Posts by Stefan79

    Guten Morgen Rainer,

    entschuldige dass ich mich nicht mehr im Forum geäußert habe. Ich hatte ein sehr ausführliches Posting im Forum geschrieben. Dummerweise hatte ich den Haken zum angemeldet bleiben nicht gesetzt und so warf mich das Forum als ich antworten wollte wieder raus und alles war weg. Dann hatte ich keine Lust mehr alles noch mal zu schreiben.

    Da Du aber ein sehr großes Interesse an der Situation zeigst schreibe ich Dir nochmals dazu:

    Ich bin absoluter Laie und habe keine Ahnung von Brunnen und Quellgeschichten. Es handelt sich um mein Elternhaus welches Anfang der 50er Jahre erbaut wurde (nicht von meinen Eltern). Das Nachbarhaus bestand seinerzeit schon; dieses steht wohl so seit 1750; und unser Haus wurde an die bestehende Wasserversorgung mit angeschlossen. Weshalb die Brunnenstuben so sind wie sie sind kann ich Dir daher nicht genau sagen, alles ist spekulativ.
    Meiner Meinung nach ist die Funktion der Kammer 2 folgendermaßen begründet:
    Die Quellfassung und die Kammer 2 liegen sehr nah beieinander (ca. 30 m Luftlinie und etwa 5 m Höhenunterschied). Um Wartungsarbeiten an der Quelle durchführen zu können lasse ich immer das Wasser in Kammer 2 ab; dadurch fließt kein Schmutz in die Leitung. Das könnte man auch in der Brunnenstube machen (Kammer 3) aber der Weg ist sehr weit und die ganze Leitung müsste gespült werden. Schmutzreste könnten in der Leitung verbleiben; so ists also besser.
    Eine weitere Funktion begründet sich meine Meinung darin, dass die Schüttung der Quelle sehr unterschiedlich ist. Der Zulauf der Quelle ist wesentlich größer dimensioniert als die Leitung die von Schacht 2 weiterführt. Bei starker Schüttung würde ohne Kammer 2 also der Wasserspiegel im Quellschacht steigen was zu Verschmutzungen führen würde. So fließt das Wasser in der Menge ab wie die Quelle schüttet. Im Schacht 2 ist wie gesagt das große Rohr (Wassereinlauf in etwa 1,25 m Höhe. In etwa 75 cm Höhe ist das Ablaufrohr ( die Leitung die das Wasser zur Brunnenstube befördert) in deutlich kleinerem Durchmesser. Das Wasser steigt also immer bis genau zum Weiterlauf. Der Überlauf ist noch etwa 10 cm höher (ein Rohr welches in einem Loch im Bode n steckt). Wenn nun die Quellschüttung sehr stark wird und mehr Wasser in den Schacht fließt als durch das dünnere Rohr abfließen kann so steigt der Wasserspiegel bis zur Oberkante dieses Überlaufrohres und fließt dann ab in die Natur. Man kann das ab und an sehen dass das Wasser unterhalb der Kammer aus einem Loch im Boden direkt abfließt.


    Durch dieses System bleibt der Zulauf in die Brunnenstube immer gleich groß.

    Die Brunnenstube befindet sich geschätzte 70 Höhenmeter über den Wohngebäuden. Ich habe keine Ahnung wie groß der Wasserdruck ist der ankommt; allerdings befindet sich im Keller ein Druckminderer. Der Wasserdruck war früher sehr gut. Man konnte verschmutzte Autos abspritzen, das war schon fast wie ei n Dampfstrahler an der Tanke. Seit wir jedoch nach Auflagen der Behörden Filter montieren mussten (ein Schmutzfilter und einer mit UV Strahlung) ist der Druck sehr gering geworden. Da ist die ausführende Firma noch am basteln, aber die bekommen das nicht richtig geregelt.
    Deine Idee mit der Verfüllung des unteren Teils der Kammer 2 finde ich sehr gut. Wir werden das mit der Brunnenbaufirma besprechen, die sich die Situation die nächsten Wochen ansehen möchte.

    Danke für Deinen Tipp und ich hoffe ich konnte Deine Fragen beantworten.

    Viele Grüße
    Stefan

    Hallo zusammen,


    ich danke Euch für Eure Einschätzungen !


