonne zu verwenden, sagt mir nicht so zu. Ich bemühe mich zwar, dass unsere Tonnen möglichst sauber bleiben, aber sie sind eben nicht sauber.

    Das größte Übel ist aber tatsächlich, dass die Pumpe sehr schlecht zugänglich im Pumpenschacht in der Garage untergebracht ist. Ich werde also vorher Ersatz besorgen.


    Gibt es Erfahrungen, was für gewöhnlich am Hydraulikteil kaputt geht? Ich habe so etwas noch nicht zerlegt, aber außer Turbinenrädern, Welle und Lager ist doch nicht vorhanden, was innerhalb von wenigen Tagen einen starken, aber nicht vollständigen Druckabfall erklären könnte. Die einzige plausible Theorie, die ich bisher habe, wären gelöste Turbinenräder, die nur noch lose auf der Welle mitlaufen, aber keinen Druck mehr erzeugen.

    Schwergänge Lager oder Wicklungsschluss müssten den Überlastschutz auslösen.

    Teile von Turbinenrädern waren im Filter nicht zu finden.

    Danke für die schnelle Bestätigung.


    Die Pumpe zu ziehen und dann außerhalb mit Manometer zu prüfen ist ziemlich aufwändig, da ich dafür mehrere Sachen (Behälter, Ventil, Manometer) organisieren müsste und der Erbauer des Brunnens den Schacht extrem unzugänglich angebracht hat.

    Wenn klar ist, dass ich die Pumpe ziehen muss, werde ich mir vorher eine andere (DAB) besorgen, damit ich das nicht mehrmals machen muss.

    Hallo,


    unsere 4"-Tiefbrunnenpumpe MSW-SPP44-055 liefert seit 2 Tagen plötzlich deutlich weniger Druck und hat demzufolge auch eine deutlich geringere Förderleistung.

    Als die Pumpe letztes Jahr neu war hat das Manometer einen statischen Druck von 5,3 bar angezeigt, jetzt sind es nur noch 3,9 bar.

    Die Pumpe hängt ca. in 6 m Tiefe und der Grundwasserspiegel liegt bei ca. 3,5 m Tiefe. Luft wird nicht gefördert.


    Wenn ich die Symptome richtig deute, dann ist der Grundwasserspiegel noch ausreichend hoch, denn sonst würde Luft gefördert werden.

    Der Druckabfall kann nicht an einem deutlich gesunkenen Grundwasserspiegel liegen, denn dieser müsste dann etwa 14 m gesunken sein und so lang ist das Steigrohr nicht.

    Verstopfte Siebe/Filter scheiden als Ursache aus, da sie für den statischen Druck keine Rolle spielen.


    Hat jemand einen Tipp welche Ursache das haben kann?

    Motor oder Hydraulikteil im Eimer?

    Die Pumpe ist nun genau 1 Jahr alt. Ich hatte mir diesen Chinakracher auf die Schnelle geholt, da unsere alte DAB CS4C nach fast 2 Dekaden völlig den Geist aufgegeben hatte.


    Die Pumpe ist mit folgenden Werten angegeben:

    max. Förderhöhe von 58 m

    max. Fördervolumen 6.000 l/h

    Leistung 550 W

    An so einen Sensor im Brunnenschacht habe ich auch schon gedacht, habe es dann aber sein gelassen. Wenn wirklich mal ein großes Leck entsteht und der Schacht vollgepumpt würde, dann würde irgendwann der Presscontrol, bzw. vorher schon die Schuko-Kupplung geflutet werden und dann sollte der FI auslösen. Testen lässt sich das leider nicht so einfach :-)

    Kondenswasser ist hier ebenfalls ein Problem. Der Taupunkt liegt hier zu manchen Zeiten deutlich über 15 °C, also deutlich über der Temperatur des Grundwassers. Würde ich die Steuerung mit Filter ins Haus verlegen, müsste ich das alles dämmen, damit kein Kondenswasser abtropfen würde. Jetzt tropft es in den Betonschacht, wo es wenig Schaden anrichtet.

    Die letzten Jahre war ich nie im Urlaub, aber sollte ich mal fahren, würde ich alle elektrischen Stromkreise, die nicht benötigt werden und die Wasserleitung abschalten. Wir haben im Keller zwar einen Pumpensumpf und in fast jedem Raum einen Bodenablauf, aber ob die beiden Pumpen tagelang gegen 4 bar aus einer 1-Zoll-Leitung anstinken könnten, wage ich zu bezweifeln.

