Beiträge von zerounix

    Hallo Zerounix
    Ein Freund von mir erstellt Brunnen im Spühlverfahren mit 2Zoll Brunnenrohren.Er spühlt ein Rohr 2Zoll, einen Meter nach dem anderen ein, bis auf die gewünschte Endtiefe ein.Also einen Meter einspühlen,den nächsten Meter aufschrauben usw.bis zur gewünschten Endtiefe.Diese eingespühlten 2Zoll Brunnenrohre dienen in diesem Moment als Stützverrohrung ohne das man in Hetze verfallen muss wie beim herkömmlichen Spühlverfahren mit der Spühllanze,wo sehr schnell die Spühllanze nach dem Spühlvorgang gezogen werden muss, um z.b.ein 1.1/4Zoll Filterrohr mit angeschlossenem 1Zoll PE Wasserrohr nachzuschieben da das gespühlte Loch in kürze zusammenfällt und ein nachschütten von Filtersanden in den meisten Fällen unmöglich macht!Auch mein Freund nimmt nun1.1/4Zoll Filterrohre mit angeschlossenem PE Wasserrohr und hat die Filterstrecke mit einem Filterstrumpf zum Schutz gegen Eindringen von Feinsanden bis 0,15mm ins Filterrohres geschützt.Wird einfach wie ne Socke übergezoge,Ist besser als ne Filtersandschüttung die nicht da ankommt wo sie sein soll.Ist ne Gute Alternative.Nun schiebt er die Filterstrecke mit Wasserrohr in das eingespühlte 2Zoll Rohr.Passt problemlos ineinander.Ich nenne es das Strohhalm in Strohhalm Prinziep.Im Anschluss wird das 2Zoll Rohr Meter für Meter mit einem Flaschenzug problemlos gezogen und in der Erde verbleibt unsere 1.1/4 Fiterverrohrung mit 1Zoll Pe Wasserrohr!Ich hoffe,dem einen oder anderen mit diesem Prinziep einen brauchbaren Tipp gegeben zu haben und wünsche allen viel Erfolg mit diesem Prinzip und allezeit Wasser im Brunnen.Für Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich Dankbar.Gruss Burkhard


    Hallo Burkhard,
    ja so in der Art hatte ich mir das vorgestellt, also was das Spülen mit den 2 Zoll Brunnenrohren angeht. Aber eben nicht, dass ich darin 1 1/4 Zoll einführe, sondern ein größeres Loch spüle.


    Was für eine Pumpe nutzt Dein Kumpel / Freund dazu?


    Gruß Unix


    Ist dieser feuchte Sand eigentlich die letzte Schicht vorm Grundwasser?


    LG Martin


    Könnte sein, jedenfalls weiter bohren, bis das Bohrgut von der Bohrspindel gewaschen wird oder Du fügst Fremdwasser hinzu und kannst dann auch plunschen.


    Was spricht dagegen, dass Du das "halbe" Rohr gegen ein "ganzes" austauscht und weiter plunscht? Ggf. mußt Du das Rohr nochmals etwas ziehen, um richtig ran zu kommen.

    @ Fellnase


    Da hast Du nicht Unrecht. Aber ich hab es trotzdem mal geschrieben, so kann Whitefn2 nochmal alles überdenken und dann liest er vielleicht doch etwas intensiver. Was gerade bei seinem Vorhaben sehr wichtig wäre.


    Aufregen tue ich mich nicht, jeder muß wissen was er tut. Man kann nur hoffen, dass keine Unbeteiligten den eventuell entstehenden Schaden tragen müssen.

    ich werde einfach soweit es geht bohren und danach anfangen zu Plunschen


    Richtig so. Aber belies dich nochmal intensiver zum Thema Bohrbrunnen im Keller, denn das bringt schwerwiegende Nachteile mit sich.


    1.) Eventuelle Beschädigung / Einsturzgefahr für Dein Haus, durch das Bilden eines Saugtrichters / Hohlraumes.
    2.) Ein Brunnen im Keller bringt Dir auch immer Feuchtigkeit ins Haus.


    Ich frag mal ganz blöd, warum willst Du nicht außerhalb des Kellers bohren und eine PE-Leitung dann in frostsicherer Tiefe ins Haus legen?

    Wie Rammbrunnen schon sagt, Kellerbohrungen haben auch große Nachteile - steht hier aber alles weit und breit im Forum x-mal beschrieben. Etwas Lesen hat noch nie geschadet und trägt zur Übersichtlichkeit des Forums bei.


    Meine Empfehlung wäre den Brunnen außerhalb des Kellers zu bohren und dann lieber eine frostsichere Leitung ins Innere des Hauses / Kellers zu legen.


    Bohren bis zum GW-Anfang ist sinnvoll, aber es geht auch, wie von Dir vermutet, indem man Wasser in das Brunnenrohr einfüllt und darin zu Plunschen beginnt. Aber mit einem gescheiten Bohrer bist Du schneller.


    Hat jemand eine preisgünstige Empfehlung ??
    15 Km von BRB a.d. Havel entfernt wäre der Bohrort.


    Klar, selber bohren. Eventuell mit ein wenig Unterstützung. Wo willst Du genau bohren? Nenn mal den Ort, so findet sich leichter Hilfe.


    Bei mir, hier im Havelland, gibt es z.B. eine Firma, die bohrt Dir auch einen Brunnen nach der Arbeit, also schwarz zum Preis von ca. 500 EUR, wenn es sich um einen Saugbrunnen handelt, also das Grundwasser bei ca. 6 - 7 m Tiefe steht.
    Diesen Preis und auch für größere Tiefen habe ich hier schriftlich - kranke Welt.


    Ich würde sagen, kauf Dir einen Handbohrer oder leihe Dir einen aus und Bohre erstmal bis zum GW, um zu sehen wann du auf welches Material stößt. Danach kann man weiter sehen.


    Wenn die Bedingungen günstig sind, so kann man z.B. einen Brunnen von 10 - 12 m Tiefe in ein paar Stunden fertigstellen. So geschehen letztes Wochenende in Schönwalde mit 4 1/2" Ausbau in gut 5 Stunden. In Handarbeit ohne Motorunterstützung, Förderleistung über 4,8 m³ / h - also Wasser ohne Ende.

    Kann mich da Fellnase nur anschließen. Haben gestern einen Brunnen in 5 Stunden gebaut - 11 m tief DN 115 und selbiges Beregnungssystem angeschlossen - top Qualität und sehr gut einzustellen. Das Sytem von Hunter ist wirklich was Feines und nur zu empfehlen.

    hannifrau ,
    wie schon gesagt, erst schauen (mit Lot) ob Wasser im Rohr steht! Wenn dem nämlich nicht so ist und Du bei 6m kein Grundwasser hast, dann kannst auch gleich einen ordentlichen Bohrbrunnen in 4" oder größer erstellen.

    Verschraubungen vom PE-Rohr zur Pumpe Prüfen, mehr kannst Du bei dem Brunnen nicht machen, wenn das Wasser im Rohr auch abläuft. Warum bauen eigentlich 80 % der User diese bescheuerten Saugbrunnen? Nur weil sie billig sind?


    Für mich wäre das immer nur eine absolute Notlösung! Also wenn gar nichts anderes geht. Lieber ein paar Euro mehr investiert und einen Bohrbrunnen gebaut und dafür Ruhe haben, wäre meine Devise.

Brunnen selber bauen