    Jetzt muss ich mal sehen wie wir da ran gehen. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Tiefbauer gemacht, der die Kläranlage gesetzt hat. Den werde ich mal ansprechen wegen der Erdarbeiten.


    Und dann muss ich mir überlegen wegen der eigentlichen Brunenstube wie wir da weitermachen. :confused:


    @ Bohne: was schätzt Du denn wie lange eine Reparatur der schadhaften Stellen halten könnte ?

    N'Abend zusammen,


    na Ihr macht mir ja Mut. Scheint ja alles auf einen Neubau rauszulaufen....


    Die Wasserversorgung während der Reparaturzeit könnte man improvisieren....man müsste lediglich den Einlauf in die Kammer mit dem Weiterlauf in das Wasserrohr für die Reparaturzeit direkt verbinden. Arbeiten könnte man im Schacht auch trotz des dann quer durchlaufenden Rohres.


    Eine Wasserleitung ist nicht...auch nicht für viel Geld. Die Selbstversorgung ist nicht da um Geld zu sparen, nein es ist die einzige Möglichkeit der Vesorgung. Wie ich schrieb befinden sich die Gebäude im Aussenbereich, also nicht in einem Bebauungsgebiet der Gemeinde. Es handelt sich um alleinstehende Gebäude im Wald fern der Zivilisation. Wir haben dieses Jahr schon eine neue biologische Kläranlage gebaut, da die alte nicht mehr zeitgemäß und nicht mehr zulässig war.


    Was muss man denn anlegen um solch einen Schacht zu erneuern ? Gibt es da was von der Stange ? Hat jemand einen Link / Tipp zu einem Hersteller für solche Vorhaben ?

    Hallo Bohne,


    genau das ist das Problem, weshalb ich nach einer Lösung suche, den Schacht von innen zu reparieren bzw. zu improvisieren.


    Wir hatten vor Jahren schon mal ein Problem mit diesem Schacht. Damals war an einer Stelle eine Wurzel reingewachsen. Wir haben den Schacht damals noch nicht kontrolliert und die Wurzeln hatten alle Zeit der Welt sich auszubreiten. Bemerkt wurde das deinerzeit erst, als ein Wurzelstrang in die weiterführende Leitung reingewachsen war und diese verstopfte. Seinerzeit gruben 2 Mann 3 Tage lang von Hand, bis der Schacht an der Stelle, an der die Leitung wegführt soweit freigelegt war, dass man ein Stück Leitung ersetzen konnte. Die Wurzeln waren damals etwa 5 m in die Leitung hereingewachsen; etwa 3 m Leitung wurden erneuert.
    Da die Wurzeln jetzt an mehreren Stellen reinwachsen müsste man ja den kompletten Schacht freilegen was tatsächlich einen Riesenaufwand bedeuten würde. Inwieweit man da mit einem Bagger weiterkäme kann ich nicht beurteilen.
    Auch der Neubau eines Schachtes ist schwierig, da man auch nicht ohne weiteres an die Leitung zwischen Quelle und Schacht kommt (diese müsste ja verändert/erneuert werden) da sich die Quelle auf der anderen Seite des Forstweges befindet und sich unter der Fahrbahn Starkstromleitungen befinden die dem Verlauf des Weges folgen. (Die Wasserleitung kreuzt den Forstweg unter den Stromleitungen)


    Zum Aufbau des Schachtes bin ich mir nicht hundertprozentig sicher.
    Der Schacht besteht (meine ich) aus 2 Teilen auf die oben die Verjüngung mit dem Deckel aufgesetzt ist. Es handelt sich auf jeden Fall nicht um kleinere Ringe die mehrfach aufeinandergesetzt sind. Ich meine dass da seinerzeit 2 große Betonrohre genommen wurden und aufeinandergesetzt wurden. Das müsste ich prüfen und evtl. auch mal den genauen Durchmesser abmessen.
    Der Einstieg hat geschätzte 60 cm.

    Hallo Fellnase,


    ich hatte Deinen Vergleich mit dem wassersuchenden Elefanten gesehen.


    Aber was passiert denn nun wenn die Wurzeln kein Wasser mehr finden ?
    Sterben die Wurzeln dann nach einer Weile ab wie der erfolglos wassersuchende Elefant in der Wüste (um bei den Metaphern zu bleiben)


    Hat da jemand von Euch Erfahrungswerte ?