    Dieses Jahr hat uns unsere Wohngebäudeversicherung (AXA) das Angebot für einen Wasserwächter von Syr gemacht. Für um die 160 Euro würden die so ein Teil installieren, was normalerweise 900 Euro kostet. Der Wächter würde direkt hinter dem Hausanschluss installiert werden und unter bestimmten Bedingungen die Zuleitung sperren.

    Ich lasse aber lieber die Finger davon, denn das wäre wieder ein Teil mehr, welches gewartet und repariert/ersetzt werden muss und es verbraucht Energie. Ich nehme an, dass wenn man das Angebot annimmt, man direkt oder indirekt irgendwelche Verpflichtungen übernimmt. Lässt man das Teil nicht ausreichend oft von einem Fachbetrieb warten und hat man diese Belege nicht zur Hand, ist der Versicherungsschutz gefährdet.

    Bezahlbarer Wohnraum ist hier im Einzugsgebiet von Düsseldorf auch Mangelware.

    Der Filter und der Presscontrol sind aus Kunststoff. Vom Presscontrol habe ich bisher nur die elektrische Seite zerlegt, sodass ich das Innenleben der hydraulischen Seite nur von Zeichnungen kenne. Da schätze ich das Membran als Schwachstelle ein.

    Wie auch immer, ich habe das lieber nicht im Haus. Im Schacht ist es gut vor mechanischen Einflüssen geschützt.

    So eine Anordnung hätte Vor- und Nachteile.

    Die Leitungen ins Haus zu legen, wäre sehr aufwendig. Es ist zwar schon eine 25mm-Leitung ins Haus geführt, aber bei der Wanddurchführung befindet sich eine Küche auf der Innenseite und es müssten weitere Bohrungen erstellt und abgedichtet werden


    Wenn ich einen Brunnen neu anlegen würde, würde ich es anders machen, aber da es jetzt so vorhanden ist, lohnt sich ein Umbau nicht.


    Hast du ein Gehäuse um die Armaturen herum gebaut? Wenn ich so etwas in der Garage platzieren würde, würde ich das auf jeden Fall machen. Da das alles nur Plastikteile sind und ziemlich weit von der Wand abstehen, wäre mir sonst das Risiko zu groß, dass im Alltag etwas beschädigt wird.

    Vorweg:

    Ich habe vorhin den Filter gereinigt und hatte dafür die Filtertasse ab. Nach der Reinigung zieht das System nun keine Luft mehr, bzw. nicht mehr so, dass ich es hören kann.

    Der Effekt muss also von der O-Ring-Dichtung verursacht worden sein. Da der Dichtungssitz sehr breit ist, ergibt das auch Sinn. Bei Druck ist der O-Ring nach außen gedrückt worden und hat abgedichtet, während er bei Unterdruck nach innen gezogen worden ist und Luft durchgelassen hat.



    Was passiert, wenn nur V1 geschlossen wird?

    Dann würde wegen des Rückschlagventils in der Steuerung auch ein Unterdruck entstehen. Insofern habe ich also Unsinn geschrieben. Wenn ich V2 oder die Zapfstellen nicht schließen würde, würde die Steuerung auf Störung gehen.

    Alle beschweren sich, dass bei Autoreparaturen nichts mehr zugänglich ist. Aber bei eigenen Baumassnahmen mit technischem Hintergrund denkt kaum einer mal daran, dass Wartungs- oder Servicearbeiten erforderlich sind.

    Kopfschüttel...

    Ja, das ist in der Tat immer wieder ärgerlich. Wir haben das Haus samt Brunnen gebraucht gekauft. Der Schwiegervater des Bauherren war Polier und die Betonarbeiten sind hier vom Allerfeinsten. Bei der Technik sieht es dagegen ganz anders aus. Da gibt es an etlichen Stellen Probleme, die sich leicht hätten verhindern lassen.

    Als wir das Haus übernommen haben, funktionierte der Brunnen nicht. Der Schacht befindet sich an der Kellerwand angrenzend unter der Garage. Eine elektrische Unterverteilung war ebenfalls in den Schacht gequetscht und völlig korrodiert. Zwischen zwei Sicherungsautomaten muss es einen Lichtbogen gegeben haben, denn der Kunststoff dazwischen war weggebrannt.

