Beiträge von Ollispapa

    Hallo Dirk73,
    ich kann die Aussage von Fellnase nur noch mal bekräftigen! Damit ist nicht zu spaßen!!!

    Noch eine - aber eher unwahrscheinliche - Möglichkeit wäre, dass Du über längere Zeit mit Deinem Rammbrunnen viel Sand mit zu Tage gefördert hast und damit einen großen Hohlraum in der Tiefe geschaffen hast....dagegen spricht aber die Tiefe von bis zu 10m!

    Also, Unternehmen beauftragen den Zustand zu erkunden und auf keinen Fall eigeninitiativ handeln!

    Geh mal auf den Flohmarkt, da bekommst Du aus früheren Zeiten diese alten Balken-Holzbohrer (Durchmesser ca 40mm). Da ist die Spirale ziemlich lang, bau Dir eine Aufnahme für Dein Gestänge und durchbohre die Tonschicht damit im Rohr. Der Ton bleibt an der Spirale kleben...ist keiner mehr dran, bist Du durch und weißt wenigstens erst mal wie dick die Schicht ist. Manchmal ist es nur eine kleine Tonlinse. Tonschichten können 5cm aber auch 20m dick sein!
    Viel Glück!

    Diese Art von Rohre - welche dem seitlichen Druck nicht standhalten - haben im Brunnenbau nichts verloren!
    Auch das steht alles schön im Wiki beschrieben!
    Du kannst bohren soweit Du kommst und die hier im Shop angebotenen Brunnenrohre reinstellen...wenn dann Du dann genug Wasser hast, ist gut, wenn nicht, nimmst du Dir eine Kiespume und weiter gehts!
    Fang nicht mit KG an, sonst versiegt nicht nur das Wasser sondern auch die Beratung!
    Ihr wollt Euch den Brunnen selber bohren weil es Euch zu teuer ist, dann macht es aber richtig sonst macht ihr es doppelt...wobei Verletzungen nicht ausgeschlossen sind!

    Das Problem mit dem Sand bekommst Du sicher mit Spülzusätze in den Griff....aber wie willst Du das alles ganz ohne Erfahrung machen? Du arbeitest mit einer Maschine und die macht zwischen Stein und Knochen keinen Unterschied!
    Die Spülbohrung wird - wie das Wort schon beschreibt - spülend gebohrt, nicht spielend!
    Wenn Du keinerlei Erfahrung hast, stelle ich mir auch schwer vor, festzustellen wo das Grundwasser beginnt - denke da mal an Deine Spülung. Das Loch bleibt nicht ewig im gebohrten Zustand stehen und wenn Du Deine Filter zu zeitig einbringst und der Rotz zusammenfällt, könnte sein das Du keinen Tropfen aus Deinem Brunnen förderst.
    Man könnte sich demzufolge auch denken warum die Brunnen den einen oder anderen Euro kosten.

    Hallo Sarah,
    ich würde das Rückschlagventil (Messing Bild 2) abschrauben und mal mit einem Lot (Mauerschnur und Gewicht) die Tiefe bestimmen. Wenn Du dabei bist, bestimm bitte auch gleich die Wasserstandshöhe.
    Vielleicht kannst Du ja in unmittelbarer Nachbarschaft erfragen ob jemand etwas zum Brunnen aussagen kann.
    Wenn wir die Tiefe kennen und den Wasserstand wissen, können wir unsere Empfehlungen eingrenzen.

    Haben aber bei uns in der Gegend sicher tausende Häuser genau solche Brunnen.



    Immer ein Gegenspruch parat! Offensichtlich werden zu wenige Vorfälle socher Art in den Medien erwähnt! Es ist Dein Haus...und hoffentlich hast Du nicht nur eine 30cm dicke Betonplatte sondern auch genug Eisen drin!

    Garfield,
    Du solltest solche gutgemeinten Ratschläge erfahrener Mitglieder nicht ignorieren sondern überdenken und nicht immer gegenhalten! Vielleicht haben Deine Nachbarn ja vernünftige Filter im Boden und nicht wie Du ein abgesägtes Stück Rohr mit irgendwelchen Bohrungen!?

    Zitat

    Und Bohrbrunnen ist ausgeschieden und zwar aus einem ganz bestimmten Grund...


    Wenn Du Dein Loch im Boden mit einer Bohrkrone umlaufend 2cm größer bohrst als Dein Brunnenrohr, kannst Du später wenn das Rohr drin steht den Hohlraum mit Kunstharz vergießen! Das ist dann 800 Jahre dicht! :rolleyes:

    Der Schacht wird gegraben, mit Schalung gestützt, untergraben und dann aufgemauert! Wenn Du in Deinem Fall die Schachtwand untergräbst, haben die Ziegel keinen Halt mehr und alles folgt der Schwerkraft!

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