    Werden die Wurzeln aufgeben, wenn der Bereich um den trockengelegten Schacht nach der Austrocknung des Betons nicht mehr feucht ist ?


    Wenn nein brauche ich auch keinen Topf da rein bauen, weder aus Edelstahl noch aus Kusntstoff da sinnlos.


    :-((

    Sobald die Wurzeln durch den Beton wachsen, nützt doch auch kein entfernen was. Is doch Loch in Wand:confused:


    Mein Gedanke war folgender: Wenn die Wurzel kein Wasser mehr findet, da die Stube ja trocken ist, wächst sie auch nicht weiter und richtet auch keinen weiteren Schaden an. Also quasi Stillstand.


    Dann stört das Loch doch nicht ?


    Das Wasser kommt ja nicht mehr mit dem alten Schacht in Berührung, da es ja durch den eingsetzten "Topf" fließt.


    Dadurch sollte man doch dauerhaft (vielleicht nicht ewig) Ruhe haben.


    Oder doch nicht ?

    Ich hoffe sehr, dass ich auch den Draht zu verarbeitenden Betrieben finde die sowas realisieren können.


    Wenn man die Stube trocken legt, und wie bisher auch zwei mal jährlich reinkrabbelt und sauber macht, also Wurzeln etnfernt, sollte das doch in den Griff zu bekommen sein ? Oder liege ich da falsch ?


    Sollte ich falsch liegen würde das ja zwangsläufig einen Neubau erfordern...das ist das letzte was ich anstrebe.

    Hallo Bohne,


    danke für Deinen Tipp !


    Da die punktuellen Zerstörungen durch die Wurzeln sehr weit unten sind (am Übergang Wand zu Boden) kann ich mir vorstellen, dass das Anbringen der Bohrungen die zum Verpressen nötig sind, nicht möglich ist.


    Zusätzlich kenne ich das Verpressen als Reparaturmöglichkeit von Rissen. Ob das zur punktuellen Reparatur geeignet ist ?


    Ich werde da aber mal nachfassen.

    N'Abend Plunschmeister,


    bei uns in der Gegend gibt es glücklicherweise genug Wasser in höheren Regionen; die Gehöfte im Aussenbereich die sich selbst versorgen haben alle irgendwo eine Quelle auf dem Berg. Ich kenne niemanden, der einen Wasserwidder im Einsatz hat.
    Falls ich doch was hören sollte sage ich Dir aber gerne Bescheid.


    Die Reparatur liegt mir etwas schwer im Magen. Das Verschliessen der Löcher ist ja leider nur eine halbe Sache; einzig das Trockenlegen des Schachtes würde wohl langfristig ein Weiterwachsen der Wurzeln und somit die Zerstörung des Schachtes unterbinden.
    Es wird wohl auf ein Auskleiden des unteren Bereichs der betroffenen Kammer herauslaufen; das würde ich gerne in Edelstahl ausführen lassen. Da muss ich mal mit einem entsprechend fähigen Schlosser einen Vor-Ort-Termin machen.
    Alternativ die bereits beschriebene (Bastel) Lösung mit dem Kunststoff-Fass.


    Gibt es hier noch Ideengeber oder Ratschläge ?

    Guten Morgen zusammen,


    Fellnase wrote:

    Würde immer einen Neuen Speicher bauen


    Das ist sicher die beste, aber auch die mit Abstand aufwändigtse und teuerste Lösung.



    Plunschmeister wrote:

    interessante Anlage hast du da. Gibt es da auch Bilder von. Wie stellt ihr denn den "Wasserhahn" ab?:confused:
    Sind die Quellstuben eigentlich immer nach dem selben Prinzip aufgebaut?


    Es gibt (noch) keine Bilder von der Anlage; hatte ich bis dato noch nicht benötigt. Wenn ich das nächste Mal reinklettere nehme ich die Kamera mit.


    Die Anlage kann auf mehrere Arten und an mehreren Stellen wasserfrei "geschaltet" werden:


    Im Schacht 1 (Quelle) kann man nichts ändern, logischerweise schüttet die Quelle einfach und das Wasser läuft durch den Schacht hindurch.