    Vom Steigrohr ging es über einen Bogen direkt in eine Presscontrol-Steuerung von DAB, dann in einen Filter. Da das Brunnenrohr genau in der Ecke des Schachts mündet, war für die ausladende Seite der Steuerung kein Platz zur Schachtwand hin, sodass die Bedienseite zur Schachtwand zeigte. Und alles war so tief montiert, dass die Filtertasse fast auf dem Schachtboden hing. Der Schacht hat etwa die Abmessung 80 x 80 cm² und etwas 100 cm Tiefe. Wenn ich den Filter reinigen oder die Steuerung resetten wollte, muss ich mich auf dem Bauch liegend kopfüber in den Schacht schlängeln und hatte da unten dann kaum Möglichkeit mich abzustützen und wieder herauszudrücken. Ein Brunnenkopf war auch nicht vorhanden.

    Das war hier schon ziemlicher Murks.

    Vor 3 Jahren habe ich dann mal das Gröbste entschärft. Ich habe die UV nach außen gelegt und die Reihenfolge von Filter und Steuerung getauscht. Außerdem habe ich den Filter knapp unter den Garagenboden montiert, damit die Filterreinigung kein Abenteuer ist. Ich musste sie aber ziemlich weit unter den Rand setzen, weil er mir sonst den Zugang zum Schacht versperrt hätte. Durch den Platzmangel war das ziemlich aufwendig, aber es ist nun deutlich besser als vorher.

    Der Pumpenwechsel neulich war dann wieder etwas abenteuerlich. Wegen der Platzverhältnisse, ziehe ich die Pumpe nur sehr ungerne heraus. Nächstes Frühjahr soll da wieder eine DAB-Pumpe rein und dann hoffe ich, dass ich lange Zeit nicht mehr da rein muss.

    Also, dass man hier zwischen Text und Bild ständig umschalten muss, ist nicht besonders optimal. Das Bild gehört normalerweise in oder unter den Text.

    So besser?
    [Blocked Image: http://up.picr.de/33726726do.png]

    Manche Leute stört es, wenn Bilder den Text auseinanderreißen.

    Quote

    Wenn beide Ventile geschlossen sind, kann die Luft im Filter nicht komprimiert werden.

    Nur in der Schliessreihenfolge V2 und V1.

    Klar, in der Reihenfolge. Aber es müssen beide geschlossen werden, um den Lufteintritt zu verhindern.

    Quote

    Wenn bei ausgeschalteter Pumpe und geöffneten V1 und V2 die Steuerung nicht wieder anspringt, ist die Steuerung intern dicht.

    Den Filter mal überbrücken.

    Ja, die Pumpe bleibt aus, wenn V2, oder eben die Zapfstellen, die dahinter hängen geschlossen werden.

    Den Filter zu überbrücken wäre natürlich der ganz sichere Weg, um ihn auszuschließen, aber bevor ich großartig schraube, wollte ich hier nachfragen, ob so etwas bekannt ist, oder ob das Leck wahrscheinlich eher woanders liegt.

    Rasierschaum könnte ich mal probieren. Die Anlage sitzt allerdings in einem Schacht, dessen Öffnung nur ca. 60x60 cm² groß ist. Der Filter sitzt teilweise unter dem Rand, sodass ich etwa die Hälfte der Dichtung nicht sehen kann.

    Ich werde berichten...



    EDIT:

    Im Editor wird bei mir das oben eingebettete Bild angezeigt. Wenn ich den Text absende, wird nur der Link angezeigt. Ich weiß daher nicht, wie es bei anderen dargestellt wird.

    Mit einer "schönen" Zeichnung kann ich leider nicht dienen, aber ich hoffe, dass das hier genügt.


    Wenn ich bei laufender Pumpe die beiden Ventile schließe, dann wird die Luft komprimiert, was man in der Filtertasse sehen kann. Am Filteroberteil ist eine Entlüftungsschraube, über die ich die Luft abgelassen habe. Vielleicht nennt man die Schraube auch anders, denn normalerweise dient sie ja vermutlich dazu, keine Luft, sondern den Druck abzulassen, damit man die Filtertasse abnehmen kann.