    Im Schacht 2 kann man das Überlaufrohr (das steckt senkrecht im Abfluss im Boden) herausziehen. Dann läuft das Wasser aus Schacht 1 (Quelle) nicht mehr weiter in die Leitung sondern direkt durch den Abfluss (Überlauf) in den Wald; ein Rohr mit einer Klappe die nur bei fliessendem Wasser öffnet,kommt etwa 20 Meter unterhalb des Schachtes aus der Erde.
    Durch diese Ablauffunktion kann man auch Arbeiten an der Quelle im Schacht 1 durchführen, ohne dass das verschmutzte Wasser ins System läuft. Während dieser Zeit -in der kein Wasser nachfließt- werden die Gebäude durch den Vorrat aus der Brunenstube (3) versorgt.


    Im Vorratspeicher/Brunnenstube (3) läuft das Wasser in das Reservoir. Ist dieses voll läuft das Wasser über einen Überlauf einige Meter unterhalb des Reservoirs in den Wald, baugleiches Rohr wie in Schacht 2. (So kann man ohne öffnen der Brunnenstube kontrollieren ob die Quelle schüttet. Das isst ganz praktisch)
    In der Brunnenstube gibt es einen Schieber, mit dem man die Wasserleitung zu den Gebäuden verschließen kann.
    Ausserdem gibt es einen weiteren Schieber, mit dem man die Versorgung des Reservoirs unterbinden kann. Das Wasser fließt dann also nicht mehr in den Vorratspeicher sondern direkt ins freie.
    Und es gibt einen Schieber mit dem man das Reservoir leerlaufen lassen kann.


    Kurz vor den Gebäuden gibt es im Boden je einen weiteren Schieber, mit dem die Leitungen gesperrt werden können. Dann kann man z.Bsp Gebäude 1 absperren und an den Leitungen arbeiten während Gebäude 2 weiterhin versorgt wird.



    Das Höhenniveau der Anlage ist (in etwa) wie folgt:


    Gebäude liegen auf Höhe 0.


    Brunnenstube/Reservoir ist etwa 400 m entfernt auf Höhe + 125m


    Schacht 2 ist etwa 300 m von der Brunnenstube entfernt auf Höhe +200


    Schacht 3 Quelle ist etwa 20 m von Schacht 2 entfernt auf Höhe + 210



    Der Aufbau der einzelnen Kammern ist unterschiedlich:


    Schacht 1 Quelle = Betonringe mit Steigeisen, Einstieg schmaler von oben. Kein Boden, Quelle und Kies.


    Schacht 2 = Betonringe ohne Steigeisen, Einstieg schmaler von oben, Boden betoniert


    Brunnenstube / Reservoir (3) ist betoniert. Ein eckiger Betonkasten. Die Brunnenstube wird durch eine betonierte Wand in ca. 4/5 zu 1/5 geteilt. Der große Bereich bildet den Vorratspeicher, im kleinen Bereich befinden sich die Installationen und Schieber. Einstieg durch runden Deckel von oben.



    Danke für den Tipp mit dem Epoxydharz, werde ich mich mal schlaugoogeln.

    Hallo Fellnase,


    die Anlage ist uneingeschränkt frostsicher, richtig. Das muss sie auch sein, da sie Wohnhäuser versorgt, die über keine andere Wasserversorgung verfügen.


    Wenn eine Reparatur des vorhandenen Betonrings sinnlos ist, möchte ich jedoch vorab nach einer alternativen Reparaturmöglichkeit suchen. Einen Schachtneubeu versuche ich zu vermeiden.


    Folgende Idee: Wie schon vor Jahren von dem Wassermeister angedacht könnte man ja in den Betonschacht einen Kunststoffzylinder stellen, der durch die obere Einstiegöffnung passt. Der Zylinder sollte unter dem Wassereinlauf stehen und auf einer Seite einen Flansch besitzen, auf den eine Kunststoffwasserleitung passt (deren Aussendurchmesser einen Tick kleiner ist als der Innendurchmesser der vorhandenen Wasserleitung die zum Vorratspeicher führt) und die einfach ein Stück in die vorhandene Wasserleitung eingeschoben wird. Zusätzlich sollte am Auslauf des Zylinders noch ein Korb sein, der verhindert dass größere Gegenstände in die Leitung gespült werden. (Es saß auch schon mal eine Schnecke oder ein Frosch im Schahct....)
    Der Zylinder läuft voll, das Wasser läuft auf der anderen Seite in die Leitung und der vorhandene Betonschacht liegt trocken. Die Wurzeln geben also auf; der Schaden verändert sich nicht weiter.
    Wenn die Schüttung der Quelle nun stärker als die Ablaufmöglichkeit wird läuft der Zylinder über und das Wasser läuft durch den vorhandenen Abfluss im Schachtboden (der bisher durch eine eingestecktes Edelstahlrohr als Überlauf fungierte) ab.
    Die Funktion ist durch diese "Bastelei" also voll gewährleistet.


    Folgende Probleme sehe ich :


    Wie kann der Zylinder gereingt werden ? Er sollte also einen Ablauf haben, der groß genug ist auch bei starker Schüttung das Wasser abzulassen.


    Funktioniert das wie angedacht ? Der Zylinder hätte ja -bedingt duch den kleineren Durchmesser- einen deutlich kleineren Inhalt als der Schacht momentan.


    Wo könnte man solche speziellen Teile bekommen ?


    Könnte man einfach ein Kunststoff-Weinfass verwenden doer sollte hier eine Mindestgröße vorhanden sein ?

    Guten Tag zusammen,


    ich habe eine Frage zu einem Brunnen und hoffe sehr, dass mir hier geholfen werden kann.


    Es handelt sich um die Trinkwasserversorung zweier landwirtschaftlicher Anwesen im Aussenbereich in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Die Häuser werden von einer eigenen Quelle versorgt, die am Berg etwa 200 Höhenmeter höher liegt. Die Wasserversorung besteht aus 3 Teilen:


    1.) Die Quelle ist in einem Schacht gefasst. Hier sind Betonringe mit Steigeisen montiert; Höhe etwa 3 m. Am Boden sieht man die Fassung der Quelle und eine Kiesschicht.


    2.) Etwa 30 m weiter befindet sich etwas unterhalb ein weiterer Schacht. Auch dieser besteht aus Betonringen mit Steigbügeln, Höhe auch etwa 3m. Dieser Schacht ist auch am Boden betoniert. Auf der einen Seite fließt das Wasser in den Schacht, auf der anderen Seite in etwa 1 m Höhe fließt das Wasser in die weiterführende Wasserleitung. Im Boden des Schachtes ist ein Abfluss der durch ein Rohr verschlossen ist. Dieses fungiert bei sehr starker Schüttung der Quelle als Überlauf, damit der Schacht nicht voll läuft.


    3.) etwa 300 m enfernt befindet sich eine Brunnenstube (Vorratspeicher), von der aus das Wasser zu den Gebäuden weiterfließt.


    Die gesamte Anlage ist wohl aus den 50er Jahren oder älter.


    Wir haben nun das Problem, dass in den mit (2) bezeichneten Schacht nach der Quelle am unteren Betonring in eienr Höhe von ca. 10 cm (also dirket am Boden) von außen Wurzeln reinwachsen. Der Betonring ist an mehreren Stellen beschädigt. Vor ca. 5 jahren war das nur eine Stelle, nun wird das aber immer mehr und wir entfernen nun bereits zwei Mal jährlich einen Wurzelteppich, der sich im Schacht bildet.


    Der pensionerte Wasserbaumeister der Gemeinde sagte uns vor einigen Jahren, dass es keine Reparaturmöglichkeit gäbe, die Löcher zu verschließen, da es sich um Trinkwasser handelt. Dei einzige Möglichkeit sei, einen neuen Schacht zu setzen oder einen Kunststoffzylinder in den alten Schacht zu stellen.


    Meine Frage an Euch lautet: Gibt es die Möglichkeit, diese Löcher mit einer Dichtmasse zu verschliessen ? Weshalb kann man das nicht einfach mit Beton verschließen ?


    Wenn ein Kunststoffzylinder eingesetzt werden müsste, wo könnte man die benötigten Teile wie z.Bsp. den Zylinder selbst der ja maximal so breit wie der Einstieg sein dürfte und Flansch zum Anschluss an die Wasserletiung bekommen ?


    Hat jemand einen Tipp zu einer Firma im Raum Freiburg im Breisgau (PLZ 79) ?


    Vielen, herzlichen Dank für Eure Hilfe.



    Gruss
    Stefan

Brunnen selber bauen