    Die Pumpe selbst hat entweder kein Rückschlagventil oder es funktioniert nicht. Da die Luft nur ins System gezogen wird, wenn V1 geöffnet ist, wird wohl das Wasser in der Steigleitung zurücklaufen und den Unterdruck erzeugen.


    Die Messing-Verschraubungen sind alle mit Hand und Fermit gemacht. Die PP-Gewinde der Kaltwasserleitungen mit Dichtschnur Loctite 55.


    Die Luft dringt ziemlich schnell ins System ein. Innerhalb von 30-60 s ist so viel Luft im System, dass die Filtertasse nach dem Anlaufen der Pumpe halb voll mit Luft ist. Wenn es ein herkömmliches Leck in einer Leitung oder an einer Verschraubung wäre, dann müsste bei laufender Pumpe deutlicher Wasseraustritt zu sehen sein.


    Wie mir gerade auffällt, muss das "Problem" vor oder im Presscontrol sitzen, denn darin sitzt am Eingang ein Rückschlagventil, wie man auf einigen Schnittzeichnungen sehen kann, sodass von dahinter keine Luft bis zum Filter gezogen werden kann.


    Im Moment vermute ich, dass nur am Filter selbst liegen kann, denn sonst gibt es hier nichts, was zwar Luft eindringen lassen könnte, aber kein Wasser austreten lassen würde.


    Eine GEKA-Verbindung gibt es hier nicht.

    Hallo,


    unser Brunnen hat vor ein paar Wochen eine neue Tiefbrunnenpumpe bekommen und seitdem ist nach jedem Anlaufen der Pumpe ziemlich viel Luft im System. Mit der alten Pumpe war das nicht so.


    Der Aufbau des Systems ist so:


    - 4" Tiefbrunnenpumpe in etwa 6m Tiefe und 32mm Kaltwasserleitung als Steigrohr

    - 1. Schrägsitzventil (kein KFR)

    - Wasserfilter (ähnlich wie dieser)

    - Pumpensteuerung SKD-1

    - 2. Schrägsitzventil (kein KFR)


    Wenn ich das System entlüfte und das 2. Schrägsitzventil bei laufender Pumpe schließe und diese dann durch die Steuerung ausgeschaltet wird, dann kann ich hören, wie Luft ins System gesaugt wird. Wenn ich das Ventil wieder öffne und die Pumpe anläuft, dann ist der Filter zur Hälfte mit Luft gefüllt.

    Wenn ich das System entlüfte und beide Schrägsitzventile gleichzeitig schließe, dann strömt keine Luft hörbar ins System. Wenn ich das 1. Ventil dann öffne, strömt Luft ein.


    Die Luft wird also nicht von der Pumpe gefördert, sondern strömt zwischen den beiden Ventilen ein. Die Pumpe hat offensichtliche kein funktionierendes Rückschlagventil und das Wasser in der Steigleitung erzeugt Unterdruck.

    Hat jemand einen Tipp, wo die Luft angesaugt wird? Haben solche Filter oder Presscontrols üblicherweise Belüfter eingebaut? In den Beschreibungen habe ich dazu nichts gefunden. Oder kommt es vor, dass diese Kaltwasserleitungen mit Verschraubungen zwar druckdicht sind, aber bei Unterdruck undicht?

    Der Link steckt oben hinter "interessante Seite gefunden". Die Seite speichert die eingegebenen Werte nicht, oder ich habe die entsprechende Funktion nicht gefunden, weshalb ich die Screeshots eingefügt habe.

    Wenn du auf der verlinkten Startseite ein Medium, eine gewünschten Durchflussmenge, die Temperatur angibst und auf "Weiter" klickst, dann erscheint die Seite, von der ich die Screenshots erstellt habe.


    Auf der Webseite gibt es noch etliche andere interessante Infos. Die geben auch die ganzen Formeln und Kennlinien an, die die zur Berechnung verwenden.

    Der Weg wird schwieriger sein als zu einem gewählten Hydraulikteil den passenden Motor zu bestellen. Z.B. bietet der Forumsbetreiber in seinem Shop eine italienische Pumpe mit Standardmotor mit eingebautem Kondensator an, auf Nachfage kann man die gleiche Pumpe aber auch mit Schaltbox und, wenn ich mich recht erinnere, auch mit einem Franklin Motor bekommen.

    https://www.erdbohrer.de/Pumpe…0-6-9-bar-3000l::547.html

    Orlando ist ein ordentlicher Italienischer Pumpenhersteller

    http://www.orlando.it/

    und wenn man diese Hydraulik mit anderem Motor bestellt eine ganz gute Konfiguration.

    Hört sich gut an. Die Anfrage für ein einzelnes Hydraulikteil hatte ich schon draußen und habe dann erst mal abgewartet, da der Laden Betriebsferien hatte. Das Hydraulikteil soll 220 Euro kosten. Das rechnet sich dann tatsächlich nicht. Die gewünschte Konfiguration, also Franklin PSC-Motor mit Orlando ST-1010-Hydralukiteil, kostet in einem anderen Shop 469,- Euro.

    Mit dieser Variante wäre ich aber wahrscheinlich auch nicht glücklich, denn diese Woche ist meine alte CS4C komplett verreckt. Der FI ist gefallen und ich habe zwischen den Wicklungsanschlüssen und dem Schutzleiter messe ich 1,8 (!) bis 19 Ohm. Der Ausfall ist während des Pumpens passiert. Dass das gleich so niederohmig gegen PE wird, hätte ich nicht gedacht.

    Zum Glück hatte ich mir schon eine billige Pumpe MSW-44-055 besorgt, die ich eigentlich als Reserve halten wollte. Die habe ich dann sofort eingebaut. Die Pumpe selbst sieht erst mal nicht billig aus. Die haben sogar das Firmenlogo in Blech geätzt.

    Das flache Motorkabel ist mit 0,75 mm² sehr dünn und die einzelnen Kupferdrähte waren schon leicht verfärbt. Richtig ätzend finde ich die Controlbox. Es sind nirgendwo Aderendhülsen angebracht, die Leitung war viel zu kurz abgesetzt und die Verschraubung und Kabelfixierung ist völlig unbrauchbar. Das Quetschgummi hat innen einen runden Querschnitt und ist damit nicht für das Flachkabel geeignet. Das Kabel bekommt man auch nur dann ins Gummi, wenn man den Schutzleiter löst und auf die anderen drei Leiter drauflegt. Die Bohrung im Gehäuse ist zu klein, sodass man das Kabel nur vor die Gehäusewand stoßen kann. Die dahinterliegende Klemmvorrichtung ist so klein, dass man nicht ansatzweise das Motorkabel damit fixieren könnte. Die Schraubkappe ist beim Anziehen von Hand über das Gewinde gesprungen. Damit kann man das viel zu fette Gummi nicht richtig pressen.

    Aber gut, das ist wohl einfach so bei Pumpen aus dem untersten Preissegment.


    Nun habe ich gesehen, dass die Controlbox von Orlando extrem ähnlich aussieht. Das Innenleben kann natürlich besser sein (Aderendhülsen, angepasstes Quetschgummi), aber die Kabelfixierung und der Durchmesser der Verschraubung dürften gleich sein.

    Deswegen tendiere ich im Moment eher zur CS4B-12M. Die Controlboxen sehen noch so aus, wie bei meiner alten Pumpe und die ist deutlich besser. Preislich ist da kein nennenswerter Unterschied.


    Bei der Suche nach den Stellen, die die größten Druckverluste verursachen, habe ich eine interessante Seite gefunden. In dem Berechnungstool habe ich die Kennlinie der alten CS4C-9M und der Orlando ST-1010 eingehackt und zusätzlich die wesentlichen Teile der Anlage, soweit möglich. Wie erwartet, sind die langen kurzen Leitungsteile für den größten Druckverlust verantwortlich. Allerdings sind entweder die Modelle für die Berechnung nicht genau genug, oder ich habe nicht alles Notwendige erfasst. Laut Berechnung müsste ich deutlich mehr Durchsatz haben, als ich tatsächlich habe.

    Wie auch immer, das Tool bestätigt, dass die Orlando ST-1010 oder die CS4B-12M besser passen würden.


    Falls es interessiert:


    Die folgenden 2 Screenshots sind von der Berechnung mit der alten Pumpe CS4C-9M.

    (Nr.6 steht für den Gartenschlauch)


    [Blocked Image: http://up.picr.de/33360259wj.png]


    [Blocked Image: http://up.picr.de/33360260gu.png]






    Hier für die Orlando ST-1010


    [Blocked Image: http://up.picr.de/33360261eb.png]


    [Blocked Image: http://up.picr.de/33360262bf.png]

Brunnen selber bauen